DE35530C - Federpelz-Maschine - Google Patents

Federpelz-Maschine

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Publication number
DE35530C
DE35530C DENDAT35530D DE35530DA DE35530C DE 35530 C DE35530 C DE 35530C DE NDAT35530 D DENDAT35530 D DE NDAT35530D DE 35530D A DE35530D A DE 35530DA DE 35530 C DE35530 C DE 35530C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
feather
sharpness
shows
roller
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35530D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KRÄMER in Berlin, Neue Friedrichstrafse 41/42
Publication of DE35530C publication Critical patent/DE35530C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G9/00Adornments of natural feathers; Working natural feathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Claims (2)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
    ALBERT KRÄMER in BERLIN. Federpelz-Maschine.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August 1885 ab.
    Die beiliegende Zeichnung stellt die Federpelz-Maschine dar. Fig. 1 zeigt den Verticalschnitt derselben, Fig. 2 den Schnitt x-y und Fig. 3 den Schnitt u-\.
    Auf einem Holzgestell lagert die Walze a, sowie die mit Drahtstiften besetzte Walze b und der Tisch c. Der mit Federn zu beklebende Stoff d ist auf der Walze α aufgerollt, über den Tisch c und die Walze b geführt und wird von der Walze b aus intermittirend durch Drehen an dem Griff e transportirt.
    An den Füfseny des Gestelles ist ein eisernes Lager g befestigt. Fig. 4 zeigt dasselbe in gröfserem Mafsstabe. In die Ausfrä'sung h dieses Lagers läfst sich der Ruthenhalter i einsetzen, welcher wiederum einen Ausschnitt k zeigt, in welchen die Ruthe / eingesetzt wird. Die Ruthe Z besteht aus einem Messingstab, in welchen kleine Häkchen m eingesetzt sind, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist; Z1 zeigt den Grundrifs der Ruthe, Z den Querschnitt. In diese Häkchen m wird die Feder mit ihren Kielen eingesetzt, so dafs die Federfahnen zu beiden Seiten überstehen. Der Ruthenhalter i zeigt noch die Eigentümlichkeit, dafs sein Längstheil η messerartig zugeschärft ist. Wenn die Ruthe in den Ruthenhalter und dieser in das Lager g eingesetzt wurde, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, so liegen die Federfahnen über der Schärfe η auf dem Tisch c auf. Ein Lineal ο liegt quer über dem Tisch c; an demselben ist mittelst der Zugstangen ρ das Trittbrett q befestigt. Für gewöhnlich wird das Lineal durch die Kraft der Spiralfedern r hochgedrUckt und erst durch Auftreten auf das Trittbrett senkt es sich auf den Tisch c. Die Function des Lineals besteht darin, die lose auf dem Tisch c aufliegenden Federfahnen festzuklemmen.
    Ueber die Schärfe η des Ruthenhalters i können mehrere Rollen s, Fig. 1 und 2, fortgeführt werden und unmittelbar an der Schärfe entlang, also auf dem Tisch c rollend, eine zweite Rolle S1, Fig. 3.
    Die Achsen dieser Rollen laufen in den Prismen t und diese stecken in dem Führungskasten ν und werden durch Federkraft nach unten geprefst. Der Führungskasten ν sitzt auf der Leitspindel A, welche mittelst Kurbel R beweglich ist, und auf der Führung B. Durch Drehen an der Kurbel R wird der Führungskasten ν über die ganze Länge der Spindel^ fortbewegt. An dieser Bewegung nehmen aber auch die Prismen t Theil und führen die Rollen s und S1 über die Schärfe η des Ruthen- ' halters i und über die Kante des Tisches c fort. Hierdurch werden durch die Rollen s die Federfahnen zuerst abgeschnitten und darauf durch die Rollen ^1 auf den gummirten Stoff angeprefst.
    Pat ε nt-An spruch:
    Eine Federpelz-Maschine mit nachfolgenden Einrichtungen in Verbindung mit einander:
    ι. dem' Führungskasten ν, welcher auf der Spindel A sitzt und durch Drehen an der Kurbel R fortgeschoben wird, und in welchem die Prismen t mit den Rollen s und S1 stecken, welche durch Federkraft nach unten gedrückt werden;
  2. 2. dem Ruthenkasten i mit Schärfe η und Ausfräsung k, welcher lose in das Lager g eingesetzt wird;
    der Anordnung der Zugstangen ρ und des Fufstrittes q, welche mit dem Lineal ο verbunden sind, so dafs das letztere durch Fufsdruck auf den Tisch' c angeprefst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35530D Federpelz-Maschine Expired - Lifetime DE35530C (de)

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