DE348265C - Doppel-Kreuzgelenkrichtmaschine - Google Patents
Doppel-KreuzgelenkrichtmaschineInfo
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Description
- Doppel-Kreuzgelenkrichtmaschine. Die vorliegende Erfindung ist eine Doppel-Kreuzgelenkrichtmaschine, deren Zweck in der. lotrechten Einstellung der Kreuzkopfzäpfen eines Geschützes besteht, die den Pivotzapfen zu ersetzen haben. Einfache Kreuzgelenkrichtmaschinen an sich sind bekannt, sie haben aber den Nachteil, daß sie die lotrechte. Einstellung des Kreuzkopfes nur für eine bestimmte Lage ermöglichen, die; einer . bereits eingestellten, unveränderlichen Seitenrichtung entspricht und mithin zwecklos wird, sobald die Seitenrichtung dem beweglichen Ziel entsprechend dauernd geändert werden muß. Soweit die bekannten Einrichtünäeri _ . anderen Zwecken dienen, z. B. dem Befeuern schrägliegender Ziele, machen sie die Einstellung des Pivotzapfens von der Seiten- und-Höhenrichtung abhängig. Das Anwendungsgebiet des Gegenstandes der Erfindung erstreckt sich hauptsächlich auf Kriegsschiffe und Kriegsfahrzeuge, Kampfwagen (Tanks). Sie hat hier .denselben Zweck zu erfüllen, den die Verbindung einerRadstandrichtmaschine mit einer Wagerechtrichtmaschine oder einer Pivotrichtmaschine mit einer Druckstützenrichtmaschine usw. bei Feldgeschützen erfüllt. Es sollen also mit ihrer Hilfe sämtliche Schußwinkelverbesserungen in Fortfall kommen, die sonst die Beschießung hochliegender, beweglicher Ziele, z. B. Flugzeuge usw. ohne diese Einrichtung bei schiefem Radstand oder schiefer Kreuzkopfstellung, die durch schiefe Kampfwagenlage, Schiffsschwankungen usw. herbeigeführt sein kann, aussichtslos machen, aber auch bereits bei ruhenden Zielen und bei Bewegung des Geschützes eine große Treffunsicherheit hervorrufen. Die Stellvorrichtungen sind den verschiedenen Verwendungszwecken angepaßt, so daß regelmäßige Lagenänderungen, z. B. Längs- und Querschwingungen bei Schiffen, Unterseebooten usw. und unregelmäßige, z. B. bei Kampfwagen (Tanks) berücksichtigt worden sind. Die Einrichtung ist besonders bei Kampfwagen von großer Wichtigkeit. Der Antrieb ist bis zu denjenigen Geschützgrößen, bei welchen die zu bewegenden Massen nicht zu groß sind, Handantrieb, und über die genannte Grenze hinaus Maschinenantrieb.
- Die Erfindung ist in den Abb. i bis 15 dargestellt; von welchen die Abl@. 6 bis 9 besondere Ausführungsformen von Einzelheiten, die Abb. io bis 1.2 eine Drehscheibenrichtmaschine und Abb. 13 bis 15 eine Außen---l:reuzkopfrichtmaschine in größerem :Maßstabe. verkörpern; sie besteht in einem lotrecht stehenden inneren und äußeren Kreuzgelenk.
- Der äußere Kreuzkopf a ist mit seinen Außenschildzapfen al;-°-a@ in Außenschildzapfenlagerri a- gelagert, die an der Drehscheibe b geteilt oder ungeteilt befestigt sind. Die Drehscheibe b ist mit drei Rollkreisstücken b', b=; b,, ausgerüstet bzw., fest mit ihnen verbünden, die sich in der Rollbahn der Rollen b4, bs, bs bewegen. Die Drehbolzen b', 1s, b°> um die sich die Rollen bl, b6, bl drehen, sind mit der Schutz- oder Panzerwand c fest verbunden.' Die Rollen b4, b6, b6 werden durch einen Drehbolzenansatz und eine durch eine versplintete Mutter gesicherte Scheibe seitlich geführt. - Die Rollen sind in einem Winkelabstand von i2o° auf dem Umfang der Drehscheibe b verteilt; sie können durch Kugel- oder Rollenlager ersetzt werden. Die drei Rollkreisstücke b1, b-, b3 können zu einem Rollring vereinigt werden.
