DE354769C - Steuerventil fuer Druckluftbremsen - Google Patents

Steuerventil fuer Druckluftbremsen

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DE354769C
DE354769C DEJ18838D DEJ0018838D DE354769C DE 354769 C DE354769 C DE 354769C DE J18838 D DEJ18838 D DE J18838D DE J0018838 D DEJ0018838 D DE J0018838D DE 354769 C DE354769 C DE 354769C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/26Compressed-air systems
    • B60T13/36Compressed-air systems direct, i.e. brakes applied directly by compressed air
    • B60T13/365Compressed-air systems direct, i.e. brakes applied directly by compressed air for railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Steuerventil für Druckluftbremsen. Die bekannten Steuerventile für Druckluftbremsen mit einem federbelasteten und zugleich unter dem Einfluß der Bremsluft stehenden Haupt- oder Grundschieber und einem, diesen letzteren steuernden, von außen einstellbaren Schieber (Stel'lschieber) sind einesteils schwer abzudichten und ermöglichen andernteils bei kleinen Schieberhüben nicht eine allen Anforderungen entsprechende feine und genaue Druckabstufung.
  • Die Erfindung beseitigt diese Mängel dadurch, daß die beiden zusammenarbeitenden Schieber unmittelbar awfeinanderliegen, und die von dem Stellschieber zu beeinflussenden Ein- und Auslaßkanäle für die Bremsduft in dem Grundschieber selbst angeordnet sind. Im besonderen- sind diese Kanäle im Grundschieben als nebeneinanderliegende Längskanäle ausgebildet, die beide vom; Stellschieher ausgehen und von denen der eine zum Bremszylinder, der andere in die Außenluft führt.
  • Infolge dieser Anordnung ist nur ein einziger im Gehäuse abzudichtender Schieoerteil vorhanden, nämlich der zwischen dem federbelasteten Druckkolben und dem Stellschieber liegende Teil des Grundschiebers. Dieser kann zylindrisch gestaltet sein und ist dann ohne Schwierigkeit abzudichten. Der Grundschieber bildet zugleich .den Spiegel für den unmittelbar auf ihm gelagerten:, als Muschelschieber ausgebildeten Stellschieber, so daß letzterer sich ohne weiteres infolge des auf ihm lastenden Luftdruckes auf dem Grundschieber stets abdichtet. Die unmittelbare Lagerung beider Schieber aufeinander "ermöglicht eine- äußerst feine Verstellung, da die Steuerteile des Stellschiebers mit den Ka nälen des Grundschiebers sich unmittelbar gegeneinander bewegen, wodurch eine :unmittelbare Beeinflussung bei feinster Verstellung erzielt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt das Steuerventil im Längsschnitt, Abb. 2 im Querschnitt durch die Bremshebelachse.
  • In dem Gehäuse 1, das durch Deckel 2, 3 und 4 abgeschlossen ist, liegt der Länge nach ein Grundschieber 6, der mit seinem Hals 7 möglichst dicht und reibungslos im Gehäuse geführt ist und an dem einen Ende einen abgedichteten Kolben 8 trägt. Gegen diesen legt sich eine Feder 9, die sich mittels eines Federtellers 1o gegen den Gehäusedeckel 4 stützt und den Kolben: 8 mit dem Grundschieber 6 dauernd nach rechts zu drücken bestrebt ist. In der rechten End- oder Ruhestellung wird der Schieberhals 7 noch besonders durch einen Dichtungsring 1 i abgedichtet, gegen den der Kolben 8 durch die Feder 9 gepreßt wird. Unmittelbar auf dem anderen Ende des Grundschiebers 6 liegt der von außen verstellbare Muschelschieber 5 auf.
