DE34865C - Apparat zum Lochen oder Stempeln von Billeten, welcher die Anzahl der letzteren und deren Gesammt-Geldwerth selbstth{tig angiebt. - Google Patents
Apparat zum Lochen oder Stempeln von Billeten, welcher die Anzahl der letzteren und deren Gesammt-Geldwerth selbstth{tig angiebt.Info
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- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B11/00—Apparatus for validating or cancelling issued tickets
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
in LONDON.
Der vorliegende Handapparat zum Gebrauch des Conducteurs eines öffentlichen Wagens
oder eines sonstigen Beamten ist derart eingerichtet, dafs bei der Lochung oder Stempelung
eines Billets Zeiger bewegt werden, welche die Anzahl der veräufserten Billete von
verschiedenen Werthen und den Gesammtwerth derselben angeben, indem zugleich eine
Glocke so viel Mal angeschlagen wird, wie die Anzahl der Wertheinheiten des ausgegebenen
Billets beträgt.
■ Der Apparat wird in seiner Einrichtung für drei verschiedene Geldwerthe der Billete beschrieben
, d. h. für englische Geldwerthe von ι Penny, 2 Pence und 3 Pence, indem der
Gesammtwerth in Pfund Sterling, Schillingen und Pence angegeben wird.
Wenn andere Geldwerthe angegeben werden sollen, wird natürlich das Zählwerk abgeändert,
wie ohne weitere Beschreibung leicht eingesehen werden kann; so z. B. könnte dasselbe
für Deutschland Werthe von 10, 20 und 30 Pfennigen angeben, indem die Gesammtsumme
in Mark und' Pfennigen angegeben wird; das Princip der Construction bleibt dabei
ungeändert. Ferner könnte der Apparat für Billete von nur zwei verschiedenen Werthen
construirt werden, oder von mehr als drei Werthen.
Fig. ι der Zeichnungen ist eine Seitenansicht des Apparates mit vier Zifferblättern
für Pence, Schillinge, Pfunde und 10 Pfunde zur Angabe des Gesammtwerthes der Fahrgelder.
Fig. 2 ist eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite mit drei horizontalen Reihen von
Oeffnungen, durch welche die auf den inneren Scheiben gemerkten Ziffern erscheinen, indem
die oberste Reihe die Anzahl der Pfennigbillete, die mittlere Reihe die Anzahl der
Zweipfennigbillete und die unterste Reihe die Anzahl der Dreipfennigbillete angiebt. In jeder
Reihe sind drei Zahlenstellen, um bis zu 99g zählen zu können.
Fig. 3 ist eine obere Ansicht, welche die drei Stempel für 1 Penny, 2 Pence und 3 Pence
zeigt.
Fig. 4 ist eine innere Ansicht, bei der die Zifferblätter, Fig. 1, entfernt sind, um das Zählwerk
für den Gesammtwerth der Billete zu zeigen.
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht der anderen Seite, welche das Räderwerk für die Zählscheiben,
Fig. 2, zeigt.
Fig. 6 und 7 sind verticale Schnitte, der eine das Zählwerk und der andere die Glocke nebst
Schläger zeigend.
