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Papierwagen für Rechenmaschinen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem
Unionsvertrage vom Z. Juni 191t die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten
Staaten von Amerika vom 5. November 1g19 beansprucht. Die Erfindung Bezieht sich
auf Rechenmaschinen, bei welchen der verschlebbare Wagen von einem relativ feststehenden
Führungsteil, older Bett getragen wird und betrifft im besonderen dlne Ausbildung
des Schlittens unidf deri Lagerung des Schlittens im Bett.
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Gemäß der Erfindung besteht der Schlitten aus einer Platte oder Blech
von. x-förmigem Querschnitt mit nach oben und unten vertikal verlaufenden Flächen:.
Diese Flächen werden mit Rollen o. dL zwischen entsprechende Flanschen des Bettes
eingesetzt, während weitere reibungsmindernde Vorrichtungen zunv Tragen verwendet
wenden-.
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Die Erfindung ist auf der Uichnung an Hand einer beispnefswei.sen
Ausführung näher erläutert. f Abb. i zeigt einte Seitenansicht des Wagens und eines
Teiles des Maschinenrahmens, der mit der Wagenführung ausgestaltet ist; Abb. 2 ist
ein Vorderansicht auf Teile der Maschine, aus welcher das Bett und die mit derselhen
verbundenen Teile zu- ersiehen sind; Abb-. 3 ist eine perspektivische Ansicht des
Bettes;; Abb.4 zeigt perspektivisch einen Teil der Maschine, ans wel`eher das Bett
>abnehmbar befestigt, und in, den Abb. 5 und 6 sind Einzelheiten dargestellt: i
ist der Rahmen einer Additions- oder Rechenmaschine, der einen das Bett tragenden
Tei'12 besitzt. In dem Te.12 sind Öff-
nungen 3 vorgesehen, die auf ihrer
linksseitigen Begrenzung zu Augen 4 ausgebildet sind, um die mit Köpfen 6 versehenen
Bolzen 5 aufzunehmen. Die Bolzen 5 sind, dabei an dem Bett 7 befestigt (Abb..3).
Das Bett selbst wied a;n dem Tragtei@l2 dadurch festgemacht, daB die Köpfe 6 der
Bolzen 5 .durchdie Vergrößerungen in den Öffnungen 3 hindurchgesteckt -und hierauf
das ganze Bett so weit nach links be«egt wird, bis die geschwächten Teile der Bolzen
5 in den kleineren Teilen 4 der Öffnungen: 3 liegen. Hierauf findet eine Verrieaelumg
des Bettes 7 durch einte bei 9 drehbar gelägerte Lasche 8 statt, indem diese in
Weisse in einen im Bett 7 vorgesehenen Ausschnitt eingeschwungen wird.
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Das Bett 7 besteht aus einer Metallplatte und besitzt einen, vertikal
liegenden Teil, der in Form eines C an -den oberen und unteren Enden umgebogen
ist, um so einen nach unten hängenden Flansch: to und einen nach aufwärts gerichteten
Flansch i i zu bili&n. Die innere Fläche des abwärts gerichteten Flansches to
stellt eine vertikale Laufbahn für reibungsm'udernde Vorrichtungen, wie sie eeiter
unten näher beschrieben werden, dar; während die innere Oberfläche i2 des unteren
Teiles
des Betfies 7 eine gleichartige ähnliche vertikale Laufbahn darstellt. Die horizontale
Oberfläche 13 in dem unteren Teil des Flansches i i bi.ld'et eine horizontale Laufbahn
für reibungsmi:nd'ernde Vorrichtungen, während der aufwärts vorspringe ad!e Teil
eine Abstützung für dieFührung darstellt. 14 stellt dem Schlitten, dar, dessen Hauptkörper,
wie aus Abb. i ersichtlich:, in der Hauptsache Z-förm;ig geformt ist. Die oberen
und unteren Enden sind um einen geringen Betrag verlängert und mit vertikalen Flächen
15 und 16 versehen. Die obere rechtsseitige Oberfläche (Abb.1) liegt dabei gegenüber
der inneren Oberfläche des Flansches io und bildet auf diese Weise mit derselben,
ein Seitenlager, während die linksseitige Oberfläche des Teiles 16 (Abb. i) gegenüber
der Oberfläche 12 sich befindet und ein zweites Seitenlager darstellt. Die untere
Fläche des Z, die der Oberfläche 13 gegenübersteht, bildet eine dritte horizontale
Lab rfläche.
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Zwischen den Lagerflächen an den Flanschen 15 und io sind reibungsminderade
Rollen 17 eingelegt, die aus zwei durch eine Vertikalwelle 18 verbundenen Knöpfen
bestehen. Die Knöpfe werden gegeneinander distanziert, indem sie in Ausschnitte
2o (Abt. 5 und 6) einer Stange ig eingesetzt werden. Die Stange ig hält die beiden
reibungsmindernden Teile 17 in einem bestimmten Abstand vaneinan(dier, während die
Teile 17 selbst frei auf der Baha entlanglaufen, die durch den Flanschen io und
die Fläche 15 gebildet wird. Hierdurch: wird jede gleitende Reibung am oberen Teilte
der Führung vermieden. Der Schlitten, 14 besitzt an jedem Ende seiner Fläche 15
einen Stift 21. Der Flansch: io des Bettes 7 ist ebenfalls an jedem Ende mit Stiften
22 versehen. Zwischen der Fläche 12 und der gegenüberstehenden Fläche des Flansches
16 ist eine ähnliche reibnungsmindernd e Vorrichtung gemäß den Abb. 5 und 6 angebracht.
Die Achsen dieser reibungsmindernden Teile sind ebenfalls, wie punktiert in Abb.2
dargestellt, vertikal gelegt. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung besteht darin,
daß nasch einer bestimmten Verschiebung des Schlittens 14 die Stifte 21 gegen: die
Stange ig treffen und bei der weiteren Versrhiehung die Stange ig mit den Rollen
17 mitnehmen, bis der Anschlag der Stange ig an dem entsprechenden Stift 22 des
Bettes die Verschiebung begrenzt. Bei der entgegengesetzten Verschiebung des Schlittens
wiederholt sich das gleiche Spiel.
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An der Seite der vertikalen Fläche 16 sind ebenfalls kurze zylindrische
Rollen 23 angeordnet. Diese Rollen werden durch die Fläche 16 selbst distanzsteri.
Die Rollen laufen auf der Horizontalfläche 13 des: Bettes, tragen hierdurch: den
Schlitten, während idie Rollern 17 als Stützrollen wirken. Die Lage der verschiedenen
Rollen ist aus Abb. 2 zu ersehen.
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Der Schlitten 14 ist mit Flächen oder Ab-
biegungen 24 versehen,
an welchen; der Rahmen des Wagens der, jeweils gewünschten Konstruktion befestigt
wird'. Das. Bett 7 trägt eine Platte 25, welche einten Stift 26 enthält, der als
Anisch:lag für die Bewegung von Schlitten 14 und Wagen dient und die Begrenzung
derselben diurcll Eingreifen in die Seitenplatten 27 des Wagens begrenzt, wenn derselbe
den entsprechenden Grenz-,vert in jeder der Bewegungsrichtungen erreicht hat.