  • Der Gehäuseraum, in dem sich der Stehschieber 5 und das rechte Ende des Grundschiebers befinden, ist durch eine Leitung L dauernd mit Druckluft gefüllt. An dem mittleren Gehäuseraum Bist die Rohrleitung zurr Bremszylinder angeschlossen, während der linksseitige, die Feder 9 enthaltende Raune dauernd mit der Außenluft durch Leitung A verbunden ist. Im Grundschieber befinden sich ein Kanal 12, der vom Schieberspiegel i zum Brernszylinderraum B führt, und ein Kanal 13, der den Muschelrauen des Schiebers 5 durch den Auslaß A mit der Außenluft verbindet. Der auf dem Grundschieber dicht geführte Muschelschieber 5 wird verstellt durch den Zapfen 14 .einer Kurbel 15, die durch die Welle 16 von außen bewegt werden kann. Durch den Überdruck im Schiebergehäuse wird der Muschelschieber dicht gegen den Grundschieber gedrückt. Die Abdichtung der Welle 16 bewirkt ein Bund 17, der unter dem inneren Luftüberdruck sich gegen das Gehäuse legt.
  • Je nach der Größe der L uftpressfung im Raum B wird die Kraft des Kolbens 8 die Feder 9 verschieden stark durchbiegen und ;ien Grundschieber der Durchbiegung entsprechend nach links verstellen. Dabei entspricht einer jeden Stellung des Muschelschiebers oder des Steuerhebels eine bestimmte Luftpressung im Druckzylinder. Wird z. B. der Muschel-Schieber etwas nach links gestellt, so wird der Kanal 12 geöffnet und Druckluft strömt in den Raum B. Der mit der Luftpressung wachsende Kolbendruck schiebt den Grundschieber entgegen dem Druck der Feder so weit nach links, bis der Grundschieber den Kanal 12 abschließt und eine neue Gleichgewichtslage entstanden ist. Die Gleichgewichtslage der Schieber ist diejenige, in welcher der Steg des Muschelschiebers den l:anal 12 abgeschlossen hält. Je geringer der Unterschied der Kanal- und Stegstärke, d. h. die Überdeckung, ist, um so genauer ist natürlich bei gegebenem. Schieberhub die Einstellung.
  • Die Abdichtung der aus dem Druckluftraum herausgeführten Welle und des Grundschiebers ist nicht nur sicher und einfach, sondern verursacht vor allem auch keine Reibungswiderstände, die eine genaue selbsttätige Druckabstufung durch den Grundschieber erschweren würden. Solange der Breinszylinderrauen. B ohne Druck ist, dichtet die Dichtungsscheibe i i. Hebt sich dagegen der Kolben 8 bei einer Verschiebung des Grundschiebers von dem. Dichtungssitz ab, so liegt die Dichtung allein in der Führung des Grundschiebers. Bei denn geringen Druckunterschied zwischen dem vorderen und mitt= leren Raum in der Zeit, wo das Ventil arbeitet, und bei der leicht vorzunehmenden guten Schmierung und Fettabdichtung durch Schmiervorrichtung 18 ist aber auch dann die Abdichtung ausreichend- gesichert.
  • An Stelle von Druckluft kann natürlich auch jedes andere Druckmittel, wie Dampf und Wasser, durch dieses Ventil gesteuert werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Steuerventil für Druckluftbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegelkörper (6) für den Stehschieber (5) durch den Bremsdruck und eine diesem Druck entgegenwirkende Feder (9) schieberartig verstellbar ist, wobei die von dem Stellschieber zu beeinflussenden Zu- und Ableitungskanäle (12, 13) des Bremszylinders in dem verstellbaren Spiegelkörper selbst ungeordnet sind.
  2. 2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Ableitungskanäle (12,-r3) im Spiegelkörper (6) als nebeneinanderliegende Längskanäle ausgebildet sind, die beide vom Schieberspiegelausgehen, und von denen der eine (12) zum Bremszylinder, der andere (13) in die Außenluft führt.
DEJ18838D 1918-07-05 1918-07-05 Steuerventil fuer Druckluftbremsen Expired DE354769C (de)

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