DE3523103C2 - - Google Patents

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DE3523103C2
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parachute
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Volker Erich 8959 Rieden De Rademacher
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/22Load suspension
    • B64D17/24Rigging lines
    • B64D17/28Rigging lines attached to apex of canopy
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fallschirm bestehend aus einem angenähert kreisförmigen, aus Segmentbahnen zusammengesetzten, durchgehend geschlossenen Schirm, an dessen Umfangsrand in gleichen Umfangsabständen gleich lange Fangleinen befestigt sind, die zu mindestens einem Zentralring oder dergleichen führen und in dessen Zentralbereich mindestens eine Zentralleine befestigt ist, die ebenfalls zu dem mindestens einen Zentralring führt, wobei die Fangleinen und die Zentralleine mit einer Abweichungstoleranz von ±15% gleich lang sind.
Ein derartiger Fallschirm ist aus der US-PS 25 75 387 bekannt. Bei ihm sind die Basisränder der Segmentbahnen hohl geschnitten, wie dies im gesamten Fallschirmbau bisher üblich und in der FR-PS 5 87 227 deutlich gezeigt ist. In Verbindung mit einer Zentralleine bewirkt nun aber die einströmende Luft ein Nachaußenschlagen des Basisrandes auf der einen Seite und ein Nachinnenkippen auf der anderen Seite. Dieser negative Effekt würde noch verstärkt, wenn eine vergleichsweise kurze Zentralleine verwendet wird, die die einströmende Luft ringförmig in das Fallschirminnere leitet. Um die Flatterbewegung des Basisrandes zu verhindern, hat man sogenannte Einhaltebänder verwendet. Trotz des erheblichen Mehraufwandes konnten diese Einhaltebänder den Basisrand nur unvollkommen stabilisieren.
Eine weitere Eigenheit des bekannten Fallschirms gemäß der US-PS 25 75 387 sind die langen Fangleinen, die zwei- bis dreimal so lang wie der Radius des Fallschirmes im ausgelegten Zustand sind. Solche langen Fangleinen wirken sich naturgemäß ungünstig auf die Öffnungszeit des Fallschirmes aus und sind im übrigen auch ursächlich für die unerwünschte Pendelung des Fallschirmes in der Sinkphase. Nach dem Stand der Technik hielt man lange Fangleinen für nötig, um die Form des Fallschirmes nicht ungünstig zu beeinflussen, nämlich die projizierte Fläche in der Sinkphase nicht zu verringern. Mit der Zentralleine wird bei den bekannten Fallschirmen zusätzlich eine Abflachung des Schirms und damit eine große projizierte Fläche erreicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Fallschirm der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die Öffnungszeit verringert, die Sinkgeschwindigkeit reduziert, die Tendenz zur Pendelung herabgesetzt und für einen geregelten Öffnungsablauf bei stabiler Entfaltung gesorgt wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Fallschirm der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Segmentbahnen des Fallschirmes aus gleichschenkligen Dreiecken bestehen und die Länge der auf dem Basisrand des Dreieckes stehenden Mittelsenkrechten bis 15% größer ist als die Länge der Fangleinen.
Die Versuche mit dem erfindungsgemäßen Fallschirm zeigten überraschend, daß das übliche Nachaußenschlagen und Nachinnenkippen des Basisrandes nicht auftrat, obwohl keinerlei Einhaltebänder verwendet wurden. Der Fallschirm zeigte ein stabiles Entfaltungsvermögen. Die Segmentbahnen wölbten sich in der Sinkphase sauber und gleichmäßig tunnelartig aus. Das tunnelartige, vom Scheitel nach unten größer werdende Gebilde endete in einem stabilen Basisrand, der in der Seitenansicht etwa 30° nach oben gerichtet war. Dank dieser 16fachen Tunnelbildung mit konkaver Bodenfläche und dem Übergang in den konvex gewölbten Randbereich konnte die gestaute Luft während der Öffnung, Entfaltung, Füllung und in der eigentlichen Sinkphase gleichmäßig nach allen Richtungen abfließen, wodurch eine selbsttätige Regelung der Luftströmung erreicht wurde. Das bisher gewohnte Einschlagen und Umkippen des Randbereiches des Fallschirmes war verschwunden. Auch trat das stauluftbedingte Pendeln des Fallschirms während des Abstiegs nicht auf.
Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, daß die Länge der Fangleinen etwa 3200 mm und diejenige der Zentralleine ca. 3300 mm betragen und daß der mittlere Radius des flach ausgelegten Schirmes etwa 3300 mm beträgt. Die Verkürzung der Fangleinen und der Zentralleine mit Bezug auf den Schirmdurchmesser trug zu den vorgenannten Vorteilen sicherlich bei. Weiterhin konnte die Öffnungszeit des neuen Fallschirmes erheblich verringert werden.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel dar­ stellt, sei die Erfindung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Fallschirmes im aufgeblähten Zu­ stand und in Funktionsstellung,
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Zentralbereiches des Schirmes mit dem Ende einer Zentralleine, die über kurze Verbindungsleinen am Schirm befestigt sind und
Fig. 3 eine Draufsicht auf den flachgelegten Schirm.
Fig. 1 zeigt den Fallschirm 20, der aus dem eigentlichen Schirm 22 und einer Anzahl an dessen Außenrand in gleichen Umfangsabständen befestigter Fangleinen 24 besteht, die alle gleich lang ausgebil­ det sind. Gemäß Fig. 2 setzt sich der Schirm 22 aus 16 Segmentbahnen 1-16 zusammen, die je in Form eines gleichschenkligen Dreieckes ausgebildet sind, wobei die auf der Basisseite des Dreieckes stehende Mittel­ senkrechte die Länge R hat, die etwa den Radius des im flach ausgelegten Zustand kreisförmigen Schir­ mes 22 bestimmt. Dieser Radius beträgt im Ausführungs­ beispiel 3300 mm. Die Länge L der Basisseite jedes der dreieckförmigen Bahnsegmente 1-16 beträgt etwa 1300 mm. Damit ergibt sich eine effektive Gesamtflä­ che des Schirmes 22 von etwa 36 m2. Die Fangleinen 24 führen in der Praxis durch einen Zentral- Ring 26 oder Schlaufe am Gurtzeug oder einer Haupt­ tragleine und dann wieder zurück zum Außenrand des Schirmes 22. In der folgenden Beschreibung wird die Länge einer Fangleine 24 definiert durch den Abstand der ausgezogenen Leine 24 vom Außenrand des Schirmes 22 zu dem bei 26 liegenden Zentral-Ring oder Schlaufe.
Ein solcher Fallschirm 20 nimmt im aufgeblähten Zustand die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Form ein. Da­ bei bildet die am Außenrand des Schirmes 22 angelegte Tangente mit der angrenzenden Fangleine 24 einen Win­ kel, der sehr stumpf ist und etwa 140° oder mehr be­ trägt. Entsprechend ist die in der Ebene 28 gemessene projizierte Anströmfläche des Fallschirmes 20 relativ gering.
Um diese projizierte Anströmfläche zu vergrößern ist im Zentralbereich 30 des Schirmes 22 eine Zentral­ leine 32 befestigt, die ebenfalls zu dem Zentral-Ring oder Schlaufe 26 führt, durch die die Fangleinen 24 lau­ fen. Die Länge dieser Zentralleine 32 beträgt etwa 3300 mm. Die Zentralleine 32 zieht den Schirm 22 in eine flachere Form, wie mit ausgezogenen Linien in Fig. 1 veranschaulicht ist. Die Form wird zum größten Teil mit Ausnahme des Randbe­ reiches durch eine Kugeloberfläche bestimmt mit dem Radius etwa gleich der Länge der Zentrallei­ ne 32. Diese Kugeloberfläche reicht bis zum Um­ fangskreis 34 und wie die strichpunktierte Verlänge­ rung der Kugeloberfläche 36 andeutet weicht dieser Randbereich 38 gegenüber der geometrischen Kugelober­ fläche geringfügig nach unten aus. Der Winkel, den die am Außenrand des Randbereiches 38 an den Schirm gelegte Tangente mit der Fangleine 24 bildet, ist wesent­ lich kleiner als bei der gestrichelt dargestellten herkömmlichen Ausführung. Dieser Winkel beträgt 110° oder höchstens 120°. Der neue Fallschirm 20 hat also eine wesentlich größere projizierte Fläche und bei der im Ausführungsbeispiel gewählten Schirmfläche von 36 m3 ist die projizierte Fläche etwa 35 m2.
