DE348798C - Vorrichtung zum Schalten von Elektromotoren - Google Patents

Vorrichtung zum Schalten von Elektromotoren

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DE348798C
DE348798C DE1919348798D DE348798DD DE348798C DE 348798 C DE348798 C DE 348798C DE 1919348798 D DE1919348798 D DE 1919348798D DE 348798D D DE348798D D DE 348798DD DE 348798 C DE348798 C DE 348798C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/18Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
    • H02P1/20Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor by progressive reduction of resistance in series with armature winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schalten von Elektromotoren. Die Erfmduug betrifft eine Verbesserung an Vorrichtungen zum Schalten von Elektromotoren mit einem Stromschließer für den Hauptstromkreis eines jeden Motors, einem Steuerschalter für den Stromschließer, einem Motoranlasser, um den Anlaßwiderstand ein-und auszuschalten und einem Hilfsmotor für den Motoranlasser und Umschalter für den Hilfsmotor, der gleichzeitig mit dem Stromschließer betrieben eingeschaltet wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist auf dem Steuerschalter eine Reihe von Kontakter-, die den Afasserstelluugeu des Motoranlassers entsprechen, sowie eine zweite Reihe von Kontakten auf dem Motoranlasser, die auch den Anlasserstellungen entsprechen, vorgesehen. Die entsprechenden Kontakte dieser beiden Reihen sind sowohl unter sich als auch mit Relais verbunden, die dadurch von den Kontakten auf dem Motoranlasser gesteuert werden. Die Relais sind so angeordnet, daß sie den Hilfsmotor kurz schließen, wenn sie eingeschaltet werden. Wenn der Hilfsmotor den Motoranlasser in die Stellung bringt, welche der Stellung des Steuerschalters entspricht, dann werden die dieser Stellung entsprechenden Kontakte ge-. schlossen, das eingeschaltete Relais tritt in Tätigkeit, der Hilfsmotor wird kurzgeschlossen und stillgesetzt. Die Motoranlasser erzeugen daher die Bewegungen des Steuerschalters.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Kurzschluß des Ankers des Hilfsmotors gewöhnlich durch ein besonderes Relais geschlossen gehalten, das, nachdem die Reihe von Kurzschlußrelais einmal benutzt worden ist, den Kurzschluß öffnet, der jedoch wieder durch Schließen zweier Kontakte auf der Verlängerung des Motoranlassers geschlossen wird, worauf derselbe Satz von Kurzschlußrelais wieder für einen weiteren Satz von Anlasserstellungen benutzt werden kann..
  • In der beiliegenden Zeichnung zeigen Abb. r schematisch eine Ausführungsform, Abb. 2 schematisch eine weitere Ausbildung der Erfindung.
  • Gemäß Abb. = hat der Steuerschalter A eine Reihe von festen Kontakten a1, u2, a3, a4; a5, aß und eine Reihe von Trommel oder beweglichen Kontakten A1, A.2, A 3, A 4, A 5, A s. Der Stromschließer besitzt zwei Kontaktplatten B1 B'2, von denen BI mit der Stromquelle des Hauptmotors verbunden ist und B2 auf einem drehbar gelagerten Arm B3 geführt wird, der mit dem Kern B4 eines Solenoids B5 verbunden ist; dieses ist an das eine Ende eines Kontaktes a5 des Steuerschalters gelegt und mit dem anderen Ende geerdet.
  • Ein Motoranlasser ist schematisch bei C dargestellt und so angeordnet, daß er eine Anzahl von Anlaßwriderständen D in dem Stromkreis des entsprechenden Hauptmotors E, der gesteuert werden soll, ausschaltet. Der Motoranlasser C hat eine Reihe von festen Kontakten cl, c2, c3, c4, die mit dem Pol der Anlaßwiderstände D und einer Reihe von Trommel- oder beweglichen Kontakten Cl, C2, C3, C4 verbunden sind; diese sind an den Stromkreis der Hauptstromquelle durch die Stromschließerplatte B2 gelegt. Der Motoranlasser wird durch den Serienhilfsmotor F angetrieben, der einen Anker F1 und eine geeignete Zahnradübertragung, z. B. Schneckenrad G zur Übertragung des Antriebs erhält.
  • Ferner besitzt der Hilfsmotor F einen Umschalter J, der durch das Solenoid B5 beeinflußt wird. So ist das eine Ende der Feldwicklung-F2 des Hilfsmotors beständig an eine Speisestromquelle gelegt. Das andere Ende der Feldwicklung F2 ist durch die Leitung H2 mit einem festen Kontakt K2 des Umschalters verbunden. Das eine Ende der Wicklung des Ankers F1 ist durch Linienleitung Hl mit dem festen Kontakt K1 an dem Umschalter verbunden und das andere Ende der Wicklung des Ankers F1 isi durch Linienleitung H3 an den festen Kontakt K3 gelegt. Der Umschalter J hat drei bewegliche Kontakte j1, J2, J3, von denen J1 und J3 geerdet sind. Der Kontakt J2 -ist so gestaltet, daß, wenn der Stromschließer B1, B2 geöffnet ist, eine Verbindung hergestellt wird zwischen den festen Kontakten K1 und K2 (wobei der feste Kontakt K3 über J3 geerdet ist), wenn aber der Stromschließer B1, B2 geschlossen -wird, dann wird eine Verbindung zwischen den festen Kontakten K2, K3 (wobei der feste Kontakt KI über J1 geerdet ist) hergestellt. Durch diese Anordnung wird jedesmal, wenn der Stromschließer geöffnet oder geschlossen wird, der Hilfsmotor F umgeschaltet.
