DE937814C - Schlossfalle, insbesondere fuer Tuerschloesser - Google Patents
Schlossfalle, insbesondere fuer TuerschloesserInfo
- Publication number
- DE937814C DE937814C DER8111A DER0008111A DE937814C DE 937814 C DE937814 C DE 937814C DE R8111 A DER8111 A DE R8111A DE R0008111 A DER0008111 A DE R0008111A DE 937814 C DE937814 C DE 937814C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- faceplate
- latch head
- latch
- lock latch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/10—Bolts of locks or night latches
Landscapes
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht .sich auf.eine S.chloßfalle; insbesondere für Türschlösser, deren lichte Schloßtiefe geringer ist als die Stärke des Fallenkopfes. Die Schlösser besitzen an ihrer Decke eine Aussparung, die der verstärkte Fallenkopf durchgreift. Damit sich dieser in zurückgezogener Stellung nicht aus der Aussparung herausheben kann, bleibt die Falle mit seitlich vorspringenden Teilen stets noch im Eingriff mit Führungen des Schlosses. Das ist bisher durch einen kreuz-, doppelkreuz-, T-förmigen oder rechteckigen - Querschnitt der Schloßfalle erreicht worden, mit der sie die gleich gestaltete Öffnung des Schloßstulpes durchgreift. Die Herstellung dieser Querschnitte ist aber nur mit besonderen Bearbeitungsvorgängen, beispielsweise durch Fräsen mit Hilfe eines Formfräsers, möglich, da die Schloßfallenrohlinge aus Guß bestehen, dessen Haut j a bekanntlich ohne Bearbeitung nicht für eine gleitende Fläche geeignet ist. Hierdurch entsteht eine erhebliche Verteuerung- des Schlosses durch Werkzeug- und Lohnkosten.
- Die Erfindung sucht diesem Mangel abzuhelfen, indem sie eine Schloßfalle schafft, deren Querschnitt so. gestaltet ist, daß eine Bearbeitung durch besondere Maschinen und Werkzeuge nicht mehr erforderlich ist. Dieses. ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die zur Längsrichtung des Schloßstulpes quer liegenden Seitenflächen des Schloßfallenkopfes über die- ganze Stärke der Falle nach der durch einen Durchbruch in der Schloßdecke hindurchgreifenden Seitenfläche zu geneigt verlaufen. Vorzugsweise weist dabei der Fallenkopf im Querschnitt parallel zur Längsrichtung des Schloßstulpes einen trapezförmigen Querschnitt auf und durchgreift die gleichartig gestaltete Öffnung im Schloßstulp. Beim Erfindungsgegenstand brauchen die gleitenden Flächen nur z. B. durch Feilen oder Überschleifen geglättet zu werden.
- Wie ersichtlich, ist dadurch eine bedeutende Zeitersparnis in der Fertigung sowie eine leichtere Verarbeitung mit weniger Aufwand erreicht, was eine Herabsetzung der Herstellungskosten zur Folge hat: In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Schloß mit der erfindungsgemäßen Schloßfalle teilweise in Ansicht, Abb. 2 eine Ansicht von der Stulpseite des Schlosses und Abb. 3 eine Ansicht von oben auf das Schloß. Das Schloß besteht in bekannter Weise aus dem Schloßboden 4 und der Schloßdecke 5, an deren Stirnseite der Schloßstulp.6 angebracht ist. Zwischen Decke 5 und Boden 4 ist die Schloßfalle 7, 7' mit den üblichen Antriebsmitteln gelagert, deren verstärkter Kopf 7', eine ihrem Querschnitt entsprechende Öffnung 8 im Stulp, 6 durchgreift. Da die Stärke y des Fallenkopfes 7 größer ist als die Bauhöhe x des Schloßgehäuses zwischen Boden 4 und Decke 5, ist die Decke 5 mit einem Durchbruch 9 versehen, der ein Zurückweichen der Falle 7, 7' gestattet. Damit die Falle 7 in ihrer zurückgedrückten Lage noch Führung im Schloßstulp 6 hat, sind ihre quer zur Längsrichtung des Schloßstulpes 6 liegenden Seitenflächen io nach der Öffnung 9 der Schloßdecke 5 hin geneigt ausgebildet. Die Schrägfläche i i am Fallenkopf 7' dient zum selbsttätigen Schließen der Tür, in dem sich die Fläche ii beint Zuschlagen an das Schließblech des Türrahmens anlegt und durch ihre schiefe Ebene die Falle 7; 7', wie bekannt, zurückgedrückt wird.