Fig. 8 zeigt die drei Stempel für 1, 2 und
3 Pence.
Jedes Billet wird in den Schlitz J eingesteckt und durch einen der drei Stempel P, die mit
den Hebeln*!, verbunden sind, gestempelt, indem der betreffende Hebel durch den einen
oder den anderen der Drücker T mittelst
Claims (2)
- des Daumens des Conducteurs bewegt wird, welcher letztere den Apparat mittelst des Griffes H hält. Das Niederdrücken des Drückers T bewirkt die Niederbewegung des Stempelhebels L gegen die Wirkung einer Feder F, welche den Drücker wieder emporhebt, sobald der Druck aufhört. Die Stempel P stempeln die Billete mit i, 2 oder 3 Pence, je nach Umständen. Das Niederdrücken des Hebels T erfüllt aufser der Stempelung noch zwei Functionen. Erstens, indem dessen unteres Ende auf einen Stift an dem einen oder dem anderen Klinkhebel A1A2 oder A3 wirkt, dreht er theilweise ein Schaltrad mit zwölf Zähnen, das auf der ersten oder Pence-Spindel C sitzt, und zwar wird dieses um einen, zwei oder drei Zähne gedreht, je nach-' dem der 1, 2 oder 3 Pence - Drücker gebraucht wird. Die Drücker sind, wie in Fig. 8 angedeutet, von verschiedener Länge gemacht, so dafs der 3 Pence - Drücker während seiner ganzen Bewegung auf A3 wirkt, der 2 Pence-Drücker auf A2 erst, nachdem er einen Theil seiner Bewegung zurückgelegt hat, und der ι Pence-Drücker, nachdem er das Doppelte dieser Theilbewegung gemacht hat. Zweitens befindet sich auf jedem der Drücker eine Federklinke B1B2B3, die bei jeder Bewegung ein Sternrad W1 W'2 W3 um einen Zahn dreht. Diese Sternräder bewegen die Einheitsscheiben w' w2 w3, Fig. 5. Die Spindel C, Fig. 4, trägt einen Zahn c, der bei jeder Umdrehung von C einmal auf einen der 20 Stifte eines Rades auf der Achse des Schilling - Zeigers wirkt; diese hat wiederum einen Zahn, der auf einen der zehn Stifte eines Rades auf der Achse des Pfund-Zeigers wirkt, und diese hat einen Zahn, der auf einen der zehn Stifte eines Rades auf der Achse des 10 Pfund-Zeigers wirkt. Auf diese Weise werden je 12 Pence auf 1 Schilling, 20 Schilling auf 1 Pfund und 10 Pfund auf 1 des 10 Pfund-Zeigers übertragen.Auf ähnliche Weise bewegen die Zählscheiben ).pl n>2 w3 je nach Angabe von zehn Ziffern die folgende Scheibe der Reihe um eine Einheit, wie dieses bei ähnlichen wohlbekannten Zählwerken geschieht und in Fig. 5 angedeutet ist. Damit die Zeiger oder Zählscheiben ihre richtige Stellung bei jeder Drehung erhalten und behalten, sind Federn b für jedes Rad angebracht, deren V-förmige Enden zwischen die Stifte der Scheiben eingreifen, wie dieses bei b \ Fig. 4, sichtbar ist. Eine Klinke M greift in das Sperrrad auf der Achse C, wodurch dessen Rückbewegung verhindert wird. Mit dieser Klinke ist der Hammer K der Glocke G verbunden, welcher für jede Bewegung des Sperrrades um einen Zahn einmal gegen die Glocke schlägt, so dafs sie einmal für 1 Pence, zweimal für 2 Pence und dreimal für 3 Pence geläutet wird.Pate ν τ-Ansprüche:ι . An einem Handapparat zum Lochen oder Stempeln verschiedenwerthiger Billete die Anwendung mehrerer Drücker T, welche beim Niederdrücken das Billet mit dem betreffenden Geldwerth markiren, in Combination mit a) den Hebeln A1 A2 A3 und einem Sperrrad behufs Uebertragung und Angabe des Gesammtwerthes der verausgabten Billete durch einen Registrirapparat; b) den Federklinken B1B2B3 und den Sternrädern W1 W'2 W3, welche die Einheitsscheiben eines Zählapparates bewegen zur Angabe der Gesammtsumme der verausgabten Billete jeder einzelnen Werthklasse.
- 2. In Verbindung mit dem Sperrrad eine Federklinke M, welche den Schläger einer Glocke trägt, in der Weise, dafs der Schläger so oft gegen die Glocke schlägt, als der Preis des gestempelten Billets Geldeinheiten zählt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE34865T | 1885-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34865C true DE34865C (de) | 1886-04-07 |
Family
ID=32778878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188534865D Expired DE34865C (de) | 1885-08-05 | 1885-08-05 | Apparat zum Lochen oder Stempeln von Billeten, welcher die Anzahl der letzteren und deren Gesammt-Geldwerth selbstth{tig angiebt. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34865C (de) |
-
1885
- 1885-08-05 DE DE188534865D patent/DE34865C/de not_active Expired
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