  • Die Trommel des Motoranlassers C hat eine Verlängerung L. Auf dieser. Verlängerung sitzt eine Reihe von festen Kontakten l1,.12, 13, 14 und auch eine Reihe von Trommel- oder beweglichen Kontakten L1, L2, L3, L4, hintereinander geschaltet mit den entsprechenden Trommelkontakten des Motoranlassers C. Der feste Kontakt 11 ist über das Relais Ml mit dem festen Kontakt all verbunden; der feste Kontakt 12 ist in gleicher Weise an den festen Kontakt a2 über das Relais M2 gelegt usf. Die Relais Ml: M2 M3, 1414 schließen und öffnen abwechselnd die Kurzschließer, in', m2, »z3, yrz4, von denen jeder, sobald er geschlossen ist, den Anker F1 des Hilfsmotors kurzschließt.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende. ' In der in Abb. r gezeigten Stellung sind der Steuerschalter sowohl als auch der Hauptstrom-:,chließer und der Motoranlasser in der Null-@tellung. Wird jetzt der Stromschließer A in die erste Anlasserstellung bewegt, wird der Stromkreis a°, A', A5, a5, B5 geschlossen. Hierdurch wird das SolenoidB5 erregt, die Kontakte Bi, B2 geschlossen und der Hauptstrom geht dann durch die Anlaßwiderstände D zu dem Hauptmotor E. Beim Schließen der Kontakte B1, B2 wird der Hilfsmotor F durch die Bewegung des Umschalters J umgeschaltet. Der Hilfsmotor F wird darin den Motoranlasser C vorwärts zu drehen versuchen, aber er kann es nicht, weil der Stromkreis durch a5, Aß, A', a1 4111, 11, L1, L4 geschlossen ist, so daß das Relais lIl den Kurzschlußschalter zu' anzieht und Anker F1 kurzschließt.
  • Wenn jetzt der Steuerschalter A in die zweite Anlasserstellung bewegt wird, dann wird der Stromkreis des Relais Ml unterbrochen, Kurzschließer ml geöffnet, der Anker F1 des Hilfsmotors erhält Strom und der Motoranlasser C dreht sich in die zweite Anlasserstellung. In dieser werden die Kontakte C2, c2 geschlossen und einer der Anlaßwiderstände D wird ausgeschaltet. In dieser Stellung werden auch die Verlängerungskontakte L2, 12 und mit ihnen der Stromkreis des Relais M2 geschlossen, das hierdurch in Tätigkeit tritt, den Schalter nag anzieht und den Anker F1 des Hilfsmotors wieder kurzschließt, um so den Motoranlasser C in der 2. Stellung zum -Halten zu bringen. -Wenn der Steuerschalter A -in die dritte Rast bewegt wird, um die Verbindung zwischen A 3, a3 herzustellen, vollziehen. sich die Vorgänge in ähnlicher Aufeinanderfolge, wodurch der Motoranlasser C in die dritte Anlasserstellung gebracht wird. Auf diese Weise .kann jede .Anzahl von Anlasserstellungen zur Wirkung gebracht werden,, da ein Relais, wie Ml,. für jede Rast vorgesehen ist. Es ist. jedoch wünschenswert, die Anzahl der Relais und Leitungen zu verringern, und zu diesem Zwecke wird folgende Anordnung getroffen.
  • Gemäß Abb. 2 sind der Steuerschalter A, Stromschließer B1, B2, B3, B4, B5, Motoranlasser C mit den festen Kontakten, cl, c2, c3, c4, c5, cl, und beweglichen Kontakten Cl, C2, C3, C4, C5, C5, die Anlaßwiderstände D, der Hauptmotor E, der Hilfsmotor F @ zum Antrieb der Schaltung für seinen Anker F1 und der Zahnradübertragung G; die Leitungen, Hl, H2, H3 des Hilfsmotors, der Unischalter J .mit den .beweglichen Kontakten J1, J2, J3 und den festen Kontakten K1, K2, K3, die Verlängerung L mit .fe= sten Kontakten h, 12, 13 14, und beweglichen Kontakten L', L2, L3 und den, Relais Ml, M2, M3, die die Kurzschließer ml, m2, m3 schalten, im wesentlichen dieselben wie bei Abb. r. In diesem Falle jedoch hat der Steuerschalter einen besonderen, festen. Kontakt a' und einen entsprechenden beweglichen Kontakt A', außerdem hat er einen zweiten Satz von beweglichen Kontakten A8, A3, A@1°, die den Kontakten Al, A2, A3 entsprechend folgen. Der feste Kontakt a' ist an ein besonderes Relais M' gelegt, welches gewöhnlich die Kurzschlußleitimg Hl durch den Schalter 7n' geschlossen hält. Wenn jedoch der Hauptanlasser A bis zu der Stellung bewegt wird, die die Kontakte A', a' schließt, dann wird das besondere Relais M' in Tätigkeit gesetzt, es öffnet den Schalter m', wodurch -die Kurzschlußleitung Hl des Hilfsmotors unterbrochen wird. Der Hilfsmotor F treibt dann den Motoranlasser C bis zu der entsprechenden Stellung an, und an diesem Punkt werden die Kontakte, welche durch den Kurzschließer m' unterbrochen, waren, wieder in der Anlaßverlängerung durch den Kontaktschluß der Segmente L' mit dem festen Kontakt l' hergestellt. Hierauf bringen die Kontakte AR, A2, A1° die Relais Ml, M2, M3 nacheinander zur Tätigkeit.
