DE348487C - Kuehleinrichtung fuer Feldwicklungen elektrischer Maschinen - Google Patents

Kuehleinrichtung fuer Feldwicklungen elektrischer Maschinen

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DE348487C
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coil
cooling
cooling device
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cooling air
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DE1918348487D
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/24Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors with channels or ducts for cooling medium between the conductors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Kühleinrichtung für Feldwicklungen elektrischer Maschinen. Um eine wirksame Kühlung der Feld- oder Erregerwicklungen der elektrischen Maschinen zu ermöglichen, unterteilt man die Spulen der einzelnen Magnetpole, aus denen sich diese Wicklungen zusammensetzen, so daß Kühlkanäle im Innern des Spulenkörpers entstehen; man hat auch Kühlkanäle zwischen dem Spulenkörper einerseits, dem Polkörper und dem Joch andererseits angeordnet. Es wird damit bezweckt, den Kühlluftstrom mit möglichst vielen Teilen des Spulenköipers unmittelbar in Berührung zu bringen. In Verbindung mit diesen Anordnungen, oder auch ohne sie, hat man besondere Leitbleche angewendet, um den .Kühlluftstrom an den Spulenkörper heranzudrängen oder ihn in bestimmter Richtung nach der Spule zu leiten.
  • Bei allen diesen Ausführungen bleibt der Lauf des Kühlluftstromes und die Verteilung der geförderten Luftmenge auf die verschiedenen Stromzweige wenigstens zum Teil unberechenbar. Auch wird die Kühlwirkung dadurch beeinträchtigt, daß die schon vom Anker erwärmte Luft den Kühlluftstrom der Feldwicklung speist, oder wenigstens sich ihm beimengt.
  • Die Erfindung bezweckt diese Nachteile durch den Anschluß der Spulenkühlkanäle an Kühlluft führende Rohrleitungen zu beseitigen- Die Kühlkanäle der Spulen können dabei in bekannter Weise unter Benutzung der erforderlichen Abstandhalter von Spulenteilen allein gebildet sein, oder von Spulenteilen und Teilen des Spulengehäuses oder des Magnetgestelles, oder von Spulenteilen und besonderen an die Spulen angebauten Leitflächen. Eine Anordnung der letzteren Art kann man dadurch erhalten, daß man ein Spulengehäuse mit einem äußeren Mantel versieht, der sich in einem gewissen Abstand von der Außenseite des Spulenkörpers befindet und somit einen den Spulenkörper umgebenden Kühlkanal bildet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird durch die Zeichnung veranschaulicht. Diese zeigt in Abb. i eine Gleichstrommaschine, und zwar das Magnetgestell, eine der Erregerspulen und den Ventilator im Schnitt; Abb. :2 ist ein Schnitt durch die Magnetspule nach der Ebene x-x von Abb. r ; ebb. 3 stellt die zur Bildung der Kühlkanäle in der Erregerspule verwendeten Abstandhalter in .vergrößertem Maßstabe dar.
  • Die Erregerspule ist in einem Spulengehäuse i untergebracht. Sie besteht aus zwei konzentrischen Teilen z und 3, die durch Abstandhalter. voneinander getrennt sind, so rlaß zwischen ihnen ein ringförmiger Hohlraum 5 entsteht. Die Abstandhalter 4 sind mit Kanälen, z. B. mit Einkerbungen 6 (Abb. 3), versehen, so daß die durch die Abstandhalter gebildeten Teile der Höhlung 5 miteinander in Verbindung stehen. Die Höhlung 5 ist durch die Flanschen des Spulengehäuses verschlossen.
  • Die Kühlluft wird durch eine Rohrleitung 7 aus dem Druckraum 8 eines Ventilators 9 entnommen und durch eine Öffnung in dem einen Flansch des Spulengehäuses i dem Hohlraum 5 zugeführt; aus der Öffnung io des anderen Flansches strömt sie durch das Ansatzrohe i i wieder aus.
  • Bei diesem Beispiel teilt sich der Kühlluftstrom in dem ringförmigen Kühlkanal im Innern der Spule in zwei Zweige, die den inneren Spulenteil3 umspülen und zugleich in 'Zichtung der Spulenächse von dem einen Spu-:enende zum anderen Spulenende verlaufen. 7--in solcher Verlauf des Kühlluftstromes ist zwar sehr wirksam, aber für die Erfindung im allgemeinen nicht wesentlich. Man kann vielmehr, ohne den Boden der Erfindung zu verlassen, durch andere Gestaltung der Abstandhalter 4 oder durch besondere Einbauten dem Kühlluftstrom einen anderen Weg vorschreiben. Man kann auch dein Kühlkanal die Kühlluft an mehreren Stellen zuführen und sie an mehreren Stellen abströmen lassen. Endlich ist man auch nicht auf die Anordnung eines ringförmigen"Kühlkanals im Innern der Spule beschränkt. Man kann vielmehr, wie bereits erwähnt, die an Rohrleitungen angeschlossenen Kühlkanäle auch in anderer Weise in der Spule oder än der Spule anordnen. Endlich bedeutet es keinen für die Erfindung wesentlichen Unterschied, ob die Kühlluft durch die Spulenkühlkanäle hindurchgeblasen wird wie im Ausführungsbeispiel, oder ob sie hindurchgesaugt wird, ob die Kühlluft durch einen zur Maschine gehörigen Ventilator, einem besonderen Ventilator oder irgendeine andere Vorrichtung gefördert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühleinrichtung für Feldwicklungen elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkanäle der Spulen an Kühlluft führende Rohrleitungen angeschlossen sind.
  2. 2. Kühleinrichtung nach Anspruch i, bei der die Feldspule zwischen zwei konzentrischen Teilen (2, 3) einen ringförmigen durch die Flansche des Spulengehäuses (i) geschlossenen Hohlraum (5) enthält, der an eine die Kühlluft führende Rohrleitung (7) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (4) zwischen den Spulenteilen (2, 3) mit Kanälen (6) zur Verbindung der durch die Abstandhalter (4) getrennten Teile des Hohlraumes zwischen den Spulenteilen (:2,3) versehen sind.
  3. 3. Kühleinrichtung nach Anspruch i und 2, bei der die Kühlluft an dem einen Ende der Spule zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußöffnung am anderen Ende der Spule etwa diametral gegenüber der Einflußöffnung liegt.
DE1918348487D 1918-03-09 1918-03-09 Kuehleinrichtung fuer Feldwicklungen elektrischer Maschinen Expired DE348487C (de)

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