DE354828C - Sicherheits-Kastenschloss mit einer durch den Schluessel zu drehenden Scheibe - Google Patents

Sicherheits-Kastenschloss mit einer durch den Schluessel zu drehenden Scheibe

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DE354828C
DE354828C DEN19175D DEN0019175D DE354828C DE 354828 C DE354828 C DE 354828C DE N19175 D DEN19175 D DE N19175D DE N0019175 D DEN0019175 D DE N0019175D DE 354828 C DE354828 C DE 354828C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor

Landscapes

  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Sicher-Iieits-Kastenschloß" mit einer durch den Schlüssel zu drehenden Scheibe, die die Verschiebung des Riegels nach dem Ausheben bzw. Einordnen der Zuhaltungen durch den Schlüssel vermittels eines in ein Schlitzloch des Riegels eingreifenden Kurbelzapfens herbeizuführen vermag, nachdem ein oder mehrere in Löcher der Scheibe einspringende und diese
ίο sichernde Stifte mittels der gleichzeitig zur Drehung der Scheibe dienenden Zapfen an dem Schlüsselbart zurückgedrückt worden sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zurückdrängbaren Sperrstifte in einem gleichzeitig die drehbare Lagerung der Riegelschaltseheibe mittels des Schlüsseldornes bewirkenden, in dem Schloßkasten ortsfest ruhenden Block geführt und durch Federn ständig gegen die Riegelschaltseheibe
ao vorgedrängt werden. Das Sicherheitsschloß erfordert zunächst die gebräuchliche Anwendung des Schlüssels zum Ausheben bzw, Einordnen der Zuhaltungen mittels' des Schlüsselbartes und darauf ein tieferes Hineindrängen
«5 des Schlüssels, damit die an dem Schlüsselbart sitzenden - Stifte die Sperrstifte der Riegelschaltseheibe für die Drehung der letzteren zurückdrängen. Infolge dieser Ausbildung des Schlosses ist die Entsicherung der Riegelschaltseheibe für die Drehung des Riegels nur in einer bestimmten Winkelstellung des im Schloß gedrehten Schlüsselbartes möglich. Das Öffnen des Schlosses kann dadurch nur von den mit der Schloßeinrichtung vertrauten Personen herbeigeführt werden.
Die Schloßeinrichtung ist von verhältnismäßig einfacher Konstruktion und so eingerichtet, daß sie den bekannten Kastenschlössern leicht angepaßt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigt
Abb. ι das Sicherheits-Kastenschloß in Innenansicht.
Abb. 2 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
Abb. 3 stellt den zum Öffnen des Schlosses erforderlichen Schlüssel dar.
Abb. 4 ist eine Draufsicht auf Abb. 3.
Mit α ist der Riegel des Schlosses bezeichnet, der in bekannter Weise durch einen in den Schloßboden eingenieteten, in dem Schlitz b gleitenden Stift c und durch den in einem Ausschnitt des Stulps d zutage tretenden Kopf e des Riegels geführt wird.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung wird der Riegel α durch die Zuhaltung/ an der Verschiebung verhindert. Die Zuhaltung fj die als einarmiger Hebel um den in den Schloßboden eingenieteten Zapfen g drehbar ist und durch die Feder A gegen den Riegel α gedrängt wird, greift mit einem
Haken i in Ausschnitte/ bzw. k des Riegels ein. An der Zuhaltung f befindet sich ein bügelartiger Fortsatz;, gegen den der durch das Schlüsselloch in das Schloß eingeführte Bart des Schlüssels trifft. Bei der Drehung des Schlüssels wird infolgedessen die Zuhaltung entgegen dem Druck der Feder h so weit gedreht, daß der Haken i den Ausschnitt / oder k des Riegels α freigibt. ίο Die Verschiebung des Riegels α wird gemäß der vorliegenden Erfindung nicht unmittelbar durch den Bart des Schlüssels, sondern mittelbar durch eine konzentrisch zu dem Schlüssel auf dem in diesen eindringendenDornm drehbar gelagerteScheibe» herbeigeführt. Diese Scheibe η trägt einen Kurbelzapfen o, der in ein Schlitzloch p des Riegels α eingreift.
