AT91627B - Einrichtung zum Betätigen von Kombinationsschlössern. - Google Patents

Einrichtung zum Betätigen von Kombinationsschlössern.

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AT91627B
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Franz Schoenfeld
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   Bei den bekannten   Kombinationsschlössern   ist deren Einstellvorrichtung durch Ziffern, Buchstaben, Teilstrichen od. dgl. erkenntlich, wodurch die Möglichkeit eines unbefugten Öffnens leicht gegeben ist. Es kann hiebei durch probeweises Einstellen der   Verschluss   geöffnet werden. Auch ist dies bei Mitwissen der betreffenden   Schlüsselzahl   ohne weiteres möglich. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Betätigen von Kombinationssehlössern, nach welcher am Schlosse selbst an dem betreffenden zu   wrschliessenden   Teil keinerlei Anzeichen einer Kombinationseinrichtung äusserlich erkenntlich ist. 



   Erfindungsgemäss wird zwecks Einstellens des Schlosses über die Knöpfe eine Stellplatte gesteckt,   welche durch Gradeinteilung   oder Anschläge die zum Öffnen des Verschlusses notwendige Winkelverdrehung der von Hand aus oder vermittels eines Schlüssels drehbaren Einstellknöpfe angibt. 



   Die Zeichnung zeigt eine   beispielsweise Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes in   Anwendung   auf eine Doppeltür, und zwar :   Fig. l   die Sperranordnung bei einer Türe von aussen in Vorderansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht von innen. Fig. 3 einen Schlüssel samt der Stellplatte. 



   In der Zeichnung bezeichnet 1 den feststehenden, 2 den beweglichen, mit der Klinke 3 versehenen   Türflügel. 4 und 5 sind zwei in Laschen 6 am beweglichen Türflügel geführte Schubriegel, die mindestens   je zwei benachbarten Schlitzen 7 von besonderer Form und Lage versehen sind. In diese Schlitze passen analog geformte, mittels horizontaler, den feststehenden Türflügel 1 durchsetzender Axen 8, drehbare, auf kräftigen Stahlscheiben angeordnete Sperrelemente 10, jedoch nur dann, wenn sie durch 
 EMI1.2 
   angepasste Bohrungen   aufweist, innerhalb welchen die Knöpfe, drehbar sind. 



   Die Stellplatte weist entweder mit Ziffern oder mit Buchstaben versehene Skalen auf, auf deren   Kennziffer eine feine Marke   des   Knopfes 11 dadurch   eingestellt wird, dass der Schlüssel 14 mit seinen beiden Zapfen 16 in die Bohrungen 13 des Knopfes gesteckt und so lange gedreht wird, bis die vorgeschriebene   Übereinstimmung   erzielt wird (z.

   B.   Kennziffer #6" auf einem "1" auf   dem zweiten Knopf in Fig.   1).   Man muss daher, um die richtige Einstellung zu bewirken, im Besitze beider Behelfe (der Stellplatte und des Schlüssels) sein. da vorerst die Stellplatte auf den Drehknopf gesteckt und sodann mit dem   Schlüssel     dne   bestimmte Ziffer der Stellplatte mit der   Marke des Drehknopfes   zur   Übereinstimmung   gebracht werden   muss.   



   Um auch im Dunkeln die Türe entriegeln zu können, sind auf der Stellplatte 17 statt der Ziffern- 
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 beiden Stiften in die Bohrungen der   Drehknöpfe   gesteckt und im vorgeschriebenen Drehsinn so lange gedreht, bis er gegen die   Anschläge 25   der Stellplatte stösst. 



   Um ein Öffnen des Schlosses durch Unbefugte zu verhindern, sind blinde Drehknöpfe 19 vorgesehen, die gleichfalls, wie die für die Sperrung und Entriegelung wirksamen Drehknöpfe, drehbar sind. 



   Es ist klar, dass man ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, diese in mannigfacher Weise abändern kann. So kann die Form der Riegel ihre Zahl sowie die Zahl der Sperrstellen in jedem Riegel beliebig geändert bzw. dem zu verriegelnde Objekt angepasst werden. Auch können die   Drehknöpfe   sowohl als auch die Stellplatten und der Schlüssel in mannigfachen Formen hergestellt werden. 

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Claims (1)

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