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Bei den bekannten Kombinationsschlössern ist deren Einstellvorrichtung durch Ziffern, Buchstaben, Teilstrichen od. dgl. erkenntlich, wodurch die Möglichkeit eines unbefugten Öffnens leicht gegeben ist. Es kann hiebei durch probeweises Einstellen der Verschluss geöffnet werden. Auch ist dies bei Mitwissen der betreffenden Schlüsselzahl ohne weiteres möglich. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Betätigen von Kombinationssehlössern, nach welcher am Schlosse selbst an dem betreffenden zu wrschliessenden Teil keinerlei Anzeichen einer Kombinationseinrichtung äusserlich erkenntlich ist.
Erfindungsgemäss wird zwecks Einstellens des Schlosses über die Knöpfe eine Stellplatte gesteckt, welche durch Gradeinteilung oder Anschläge die zum Öffnen des Verschlusses notwendige Winkelverdrehung der von Hand aus oder vermittels eines Schlüssels drehbaren Einstellknöpfe angibt.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Anwendung auf eine Doppeltür, und zwar : Fig. l die Sperranordnung bei einer Türe von aussen in Vorderansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht von innen. Fig. 3 einen Schlüssel samt der Stellplatte.
In der Zeichnung bezeichnet 1 den feststehenden, 2 den beweglichen, mit der Klinke 3 versehenen Türflügel. 4 und 5 sind zwei in Laschen 6 am beweglichen Türflügel geführte Schubriegel, die mindestens je zwei benachbarten Schlitzen 7 von besonderer Form und Lage versehen sind. In diese Schlitze passen analog geformte, mittels horizontaler, den feststehenden Türflügel 1 durchsetzender Axen 8, drehbare, auf kräftigen Stahlscheiben angeordnete Sperrelemente 10, jedoch nur dann, wenn sie durch
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angepasste Bohrungen aufweist, innerhalb welchen die Knöpfe, drehbar sind.
Die Stellplatte weist entweder mit Ziffern oder mit Buchstaben versehene Skalen auf, auf deren Kennziffer eine feine Marke des Knopfes 11 dadurch eingestellt wird, dass der Schlüssel 14 mit seinen beiden Zapfen 16 in die Bohrungen 13 des Knopfes gesteckt und so lange gedreht wird, bis die vorgeschriebene Übereinstimmung erzielt wird (z.
B. Kennziffer #6" auf einem "1" auf dem zweiten Knopf in Fig. 1). Man muss daher, um die richtige Einstellung zu bewirken, im Besitze beider Behelfe (der Stellplatte und des Schlüssels) sein. da vorerst die Stellplatte auf den Drehknopf gesteckt und sodann mit dem Schlüssel dne bestimmte Ziffer der Stellplatte mit der Marke des Drehknopfes zur Übereinstimmung gebracht werden muss.
Um auch im Dunkeln die Türe entriegeln zu können, sind auf der Stellplatte 17 statt der Ziffern-
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beiden Stiften in die Bohrungen der Drehknöpfe gesteckt und im vorgeschriebenen Drehsinn so lange gedreht, bis er gegen die Anschläge 25 der Stellplatte stösst.
Um ein Öffnen des Schlosses durch Unbefugte zu verhindern, sind blinde Drehknöpfe 19 vorgesehen, die gleichfalls, wie die für die Sperrung und Entriegelung wirksamen Drehknöpfe, drehbar sind.
Es ist klar, dass man ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, diese in mannigfacher Weise abändern kann. So kann die Form der Riegel ihre Zahl sowie die Zahl der Sperrstellen in jedem Riegel beliebig geändert bzw. dem zu verriegelnde Objekt angepasst werden. Auch können die Drehknöpfe sowohl als auch die Stellplatten und der Schlüssel in mannigfachen Formen hergestellt werden.
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