DE35513C - Pianino-Mechanik - Google Patents

Pianino-Mechanik

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DE35513C
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DE
Germany
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pusher
hammer
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Expired - Lifetime
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DENDAT35513D
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English (en)
Original Assignee
B. GURICKE in Glashütte i. S
Publication of DE35513C publication Critical patent/DE35513C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
B. GURICKE in GLASHÜTTE i. S. Pianino-Mechanik.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1885 ab.
Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Mechanik greift der Stöfser anfangs den Hammer in gröfserer Entfernung von seinem Drehpunkt, Fig. 2, im Laufe der Bewegung jedoch immer kürzer an. Aufserdem stellt sich nach und nach der Hammernacken der auslösenden Bewegung des Stöfsers hemmend in den Weg. Diese Hemmung überwindet der Stöfser, weil derselbe ein feststehender Mechaniktheil wird, sobald die Auslösung beginnt, Fig. 3, d. h. der Stöfser mit der Stellschraube b in Berührung kommt, wobei in diesem Punkte keine Reibung stattfindet. Von nun an macht der Stöfser die Kreisbewegung um den Drehpunkt des Fufshebels t mit, wodurch der Hammer seinen letzten und gröfsten Impuls erhält.
Die Stöfserfeder / ist in, dem Fufshebel t auf einem Stift mit Tuchfütterung so befestigt, dafs sie oscilliren kann. Dieselbe zieht mit ihrem langen Schenkel den Stöfser an einer Seidenschnur in seine Wirkungslage, während der andere kurze Schenkel sich gegen die Leiste m stützt. Die Leiste m ist durch Schrauben stellbar, so dafs die beiden Schenkel genähert oder von einander entfernt werden können. Durch diese Einrichtung kann man zu jeder Zeit in einigen Minuten die Schwere der Spielart steigern oder vermindern. Die Stöfserfeder f ist so kräftig, dafs der Hammer nicht ganz zurückfallen kann, bevor der Stöfser in Wirkung getreten ist. Unterstützt wird die Feder durch den sicher wirkenden, am Stöfser angebrachten Fänger k. Derselbe hält den Hammer in entsprechender Entfernung von den Saiten fest, ohne auf den Drehpunkt desselben irgend welchen Druck auszuüben, genau wie man mit Daumen und Zeigefinger einen Gegenstand festhält. Der Stöfser bildet nämlich mit dem Fänger eine Gabel, in welche sich der Hammer festkeilt, ohne dabei auf die auslösende Schraube b irgend welchen Druck auszuüben, Fig. 4, denn der Stöfser stützt sich während des Abfangens des Hammers an der schiefen Fläche des Hammernackens, welche er nach vollendeter Auslösung passiren mufs.
In Fig. 5 ist eine Einrichtung zur theilweisen Aufhebung der Dämpfung dargestellt. Am Dämpferklötzchen ist eine Oese von Schweinsborsten angebracht. In der Leiste v, welche in \ ihren Drehpunkt hat, ist für jeden Ton ein beweglicher, krummer Sperrhaken ρ angebracht. Derselbe hat seinen Drehpunkt in 0, fällt durch seine eigene Schwere und hat eine .bestimmte freie Bewegung nach oben. Wenn nun durch ein drittes Pedal die Leiste ν aufwärts bewegt wird, so gehen die Sperrhaken ρ an den Dämpfern, welche auf den Saiten liegen, vorüber; die Dämpfer aber, welche durch einzelne Tasten abgehoben sind, werden von den Sperrhaken gefafst und festgehalten. Die Krümmung des Hakens bezweckt, den Rückfall des Dämpfers zu mäfsigen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Pianino-Mechanik, bei welcher folgende Einrichtungen in Verbindung mit einander getroffen sind, und zwar:
    a) die Auslösung durch die Stellschraube b in der Weise, dafs der Stöfser bei der Auslösung nach der Hammerachse hin gedrängt wird;
    b) die in Gestalt eines Winkelhebels angeordnete Feder_/, deren einer Schenkel mit dem Stöfser verbunden ist, während der andere sich gegen eine stellbare Leiste m stützt, so dafs die Feder zugleich den Fufshebel t abwärts und den Stöfser nach vorn drängt;
    c) die nach aufsen hin abgerundete, mit einem fünfseitigen Ausschnitt für den Stöfser versehene Hammernufs, welche so angeordnet ist, dafs der äufsere Lappen der Hammernufs in der vom Stöfser und dem Fänger K gebildeten Gabel nach der Auslösung gehalten wird.
    An der unter i. charakterisirten Pianino-Mechanik der in der Leiste ν bewegliche krumme Sperrhaken und die am »Dämpfer angebrachte Oese von Schweinsborsten, um einzelne Töne fortklingen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35513D Pianino-Mechanik Expired - Lifetime DE35513C (de)

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