DE355572C - Querschneider fuer laufende Bahnen von Karton, Wellpappe o. dgl. - Google Patents
Querschneider fuer laufende Bahnen von Karton, Wellpappe o. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D5/00—Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D5/38—Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with means operable by the moving work to initiate the cutting action
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Description
- Querschneider für laufende Bahnen von Karton, Wellpappe o. dgl. Zum Zerschneiden einer laufenden Bahn in Bogen gleicher Länge wurde bisher der Querschneider in gleichen Zeitabschnitten oder, anders ausgedrückt, nach einer stets gleichen Anzahl von Umdrehungen der treibenden Maschinenwelle mittels eines Wechselräder- oder Reibrädergetriebes bewegt. Trotz dieser Beziehung zwischen der Förderring der Bahn und der Bewegung des Querschneiders erhielt man nicht immer eine- gleichmäßige Bogenlänge, vielmehr kamen größere Unstimmiä heiten vor, die namentlich dann, wenn die geschnittenen Bogen unmittelbar zu Kartons verarbeitet werden sollen, empfindlich stören.
- Erfindungsgemäß wird .der Zeitpunkt .der Bewegung des Querschneiders nicht vom Getriebe, sondern von der durchlaufenden Bahn selbst bestimmt, indem nach dem Durchlaufen einer bestimmten Bahnlänge von der vorangehenden Kante der Bahn ein elektrischer Kontakt geschlossen wird, der vermöge einer elektromagnetischen Einrichtung eine den Ouerschneider beeinflußende Einumlaufkupplung einschaltet. Hierdurch werden die Unstimriiigkeiten bis zur Unfühlbarkeit vermindert, und außerdem wird eine wesentliche Vereinfachung der 2#Taschine erreicht.
- Eine Maschine von einer solchen mit einer Eimimlaufkupplung versehenen Einrichtung ist auf der Zeichnung so weit dargestellt, als es das Verständnis der Erfindung erfordert.
- Abb. 1 zeigt den entsprechenden Teil der Maschine in der Seitenansicht.
- Abb. 2 bis 4 stellen die Kupplung mit Einrückvorrichtung in drei verschiedenen Stelhingen in Vorderansicht dar.
- Abb. 5 gibt einen Schnitt der Kupplung in Achsenrichtung wieder.
- Abb. 6 und 7 zeigen in größerem Maßstabe als Abb. 1 die Stromschlußvorrichtung.
- Die von links (Abb. 1) kommende zu zerschneidende Bahn A durchläuft den Querschneider, dessen Messer B um die Welle 1 schwingt und in der bekannten Weise beim Schneiden mit derselben Geschwindigkeit wie die Bahn nach rechts geht. Das jeweilige Ende der Bahn A läuft dann über den Ablegetisch C, auf dem sich die abgeschnittenen Bogen zum Stapel A1 sammeln und der nach Maßgabe der Höhenzunahme des Stapels allmählich gesenkt wird.
- Über dem Tisch C ist parallel zur Laufrichtung der Bahn A (im Sinne des Grundrisses) an der Stelle 2 die Schiene 3 mit der Stromschlußvorrichtung D gelenkig aufgehängt; sie wird durch das regelbare Gegengewicht 4 in der Schwebe gehalten. Die Schiene 3 ist an der Oberseite mit Maßteilung versehen und hat zwei über ihre ganze Nutzlänge laufende Stromleiter, deren einer bei Isolierung des anderen von der Schiene 3 selbst gebildet werden kann.
- Die Stromschlußvorrichtung D wird von der vorangehenden Kante der Bahn A vermöge des Drehlings 5 ein- und ausgeschaltet, der gewissermaßen ein Sperrad darstellt, an das die Bahn A als Schaltklinke angreift. Die Stromschlußvorrichtung D kann als Drehschalter und so eingerichtet sein, daß jeder Schaltschritt einen neuen Stromschluß bedeutet. Nach der Zeichnung (vgl. Abb.6 und 7) wird durch eine Daumenscheibe 7 auf der Achse 6 des Drehlings bei jedem Schaltschritt .das Hebelwerk 8, 9, 1o bewegt, wobei die Stromschlußstifte 11 in Quecksilbergefäße 12 eintauchen. Die Pole der Stromschlußvorrichtung sind durch die Leitungen mit dem Elektromagneten E verbunden, durch den bei jeder Schaltung die Einumlaufkupplung F eingerückt wird.