Wesentlich ist für die Ausbildung der aufgebläh­ ten Form des Fallschirmes 20, daß die Längen von Fangleine 24, Zentralleine 32 und Schirmradius in derselben Größenordnung von höchstens ±10% liegen. Die Länge der Zentralleine 32 darf nicht zu lang sein, um im Mittelbereich des Schirmes 22 eine Einwärtswölbung des Schirmes 22 zu erzie­ len. Der Schirm 22 hat vielmehr durchgehend bis nahe an den Außenrand 38 eine kontinuierliche Kugeloberfläche. Diese Kugeloberfläche erstreckt sich bis zu dem Umfangskreis 34 und dieser liegt auf einem Radius der größer als 75% des effektiven Schirmradius ist.
Um die von der Zentralleine 32 auf den Schirm 22 ausgeübten Kräfte zu verteilen, sind durch ein oberes Auge 40 der Zentralleine 32 sogenannte Scheitelleinen 42 als Verbindungsleinen zu den einzelnen Segmentbahnen 1-16 geführt. Diese sind am Umfangsrand eines Zentralloches 44 des Schir­ mes 22 befestigt. Die Zentralleine 32 endet im Bereich von 3% bis etwa 6% ihrer Länge unterhalb des kugelförmigen Schirmes 22 des aufgeblähten Schirmes 22 und die Länge der Verbindungsleinen liegt im Bereich von 4% bis etwa 10% der Länge der Zentral­ leine 32. Dabei wird die Länge einer Verbindungsleine vom Rand des Zentralloches 44 zur Schlaufe 40 der Zentralleine 32 gemessen, obwohl in der Praxis nur 8 Verbindungsleinen für die 16 Segment-Bahnen 1-16 des Schirmes 22 vorgesehen sind, somit also eine Verbindungsleine 42 vom Rand des Zentralloches 44 ausgeht, durch die Schlaufe 40 führt und zum Rand des Zentralloches 44 zurückgeführt ist.
Mit der beschriebenen Ausführung eines Fall­ schirmes 20 werden ohne wesentliche Mehrkosten zwei wesentliche Vorteile erreicht. Einmal wird bei gleicher effektiver Schirmoberfläche die projizierte Anström­ fläche wesentlich vergrößert und zwar in der Größen­ ordnung von 15% bis 20%, womit die Sinkgeschwindigkeit herabgesetzt wird. Es versteht sich, daß bei glei­ cher Sinkgeschwindigkeit die effektive Fläche des Fallschirmes 20 verringert werden kann, womit eine Preisersparnis verbunden ist.
Abgesehen von dem relativ kleinen Randbereich 38 hat der Schirm 22 im aufgeblähten Zustand eine ziem­ lich genaue Kugelform mit einem Radius gleich der Länge der Zentralleine 32, so daß also der Kugel­ mittelpunkt im Bereich des Zentral-Ringes 26 liegt. Die vorgenannte Dimensionierung der Längen von Zentral­ leine 32, Fangleinen 24 und Schirmradius führt dazu, daß der Kugeloberflächenradius erheblich größer als beim Stand der Technik ist.

Claims (3)

1. Fallschirm bestehend aus einem angenähert kreisförmigen, aus Segmentbahnen zusammengesetzten, durchgehend geschlossenen Schirm, an dessen Umfangsrand in gleichen Umfangsabständen gleich lange Fangleinen befestigt sind, die zu mindestens einem Zentralring oder dergl. führen und in dessen Zentralbereich mindestens eine Zentralleine befestigt ist, die ebenfalls zu dem mindestens einen Zentralring führt, wobei die Fangleinen und die Zentralleine mit einer Abweichungstoleranz von ±15% gleich lang sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentbahnen (1-16) aus gleichschenkligen Dreiecken bestehen, und die Länge (R) der auf dem Basisrand des Dreiecks stehenden Mittelsenkrechten bis 15% größer ist als die Länge der Fangleinen (24).
2. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Fangleinen (24) etwa 3200 mm und diejenige der Zentralleine (32) ca. 3300 mm betragen.
3. Fallschirm nach Anspuch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Radius des flach ausgelegten Schirmes (22) etwa 3300 mm beträgt.
DE19853523103 1985-06-28 1985-06-28 Fallschirm Granted DE3523103A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR587227A (fr) * 1924-07-22 1925-04-14 Perfectionnements aux parachutes
FR779990A (fr) * 1934-01-09 1935-04-17 Perfectionnements aux parachutes
US2575387A (en) * 1951-01-29 1951-11-20 Kluglein Helmuth Parachute

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