- Die Einstellung der Drehscheibe b -wird durch eine Drehscheibenrichtmaschine bewirkt. Diese besteht aus einem Schneckengetriebe, dessen Schnecke d in den Lageraugen dl, d2 des an der Schutzwand c befestigten Lagerbockes d° gelagert und dessen Schneckenrad bzw. Schneckenradausschnitt d4 an der Drehscheibe b befestigt ist oder umgekehrt. Der Einbau der Schnecke d in die Lagerung ist der übliche; das eine Lagerauge erhält bekanntlich eine so große Bohrung, daß die Schnecke hindurchgesteckt werden kann und wird hierauf durch eine Buchse wieder ausgefüllt. Die achsiale Führung der Schnecke d wird durch einen Ansatz und die Nabe des mit ihr fest verbundenen Handrades d6 bewirkt. Bei großen Geschützen tritt an die Stelle dieses Handrades ein Antriebrad eines. Rädervorgeleges. Der äußere Kreuzkopf a ist trommelausschnittförmig gebaut und bewegt sich in einem entsprechend gebauten und mit der Drehscheibe b gelenkförmig verbundenem Schutzgehäuse b1°, b', b1`, b13. Der seitliche Geschoß- und Sprengstückschutz wird an dem äußeren Kreuzkopf durch die inneren Schutzwände a4, a6 und an der Drehscheibe b durch die Schutzwände b1', UI-' gebildet. Diese seitlichen Schutzwände können entweder innen oder außen oder aber innen und außen angeordnet sein.
- Die Einstellung des Außenkreuzkopfes erfolgt durch eine Kreuzkopfrichtmaschine. Diese besteht aus einem Schneckengetriebe, dessen Schnecke e in den Lageraugen e", e' des an der Drehscheibe b befestigten Lagerbockes e- gelagert und dessen Schneckenrad e1 mit seiner Nahe auf dem Außenschildzapfen a' befestigt ist. Das Schneckenrad e' kann jedoch mich ohne Nabe angefertigt und mit seinem Radkranz mit der Schutzwand e des Außenkreuzkopfes a mittels Zwischenrohren und Schraubenbolzen fest verbunden werden. Die Schnecke e ist mit einem Handrad e5 ausgerüstet, dessen Nabe mit Unterstützung eines Schneckenansatzes und des dazwischenliegenden Lagers die achsiale Führung der Schnecke bildet. Der Außenkretizkopf ca kann also mit Hilfe des Handrades eli und des Schneckengetriebes nach Bedarf eingestellt werden.
- Der Innenkreuzkopf f wird durch eine Seitenrichtmaschine bewegt. Diese bestellt bei dem hier dargestellten leichten Geschütz in einer Kurbelscheibenseitenrichtniaschine, die mit HilfeeinesKurbelscheibenriegelsodereines Kniegelenkriegels auf bestimmte Stellen, die durch Riegellöcher, RiegelzahnlückenoderRiegelmarken festgelegt sind, eingestellt «-erden kann. Der Kurbelscheibenriegel besteht aus der mit ihrem Drehzapfen g in dem am Steharm lc sitzenden Schlittenbett äl gelagerten und durch eine versplintete Mutter gesicherten und mit einem Handgriff ä= ausgerüsteten Kurbelscheibe ä3 und aus einem Schlitten g4, der mit einem Riegel g5 und mit zwei Führungsleisten g`, g3 zur Kurbelscheibe ausgerüstet ist. Der Schlitten b ist mit einem Schlitz versehen, durch den der Drehzapfen g hindurchreicht, so daß die Schlittenbewegung ermöglicht wird. Die Einstellung erfolgt in der Weise, daß der Handgriff g' um 9o' gedreht wird, so daß er also in die punktiert gezeichnete Lage kommt; hierauf wird das Geschütz in die gewünschte grobe Richtung gebracht, der Handgriff g' wieder zurückgedreht und das Geschütz durch die Herstellung des Eingriffs des Riegels ä5 mit einem der Riegellöcher gl verriegelt wird, worauf die Einstellung der feinen Seitenrichtung erfolgen kann.
