DE348458C - Vorhaengeschloss - Google Patents
VorhaengeschlossInfo
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- DE348458C DE348458C DE1920348458D DE348458DD DE348458C DE 348458 C DE348458 C DE 348458C DE 1920348458 D DE1920348458 D DE 1920348458D DE 348458D D DE348458D D DE 348458DD DE 348458 C DE348458 C DE 348458C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/22—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement
Landscapes
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
DEUTSCHESREICH
AUSGEGEBEN
AM" 8. FEBRUAR 1922
AM" 8. FEBRUAR 1922
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 348458 -KLASSE 68 a GRUPPE
Michael Feuermann in Budapest.
Vorhängeschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1920 ab.
Es sind Türschlösser bekannt, bei welchen zwei Sätze von Stiftzuhaltungen vorhanden
sind, von denen beide sperrend wirken, jedoch nur der eine unter dem Einflüsse von Druckfedern
steht, und die durch lose Stifte mittels des entsprechend profilierten Schlüssels ausgehoben
werden. Diese Sperrung hat Nach-.teile, die ihre Anwendung auf Vorhängeschlösser
verhindern. Erstens tragen die Aus-
to hebestifte frei herausragende Knaggen, die bei Vorhängeschlössern von außen beeinflußt
werden könnten und außerdem durch ein Sonderorgan einzustellen sind, um den Schlüssel
in das Schlüsselloch hineinstecken zu können. Zweitens aber lassen die bekannten
Schlösser bloß eine Türdrückerdrehbewegung zu, wogegen die mehrfach zu verriegelnden
Verschlußbügel der Vorhängeschlösser in der Regel riegelartig vorzuziehen sind.
Die Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beheben und die besagte doppelte
Sperrung auf Vorhängeschlösser zu übertragen.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Abb. ι ist Längsschnitt eines Vorhängeschlosses gemäß der Erfindung und Abb. 2 ein
Querschnitt in Richtung der» rechtsseitigen Grenzlinie des zu verriegelnden Bügelschenkels.
Der volle Vorhängeschloßkörper 1 hat den riegelartigen Verschlußbügel 2, ferner drei
übereinander gebohrte Löcher 3, die auch den Bügelschenkel 4 durchsetzen und in das
Schlüsselloch 5 münden. Diese Löcher werden von der rechten Außenseite aus in den Vorhängeschloßkörper
gebohrt, und die überflüssigen Lochteile werden mittels nachträglich eingeschraubter, genieteter, geschweißter
usw. Zusätze 6 verstopft. Die Spuren der Verstopfung werden alsdann mittels darübergeschweißter
oder darauf galvanisierter Materialschicht oder anderer Verkleidung verdeckt.
In den rechtsseitigen Teilstrecken der Führungslöcher
3 stecken lose Stiftzuhaltungen 7, die unter dem Einfluß von Druckfedern 8 stehen.
Letztere sind bestrebt, auch die in den Bügelschenkellöchern steckenden losen Stiftzuhaltungen
9 wie auch die ebenfalls losen Aushebestifte 10 nach links hervorzuschieben.
Der Schaft des Schlüssels 11 weist Aussparungen 12 auf, die sich gegenüber den Aushebestiften
10 befinden. Die Aushebestifte 10 sind verschieden lang, und demgemäß sind die
Aussparungen 12 gerade so tief, daß der pro-
filierte Schlüsselkamm die Aushebestifte ίο
und unter Vermittlung derselben auch die Stiftzuhaltungen 7, 9 in die aus Abb. 1 ersichtliche
Offenstellung ordnet, in welcher der Bügel 2 einen freien Weg erhält.
Der Bügel 2 kann nur in der aus Abb. 1 ersichtlichen Lage der Stifte 10 und Zuhaltungen
7, 9 herausgezogen bzw. hineingeschoben werden, wobei er den Satz von Stiftzuhaltungen
9 mit sich trägt, der Schlüssel 11 dagegen im Loch 5 fixiert bleibt. Der Schlüssel
11 kann nur in einer gegen die aus Abb. 1
ersichtliche Lage um i8o° verdrehten Lage herausgezogen oder hineingesteckt werden.
Während des Hineinsteckens 'drückt der Keil 13, der sich an der Schlüsselspitze in
Richtung einer dem Schlüsselkamm diametral gegenüberliegenden Zylinderleitlinie befindet,
die Aushebestifte 10 bei ihren zugerundeten freien Enden entgegen dem Druck der Federn
8 aus dem Schlüsselloch 5 nacheinander rechts zurück. Wird nun der völlig eingesteckte
Schlüssel mit einer halben Umdrehung verdreht, so stellt sich die aus Abb. 1 ersichtliehe
Offenlage ein. Wird alsdann der Schlüssel mit einer halben Umdrehung zurückgedreht,
so werden Stifte und Zuhaltungen gegen die Federn 8 zurückgeschoben, und der Schlüssel kann frei herausgezogen werden.
