DE353193C - Schusswaechter fuer Webstuehle - Google Patents

Schusswaechter fuer Webstuehle

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DE353193C
DE353193C DE1921353193D DE353193DD DE353193C DE 353193 C DE353193 C DE 353193C DE 1921353193 D DE1921353193 D DE 1921353193D DE 353193D D DE353193D D DE 353193DD DE 353193 C DE353193 C DE 353193C
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Germany
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lever
rod
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bolt
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DE1921353193D
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EMIL HIMMERLICH
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EMIL HIMMERLICH
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußwächter für Webstühle. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, um den Webstuhlantrieb sofort zum Stillstand zu bringen, sobald der Schußfaden sich gelockert hat, zerrissen oder abgelaufen ist. Hierdurch werden Schußbruchstellen vermieden. Auf der Breite der Webware werden mehrere Wächter verteilt, wobei jeder einzelne Wächter den Webstuhl sofort ausrückt, sobald ein Fadenbruch entsteht, oder der Faden sich lockert. Der bisher bei Webstühlen verwendete Außenwächter kann unbeschadet der neuen Vorrichtung «-eiter verwendet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Ahl). i eine Draufsicht, Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb.3 den eigentlichen Schußwächter von der Seite gesehen und Abb..t die Ausrückvorrichtung.
  • Der am Ladenklotz a, angebrachte Doppelhebel b mit Gabel c bewe-t sich aufliegend auf der hinten schwereren Wippführung --, die am Brustbaum d befestigt ist, und umkreist die Wippführung bei der Bewegung des Ladenklotzes. Beim Vorwärtsgang drückt die am Doppelhebel b befindliche Nase das vordere Ende der Wippführung -- nieder, und nach Überschreiten der Wippführung ; klappt diese infolge ihrer ungleich verteilten Schwere wieder hoch, so daß beim Rückgang des Doppelhebels die Nase unterhalb der Wippführung gleitet, dabei die Wippführung erst hebend, während nach Vorbeigleiten der Wippe diese wieder niederfällt und beim Vorzvärtsgang also der Doppelhebel oberhalb der Wippe gleitet. Reißt oder lockert sich nun der Faden, der unter der Gabel c entlangläuft, so schlägt die Gabel c durch die eigne Schwere des - hinteren Armes des Hebels b nieder, hebt dabei die Nase von der Führung z ab und drückt mit der Nase des vorderen Endes des Hebelarmes b gegen die Nocke e, so daß beim Vorgang des Ladenklotzes a eine Stoßwirkung entsteht, die durch Hebel auf die Stange f übertragen wird und den Stuhl ausrückt. Der Ausrückvorgang ist folgender: Die Stange f hat am Ende einen Federbolzen h.. Dieser Bolzen 1i wird mit der Stange f nach rechts gedrückt und kommt vor eine Nase g des Ladenklotzes a zu stehen, wobei ein kleiner, unterhalb des Federbolzens h angebrachter Anker i, hinter einen Keil k am Ausrückhebel l greift und dadurch die Stange f festhält. Durch den Vorwärtsgang des Ladenklotzes a erhält der Bolzen li von der Nase g einen Schlag, so daß er gegen den Ausrückhebel L stößt und diesen betätigt, gleichzeitig dabei aber den Anker i auslöst.
  • In Abb. q. ist der Ausrückvorgang deutlich sichtbar. In der punktiert gezeichneten Lage bleibt die Stange f mit den Bolzen 1i, so lange, bis die Nase g des Ladenklotzes a vorwärtskommt, den Federbolzen h trifft, diesen ver. ichiebt und den Ausrückhebel L betätigt und 4abei den Anker i seitwärts verschiebt und auslöst. Atn hinteren Ende des Hebels b könnet: j e nach der Ware leichte oder schwere Blättchen angebracht werden.
  • Die besondere Ausführung der ganzen Einrichtung kann eine beliebige und zweckent-3prechende sein.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Schußwächter für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß an dem hinteren Ende eines am Ladenklotz (a) drehbar angebrachten Doppelhebels (b) eine Gabel (c) antigebracht ist, unter welcher der Schußfaden geführt wird und der Schußfaden dadurch gleichzeitig die Gabel (c) mit dem Hebel (b) wagerecht hält, wobei das vordere Ende des Hebels (b) in einer am Brustbaum (d) angebrachten Führung (z) beim Bewegen des Ladenklotzes (a) gleitet, während beim Reißen oder Lockerwerden des Schußfadens die Gabel (c) ihren Halt verliert, wodurch das hintere schwerere Ende des Hebels (b) niederfällt und das vordere leichtere Ende des Hebels (b) sich hebt, wobei durch Hebel- und Stangenübertrag ing der Antrieb des Webstuhles ausrückt.
  2. 2. Schußwächter für Webstühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückung des Webstuhles in der Weise erfolgt, daß das vordere hochgehende Ende des Hebels (b) gegen eine Nocke (e) schlägt, die durch Hebelübertragung eine unter Federdruck stehende Stange (f) seitwärts verschiebt und damit einen an der Stange (f) rechtwinklig zu diesen befestigten, ebenfalls unter Federdruck stehenden Bolzen (l2) vor eine Nase (g) des Ladenbolzens' (a) bringt, wobei .unterhalb des Bolzens (1z) ein Arretieranker (i) angebracht ist, der hinter einen Halteklotz (k) greift und dadurch die Stange (f) in der seitlichen Stellung festhält, während beim Vorwärtsgehen .des Ladenklotzes (a) die Nase (g) gegen den Bolzen (h) stößt, der wiederum die Ausrückstange (l), betätigt, wobei sich gleichzeitig die Arretiervorrichtung (i., k) auslöst, so daß die Stange (f) wiederum zurückgehen kann.
DE1921353193D 1921-05-13 1921-05-13 Schusswaechter fuer Webstuehle Expired DE353193C (de)

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