- Die feine Seitenrichtung wird durch die Kurbelscheibenseitenrichtmaschine eingestellt, die aus den beiden Richtarmen 1i, Izl und der Kurbelscheibe h' mit Hebelaren und Handgriff 70 besteht. Die Kurbelscheibe h= ist mit einem Drehzapfen hl in dem Richtarm 1i, gelagert und durch eine versplintete Schraubeninutter nebst Scheibe gesichert und achsial geführt. Der Hebelarm 10 ist finit der Kurbelscheibe h= fest verbunden. Der Richtarm h ist mit seinem Gelenkauge drehbar mit dein Hohlzapfen a°- des Außenkreuzkopfes a oder mit dem. Zapfen f 1 des Innenkreuzkopfes f verbanden. Im letzten Falle müßte der als Lager dienende Hohlzapfen a' so kurz gebaut werden, daß das Gelenkauge des Riegelarmes h zwischen den Stirnflächen des Außen- und des Innenkreuzkopfes genügend Spielraum hat. Der Riegelarm hl ist auf einem Ende fest mit dein Innenkreuzkopf a verbunden und auf dem anderen Ende als Führung für die Kurbel-Scheibe h= ausgebildet. Sobald nun die Kurbelscheibe h2 mittels des Handgriffes h- gedreht wird, erfolgt eine Drehung des Innenkreuzkopfes f gegen den Außenkreuzkopf a und mithin auch des Geschützes gegen denselben.
- Das Geschützrohr n nebst Wiege o ist mit einer Schutztrommel p umkleidet, an der die im Innenkreuzkopf oder Drehturm f gelagerten Zapfen i6, i' befestigt sind.
- Die grobe Höhenrichtung kann durch eine ähnliche Einrichtung wie bei der groben Seitenrichtung eingestellt werden, es ist jedoch eine andere Ausführung gezeigt, die in einem Kniegelenkriegel besteht. Dieser setzt sich aus einem Riegelarm i, einem Handknieliebel i=, einem Riegel i@, einer Feder i4 und einem Zahn- oder Riegelbogen i5 zusammen. Der Riegelarm i sitzt mit seinem Gelenkauge auf dem Schildzapfen il und ist auf dem anderen Ende als hohler Handgriff il und im Mittelstück als Gehäuse für die Feder i# und als Lager für den Riegel i° ausgebildet und ist außerdem noch mit der Kurbelscheibe k1 durch einen Bolzen mit versplinteter Mutter verbunden. Der Handkniehebel i= ist durch einen Drehbolzen gelenkförmig mit dem Handgriff il verbunden und steht durch einen Knieschenkel mit dem Riegel i3 in E#_'ngriff. Der Riegel i' wird durch die Feder il stets gegen den Riegelzahnbogen i5 gedrückt. Beim Einstellen wird der lange Schenkel des Kniehebels i= in den hohlen Handgriff il von Hand hineingedrückt und dadurch der Riegel i` zurückgezogen und das Geschützrohr nebst Wiege auf die gewiinschte grobe Höhenrichtung eingestellt.
- Die feine Höhenrichtung wird bei dieser Ausführungsform # mittels einer Kurbelscheibenrichtmaschine eingestellt. Diese besteht aus der Kurbelscheibe k1, dem Hebel oder Kurbelarm h' mit Handgriff und dem an der Wiege befestigen Kurbelscheibenbügel 1P. Die Kurbelscheibe k1 ist mit dem Hebel- oder Kurbelarm lz= fest und durch einen Drehbolzen k1 mit dem Riegelarm i drehbar bzw. gelenkförmig verbunden. Die Einstellung erfolgt von Hand durch Bewegung der Kurbelscheibe k1 mittels des Hebels k', indem das Geschützrohr nebst Wiege gegen den Riegelarm i. verstellt biw. in die gewünschte Lage gebracht wird.