- Der Antrieb des Messers B wird von der Welle 13, die durch die Einumlaufkupplung F nach jeder Schaltung einmal gedreht wird, in an sich bekannter Weise abgeleitet. Auf der Welle 13 ist (Abb. 2 bis 5) der durch das Zahnrad 14 beständig gedrehte treibende Kupplungsteil 15 lose angeordnet. Er umschließt die auf der Welle 13 festsitzende Scheibe 16 als getriebenen Kupplungsteil. Dieser ist durch die von den bogenförmigen Aussparungen nach der Bohrung 17 und von rla radial nach außen f'ührend'en Schlitze 18, 1g federnd ausdehnbar gemacht und wird ausgedehnt und gegen den inneren Umfang des Kupplungsteiles 15 angebremst durch die Auswärtsbewegung der beiden Spreizhebel 2o, die sich mit je einem Halbzapfen in die Bohrung 17 einlegen. In der Ruhe berühren sich die Flächen der Halbzapfen und wird von ihnen ein Druck auf die Wandung der Bohrung nicht ausgeübt (Abb. 2). Werden aber die Spreizhebel 2o etwas nach außen gedrängt (Abb. 3 und 4), so drücken die Halbzapfen die durch die Schlitze 18, 1g beweglich gensachten Umfangsteile der Scheibe 16 gegen Kupplungsteil 15 an.
- Mit einstellbaren Rollen 21 legen sich die Spreizhebel 2o gegen den Umfang zweier die Welle 13 umfassender Scheiben 22 und 23 von gleicher Gestalt und Größe, von denen die Scheibe 23 durch den Teil 24 mit dem Gestell gekuppelt, also unbeweglich ist, während die-Scheibe 22 mit dem Auge eines Hebels G verbunden ist. Beide Scheiben 22 und 23 haben bei sonst rundlaufender Umfläche zwei einander gegenüberliegende Einkerbungen 221, 231. Die Einkerbungen 221 und 231 decken sich dem Mittelpunktswinkel nach in der Ruhestellung des Hebels G (Abb. 2 und 4) und gestatten dann das Einspringen der Rollen 21 nach Vollendung eines Umlaufes der getriebenen Kupplungshälfte; dieses Einspringen hat' die Lösung der Kupplung zur Folge. Werden die Einkerbungen 221 und 231 durch Ausschwingen des Hebels G gegeneinander verdreht, so bewirkt diese Verdrehung zunächst, indem Scheibe 22 wie ein Exzenter wirl-c , das Schließen der Kupplung und in der Folge das Geschlossenhalten der Kupplung so lange, bis die Einkerbungen 221 und 231 dem Mittelpunktswinkel nach wieder zusammenfallen, bis also der Hebel G in die Ruhelage zurückgeschwenkt ist. Denn solange die beiden Einkerbungen 221 und 231 gegeneinander verdreht sind, werden die Rollen 21 von dem vollen Umfang der einen Scheibe über die Kerben der andern Scheibe hinweggeführt.