  • So ist es klar, daß, wenn der Steuerschalter z. B. bis zur Stellung A 9 gedreht wird, der Motoranlasser C in eine entsprechende Stellung gedreht wird.
  • Eine andere in Abb. 2 dargestellte Verbesserung ist eine Sperrung, welche es für den Stromschließer B1, BZ unmöglich macht, sobald er einmal geöffnet ist, wieder geschlossen zu werden, bis der Motoranlasser C seine Anlaßstellung erreicht hat. Dieses macht den Gebrauch von Blasmagneten für die Kontakte des Motoranlassers unnötig. Wie in Abb. 2 gezeigt, ist der geerdete Kontakt J1 des Umschalters länger gemacht als bisher, und ein fester ZusatzkontaktK4 ist vorgesehen, der mit dem einen Ende des Solenoids B5 und auch mit einem festen Kontakt 18 auf der Verlängerung L verbunden ist. Das Segment L4 auf der Verlängerung ist so gestaltet, daß, währendes gewöhnlich den geerdeten Kontakt 18 in allen Stellungen schließt, es den festen Kontakt I8 nur in der Anlaßstellung herstellt. Bei dieser Anordnung wird, wenn der Stromschließer B1, B2 geschlossen ist, das Solenoid B5 über K4, 1l geerdet. Wenn aber der Stromschließer B1, BZ einmal geöffnet worden ist, dann wird der Kontakt K4, 1l unterbrochen, und das Solenoid B5 kann nicht eher in Tätigkeit treten, als bis der Motoranlasser in die in Abb. 2 gezeigte Anlaßstellung zurückgelaufen ist, worauf das Segment L4 die Verbindung zwischen dem Solenoidkontakt 111 und dem geerdeten Kontakt 14 herstellt, das Solenoid B5 an Erde legt und so dem Stromschließer gestattet, daß er wieder geschlossen wird, wenn der Steuerschalter die Kontakte A5, a5 und As, ar, schließt.
  • In den. Abb. x und 2 sind nur ein Hauptmotor E und ein, Motoranlasser C dargestellt. Selbstverständlich kann eine Mehrzahl von Anlassern C durch einen einzigen Steuerschalter A in Tätigkeit gesetzt werden, und bei beiden dargestellten Ausführungsformen kann die Anzahl der Anlasserstellungen nach M'iuisch verändert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Schalten von Elektromotoren. mit einem Stromschließer für den Hauptstromkreis des Motors, einem Steuerschalter, einem Hilfsmotor für den Motoranlasser und einem Umschalter für diesen Motor, der gleichzeitig mit dem Stromschließer gesteuert wird, gekennzeichnet durch einen Satz von Kontakten (A 1, A 2, A 3) auf dem Steuerschalter entsprechend den Anlasserstellungen auf dem Motoranlasser, einen zweiten Satz von Kontakten (L1, L2, L3) auf dem Motoranlasser, die auch jenen Anlasserstellungen entsprechen und einen Satz von Relais (Ml bis M4), die von den Kontakten (L1 bis L4) gesteuert werden, um den Hilfsmotor (F) kurzzuschließen und ihn stillzusetzen,wenn er eine Stellung erreicht, die der Stellung des Steuerschalters entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußleitung (Hl) des Hilfsmotors (F) durch ein Sonderrelais (M') geschlossen wird, welches, nachdem die Reihen der Kurzschlußrelais (Ml, M2 usw.) einmal verwendet worden sind, den Kurzschluß (bei m') öffnet, der jedoch wieder durch Schließen von zwei Kontakten (L', l') auf der Verlängerung (L) des Motoranlassers geschlossen wird, worauf derselbe Satz von Kurzschlußrelais (Ml, M2 usw.) wieder für einen weiteren Satz von Anlasserstellungen (A8, A9, A1°) gebraucht werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schließen der Kontakte des Stromschließers (B1, BZ) seine Spule (B5) über besondere Kontakte (KI, J1) an Erde gelegt wird, das Offnen des Stromschließers diesen Stromkreis aber unterbricht und das Wiedereinschalten (über KI, L8, L4,14) nicht eher gestattet, als bis der Motoranlasser die Anlaßstellung erreicht hat.
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