- Man kann zier Feststellung des Geschützes in einer gewünschten Lage ein Klemmgesperre oder Bremswerke, z. B. eine Backenbremse oder eine einfache Bandbremse oder eine Kegelbremse oder eine Differentialbremse, einbauen. Die letztere ist in Abb. 6 schematisch dargestellt. Der Hebelarm l' ist in bekannter Weise mit dem Bremsband l= durch Gelenkbolzen l°, 11 verbunden und zieht dieses durch die Feder l°, die mit ihm und dem Hebelarm k2 oder bei der Ausführung nach Abb. ; mit dem Hebel m° verbunden ist, auf der Bremsscheibe d", die mit dem Kurbelscheibenbügel k` oder bei der Ausführungsform nach AM. 7 mit der Kurbelnabe naa verbunden ist, fest. Die Drehung der Kurbelscheibenachse k4 bzw. des Ritzels in' wird dadurch verhindert, und das Geschütz wird auf der gewünscgten Stelle festgehalten.
- Die Einstellung der groben Seiten- und Höhenrichtung kann auch durch die Einrichtung nach Abb. 7, 8 und 9 erfolgen. Bei dieser erfolgt die Einstellung durch ein von Hand angetriebenes Stirnradgetriebe, das auf der inneren oder äußeren Seite der Kurbelscheibe ml angeordnet sein kann. Ist es auf der inneren Seite der Kurbelscheibe angeordnet, dann muß der Stirnradbogen W mit zwei Trägern et3, W fest verbunden sein, die an dein Panzer c befestigt sind. Würde der Stirnradbogen m' auf der äußeren Seite der Kurbelscheibe befestigt werden, so fallen die Träger zs0, in4 weg und werden durch einfache Z`vischenbuchsen, die zur Herstellung des erforderlichen Abstandes von der Panzerwand c notwendig sind, ersetzt. Der Zahnbogen vt' steht mit dem Ritzel yit5 in Eingriff, das auf dein am Schlittenarm nz° befestigten Drehbolzen irt-# gelagert ist und mit dem Handrad in' eine Nabe gemeinsam hat. Das Ritzel lya' wird nach erfolgter Einstellung mit dem mit einem Zahn ausgerüsteten Hebel in° in Eingriff gebracht, der durch eine Feder gegen dasselbe gedrückt wird. Soll die grobe Seiten- oder Höhenrichtung eingestellt werden, dann wird der Hebel 7n9 zurückgedrückt und mit dem Ritzel m5 außer Eingriff gebracht und hierauf von Hand mittels des Handrades nts und des Stirnradgetriebes in', in' die gewünschte Lage des Geschützes aufgesucht und festgehalten. Diese Ausführungsform kann auch zur Einstellung des Außenkreuzkopfes a und der Drehscheibe b angewandt werden.
- Die Einstellung der feinen Seiten- und Höhenrichtung erfolgt auch bei dieser Ausführungsform durch eine Kurbelscheibenrichtinaschine. Diese unterscheidet sich iedoch von der Ausführungsform nach Abb. i bis j durch den Fortfall eines oder zweier Richtarme und Ersetzung derselben durch ein Schlittengetriebe. Das Schlittenbett m1° ist an dem beweglichen Teil Wn befestigt und der Schlitten m12 wird durch das fest einstellbare Stirnradgetriebe y122, na5 in einer eingestellten Lage festgehalten und ist mit zwei Rippen lltl #, 1n14 versehen, die der Kurbelscheibe 1121 als Gleitbahn dienen. Da nun die Kurbelscheibe durch einen Drehbolzen W5 mit dem Schlittenbett m1° drehbar und mit der Kurbel oder dem Hebelarm mIs fest verbunden ist, so muß durch Drehung der Kurbelscheibe in' mittels der Handkurbel mlO der bewegliche Teil in11 gegen den festen c jede gewünschte Lage einnehmen. Die Kurbelscheibenrichtmaschine kann durch ein Schneckengetriebe mit ausrückbarer Schnecke, ähnlich wie bei dem Aufsatz eines deutschen Feldgeschützes Type i916, .ersetzt werden. Die Schnecke wird bei einer solchen Ausführung entweder in einem verschiebbaren Lager oder in einem drehbaren mit exzentrischer Bohrung gelagert, das mit einem Hebel verbunden ist, der unter dem Druck einer Feder steht. Die Schnecke kann auch mit dem Ritzel eines Stirnrädergetriebes auf einer Spindel angeordnet sein, die mit einem Handrad ausgerüstet und durch eine Klauenkupplung mit der Schnecke verbunden oder gelöst werden kann, so daß dann das Stirrirädergetri.ebe von Hand angetrieben werden kann. Das Stirnradgetriebe kann ebenfalls durch ein Schneckengetriebe mit ausrückbarer Schnecke für die Höhen- und Seitenrichtung ersetzt werden.
