DE34887C - Flaschenverschlufs - Google Patents
FlaschenverschlufsInfo
- Publication number
- DE34887C DE34887C DENDAT34887D DE34887DA DE34887C DE 34887 C DE34887 C DE 34887C DE NDAT34887 D DENDAT34887 D DE NDAT34887D DE 34887D A DE34887D A DE 34887DA DE 34887 C DE34887 C DE 34887C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bottle
- tube
- neck
- wall
- liquid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 8
- KWYUFKZDYYNOTN-UHFFFAOYSA-M Potassium hydroxide Chemical compound [OH-].[K+] KWYUFKZDYYNOTN-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 239000007799 cork Substances 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 229940072033 potash Drugs 0.000 description 1
- 235000015320 potassium carbonate Nutrition 0.000 description 1
- BWHMMNNQKKPAPP-UHFFFAOYSA-L potassium carbonate Substances [K+].[K+].[O-]C([O-])=O BWHMMNNQKKPAPP-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D49/00—Arrangements or devices for preventing refilling of containers
- B65D49/02—One-way valves
- B65D49/10—Arrangements of several valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
MARIUS ESCORBIA
Flaschenverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1885 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, zu verhindern, dafs Flaschen, welche mit Fabrikmarken
oder mit dem Namen des Fabrikanten versehen sind, nachdem sie einmal geleert sind,
mit nachgemachten Flüssigkeiten wieder gefüllt werden. ■
Der Verschlufs ist ganz aus Glas und besteht, wie in der beiliegenden Zeichnung dargestellt
ist, aus einer Röhre A, deren Innenwand derart geformt ist, dafs in ihm zwei
Schliefsklappen α b spielen können, deren
Form speciell in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist und welche die beiden Durchgänge i i'
und e e verschliefsen oder frei machen.
Die beiden Klappen tragen je drei Flügelansätze ι, 2 und 3, welche allein mit der
Innenwand der Röhre A in Berührung kommen, und zwar derart, dafs die Flüssigkeit
neben ihnen, d. h. in dem leeren Räume zwischen der Röhrenwand und der Aufsenwand
der Klappen durchfliefst, sobald die Schliefsung der Durchgänge i und e nicht
mehr stattfindet und man die Flasche herumdreht, um einzuschenken.
Die Klappen bewegen sich vollständig frei und ihr eigenes Gewicht reicht hin, um sie
spielen zu lassen, sei es zur Oeffnung, sei es zum Verschlufs der Durchgänge i und e.
Sobald die Flasche mit der Originalflüssigkeit gefüllt ist, drückt man die Vorrichtung
mit Gewalt in den Hals der Flasche (deren Kaliber nach dem Durchmesser der Röhre A
geformt ist), und zwar so tief, dafs bei B der nöthige Platz für den Korkpfropfen gelassen
wird, und aufserdem derart, dafs die Vorrichtung ein für allemal an der Halswand hängen
bleibt, was am besten durch kieselsaures Kali erreicht wird.
Fig. ι zeigt die Stellung der Klappen a
und b, sobald sie die Flasche schliefsen, d. h. so lange dieselbe zum Einschenken nicht zur
Seite geneigt oder umgekehrt ist. Es liegt auf der Hand, dafs so lange kein Tropfen Flüssigkeit
in die Flasche hineingeführt werden kann, denn die obere Klappe α schneidet mittelst
ihres Kegels a1 die konische Wand i i der
Röhre A vollständig ab, und aufserdem schneidet ebenfalls die untere Klappe b vermittelst
ihres halbkugelförmigen Theiles b1 die untere kreisförmige Oeffnung ee der Röhre ab.
Sobald man die Flasche neigt, um die darin enthaltene Flüssigkeit auszugießen, beginnt das
Spiel der Klappen; dasselbe wird durch den Druck der Flüssigkeit auf die untere Klappe i>,
welche die obere Klappe a in Bewegung setzt, bewirkt, derart, dafs sowohl die eine wie die
andere die Zugänge i i und e e frei machen, indem sie die in Fig. 5 angedeutete Lage einnehmen,
in welcher der umgekehrte Flaschenhals dargestellt ist.
Es giebt kein Mittel, die Klappen derart festzuhalten, um neue Flüssigkeit in die Flasche
giefsen zu können, weder durch Druck, noch durch Untertauchen, noch durch Haken; in
letzterem Falle vereitelt das Vorhandensein der
beiden combinirten Klappen jeden Versuch dieser Art.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Flaschenverschlufs, welcher das Wiederfüllen einmal geleerter Flaschen verhindert, bestehend in der Anordnung zweier mit je drei Flügelansätzen i, 2 und 3 ausgerüsteten Ventile α und b, welche allein mit der Innenwand der Röhre A des Flaschenhalses in Berührung kommen,. die zum Ausflufs der Flüssigkeit erforderlichen Leerräume bilden und in der in den unteren Theil des Flaschenhalses eingesetzten Röhre A so liegen, dafs sie die Zugänge i und e zu dem Innern der Flasche verschliefsen, so lange die Flasche aufrecht steht, und dieselbe freigeben, sobald die Flasche umgekehrt wird.Hierzu -i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34887C true DE34887C (de) |
Family
ID=310772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34887D Active DE34887C (de) | Flaschenverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34887C (de) |
-
0
- DE DENDAT34887D patent/DE34887C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH642925A5 (de) | Flasche mit getrennten abteilungen. | |
| DE2350825A1 (de) | Vorrichtung zur aufbewahrung und abgabe von fluessigkeit | |
| DE34887C (de) | Flaschenverschlufs | |
| DE2802210A1 (de) | Dosier-vorrichtung fuer fluessigkeiten | |
| DE363550C (de) | Vorrichtung zum aseptischen Einfuellen von sterilen Fluessigkeiten | |
| DE1532531C3 (de) | Füllorgan zum Abfüllen von Bier oder anderen kohlesäurehaltigen Getränken | |
| DE1482667C3 (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Füllen mehrerer Flaschen oder ähnlicher Gefäße | |
| DE363791C (de) | Einseitig zu kippendes Gefaess | |
| DE164998C (de) | ||
| DE284980C (de) | ||
| DE218283C (de) | ||
| DE352374C (de) | Vorrichtung zum Abfuellen von Fluessigkeiten in bestimmten Mengen aus einem Messgefaess mittels Hebers und davorgeschalteten Vorratsbehaelters | |
| DE457027C (de) | Giessform zur Herstellung von nahtlosen Schokoladenhohlkoerpern mit Fuelloeffnung | |
| US1461486A (en) | Liquid measuring and dispensing vessel | |
| DE633169C (de) | Fluessigkeitsbehaelter, z.B. Messflasche fuer OEl u. dgl. Fluessigkeiten | |
| DE245960C (de) | ||
| DE467870C (de) | Maschine zum Fuellen und Verschliessen von Flaschen fuer Brauselimonaden u. dgl. | |
| DE3632473A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum fuellen eines flexiblen folienbehaelters | |
| AT85112B (de) | Vorrichtung zur entnahme von richtigen Durchschnittsproben aus Flüssigkeitsbehältern. | |
| DE97522C (de) | ||
| DE237370C (de) | ||
| DE12369C (de) | Dintenfafs | |
| DE582773C (de) | Messstoepsel | |
| DE414394C (de) | Ampulle | |
| DE865080C (de) | OElspritzkanne mit im Saug- und Druckrohr unter Federwirkung stehenden Kugelventilen |