Damit die zur Verschiebung des Riegels a erforderliche Drehung der Scheibe« den mit der Schloßeinrichtung nicht Vertrauten unüberwindliche Schwierigkeiten bereitet, ist eine besondere Sperrung vorgesehen, die einen eigenartig gestalteten Schlüssel und eine ungewöhnliche Handhabung des Schlüssels erforderlich macht.
Die Sperrung der Scheiben erfolgt durch einen oder mehrere, in dem Avisführungsbeispiel der Zeichnung zwei, Stifte q, die unterhalb der Scheibe in einem Block r beweglich gelagert sind und durch die Federn s gegen die Scheibe gedrängt werden. Sobald die Scheibe η mit den darin vorgesehenen Löchern t den Stiften q gegenübertritt, springen diese in die Löcher ein und füllen sie vollkommen aus, so daß die Scheibe η geg-en Drehung gesperrt wird. Die Sperrung der Scheibe η erfolgt, sobald der Haken i in den Ausschnitt j des Riegels α einfällt, wie aus Abb. ι der Zeichnung hervorgeht. Bei vorgeschobenem Riegel, wenn dieser die in Abb. ι in gestrichelten Linien angedeutete Stellung einnimmt, dringt der Zuhaltungshaken i in den Ausschnitt k ein. Gleichzeitig finden die aus den Löchern t zurückgedrängten Sperrstifte q Gelegenheit, in die Löcher u einzuschnappen, so daß die Scheibe» erneut gegen Drehung festgelegt wird.
Zum Aufheben der Sperrung der Scheibe η sind an dem Bart ν des Schlüssels parallel zu dem Schaftw Zapfens in solcher relativen Anordnung vorgesehen, daß sie nach dem.
Ausheben bzw. Einordnen der Zuhaltungen den Sperrstiften 0 gegenübertreten und diese aus der Scheibe η herausdrängen können.
Nach dem Drehen des im Schloß steckenden Schlüssels,zum Ausheben bzw. Einordnen der Zuhaltungen ist mithin eine achsiale Verschiebung des Schlüsselbartes, die durch Druck gegen den Schlüssel herbeigeführt wird, notwendig, um die Sperrung aufzuheben. Dabei wird aber eine bestimmte Winkelstellung des Schlüssels verlangt, um durch die Zapfen χ die Sperrstifte q zurückdrängen zu können. Nach der Freigabe der Scheibe η seitens der Sperrstifte q ist der Schlüssel erneut zu drehen, damit die in den Löchern t bzw. u ihren Angriff findenden Zapfen χ die Scheiben drehen und infolgedessen den Riegel α verschieben können.
Zum öffnen des Schlosses ist die gleiche Handhabung des Schlüssels wie * zum Schließen des Schlosses, aber in umgekehrter Drehrichtung bei der Verschiebung des Riegels notwendig. Gemäß Abb. 1 der Zeichnung müssen also zum Öffnen des Schlosses mittels der Zapfen χ die Sperrstifte q aus den Löchern u der Scheibe η zurückgedrängt werden, damit diese zum Zurückziehen des Riegels α gedreht werden kann.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile des Schlosses nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
Es wird ferner betont, daß das Schloß auch in der Art der bekannten Chubbschlösser mit Zuhaltungen eingerichtet werden kann, die zur Verschiebung des Riegels durch einen Stufenbart eingeordnet werden müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sicherheits-Kastenschloß mit ' einer durch den Schlüssel zu drehenden Scheibe, die die Verschiebung des Riegels nach dem Ausheben bzw. Einordnen der Zuhaltungen durch den Schlüssel vermittels eines in ein Schlitzloch des Riegels eingreifenden Kurbelzapfens herbeizuführen vermag, nachdem ein oder mehrere in Löcher der Scheibe einspringende und diese sichernde Stifte mittels der gleichzeitig zur Drehung der Scheibe dienenden Zapfen an dem Schlüsselbart zurückgedrückt worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückdrängbaren Sperrstifte (q) in einem gleichzeitig die drehbare Lagerung der Riegelschaltscheibe (n) mittels des Schlüsseldornes (m) bewirkenden, in dem Schloßkasten ortsfest ruhenden Block (r) geführt und durch die Federn (s) ständig gegen die Riegelschaltscheibe (n) vorgedrängt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEN19175D 1920-08-28 1920-08-28 Sicherheits-Kastenschloss mit einer durch den Schluessel zu drehenden Scheibe Expired DE354828C (de)

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