- Der Einbau anderer Einrichtungen, welche die Bewegung des einen Teiles gegen den andern ermöglicht, kann in allen Fällen ausgeführt werden. So kann z. B. die Drehscheibenrichtmaschine und die Kreuzkopfrichtinaschine durch eine Schraubenrichtmaschine oder Differentialschraubenrichtinaschine, wie sie z. B. bei Radstandrichtmaschinen üblich ist, ersetzt werden.
- Das Einzelrohrgeschütz kann durch ein Doppelgeschütz oder Drillinggeschütz usf. ersetzt werden.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Doppel-Kreuzgelenkrichtmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkreuzkopf oder Drehturm (f) eines Geschützes oder Doppelgeschützes oder Drillinggeschützes usw. mit seinen Drehzapfen (f1, f=) in einem Außenkreuzkopf oder einer Außendrehtrommel (a) gelagert ist, der senkrecht dazu in einer Drehscheibe (b) mit seinen Drehzäpfen (al, a') gelagert ist, und daß die Lage der Drehscheibe (b) gegen den Panzer (c), ferner die des Außenkreuzkopfes (d) gegen die Drehscheibe (b), weiter die des Innenkreuzkopfes (f), gegen den Außenkreuzkopf (a) und die "der Trommel (p) mit Geschützrohr (n) und- Wiege (o). gegen den Innenkreuzkopf (f) mittels eines von Hand oder maschinell angetriebenen Schneckengetriebes o. dgl. nach Bedarf eingestellt werden kann.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkreuzkopf (a) auf der Innen- und Außenseite an dem Seitenrande mit geraden Seitenschutzblechen (e, a°) und an dem Köpf- und Fußrande mit kreisförmig gebogenen Trommelschutzblechen (es, a°) ausgerüstet ist.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der Drehscheibe (b) auf der Innen- oder Außenseite oder auf der Innen- und Außenseite an dem Üffnungsseitenrande finit geraden Seitenschutzblechen (b'1, b13) und an dem Öffnungskopf- und öflnungsfußrande mit kreisförmig gebogenen Trommelschutzblechen (b'1, b") bekleidet oder ausgerüstet ist. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der groben Richtung des Innenkreuzkopfes oder Drehturmes (f) gegen den Außenkreuzkopf (a) oder der Schutztrommel (p) mit dem Geschützrohr (n) und der Rohrwiege (o) gegen den Innenkretizkopf (f) durch einen Kurbelscheibenriegel erfolgt, der aus einer Kurbelscheibe (g3), die mit ihrem Drehbolzen (g) in dem an einem Riegelarm (h) sitzenden Schlittenbett (g1) drehbar gelagert und durch eine versplintete Mutter gesichert und mit einem Hebelarm (g') ausgerüstet ist, einem Schlitten (g1) mit Riegel (g') und Gleitrippen (g', g$) für die Kurbelscheibe (g3), einem Riegelarm (h) mit Schlittenbett (g1), der gelenkförmig mit seinem Gelenkauge auf dem Drehzapfen (il) des Turmes oder Innenkreuzkopfes (i) oder auf dem Hohlzapfen (a6) des Außenkreuzkopfes (a) oder auf dem Schildzäpfen (i6) der Schutztrommel (p) oder der Rohrwiege (o) angeordnet ist, und aus einem Lochkranz mit Stellöchern (ge) oder Stellmarken (i'), der an dem Schutztrommelblech (a9) oder an dem Turm oder Innenkreuzkopf (f) sitzt, besteht und durch Drehen des Handgriffes in und außer Eingriff mit den Stellöchern oder Stellmarken gebracht und eingestellt werden kann (Abb. i bis 5). 5. