DE355807C - Matrizenhebevorrichtung fuer Letternsetz- und Giessmaschinen - Google Patents

Matrizenhebevorrichtung fuer Letternsetz- und Giessmaschinen

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DE355807C
DE355807C DED33528D DED0033528D DE355807C DE 355807 C DE355807 C DE 355807C DE D33528 D DED33528 D DE D33528D DE D0033528 D DED0033528 D DE D0033528D DE 355807 C DE355807 C DE 355807C
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DE
Germany
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elevator
matrices
casting
lifting device
type setting
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DED33528D
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WILLIAM REBERT GILPIN
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WILLIAM REBERT GILPIN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Matrizenhebevorrichtung für Letternsetz- und Gießmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf typographische Sctz- und Gießmaschinen, bei welchen die in einem oder mehreren Magazinen enthaltenen Matrizen vermittels einer Tastatur in Zeilen gesetzt, alsdann Zeilen von Lettern von diesen gegossen werden und darauf jede Matrize durch eine Aufzug und Ablegevorricltung an gehoben und nach dem einen oder anderen Magazin zurückgebracht wird. Der Zweck der Erfindung ist, die Leistungsfähigkeit und Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine dadurch zu erhöhen, dad das Zurückbringen der Matrizen nach den Magazinen beschleunigt wird. wodurch die Gefahr des vollständigen Entleerens der Magazinkanäle beseitigt wird.
  • Gemäß der Erfindung kann die Maschine kleinere Mengen Matrizen, nämlich wenigcr als eine volle Zeile, während des Gießens einer Zeile voll der Gießvorrichtung nach der Abk.,evorrichtung in regeinläßigen 7 wischenr iittiiieli anheben. Atts diesem Grunde ist die Antriebswelle des Matrizenaufzuges unmittelbar mit der der Gießvorrichtung derart gekuppelt, daß erstere während einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der letzteren einmal umläuft. Der Übliche Schicker, um die Matrizen wieder abzulegen und sie, nachdem sie der Gicßform dargeboten worden sind, dein Aufzug zuzuführen, ist in der Regel daran gehindert, seinen lullen Huh flach der Aufzu gvorrichtung auszuführen, so doll die Matrizen in eine Führung zwischen der Aufzugvorrichtung undl dem Kanal, in dem die in Zeile gesetzten Matrizen getrennt und nacheinander der Gießform dargchutcn werden, abgeliefert werden. Sobald dann die Aufzugvorrichtung in der für die Aufnahme der Matrizen von diesem Zwischenkanal geeigneten Lag c a ngekommen ist, kann der Schieber seinen Hub beendigen, wodurch die in dem Zwischenkanal befindlichen Matrizen in die Aufzugvorrichtung befördcrt werden.
  • Es ist zwar hei Maschinen zum Gießen voll L ogotypen bereits bekannt, das Fördern der Matrizen zum Ableger nicht in Zeilen, solldern in kleinen Gruppen von Logotypen entsprechenden Matrizenmengen zu bewirken. Da diese Logotypen jedoch nicht immer gleiche Länge haben, so Wird' auch hier gleiche Länge haben, so wird auch hier in der Regel ein gleichmäßig fortlaufencles Arbeiten der Ablegevorrichtung nicht mit der gleichen Sicherheit gewährleistet, wie heim Ertindungsgegenstande, wo in gleichen Absätzen glciche Mengen von Matrizen der Ablegevurrichtung zugeführt werden.
  • Die Zeichnung stellt ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar ist: Abb. t eine Vorderansicht der Maschine gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 eine Seitenansicht.
  • ANb. 3 ein Querschnitt durch die Vorrichtung zum Anheben der Matrizen. sobald sie nach cleilt Guß wieder gesammelt worrlcil sind, Abb.4 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Sammeln der Matrizen nach dem Gießen und Abb. 5 eine Rückansicht des Aufzuges und Sammelbehälters.
  • In der nachfolgenden Beschreibung ist angenommen, daß die Antriebswelle II6 des Aufzuges bei 2o Umdrehungen der Antriebswelle 77 der Gießvorrichtung einmal umläuft.
