DE35172C - Neuerung an einer kontinuirlich arbeitenden Centrifuge - Google Patents
Neuerung an einer kontinuirlich arbeitenden CentrifugeInfo
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- DE35172C DE35172C DENDAT35172D DE35172DA DE35172C DE 35172 C DE35172 C DE 35172C DE NDAT35172 D DENDAT35172 D DE NDAT35172D DE 35172D A DE35172D A DE 35172DA DE 35172 C DE35172 C DE 35172C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
- B04B3/04—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1885 ab.
Fig. ι und 2 zeigen zwei verticale Schnitte
durch die Mitte der Centrifuge und Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der Differentialtransmission vermittelst eines einzigen Riemens.
Die zu schleudernde Masse fliefst in das Gefäfs R, Fig. 1 und 2, in dessen Innern dieselbe
mit Hülfe der Mischschaufeln h durchgearbeitet wird und von dort durch Düse ν
in den Behälter C, der, rotirend mit seinen Rippen oder Flügeln i gleich einer Centrifugalpumpe
wirkend, die Masse zwischen die konischen, unten offenen, rotirenden Trommeln A
und B leitet. Auf dem Mantel der rotirenden Trommel B sind doppelgä'ngige Schraubenflächen
angeordnet, die dicht an die gleichfalls rotirende Filtertrommel A hinanreichen. Die
auf den Schraubengängen hinabgleitende Masse wird demnach geschleudert, giebt ihre flüssigen
Bestandtheile durch die Oeffnungen der Filtertrommel A ab und fällt auf die geneigte
Fläche L, von wo sie durch die Abflufsmündung χ in den passenden Auffangbehälter
gelangt, während die hinausgeschleuderten flüssigen Bestandtheile, gegen den Centrifugenmantel
D geschleudert, sich in Rinne g ansammeln und durch einen Stutzen abfliefsen,
Fig. ι. Deckel m verhindert das Umherspritzen
der geschleuderten Flüssigkeit J. Die Filtertrommel A ist an ihrem glatten Umfange mit
kleinen Löchern versehen und hält, wie erwähnt, die geschleuderten festen Theilchen
zurück; die concentrische Trommel B zeigt etwas gröfsere, zum Einlassen der Klärflüssigkeit
bestimmte Löcher und trägt auf ihrer ganzen Höhe herumlaufende doppelte Schraubenflachen
s s. Beide Trommeln A und B rotiren zwar nach derselben Richtung, haben aber verschiedene
Geschwindigkeiten, und macht z. B. Trommel B 60 bis 180 Umdrehungen weniger
in der Minute als Trommel A. Die Verringerung der relativen Drehung der Doppelschraube
hat zum Zweck, nach Mafsgabe der Schleuderung das allmälige Hinabsteigen der bearbeiteten
Massen nach dem unteren Trommeltheile und den dort erfolgenden Austritt in den Raum K
auf die geneigte Abschlufsfläche L zu regeln. Der Gang der Doppelschraube s ist so angeordnet,
dafs er der Rotation der Trommeln entgegen wirkt; da aber Trommel B eine
geringere Geschwindigkeit besitzt als Trommel A, so wird die Wirkung der Schraube die sein,
dafs ihre Rotation umgekehrt wird. Diese Anordnung hat den Zweck, die Unzuträglichkeiten
zu vermeiden, die beim Gleiten der Antriebsriemscheibe auftreten würden, Unzuträglichkeiten,
die das Zurücksteigen der geschleuderten Massen zur Folge haben werden, anstatt ihr Absteigen zu regeln. Die Schrauben
haben also nicht den Zweck, die zu schleudernden Massen hinauszufördern, sondern sie im
Falle eines zu starken Zuflusses zurückzuhalten, und umgekehrt beim Hinabsteigen zu unterstützen,
wenn die Masse eine ungenügende Plasticität besitzt; mit einem Wort, die Schrauben
s haben den Zweck, den Abflufs zu regeln und von dem zufälligen mehr oder weniger
reichen Zustand an festen Bestandtheilen unabhängig zu machen. Die Mittel zur Erreichung
der verschiedenen Geschwindigkeiten beider Trommeln A und B, von der die
praktische Verwerthung der Continuität und der Regulirbarkeit des Apparates abhängt, be-
Claims (2)
- stehen in der Combination, Fig. 3, und besonderen Anordnung eines einzigen Treibriemens r zum Antrieb der Rolle P für die Welle O der Filtertrommel und zur gleichzeitigen Bewegung der mit Schraubengängen ausgestatteten Trommel B vermittelst der drei einzelnen Rollen P1 P2 P3. Genannter Treibriemen r läuft auf der Rolle P1 der auf der Achse 0 montirten Filtertrommel A, dann über die Antriebsscheibe P, von da über Rolle P3, die zur Bewegung der auf der über die "Welle O geschobenen Röhre b b sitzenden Trommel B dient, darauf zurück über die Spannrolle P2 und wieder auf Rolle P1. Die Rollen P1 und P3 besitzen verschiedene Durchmesser, so dafs die Trommeln A und B die geforderte relative Bewegung zu einander haben, und hat der Unterschied in der Umdrehungszahl beider Trommeln den Zweck, unter Vermittelung der auf B sitzenden Schraubenflächen den Durchgang der behandelten Masse zu beschleunigen oder zu verzögern.Dadurch, dafs die Spannrolle P2 auf einem durch Spindel T verstellbaren Gleitschlitten ruht, kann der Treibriemen r stets in der richtigen Spannung erhalten werden.Pa tent-Aνsprüche:
An einer continuirlich arbeitenden Centrifuge:ι. Die Anordnung zweier Trommeln A und -B, denen das Material mit Hülfe des mit den Flügeln i ausgestatteten Gefäfses C zugeführt wird. - 2. Das eigenartige System der Transmission, gebildet durch einen einzigen Treibriemen r, den drei Rollen pi ps ps uncj der Antriebsscheibe P, wobei die Rücklaufrolle P2 vermittelst einer Spindel T zur Erhaltung der Riemenspannung passend gestellt werden kann. Durch diesen einen Riemen r werden der Trommel A und der Schraubentrommel B verschiedene Geschwindigkeiten ertheilt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35172C true DE35172C (de) |
Family
ID=311042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35172D Expired - Lifetime DE35172C (de) | Neuerung an einer kontinuirlich arbeitenden Centrifuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35172C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE904999C (de) * | 1950-08-05 | 1954-02-25 | Krauss Maffei Ag | Kontinuierlich arbeitende Schleudermaschine |
| DE967970C (de) * | 1949-09-16 | 1958-01-02 | Siteg Siebtech Gmbh | Schraubenschleuder |
-
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- DE DENDAT35172D patent/DE35172C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967970C (de) * | 1949-09-16 | 1958-01-02 | Siteg Siebtech Gmbh | Schraubenschleuder |
| DE904999C (de) * | 1950-08-05 | 1954-02-25 | Krauss Maffei Ag | Kontinuierlich arbeitende Schleudermaschine |
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