Beim entfernten Schlüssel wird das Spiel der Federn 8 frei, und die Zuhaltungen 7, 9 wie
auch die Stifte 10 werden nach links hervorgeschoben, bis die Stifte 10 sich an der linken
Seite des Schlüsselloches S anschlagen. In dieser Stellung verriegeln selbsttätig die Zuhaltungen
7 rechtsseitig- und die Zuhaltungen 9 linksseitig den Bügelschenkel 4.
Das Vorhängeschloß wird daher derart geöffnet, daß der Schlüssel 11 mit gegen die
Stifte 10 gekehrter Keilspitze 13 eingesteckt
und mit einer halben Umdrehung verdreht wird, und er wird derart geschlossen, daß der
Schlüssel beim zugeschobenen Verschlußbügel zurückgedreht und herausgezogen wird.
Die Schlüsselverdrehung entspricht dadurch der von jeher angewohnten Schlüsselhandhabung,
und die gezeichnete Ausführung | hat noch den Vorteil, daß jene sanft ansteigenden
Übergänge, die zum einleitenden Zurückdrängen der Aushebestifte 10 erforderlich
sind, fti Fortsetzung der Kerben 12 nach
Querrichtung verlaufen, so daß sie weder hier 1 noch am Spitzkeil 13 die Schlüsselverschiebungsstrecke
verlängern und die Ausladung sowie die Entfernung der benachbarten Aus- '
hebestifte 11 voneinander vollkommen unabhängig bleibt.
Der Bügelschenkel 4 reicht so weit unterhalb des untersten Zuhaltungslochs 3, daß
sein unteres Ende beim vorgezogenen Bügel- 60 schenkel die Bahn der im untersten Vorhängeschloßkörperloch
3 befindlichen · Zuhaltung 7 sowie des Stiftes 10 versperrt, so daß dieselben
nicht herausfallen können. Die Oberkante des Vollkörpers 1 liegt dabei so hoch, 65
daß die obefste Zuhaltung 9 beim vorgezogenen Bügel innerhalb des Vollkörpers verbleibt,
d. h. daß sie ebenfalls nicht herausfal-I len kann.
In dem Vollkörper 1 befindet sich noch ein Bolzen 14 (Abb. 2), der auch in den Bügelschenkel
4 greift. In letzterem ist eine Ringnut 15 und ein Einschnitt 16, die mit dem
Bolzen 14 zusammenwirken. Der vorgezogene Bügel 2 kann seitlich nur verdreht werden,
wenn die Ringnut 15 sich an dem seitlichen Bolzen 14 befindet. Der Anschlag der
Ringnut 15 an den Bolzen 14 begrenzt den Bügelhub. In Offenstellung springt der
Bügel 2 unter Wirkung der Feder 17 nach oben.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorhängeschloß mit verschiebbarem Verschlußbügel (2) und mit zwei Sätzen von Stiftzuhaltungen (7, 9), von denen beide sperrend wirken, jedoch nur der eine (7) unter dem Einfluß von Druckfedern (8) steht, und durch lose Stifte 9c (10) mittels des entsprechend profilierten (12) Schlüssels (ii) ausgehoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zugerundeten freien Enden der losen Aushebestifte (ro) derart mit einem an der Schlüsselspitzebefindlichen und mit seiner schiefen Fläche zweckmäßig aus der geraden Schlüsselrückseite ausgehenden Keil (12) zusammenwirken, daß der Schlüssel (11) sämtliche Aushebestifte (10) aus dem Schlüsselloch (5) verdrängt, falls er mit nach den Aushebestiften (10) gekehrtem Spitzkeil (12) in das Schlüsselloch (5) hineingesteckt wird.
- 2. Vorhängeschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zu verriegelnde Bügelschenkel (4) so weit unterhalb seines untersten Zuhaltungsloches (3) reicht, daß das untere Ende dieses Bügelschenkels (4) beim vorgezogenen Bügel (2) die Bahn der im untersten Vorhängeschloßkörperloch (3) befindlichen Stiftzuhaltung (7) und des Aushebestiftes (10) versperrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348458T | 1920-08-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348458C true DE348458C (de) | 1922-02-08 |
Family
ID=6257369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920348458D Expired DE348458C (de) | 1920-08-18 | 1920-08-18 | Vorhaengeschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348458C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015019324A3 (en) * | 2013-08-08 | 2015-05-28 | Metalplus S.P.A | A lock with the opening mechanism integrated in the cylinder |
-
1920
- 1920-08-18 DE DE1920348458D patent/DE348458C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015019324A3 (en) * | 2013-08-08 | 2015-05-28 | Metalplus S.P.A | A lock with the opening mechanism integrated in the cylinder |
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