DE354765C - Abtrittspuelvorrichtung mit bei Nichtgebrauch wasserfreiem Spuelkasten - Google Patents

Abtrittspuelvorrichtung mit bei Nichtgebrauch wasserfreiem Spuelkasten

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DE354765C
DE354765C DEN18768D DEN0018768D DE354765C DE 354765 C DE354765 C DE 354765C DE N18768 D DEN18768 D DE N18768D DE N0018768 D DEN0018768 D DE N0018768D DE 354765 C DE354765 C DE 354765C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/18Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns
    • E03D1/186Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns with flushing valves

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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Float Valves (AREA)

Description

  • Abtrittspülvorrichtung mit bei Nichtgebrauch wasserfreiem Spülkasten. Durch die vorliegende Erfindung erhält die den Gegenstand des Hauptpatentes bildende Abtrittspülvorrichtung eine für die Verstellung des auf die Ventile wirkenden Gewichthebels von Hand und im Falle seiner Steuerung durch Bewegen des Abtrittsitzes gleich vorteilhaft zu benutzende Form, welche gegenüber der des Hauptpatentes den Vorzug besitzt, daß leichter ein ordnungsmäßiges Arbeiten ohne sehr genaues Zusammenpassen der Teile zu erreichen ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das das Öffnen des Einlaßventils vermittelnde Zwischenglied an einem durch die Bewegung des Schwimmers verstellten, das Schließen des Einlaßventils bewirkenden Hebel so angebracht ist, daß es sich bei der tiefsten Lage des Schwimmers zwischen dem Anschlage des Einlaßventils und einem das Öffnen des Einlaßventils bewirkenden Arme des Gewichthebels befindet, durch das Steigen des Schwimmers aber aus dem Bewegungsbereiclie des auf das Einlaßventil wirkenden Armes des Gewichthebels gelangt.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dar, und zwar zeigt Abb. r einen Längsschnitt durch den Spülkasten, bei der Lage der Teile, welche diese im Ruhezustande der Einrichtung einnehmen, Abb. 2 in vergrößertem Maßstabe die Lage der Teile unmittelbar nach dem Öffnen des Einlaßventils, Abb. 3 in glei-Maßstabe wie Abb.2 die Lage, welche die Teile einnehmen, wenn das Schließen des Einlaßventils beginnt, Abb. q. in noch stärkerer Vergrößerung einen Schnitt nach Linie _A-B in Abb. z.
  • Das Einlaßventil i hat im wesentlichen die in dem Hauptpatent dargestellte Einrichtung. Es ist mit einem kolbenartigen Körper 2 verbunden, der in einer Führung 3 beweglich ist. Die Führung 3 besitzt Durchbrechungen 4. und der Kolbenkörper 2 einen Schlitz 5. In den Schlitz 5 greift durch die obere der Durchbrechungen 4. hindurch der Arm 6 des das Öffnen des Einlaßventils bewirkenden Gewichthebels 7 ein. Dieser wird, wenn eine Spülung erfolgen soll, aus seiner in Abb. i wiedergegebenen Ruhelage durch eine Zugkette in die Stellung gemäß Abb. 2 und 3 gebracht. Der Zug an der Kette kann mittels der Hand ausgeführt werden, doch ist die hier beschriebene Ausführung hauptsächlich zur Einleitung der Füllung des Spülkastens durch die Belastung des Abtrittsitzes bestimmt.
  • Die den Schlitz 5 auf der einen Seite begrenzende Fläche 8 des Ventilkörpers 2 bildet einen Anschlag, auf den der Arm 6 des Hebels 7 beim Öffnen des Einlaßventils wirkt. Das Zwischenglied, durch welches das Öffnen des Einlaßventils vermittelt wird, wird hier durch eine Zunge 9 gebildet, welche in einer Aussparung io an dem Teile ii des Schwimmerhebels 12 beweglich ist. Die Zunge 9 wird an dem Teile i i durch einen in einen Ausschnitt 13 der Zunge eingreifenden nasenförmigen Vorsprung rd gehalten und gegen seitliches Herausfallen aus der Aussparung io durch die Schenkel der die Lagerung des Schwimmerhebels i2 bildenden Gabel 15 gesichert. Die Flächen 16 und 17 der Aussparung io bilden Anschläge, welche die Beweglichkeit der Zunge 9 begrenzen.
  • Beim übergang des Gewichthebels 7 aus seiner Ruhelage in die in Abb. 2 und 3 wiedergegebene Stellung drückt der Arm 6 des Hebels auf die Zunge 9, welche den Druck auf die Fläche 8 des Ventilkörpers 2 überträgt, so daß das Einlaßventil i geöffnet wird. Sind die Teile in die in Abb. 2 wiedergegebene Lage gelangt, so wird der Hebel ? gesperrt. Dies geschieht durch die an dem Hebel drehbar angeordnete gabelförmige Klinke i g, welche sich auf zwei an dem Teile i i des Schwimmerhebels 12 angebrachte Nocken i9 stützt. Der Gewichthebel7 bleibt also zunächst in seiner Lage, auch wenn die Belastung des Abtrittsitzes, durch welche er aus seiner Ruhelage entfernt wurde, aufhört.
  • Während der Spülkasten durch das geöffnete Einlaßventil i hindurch gefüllt wird, steigt der an dem Hebel 12 befestigte Schwimmer 2o an, und der Hebel 12 wird verstellt. Durch diese Verstellung wird der Teil I I gesenkt, so daß die Zunge 9 an der Anschlagfläche 8 abwärts gleitet und in die in Abb. 3 dargestellte Lage gelangt, in der sie den Arm 6 des Hebels 7 nicht mehr berührt.
  • In dieser Lage berührt der Arm 21 des Schwimmerhebels 12- die Anschlagfläche 22 des Ventilkörpers 2, so daß bei weiterem Steigen des Schwimmers das Einlaßventil geschlossen wird. Dabei gleitet zugleich die Klinke 18 von den Nocken i9 ab, so daß der Gewichthebel 7 wieder frei wird und in seine Ruhelage zurückfällt, d. h. hochgeht, in welcher der Arm 6 auf die Anschlagfläche 23 des Ventilkörpers 2 drückt und dadurch das Einlaßventil fest geschlossen hält.
  • Mit dem Schwimmerhebel? ist in bekannter Weise das Auslaßventil24, welches ein Überlaufrohr 25 trägt, durch die Gelenkstange 26 zwangläufig verbunden, so daß es beim Anheben des Hebels 7 aus seiner Ruhelage geschlossen und bei der Rückkehr des Hebels in die Ruhelage geöffnet wird.

