DE348270C - Spielzeug mit durch eine eingeworfene Kugel in Bewegung zu setzenden Teilen - Google Patents
Spielzeug mit durch eine eingeworfene Kugel in Bewegung zu setzenden TeilenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 3. FEBRUAR 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vi 348270 KLASSE 77f GRUPPE 15
Werner Speidel in Frankfurt a. M.
Spielzeug mit durch eine eingeworfene Kugel in Bewegung zu setzenden Teilen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1920 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Spielzeug derjenigen Art, bei welcher
durch eine eingeworfene Kugel eine Reihe von aufeinanderfolgenden Bewegungen einzelner
Teile des Spielzeugs ausgeführt werden. Von den bekannten Spielzeugen ähnlicher Art unterscheidet
sich das vorliegende dadurch, daß zwei Leisten senkrecht an beweglichen Hebeln
aufgehängt sind, welche Leisten mit sprossenartigen Absätzen versehen sind. Eine
eingeworfene Kugel fällt zunächst auf die obere Sprosse der einen Leiste und zieht diese
Leiste und damit den zugehörigen Hebel nach unten, worauf die Kugel auf die entsprechende
Sprosse der zweiten Leiste hinüberrollt und damit die erste Leiste freigibt, so daß sie wieder nach oben gehen kann,
während die zweite Leiste jetzt nach unten geht. Dann rollt die Kugel wieder auf
ίο die erste Leiste und so fort, wodurch eine abwechselnd
auf- und1 abwärts gehende Bewegung der beiden Leisten und damit der Hebel, an
denen sie hängen, erzielt wird. Die Hebel können in irgendeiner Weise mit irgendwel-
«5 chen Teilen des Spielzeugs in Verbindung stehen, die in Bewegung gesetzt werden sollen.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Spielzeugs ist in der beiliegenden
Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und
Abb. 2 eine Vorderansicht der Einrichtung.
Das Spielzeug ist bei diesem Ausführungsbeispiel gedacht als ein bei Einwurf der Kugel
eine Kaubewegung ausführendes Tiermaul. Zwischen den beiden Stützen 1 und 2
sind die Leisten 3 und 4 aufgehängt, die mit einzelnen Sprossen 5 versehen sind. Diese
Sprossen sind, wie punktiert in Abb. 1 angedeutet, mit kleinen nach innen gerichteten
schrägen Nvtten versehen, damit eine eingeworfene Kugel abwechselnd von der einen auf
die andere Sprosse fallen kann.
Die Leiste 3 ist mittels des Drahtes 6 an dem um 7 drehbaren Hebel 8 aufgehängt, der
bei 9 ein kleines Gegengewicht trägt, das die Leiste 3 stets nach oben zieht. An dem Hebel
8 ist vorn ein Drahtbügel 10 angebracht, in dem eine Drahtöse 11 hängt, die an den
Augen des Tierkopfes sitzt. Diese Augen 12 sind um die Zapfen 13 drehbar und schwingen
um diese Zapfen, wenn der Hebel 8 auf- und abwärts schwingt.
Die andere Leiste 4 steht durch den Drahtbügel 14 mit dem um 15 drehbaren Unterkiefer
16 des Tiermauls in Verbindung, während der Oberkiefer 17 mit der Nase 18 feststeht.
Wird nun durch die Maulöffnung eine Kugel in den Tierkopf hineingeworfen, so rollt
diese zunächst, längs der schräg nach hinten gerichteten Nut 19 des Unterkiefers auf die
oberste Sprosse der Leiste 3 und zieht diese Leiste damit nach unten, wodurch der Hebel 8
ausschlägt und die beiden Augen 12 sich um ihre Zapfen 13 drehen. Dann rollt die Kugel
auf die gegenüberliegende Sprosse der anderen Leiste 4 und drückt dadurch diese
Leiste nach unten, wodurch das Maul durch Hochziehen des Unterkiefers geschlossen wird.
Inzwischen ist unter der Wirkung des Gewichtes 9 die Leiste 3 wieder in die Höhe gegangen,
und die Kugel läuft jetzt auf die entsprechende Sprosse dieser Leiste und gibt
dabei die Leiste 4 frei, so daß sich das Maul wieder öffnet, da an dem Unterkiefer 16 ein
Gegengewicht 20 sich befindet.
Dann wiederholt sich der Vorgang so lange, bis die Kugel über alle Sprossen der beiden
Leisten 3 und 4 gelaufen ist und am unteren Ende des Apparates herausfällt.
Natürlich kann man die beiden Leisten 3 und 4 bzw. die beiden Hebel 8 und 16, an
denen sie aufgehängt sind, auch mit anderen Teilen einer Figur oder irgendeines Spielzeuges
verbinden, um eine Reihe nacheinanderfolgender Bewegungen durch Einwurf einer Kugel zu erzielen, wodurch die Verwendungsweise
dieser Einrichtung außerordentlich weitgehend ist bei einfachster und dauerhaftester
Ausführung,
Claims (2)
1. Spielzeug mit durch eine eingeworfene Kugel in Bewegung zu setzenden Teilen,
dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Spielzeugs an Hebeln (8, 19)
zwei senkrecht mit Sprossen versehene Leisten (3, 4) aufgehängt sind, auf deren Sprossen (5) abwechselnd die eingeworfene
Kugel fällt und dadurch die Leisten in abwechselnd auf- und abwärts gehende
Bewegung versetzt.
2. Ausführungsform des Spielzeugs als eine das Fressen vortäuschende Figur, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Sprossenleiste (4) mit dem Unterkiefer (19)
des Mauls und die andere (3) mit den Augen (12) Ohren usw. der Tierfigur verbunden
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348270T | 1920-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348270C true DE348270C (de) | 1922-02-03 |
Family
ID=6257151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920348270D Expired DE348270C (de) | 1920-11-12 | 1920-11-12 | Spielzeug mit durch eine eingeworfene Kugel in Bewegung zu setzenden Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348270C (de) |
-
1920
- 1920-11-12 DE DE1920348270D patent/DE348270C/de not_active Expired
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