DE34887C - Flaschenverschlufs - Google Patents

Flaschenverschlufs

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Publication number
DE34887C
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DE
Germany
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bottle
tube
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liquid
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Active
Application number
DENDAT34887D
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English (en)
Original Assignee
M. ES-CORBIA und Frau MARGUERITE ESCORBIA, geb. TOUSSAINT, in St. Etienne, Loire, Frankreich
Publication of DE34887C publication Critical patent/DE34887C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D49/00Arrangements or devices for preventing refilling of containers
    • B65D49/02One-way valves
    • B65D49/10Arrangements of several valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
MARIUS ESCORBIA
Flaschenverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1885 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, zu verhindern, dafs Flaschen, welche mit Fabrikmarken oder mit dem Namen des Fabrikanten versehen sind, nachdem sie einmal geleert sind, mit nachgemachten Flüssigkeiten wieder gefüllt werden. ■
Der Verschlufs ist ganz aus Glas und besteht, wie in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, aus einer Röhre A, deren Innenwand derart geformt ist, dafs in ihm zwei Schliefsklappen α b spielen können, deren Form speciell in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist und welche die beiden Durchgänge i i' und e e verschliefsen oder frei machen.
Die beiden Klappen tragen je drei Flügelansätze ι, 2 und 3, welche allein mit der Innenwand der Röhre A in Berührung kommen, und zwar derart, dafs die Flüssigkeit neben ihnen, d. h. in dem leeren Räume zwischen der Röhrenwand und der Aufsenwand der Klappen durchfliefst, sobald die Schliefsung der Durchgänge i und e nicht mehr stattfindet und man die Flasche herumdreht, um einzuschenken.
Die Klappen bewegen sich vollständig frei und ihr eigenes Gewicht reicht hin, um sie spielen zu lassen, sei es zur Oeffnung, sei es zum Verschlufs der Durchgänge i und e.
Sobald die Flasche mit der Originalflüssigkeit gefüllt ist, drückt man die Vorrichtung mit Gewalt in den Hals der Flasche (deren Kaliber nach dem Durchmesser der Röhre A geformt ist), und zwar so tief, dafs bei B der nöthige Platz für den Korkpfropfen gelassen wird, und aufserdem derart, dafs die Vorrichtung ein für allemal an der Halswand hängen bleibt, was am besten durch kieselsaures Kali erreicht wird.
Fig. ι zeigt die Stellung der Klappen a und b, sobald sie die Flasche schliefsen, d. h. so lange dieselbe zum Einschenken nicht zur Seite geneigt oder umgekehrt ist. Es liegt auf der Hand, dafs so lange kein Tropfen Flüssigkeit in die Flasche hineingeführt werden kann, denn die obere Klappe α schneidet mittelst ihres Kegels a1 die konische Wand i i der Röhre A vollständig ab, und aufserdem schneidet ebenfalls die untere Klappe b vermittelst ihres halbkugelförmigen Theiles b1 die untere kreisförmige Oeffnung ee der Röhre ab.
Sobald man die Flasche neigt, um die darin enthaltene Flüssigkeit auszugießen, beginnt das Spiel der Klappen; dasselbe wird durch den Druck der Flüssigkeit auf die untere Klappe i>, welche die obere Klappe a in Bewegung setzt, bewirkt, derart, dafs sowohl die eine wie die andere die Zugänge i i und e e frei machen, indem sie die in Fig. 5 angedeutete Lage einnehmen, in welcher der umgekehrte Flaschenhals dargestellt ist.
Es giebt kein Mittel, die Klappen derart festzuhalten, um neue Flüssigkeit in die Flasche giefsen zu können, weder durch Druck, noch durch Untertauchen, noch durch Haken; in letzterem Falle vereitelt das Vorhandensein der
beiden combinirten Klappen jeden Versuch dieser Art.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Flaschenverschlufs, welcher das Wiederfüllen einmal geleerter Flaschen verhindert, bestehend in der Anordnung zweier mit je drei Flügelansätzen i, 2 und 3 ausgerüsteten Ventile α und b, welche allein mit der Innenwand der Röhre A des Flaschenhalses in Berührung kommen,. die zum Ausflufs der Flüssigkeit erforderlichen Leerräume bilden und in der in den unteren Theil des Flaschenhalses eingesetzten Röhre A so liegen, dafs sie die Zugänge i und e zu dem Innern der Flasche verschliefsen, so lange die Flasche aufrecht steht, und dieselbe freigeben, sobald die Flasche umgekehrt wird.
    Hierzu -i Blatt Zeichnungen.
DENDAT34887D Flaschenverschlufs Active DE34887C (de)

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