- Der Hebel G stützt sich in der Ruhe mit seinem Bogenstück 25 gegen den Fallenhebel 26, der sich seinerseits auf den Elektromagnetanker 27 stützt. Wird bei Entsendnug eines Stromstoßes in die Leitung diese Stützung durch Anziehen des Ankers 27 weggenommen, so läßt eine starke Feder 28 den Hebel G ausschwingen (Abb. 3), was nach dem vorher Gesagten das Schließen der Kupplung F zur Folge hat. Der ausschwingende Hebel legt sich gegen den Puffer 29. In der zweiten Hälfte der Umdrehung der Welle 13, also nachdem die Rollen 21 bei Vollendung der ersten Halbdrehung über die Kerben 23' der ruhenden Scheibe 23 hinweggeführt sind, wird der Hebel G durch die Daumenscheibe3o in die Anfangs- und Ruhestellung zurückgedreht. Der Antrieb der Daumenscheibe 30 geschieht von Welle 13 aus durch ein Zahnrüderpaar 31, 32. In der Ruhestellung springen auch vermöge ihrer Federn Fallenhebel und Anker wieder ein. Um das Hinwegdrehen des getriebenen Kupplungsteiles über die Anfangsstellung unter dem Einfluß der Trägheitswirkung zu verhindern, springt (ohne fühlbaren Stoß, da dem Trägheitsmoment ein großer Widerstand entgegensteht) die Klinke 33 vor dem Vorsprung der exzentrischen Fallenscheibe 34 (Abb. i) ein. Beim Einrücken der Kupplung wird diese Klinke durch tiebelwerl: 35, 36, 37 herausgeworfen.
Claims (5)
- PATENT-ANSPRÜCHE:-1. OOuerschneider für laufende Bahnen von Karton, Wellpappe o: dgl., dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Durchgang einer vorbestimmten Bahnlänge durch Anstoß des ankommenden Endes der zu zerschneidenden Bahn (A) an einen Schalter (D) ein elektrischer Stromkreis geschlossen und durch diesen auf elektromagnetischem Wege eine das Schneid-e, (B) bewegende Einumlaufkupplung (F) eingeschaltet wird.
- 2. Querschneider nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (D) an einer über und längs der laufenden Bahn (A) gelenkig aufgehängten, durch Gegengewicht (4) entlasteten, mit Maßteilung versehenen Schiene (3) verschieb- und feststellbar ist.
- 3. Querschneider nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (D) durch einen von der jeweiligen Vorderkante der zu zerschneidenden Bahn (A) schaltweise gedrehten kreuz-oder sternähnlichen Drehling (5) bewegt wird, der durch Daumenscheibe (7) und Hebelwerk (8, 9, io) oder durch drehbare Stromschlußgeber den Stromkreis kurz vorübergehend schließt. ;
- 4. Querschneider nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anziehen eines Elektromagnetankers (27) ein vordem durch Getriebsteile (30, 31, 32) unter Anspannung einer Feder (28) in die wirkungsbereite Stellung gedrehter und hier durch Einspringen einer Sperrvorrichtung (27, 26) festgelegter Hebel (G) frei gemacht und der Federwirkung überliefert wird, um die Einumlaufkupplung (F) einzurücken.
- 5. Querschneider nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Spreizhebel (2o), die das zeitweise Festbremsen des getriebenen Kupplungsteiles (16) an dem beständig umlaufenden treibenden Kupplungsteil (15) vermitteki, durch die exzenterartige Wirkung des ausschwingenden Einrückhebels (G, z2) verdrängt und auf eine sie weiterhin in der wirksamen Stellung erhaltende feststehende Kurvenbahn (23) geleitet werden, bis sie schließlich in Vertiefungen (231) dieser Kurvenbahn und des inzwischen in seine wirkungsbereite Stellung zurückbewegten Ausrückhebels, einspringen und dadurch die Kupplung auslösen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35484D DE355572C (de) | 1921-05-18 | 1921-05-18 | Querschneider fuer laufende Bahnen von Karton, Wellpappe o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35484D DE355572C (de) | 1921-05-18 | 1921-05-18 | Querschneider fuer laufende Bahnen von Karton, Wellpappe o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355572C true DE355572C (de) | 1922-06-29 |
Family
ID=6929071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA35484D Expired DE355572C (de) | 1921-05-18 | 1921-05-18 | Querschneider fuer laufende Bahnen von Karton, Wellpappe o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355572C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750662C (de) * | 1938-01-29 | 1945-01-22 | Bruno Groeschel | Verfahren zum Lochperforieren von Papierbahnen o. dgl., insbesondere bei Druckmaschinen |
-
1921
- 1921-05-18 DE DEA35484D patent/DE355572C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750662C (de) * | 1938-01-29 | 1945-01-22 | Bruno Groeschel | Verfahren zum Lochperforieren von Papierbahnen o. dgl., insbesondere bei Druckmaschinen |
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