DE35408C - Schützenschlagvorrichtung für mechanische Webstühle - Google Patents
Schützenschlagvorrichtung für mechanische WebstühleInfo
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- DE35408C DE35408C DENDAT35408D DE35408DA DE35408C DE 35408 C DE35408 C DE 35408C DE NDAT35408 D DENDAT35408 D DE NDAT35408D DE 35408D A DE35408D A DE 35408DA DE 35408 C DE35408 C DE 35408C
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- Germany
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- shooting device
- bolt
- mechanical looms
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung hat den Zweck, den Schützenschlag von einer Seite so oft zu ermöglichen,
als es der bestimmte Wechsel für das betreffende Muster erfordert.
Fig. ι ist die Stirnansicht eines mechanischen Webstuhles mit der gedachten Vorrichtung;
Fig. 2 der Grundrifs derselben.
Fig. 3 ist die Seitenansicht der gedachten Vorrichtung allein;
Fig. 4 die Vorderansicht des unteren Theiles der Schlagwelle a.
Fig. 5 zeigt den Grundrifs der gedachten Vorrichtung in Ruhe; das Mitnehmerfröschchenf
steht in tiefster Stellung und somit die Schlagwelle α zur Mitnahme bereit, sobald die Schlagrolle
h durch das Schlagexcenter m in Richtung des Pfeiles bewegt wird.
Fig. 6 stellt das Mitnehmerfröschchen f, im Grundrifs besonders gezeichnet, dar und
Fig. 7 den Grundrifs der gedachten Vorrichtung in der Stellung, wo die Schlagrolle h
durch das Schlagexcenter m in Richtung des Pfeiles verschoben ist, ohne jedoch die Schlagrolle
α mitgenommen zu haben, da sich das Fröschchen f in der höchsten Stellung, wie in
Fig. 3 punktirt, befindet.
Fig. 8 zeigt das Stelleisen c, im Grundrifs besonders gezeichnet.
In dem Untertheil der Schlagwelle α befindet
sich ein Schlitzloch b, Fig. 4; darin ist das Stelleisen c befestigt, auf welchen wiederum
das verschiebbare Mitnehmerfröschchen oder der Riegel f mit der Schnüröse η ruht. Mit dem
vorderen Theil des Stelleisens c ist der Schlagrollenbolzen
d durch den Schraubenbolzen e derartig verbunden, dafs er sich (Bolzen d) um
die Achse von e drehen kann; auf dem Schlagrollenbolzen d sitzt die Schlagrolle h.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Das Mitnehmerfröschchen f, das sich in dem Schlitzloch b der Schlagwelle α führt, wird
vermittelst der Schnuröse η mit der Schaft-Maschine, Jacquard-Maschine oder einer Rollenkarte
in Verbindung gesetzt und somit durch den Hub einer dieser Apparate gehoben oder
gesenkt.
Soll nun der Schützenschlag erfolgen, so senkt sich das Fröschchen f bis in die Ebene
des Schlagrollenbolzens d, die Schlagrolle h mit ihrem Bolzen d wird durch die Einwirkung
des Schlagexcenters m. seitlich verschoben und somit auch die Schlagwelle α durch das am
Bolzen d anliegende Fröschchen f verdreht, und der Schlagstock /, Fig. 1, erhält somit die
nöthige Schwingung zum Vortrieb des Schützens. Es wird alsdann die Schlagwelle α mittelst
einer Feder i, Fig. 1, wieder in die ursprüngliche Stellung zurückgebracht.
Für den entgegengesetzten Fall, dafs der Schützenschlag nicht erfolgen soll, wird das
Mitnehmerfröschchen f in oben angedeuteter Weise in die in Fig. 3 punktirfe Stellung gehoben
und der Schlagrollenbolzen d gleitet bei seiner durch Einwirkung des Schlagexcemers m
erhaltenen Bewegung unter dem Fröschchen / hinweg, so dafs Schlagwelle a in Ruhe verbleiben
mufs, wie Fig. 7 zeigt. Die Schlag-
rolle h mit ihrem Bolzen d wird alsdann durch eine Feder k, Fig. 2, wieder an die Stirnseite
des Schlagexcenters m zurückgebracht.
Damit nun das Mitnehmerfröschchen f jederzeit die parallele Lage mit dem Schlagrollenbolzen
d wie in Fig. 5 findet, ist der Schlägerarm /, Fig. i, an der Bogenstütze des Stuhles
für diese Stellung in geeigneter Weise fixirt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine . Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle, bei welcher die mit der Schlagwelle drehbar verbundene Schlagrolle durch Vermittelung einer Rollenkette oder eines anderweitigen Rapportapparates nur jedesmal dann mit dieser Schlagwelle selbst gekuppelt wird, wenn ein Schützenschlag erfolgen soll.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35408C true DE35408C (de) |
Family
ID=311267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35408D Expired - Lifetime DE35408C (de) | Schützenschlagvorrichtung für mechanische Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35408C (de) |
-
0
- DE DENDAT35408D patent/DE35408C/de not_active Expired - Lifetime
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