  • Der Aufzug besteht aus einem kleinen Kasten II7 (Abb. I, 3 und 5), dessen Länge für glas oben angenommene Übersetzungsverhältnis gerade genügt, um 2o Matrizen aufzunehmen. Der Kasten ist, wie Abb.3 zeigt, auf einer rechteckigen Führungsstange II8 verschiebbar angeordnet. Die Aufzugfühnungsstange I I8 liegt in einer senkrechten Ebene, ist jedoch in der Querrichtung der Maschine gegen die Aufzugkammer I I9 der Ablegevorrichtung geneigt. Das Anheben des Aufzuges wird durch eine endlose, über Führungsräder I2I laufende Kette I2o (Abb. I und 5) bewirkt. Die Kette wird mittels eines Kettenrades z22 (Abb. I und 3) angetrieben, welches mit der Hinterseite der Kette ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Enden leg Aufzugführungsstange II8 im Eingriff steht. Das Kettenrad I22 erhält seinen Anrieb durch die Daumenscheibe II6a der Welle r r6 (Abb. 3) mittels eines konachsial nit dem Kettenrad befestigten Zahnrades I23, einer mit letzterem kämmenden Zahnstange 24, eines mit der Zahnstange durch einen Hebel I26 verbundenen Winkelhebels I25 und ines konachsial mit dem Hebel I25 angeordneten und letzteren durch eine Feder I28 ntreibenden Hebels I27. Die Matrizen weren in der angehobenen Lage aus dem Aufttbkasten tI7 in die Aufzugkammer II9 mitels eines Schiebers I29 (Abb. 2) und eines Fingers I3o befördert, der durch eine Gelenkerbindung roll einer auf der Welle der cheibe I r6a sitzenden Daumenscheibe aus ewegt wird. Der die Matrizen nach erfolg-!r Trennttn- und nach (lein Guß vor dem Aneben wiederzus;tininensetzende Ablegeschieer I3I (Abb. 4 und 5) befördert die Matrien für gewöhnlich eilte nach der anderen in ne Führung I32, die in einer Richtung mit nd zwischen dem Aufzug und dem Kanal 57 egt, in dem die Matrizen, bevor sie einzeln er Gießform dargeboten werden, getrennt erden. Bei jedem 2o. Hub bewegt der blegeschieber I3I jedoch die Matrizen unz durch die Zwischenführung I32 hinurch in den Aufzug hinein. Die Bewegunen des Aufzuges und des Ablegeschiebers nd so gerekelt, daß der Aufzog sich in der zur Aufnahme der Matrizen erforderlichen Lage befindet. Die Daumenscheibe I33 (Abb. ä) all der Welle 77 muß so ausgebildet sein, daß infolge der Tiefe der Kure der Schieber I3I sich zum Aufzug bewegen kann. Der durch eine Feder nach dem Wiederablegesammler gepreßte Wiederablegehebel I34 wird jedoch für gewöhnlich durch einen Anschlag f35 angehalten, der so angeordnet ist, daß die Matrizen innerhalb der Zwischenführung I32 bleiben. Die Matrizen werden gegen einen unter Wirkung eines Gewichtes stehenden Anschlag I36 (Abb. ä) bewegt. Ein Paar Klinken I37 am Eingang der Zwischenführung I32 dient dazu, die Matrizen zu hindern, dem Wiederablegeschieber Iar zu folgen, wenn dieser zurückgezogen wird. Der Aufzug verschiebt bei seiner Abwärtsbewegung das Ende eines Armes des Hebels I38, dessen anderer Arm den Anschlag I35 aus der Bahn des Wiederablegehebels I34 zurückzieht.
  • Bei dem folgenden Hub des Wiedcrablege-Hebels durchläuft dieser ungehindert seinen ganzen Hub und treibt so die Matrizen in den Aufzug hinein. Ein Paar in den Wänden des Aufzuges angeordnete Klinken I39 hindert die Matrizen an der Rückkehr mit dem Wiederablegeschieber. Der Aufzug geht sofort in die Höhe, so daß der Anschlag I36 freigegeben und der Anschlag I35 in die Bahn des Wiederablegehebels I34 vor der Wiederablegung der nächsten Matrizen zurückbewegt wird. Es ist somit ersichtlich, daß, um die Matrizen in den Aufzug und von dort in den Ableger zu befördern, der Gießvorgang nicht wie bei den bereits bekannten Maschinen dies s er Art unterbrochen ztt werden braucht.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPFÜCHE: I.Matrizenhebevorrichtung für Letternsetz- uni Gießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen für die in einzelnen Lettern gegossenen Zeilen nach dem Guß unabhängig von der Länge der Zeile in kleinen gleichgroßen Mengen von der Gießvorrichtung nach einem Aufzug be fördert werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Matrizen in normaler 1@'cise einzeln durch einen Ablegeschieher ('131) einer zwischen der Gießvorrichtung und dein Aufzug befindliclien Führung (r32) zu;"efiillrt werden, und alle in dieser F'iitirttilr; besammelten Matrizen in bestinuntell Zeitabständen mittels des Schiebers nach dein Aufzug befördert werden.
DED33528D 1913-05-21 1914-05-19 Matrizenhebevorrichtung fuer Letternsetz- und Giessmaschinen Expired DE355807C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB355807X 1913-05-21

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DE355807C true DE355807C (de) 1922-07-07

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ID=10379320

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DED33528D Expired DE355807C (de) 1913-05-21 1914-05-19 Matrizenhebevorrichtung fuer Letternsetz- und Giessmaschinen

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