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der groben Richtung des Innenkreuzkopfes oder Drehturmes (f) gegen den Außenkreuzkopf (a) oder der Schutztrommel (p) mit dem Geschützrohr (n) und der Rohrwiege (o) gegen den Innenkreuzkopf (f) durch einen Kniegelenkriegel erfolgt, der aus einem Riegelarm (i) mit hohlem Handgriff (il), der mit seinem Gelenkauge gelenkförmig mit dem Schildzapfen (i6) der Schutztrommel (p) oder mit dem Zapfen (il) des Innenkreuzkopfes oder Drehturmes (i) oder mit dem Hohlzapfen (0) des Außenkreuzkopfes verbunden ist, einem Riegel (i3) mit Ansatz und versplinteter Mutter, einer Feder (i'), die den Riegel (i3) gegen den RiegelzahnbG-en (i') drückt, einem Kniehebel (i=), der durch einen Drehbolzen mit dem hohlen Handgriff (i') gelenkförmig verbunden ist und mit einem Schenkelende niit dein Riegel (i3) in Eingriff steht und aus eurem Riegelbogen (i') besteht, der am liniei-ikreuzkopf (f) bei Einstellung der Schutztrommel (p) gegen diesen oder am Außenkreuzkopf (a) bei Einstellung des ii:nenkreuzlcopfes (f) gegen den Außenkretizkopf befestigt ist, so daß bei dem Zusammenwirken durch Druck auf das freie Schenkelende des Kniehebels (i-=) der Eingriff des Riegels (i3) mit dem Zahnbogen gelöst und auf einer anderen Zahnstelle wieder hergestellt werden kann (Abb. i bis 5). E. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feine Seiten- und Höhenrichtung durch eine Kurbelscheibenrichtmaschine eingestellt wird, die aus einer mit einem Hebel (k= oder h3) versehenen Kurbelscheibe (k' oder 1a2), die durch einen Drehbolzen (k; oder h'I) mit dem Riegelarm (lt oder i) drehbar verbunden und durch eine versplintete Mutter gesichert ist, einem beweglichen Riegelaren (h oder i), der mit seinem Gelenkauge mit dem Zapfen (f l) des Innenkreuzkopfes (f) oder mit dein Hohlzapfen des Außenkreuzkopfes (a) oder mit dem Schildzapfen (i') der Schutztrommel (p) gelenkig verbunden ist und aus einem festen Riegelaren (hl oder k°) mit Gleitbügel für die Kurbelscheibe (fv= oder hl), der am Innenkreuzkopf (f l) oder an der Rohrwiege (o) befestigt ist, besteht (Abb. i bis 5). 7. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der groben Richtung des Innenkreuzkopfes (f) gegen den Außenkreuzkopf (a) oder der Schutztrommel (p) mit Geschützrohr (n) und Rohrwie,-e,-.(o) gegen den Innenkreuzkopf (f) oder des Außenkreuzkopfes (a) gegen die Drehscheibe (b) oder der Drehscheibe (b) gegen die Schutzwand oder den Panzer (c) durch ein von Hand angetriebenes Stirnradgetriebe (fitz=, in') erfolgt, dessen Stirnrad (11z=) an dem Außenkreuzkopf (a) oder am Innenkreuzkopf (f) oder an der Drehscheibe (b) oder an der Schutzwand (c) befestigt und dessen Kitzel (m') mit dem mit ihm verbundenen Handrad (izzg) auf einer Spindel (@n') gelagert ist, die in einem am Schlitten (in") der Kurbelscheibenrichtmaschine sitzenden Lagerarm (nr") befestigt ist, und das durch einen unter Federdruck stehenden Hebel mit Nase gesichert wird, der durch einen Drehbolzen mit dem Schlitten (rrxl=) verbunden ist (Abt. j, 8 und 9). B. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der feinen Richtung des Innenkreuzkopfes (f) gegen den Außenkreuzkopf (a) oder der Schutztrommel (p) mit Geschützrohr (sz) und Rohrwiege (o) gegen den Innenkreuzkopf (f) oder des Außenkreuzkopfes (a) gegen die Drehscheibe (b) oder der Drehscheibe (b) gegen die Schutzwand oder den Panzer (c) durch eine Kurbelscheibenrichtmaschine erfolgt, die aus einer mit einer Handkurbel (jalE) ausgerüsteten Kurbelscheibe (afbl), die durch einen Drehbolzen (in') mit dem Schlittenbett (xrzl°) verbunden und durch eine v ersplintete Mutter gesichert ist, einem Schlitten (zzxl=), der seitlich mit Gleitrippen (xfzl°, nzl-1) für die Kurbelscheibe versehen ist und einem Schlittenbett (m1°) besteht, das am Außenkreuzkopf (a) oder am Innenkreuzkopf (f) oder an der Drehscheibe (b) oder an der Schutztrommel (p) befestigt ist. 9. