DE353469C - Universalschloss und Verfahren zur Herstellung von Schluesseln fuer dasselbe - Google Patents

Universalschloss und Verfahren zur Herstellung von Schluesseln fuer dasselbe

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DE353469C
DE353469C DE1919353469D DE353469DD DE353469C DE 353469 C DE353469 C DE 353469C DE 1919353469 D DE1919353469 D DE 1919353469D DE 353469D D DE353469D D DE 353469DD DE 353469 C DE353469 C DE 353469C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/04Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

Aufgabe der Erfindung· ist insbesondere die Schaffung eines Schlosses, das hauptsächlich für Möbel in allen vorkommenden Fällen benutzbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind gemäß der Erfindung· verschiedene Maßnahmen getroffen.
Einmal ist das Schloß zum Rechts- und Linksschloß geeignet gemacht und zwar vorteilhaft dadurch, daß das Durchstecken des Schlüssels durch ein leicht hin und her verschiebbares Hindernis unmöglich gemacht wind.
Dieses Hindernis besteht gemäß der Erfin-IS dung zweckmäßig aus einem auf der Schlüisselbüchse leicht hin und her verschiebbaren Ringe.
Ferner wird nach der Erfindung das Schloß durch besondere Stulpen sowohl zum Gebrauch als Einsteck- als auch zum Gebrauch als Einläßschloß verwendbar gemacht.
Weiter ist entsprechend ider Erfindung eine mit dem Schließen des Riegels drehbare Nuß vorgesehen, die geeignet ist, das Riegelschloß gleichzeitig als Stangenschloß verwendbar zu machen. ■-.--.
Durch die Verwendung des hin und her verschiebbaren Hindernisses ist das Verwenden von Lochschlüsseln vermeidbar, und es sind Schlüssel mit ungeschweiftem Barte verwendbar, die gemäß der weiteren Erfindung zweckmäßig so hergestellt werden, daß aus starkem Blech ein Formstück roh ausgestanzt, in einer Lauge blank !gescheuert,, in einer Vorpresse zweckmäßig' mit gerundetem Schaft versehen und sonst vorgeformt, in einem Polierwerkzeug nachgepreßt wird.
In der Zeichnung ist ein Äusführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt.
Es -zeigen:
Abb. ι ein in ein besonderes, mit einem Stülp versehenes · Schloßblech als Einlaß-. schloß eingelegtes Schloß,
Abk ia das in Abb. r dargestellte Schloßbleeh mit seinem Stülp im Grundriß, '45
Abb. 2 das in Abb. 1 dargestellte Schloß, nur umgedreht, so daß der Riegel nach rechts statt wie in der AbIb. 1 nach links heraus-
tritt. Das Schloßblech ist mit einem Stülp versehen, oder aber es ist, wie .dies in AWb. 2a verdeutlicht ist, nur ein Stülp ohne Schloßblech vorgesehen.
Abb. 3 stellt einen teilweisen Schnitt durch das Schloß nach Linie A-B der AM>. 1 dar, Abb. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der Albb. 2,
Abb. 5 einen Schnitt durch den Schlüsselschaft.
Das Schloßgehäuse ist in der Abb. 1 mit einem besonderen Bleche c verbunden, das mit einem Stülp b versehen ist, so daß das Schloß in dieser Form als Einlaßschloß Verwendung finden kann.
In Abb. 2 ist der Schloßstulp b gemäß Abb. 2a ohne seitliche Verlängerung gedacht, so daß dasselbe Schloß in !diesem Falle als Einsteckschloß Verwendung finden kann.
' In Abb. 3 ist der Schlüssel d von links in das Schloß eingeführt, in Abb. 4 von rechts.
Das Schloß findet also einmal als Rechts-, das andere Mal als Linksschloß Verwendung.
Zur Verhinderung des Durchstecken« des Schlüssels bei der Verwendung des Schlosses als Rechts- und1 Linksschloß ist in den Abb. 3 und 4 ein Ring e dargestellt, der sich aur j einer Schlüssellbüchse f leicht von rechts nach j links und umgekehrt bewegen kann.