- Wie schon erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind mancherlei andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So könnten beispielsweise die quer zur Längsrichtung des Schloßstulpes verlaufenden Seitenflächen der Schloßfalle auch einseitig trapezförmig ausgebildet sein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schloßfalle, insbesondere für Türschlösser, deren lichte Schloßtiefe geringer ist als die Stärke des Schloßfallenkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Längsrichtung des Schloßstulpes (6) quer liegenden Seitenflächen (io) des Schloßfallenlcopfes (7') über die ganze Stärke der Falle nach dem durch einen Durchbruch (9) der Schloßdecke (5) hindurchgreifenden Teil (i2) des Fallenkopfes'zu geneigt verlaufen.
- 2. Schloßfalle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßfallenkopf (7') parallel zur Längsrichtung des Schloßstulpes (6) einen trapezförmigen Querschnitt hat und die gleichartig gestaltete Öffnung (8) des Schloßstulpes (6) durchgreift. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 232.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER8111A DE937814C (de) | 1952-01-19 | 1952-01-19 | Schlossfalle, insbesondere fuer Tuerschloesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER8111A DE937814C (de) | 1952-01-19 | 1952-01-19 | Schlossfalle, insbesondere fuer Tuerschloesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE937814C true DE937814C (de) | 1956-01-12 |
Family
ID=7397813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER8111A Expired DE937814C (de) | 1952-01-19 | 1952-01-19 | Schlossfalle, insbesondere fuer Tuerschloesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE937814C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3130777A1 (de) * | 1981-08-04 | 1983-03-03 | Franz 4600 Dortmund Scholz | Einsteckschloss |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT232B (de) * | 1899-01-16 | 1899-09-25 | Priv Homboker Kk |
-
1952
- 1952-01-19 DE DER8111A patent/DE937814C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT232B (de) * | 1899-01-16 | 1899-09-25 | Priv Homboker Kk |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3130777A1 (de) * | 1981-08-04 | 1983-03-03 | Franz 4600 Dortmund Scholz | Einsteckschloss |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2163716B1 (de) | Schloss für eine Gleittür | |
| EP0883723B1 (de) | Treibstangenbeschlag-montagesatz | |
| DE937814C (de) | Schlossfalle, insbesondere fuer Tuerschloesser | |
| DE3334298C2 (de) | ||
| EP1068415B1 (de) | Zylinderschloss mit Flachschlüssel | |
| DE2154320A1 (de) | Schloßvorrichtung für Türen, Fenster und dergleichen | |
| DE814852C (de) | Baskuelverschluss, insbesondere fuer Fenster | |
| DE1144150B (de) | Fanghakenbeschlag fuer Tueren oder Fenster, insbesondere zur Querverriegelung des zweiten Fluegels einer hebbaren zweifluegeligen Tuer | |
| DE2215305A1 (de) | Schliessblech fuer tueren | |
| DE7903259U1 (de) | Metall-profilstab | |
| DE2221979A1 (de) | Treibstangenbeschlag fuer fenster, tueren od.dgl | |
| AT325454B (de) | Türschloss | |
| DE802867C (de) | Verfahren zum Herstellen von Betonfensterrahmen mit Betonfensterfluegeln | |
| DE813658C (de) | Fallenschloss mit verriegelbarer Falle | |
| DE606482C (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Schienensitz und Schienenbefestigungsmitteln aus einem Stueck bestehenden eisernen Schwellen durch Laengswalzen | |
| DE398688C (de) | Schluessel | |
| DE1137342B (de) | Tuerschloss mit Schliessplatte | |
| DE496991C (de) | Federzungenweiche fuer Rillenschienen | |
| DE2134387C3 (de) | Metallene Stulpschiene eines Beschlags für Fenster, Türen o.dgl. | |
| DE638621C (de) | Verfahren und Gesenk zur Herstellung von gegeneinander unvertauschbaren rechten und linken Kurbeln, insbesondere von Fahrraedern o. dgl. | |
| CH164120A (de) | Türschloss. | |
| AT386640B (de) | Schloss, insbesondere einsteckschloss | |
| DE1553561A1 (de) | Drehstangenschloss | |
| DE1837474U (de) | Schliessgehaeuse, insbesondere fuer hebbare fluegel von fenstern, tueren od. dgl. | |
| DE499297C (de) | Drehstuhlweiche |