Claims (2)

  1. P-iTENT-ANspR_ücllE: i. Abtrittspülvorrichtung mit bei Nichtgebrauch wasserfreiem Spülkasten nach dem Anspruch :2 des Patents 340982, dadurch gekennzeichnet, daß das das Öffnen des Ventils (i) vermittelnde Zwischenglied (9) an dem durch die Bewegung des Schwimmers (2o) verstellten Hebel (i2) so angebracht ist, daß es sich bei der tiefsten Lage des Schwimmers zwischen dem Anschlage (8) des Einlaßventils (i) und dem das Öffnen des Einlaßventils bewirkenden Arm (6) des Gewichthebels (7) befindet, durch das Steigen des Schwimmers (2o) aber aus dem Bewegungsbereich des auf das Einlaßventil wirkenden Armes (6) des Gewichthebels gelangt.
  2. 2. Abtrittspülvorrichtung nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß das das Öffnen des Einlaßventils (i) vermittelnde Zwischenglied (9) die Form einer Zunge hat, welche an dem den Schwimmer (2o) tragenden Hebel (i2) zwischen zwei Anschlägen (i6 und 17) drehbar ist.
DEN18768D 1920-05-05 1920-05-05 Abtrittspuelvorrichtung mit bei Nichtgebrauch wasserfreiem Spuelkasten Expired DE354765C (de)

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