DE355438C - Zweitaktverbrennungskraftmaschine - Google Patents

Zweitaktverbrennungskraftmaschine

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DE355438C
DE355438C DET24831D DET0024831D DE355438C DE 355438 C DE355438 C DE 355438C DE T24831 D DET24831 D DE T24831D DE T0024831 D DET0024831 D DE T0024831D DE 355438 C DE355438 C DE 355438C
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internal combustion
piston
combustion engine
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DET24831D
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CARL TAENZLER
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F02B75/282Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders the pistons having equal strokes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zweitaktverbrennungskraftmaschine. Bei Verbrennungskraftmaschinen hat man die Arbeitszylinder gewöhnlich nebeneinander oder in Reihe angeordnet, oder auch in einem Winkel zueinander versetzt, oder sternförmig im Kreis gestellt, wie bei den Umlaufmotoren. Es sind ferner Verbrennungskraftmaschinen mit ineinanderlaufenden Kolben bekannt, bei denen der Zylinder zwei Arbeitsräume umschließt. Ein zweizylindriger Motor dieser Art ersetzt vier arbeitende Zylinder und ein dreizylindriger sechs Zylinder. Die Wirkung ist aber immer noch bedeutend höher, da solche Motoren im. Zweitakt arbeiten. Bei solchen Maschinen braucht nur einer von zweien, und zwar der äußere, feststehende Zylinder stark gebaut zu sein. Da der in diesem gleitende Zylinder, der wie ein Kolben wirkt, nur Zug- und Gasspannungen aufzunehmen hat, kann er leicht gehalten sein. Von diesen Maschinen unterscheidet sich die die Erfindung bildende Maschine dadurch, daß Ventile nicht angebracht sind bis auf die selbsttätig wirkenden Pumpenventile. Der feste und der im festen Zylinder sich bewegende Zylinder besitzen gemeinsame Ein-und Auslaßöffnungen und werden durch die Verschiebung des Zylinders und des Kolbens gesteuert. Um dies zu erreichen, sind bei dieser Maschine die Hauptöffnungen in der Mitte der Gleitflächen der beiden Zylinder angeordnet.
  • Die Zeichnung stellt eine solche Maschine in zwei verschiedenen Kolbenstellungen dar. Der äußere Zylinder ca steht fest auf dem Kurbelgehäuse, in welchem eine dreifache Kurbel sich dreht. In der Bohrung des feststehenden Zylinders arbeitet der betvegliche Zylinder b als Kolben. Er besitzt am un-ceren Ende zwei Kolbenstangen e und diametral gelagerte Gelenke, die in dem als großer Kolben ausgebildeten Gleitstück lt gelagert sind. Im Innern des Zylinders b wiederum bewegt sich der Kolben c, welcher durch die mittlere Kolbenstange d mit der mittleren Kurbel verbunden ist. Der feststehende Zylinder a besitzt in der Mitte die Einlaßöffnungen g und die Auslaßöffnungen f. Auch der gleitende innere Zylinder b weist Ein- und Auslaßöffnungen f1 und g1 auf.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende. Bei der in Abb. i veranschaulichten Stellung befindet sich der innere Zylinder b in der untersten Totpunktstellung. Die Ein- und Auslaßöffnungen f und g in der Wand des Zylinders a sind freigelegt. Verdichtetes frisches Gasluftgemisch strömt durch die Öffnungen g in den oberen Teil des Zylinders a und treibt die verbrannten Gase durch die Kanäle f aus. Gleichzeitig befindet sich ein komprimiertes Gasluftgemisch im inneren Zylinder oberhalb des Kolbens c, der in der oberen Totpunktlage steht. Der Funke bei z entzündet das Gemisch und treibt den Kolben c hinab zur untersten Stellung und den Zylinder b hinauf, bis beide die Lage der Abb.2 erreicht haben. Während dieser Bewegung gleitet der Zylinder b über die Öffnungen f und g und hält dieselben verschlossen, bis ziemlich am Ende der Bewegung, wobei dann die Öffnungen f1 und g1 des Zylinders b mit den Öffnungen f und g der Zylinderwand zur Deckung gebracht werden. Zur gleichen Zeit hat die Kolbenstufe lt des inneren Zylinders b die über ihr befindliche Luft komprimiert und in die Vorkammer i gedrückt. Von dort gelangt dieselbe in der Richtung des strichpunktierten Pfeiles durch die jetzt wieder freigelegten Löcher g in den inneren Zylinder b und treibt die verbrannten Gase durch die Löcher f aus. Beim Aufwärtsgang des Zylinders b wird das im oberen Zylinderraum über ihm befindliche Gemisch verdichtet und durch die Kerze z entzündet. Die entzündeten Gase treiben den inneren Zylinder b hinunter, wobei das Gemisch zwischen ihm und dem Kolben c verdichtet wird. Während dieser Bewegung wird durch die niedergehende Pumpenstufe da durch ein oder zwei kleine nach oben sich öffnende Ventile im Kolbenboden Luft in den Pumpenraum gesaugt. Am Ende des Hubes (vgl. Abb. i) tritt Luft in größerer Menge aus dem Kurbelgehäuse durch den Innenraum des Zylinders b durch die freigelegten Öffnungen f1 und g1 (vgl. Abb. i) in den Pumpenraum. Dadurch werden gleichzeitig die heißen Wandungen des Innenzylinders b gekühlt. Die Ventile am Behälter i sind hierbei geschlossen, und die im Behälter enthaltene zusammengepreßte Luft strömt durch den Kanal aus den freigelegten Öffnungen g in den oberen Zylinder (vgl. Abb. i). Da der Behälter i bei der ausgeführten Maschine durch eine Leitung immer in Verbindung bleibt mit gleichen Behältern anderer Zylinder und da der eine Pumpenkolben saugt, der Kolben des anderen Zylinders drückt usw., so wird bei einer mehrzylindrigen Maschine immer ein gleichbleibender Luftdruck im Behälter i vorhanden sein. Die Frischluft tritt durch die in Abb. a veranschaulichten Öffnungen d in das Kurbelgehäuse. Die Luftzufuhr durch das Gehäuse und Zylinder dient teils zur Kühlung der Innenteile der Maschine und teils zum Vorwärmen der Frischluft. Die Brennstoffzufuhr hingegen erfolgt erst durch eine Düse bei den Öffnungen g, so daß ein Zurückschlagen der Explosion in die Frischluftleitung ausgeschlossen ist. Der obere Teil des Außenzylinders a ist bei der ausgeführten Maschine mit einem nicht dargestellten Kühlmantel umgeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit einander umschließenden, gegenläufigen Zy- lindern und Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß Ein- und Auslaßöffnungen im festen sowie beweglichen Zylinder in der Mitte so angeordnet sind, daß durch Verschiebung des beweglichen Zylinders in die obere oder untere Totpunktstellung entweder der untere oder der obere Verbrennungsraum abwechselnd mit der Auspuff- und der Gemischeinlaßöffnung in Verbindung tritt.
DET24831D 1921-01-12 1921-01-12 Zweitaktverbrennungskraftmaschine Expired DE355438C (de)

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