In dem Schlüsselbart ist für den Ringe eine Aussparung g vorgesehen, so daß der Schlüsselbart in seiner vollen Breite auf die Zuhaltungen und den Riegel zur !Wirkung kommen kann, und außerdem noch dem Schlüssel an dem Ringe eine Führung gegeben wind.
An dem· Riegelblech h ist eine Verzahnung i vorgesehen, in die ein Zahnrad k eingreift. Das Zahnrad k ist mit einer Nuß I
fest verbunden, durch die ein Stift gesteckt werden kann, auf dem wiederum eine Drehscheibe, auf dem Holz aufliegend, angeordnet werden kann, die durch Zahnräder oder entsprechende Hebel zwei Treibstangen in Be-
wegung setzen kann, so daß dasselbe Schloß, das vorher als Rechts- und Links- sowie als Einsteck- und Einlaßschloß verwendbar ist, auch noch zugleich als Riegel- und Stangenschloß Verwendung finden kann.
An dem Schlüsselschaft ist gemäß der Erfindung eine Verstärkungsrippe m vorigesehen, die dem dünnen Schlüsselschaft, der infolge der Vermeidung des Lochsohlüssels bei dem Rechts- und1 Linksschloß möglich ist, eine erhebliche Verstärkung gibt. Bs ist besonders bei diesem Schlüssel möglich, ihn in einem Vor- und einem Fertigformendrucke aus einem aus starkem Blech gestanzten, zweckmäßig in einer Lauge blank! vorgescheuerten Formstücke herzustellen. Hierdurch wind ein überaus" sauberer, .billiger Schlüssel erzielt, dessen glatte, harte Politur ihn außerordentlich widerstandsfähig· gegen Rost macht.
■Wenngleich diese Schlüssel und ihr Herstellungsverfahren insbesondere für die Universalschlösser gemäß der Erfindung von Vorteil sind, so schließt dies nicht aus, daß sie für andere Schlügseiarten ebenfalls mit Erfolg zur Anwendung gelangen können. Das gleiche gilt von den einzelnen Merkmalen der Erfindung, die zur Schaffung des Universalschlosses dienen.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. UniversalscMoß, dadurch gekennzeichnet, daß' das Schloß durch ein in Richtung des Schlüsselloches leicht hin und her verschiebbares Hindernis gegen Durchstecken von Schlüsseln mit ungeschweiftem Barte nach Belieben zum Gebrauch von links oder rechts verwendbar gemacht ist.
2. Universalschloß, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß durch gesonderte Stulpe sowohl zum Gebrauch als Einsteck- als auch zum Gebrauch als Einlaßschlöß verwendbar gemacht ist.
3. Universalschloß, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß 'durch eine beim Schließen des Riegels drehbare Nuß zugleich als. Riegel- und Stangenschloß verwendbar gemacht ist.
4. Universalschloß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf einer Schlüs'selbüchse (/) bin und her verschiebbaren Ring (e).
5. Schlüssel zum Schloß nach den Ansprüchen, ι und 4, gekennzeichnet durch eine in dem Bart vorgesehene, der Höhe des Ringes entsprechende Aussparung (g).
6. Schlüssel zum Schloß nach den Ansprüchen ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in der Schlüsselbüchse geführten Schlüsselschaft eine besondere Verstärkungsrippe (m) angeordnet ist.
7. Verfahren zur Herstellung von Schlüsseln nach Ansprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das no aus starkemBlech roh ausgestanzte Formstück, in einer Lauge blank gescheuert, in einer Vorpresse zweckmäßig mit gerundetem Schaft versehen und sonst vorgeformt, in einem Polierwerkzeug nachgeformt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919353469D 1919-06-29 1919-06-29 Universalschloss und Verfahren zur Herstellung von Schluesseln fuer dasselbe Expired DE353469C (de)

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