DE34974C - Zange zur Montirung von Telegraphendrähten - Google Patents

Zange zur Montirung von Telegraphendrähten

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DE34974C
DE34974C DENDAT34974D DE34974DA DE34974C DE 34974 C DE34974 C DE 34974C DE NDAT34974 D DENDAT34974 D DE NDAT34974D DE 34974D A DE34974D A DE 34974DA DE 34974 C DE34974 C DE 34974C
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DE
Germany
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wire
pliers
wires
groove
around
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Application number
DENDAT34974D
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English (en)
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W. RÖTTGER in Remscheid
Publication of DE34974C publication Critical patent/DE34974C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/02Jaws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/22Pliers provided with auxiliary tool elements, e.g. cutting edges, nail extractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
WALTER ROTTGER in REMSCHEID. Zange ζ u r M ο η t i r u η g von Telegraphen drahten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. September 1885 ab.
Vorliegende Erfindung soll dem Telegraphenarbeiter beim Montiren und Aufmachen von Telegraphen- und Telephonleitungen ein Werkzeug an die Hand geben, mittelst dessen Drähte ■bequem abgeschnitten, -die Enden derselben -leicht umgebogen, sauber mit einander verbunden und endlich die Drähte fest angespannt werden können.
Dieses Werkzeug ist in beiliegender -Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Zange mit Anzugsring, geschlossen,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Zange ohne Anzugsring, offen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Zange mit Anzugsring und mit eingestecktem Draht, zum Umbiegen und auch zum Spannen angedeutet,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Zange zwischen den Schenkeln,
Fig. 5 die Anwendungsweise der Zange, wenn zwei Drähte verbunden werden sollen, um einen sogen. Wirbel zu bilden.
Die Zange besteht aus den beiden Griffschenkeln A und B, welche am Maul in die Backen A1 und B1 übergehen.
Um die Zange zunächst als Drahtscheere einzurichten, ist der Kern bei den über einander liegenden Schenkeln in bekannter Weise zum Theil kreisrund geformt und jedes Kernstück mit einem oder mehreren passenden Einschnitten CC1DD1 versehen, die eine solche relative Lage in beiden Schenkeln gegen einander haben, dafs sie sich bei einem gewissen Grad der Oeffnung decken, damit man einen Draht hindurchstecken kann, Fig. 2, und, wenn die Zange geschlossen ist, mindestens um ihre Weite gegen einander verschoben erscheinen, Fig. i, "so dafs der bei C in Fig. 2 also hineingesteckte Draht durch das Schliefsen der Zange yon den gehärteten scharfen Kanten der Kernstücke durchgeschnitten wird.
Die Maulschenkel sind da, wo sie aus dem runden Kern auslaufen, mit je einer halbkreisförmigen Nuth E E1 versehen, welche in geschlossenem Zustande der Zange sich zu einem kreisrunden Loch von solcher Weite, Fig. 1, ergänzen, dafs es den beim Telegraphenbau üblichen Drahtnummern entspricht. Ein Satz von drei verschiedenen Gröfsen solcher Zangen genügt für die stärksten Telegraphendrähte bis zu den dünnen Telephondrähten, wie sie gewöhnlich üblich sind. Durch dieses Loch wird ein Drahtende gesteckt und kann dann bequem, wie Fig. 3 andeutet, rechtwinklig umgebogen werden. Um den Anfang zu einem Wirbel beim Verbinden zweier Drähte mit einander zu bilden, ist die Zange ferner mit der festen Platte F ausgerüstet. Es ist dies ein Stahlplättchen, das mit einem der Schenkel durch den Drehzapfen G der Zange und durch einen Niet H fest verbunden ist und das mit der Nuth J versehen ist, welche vom Loch E um ein Geringes zurücksteht. Der Zweck dieser Rille in Verbindung mit dem Loch E wird aus folgendem hervorgehen: Um zwei Drähte mit einander zu verbinden, werden deren Enden K und L etwa 8 bis 10 cm lang rechtwinklig umgebogen und, wie Fig. 5 veranschaulicht , neben einander gelegt und mit einer Zange M fest gepackt; es kann dies eine gewöhnliche Zange sein; die neue Zange iV wird dann auf den langen Draht mit Hülfe

Claims (5)

  1. des Loches E gesteckt, so dafs sie auf dem Draht frei beweglich ist; dieselbe wird mit der Rille / gerade dem umgebogenen kurzen Ende K des anderen Drahtes gegenüber angesetzt und dann so um ihren Draht, der als Drehungsachse dient, herumgedreht, dafs die Rille das Ende K fängt und mit herumdreht und den Draht K dicht schraubenförmig um den anderen Draht L1 herum windet.
    Ist auf diese Weise auch mit dem kurzen, umgebogenen Ende L der Wirbel um K1, Fig. 5, gebildet, so hat man eine untrennbare Verbindung beider Drähte, und es erübrigt nur noch, die beiden Drähte zu strecken und die Wirbel schliefsend oder möglichst schliefsend an einander zu ziehen und die Drähte zu spannen.
    Um mit Hülfe der Zange auch diese letzte Operation, das Spannen beim Montiren von Telegraphendrähten, bequem, gut und sicher , bewirken zu können, sind die Maulbacken derselben mit je einer schief laufenden Nuth O O1 versehen, die, von der Mitte am Ende des Maules ausgehend, nahe bei dem. Loch E münden. Ueberdies sind die Backen aufgehauen, um besser zu greifen.
    Die Griffschenkel A und B sind stark winkelförmig aus einander gebogen und mit den Haken P und Q. versehen. ·
    In diese Haken wird der elliptische Sperrring R eingelegt, und es wird an demselben in bekannter Weise ein Flaschenzug oder irgend eine sonstige Zugvorrichtung eingehängt, um den Draht dadurch zu spannen. Man erkennt nun leicht, dafs je stärker der Zug am Flaschenzug bezw. am Ring R ist, auch um so fester die Backen -B1 A1 der Zange zusammengeprefst werden; dieselben halten auch den in der Nuth O gelegenen Draht um so fester und man erspart so die bei dieser Operation sonst gebräuchliche Klammer.
    ■Patent-Anspruch:
    Ein Werkzeug,, bestehend aus einer Zange, gekennzeichnet durch die Verbindung folgender Einrichtungen:
    ι. den Nuthen C D in dem kreisrunden Kern der Schenkel zum Abscheeren des Drahtes, sogen. Radschneider;
  2. 2. den zwei sich entsprechenden halbkreisförmigen Nuthen (E E1J in den Maulbacken der Zange, welche zusammen ein rundes Loch zum Durchstecken des Drahtes behufs bequemen Umbiegens desselben bilden;
  3. 3. einer auf einem der Schenkel aufgenieteten Rillenplatte (F) mit Nuth (J) zur Bildung der Wirbel beim Zusammensetzen zweier Drähte;
  4. 4. einer etwas schief laufenden Längsnuth O in jeder Backe zum Fassen des Drahtes in der Längsrichtung beim Spännen;
  5. 5. den hakenförmig umgebogenen Griffschenkeln nebst dem elliptischen Spannring behufs bequemer Anbringung eines Flaschenzuges und festen Zusammenpressen der Backen und Fassens des Drahtes beim Spannen aufgemachter Drä'hte.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34974D Zange zur Montirung von Telegraphendrähten Expired - Lifetime DE34974C (de)

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