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (b) gegen die Schutzwand oder den Panzer (c) durch eine Drehscheibenrichtmaschine von Hand oder maschinell gedreht wird, deren Schnecke (d) in den Lageraugen (dl, d2) des an der Schutzwand oder dem Panzer (c) befestigten Lagerbockes (d3) gelagert und mit einem Handrad (d') oder an Stelle desselben mit dem Zahnrad eines Rädergetriebes bei maschinellem Antrieb ausgerüstet und deren Schneckenrad (dl) durch einen Träger und Schrauben mit der Drehscheibe (b) fest verbunden ist. io. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkreuzkopf (a) gegen die Drehscheibe (b) durch eine Außenkreuzkopfrichtmaschine von Hand oder maschinell gedreht wird, deren Schnecke (e) in den Lageraugen (e1, ez) des an der Drehscheibe (b) befestigten Lagerbockes (e"-) gelagert und mit einem Handrad (e5) oder an Stelle desselben bei maschinellem Antrieb mit dem Zahnrad eines Rädergetriebes ausgerüstet und deren Schneckenrad (dl) durch einen Radarm nebst Nabe auf dem Drehzapfen (a=) des Außenkreuzkopfes (a) oder durch Zwischenstücke und Schrauben an der Schutzwand (a4) des . Außenkreuzkopfes (a) befestigt ist. i i. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Richtung des Innenkreuzkopfes (f) zum Außenkreuzkopf (a) oder der Schutztrommel (p) mit Geschützrohr (rz) und Wiege (o) zum Innenkreuzkopf (f) durch ein von Hand angetriebenes Stirnrädergetriebe in Verbindung mit einem Schneckengetriebe erfolgt, dessen Schnecke entweder in einer exzentrisch gebohrten und mit einem unter Federdruck stehenden Hebel verbundenen Lagerschale gelagert ist, oder die in einem verschiebbaren mit einem Umrückhebel in Verbindung stehenden Lager gelagert ist, oder die mit dem Kitzel des Rädergetriebes auf einer Spindel angeordnet ist, mit der sie durch eine Klauenkupplung gekuppelt werden kann und die mit einem Handtad ausgerüstet ist. 1?. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (ysx@ ) zu dem Kitzel eines Stirnrädergetriebes oder die Drehachse einer Kurbelscheibe zur Höhen- oder Seitenrichtmaschine mit einer Bremsscheibe (l°) verbunden ist, deren Bremsband nach Art einer Bandbremse oder Differentialbremse mit einem Hebel (h) verbunden ist, der durch einen Drehbolzen entweder mit einem Riegelarm (i oder h) oder mit einem Schlitten (x12) verbunden und durch eine Feder angezogen wird, die das Bremsband (L=) spannt (Abb.6). 13. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (', bl, b7) durch Drehbolzen mit der Panzerwand (c) verbunden und mit I#indrehungen versehen sind, in welchen sich die Rollkreisbogen (b1, b2, b-) oder ein Rollring bewegen kännen und so auf dem Kreisumfang verteift sind, daß die Drehscheibe (b) sicher geführt wird, zweckmäßig unter iao° (Abt. i bis 5).
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2421362A1 (fr) * | 1978-03-31 | 1979-10-26 | Thomson Brandt | Tourelle de tir et vehicule equipe d'une telle tourelle |
| US4353283A (en) * | 1979-08-10 | 1982-10-12 | Roger Crepin | Firing turret for a vehicle, and vehicle including such a turret |
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- DE DENDAT348265D patent/DE348265C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2421362A1 (fr) * | 1978-03-31 | 1979-10-26 | Thomson Brandt | Tourelle de tir et vehicule equipe d'une telle tourelle |
| WO1979000852A1 (fr) * | 1978-03-31 | 1979-11-01 | Thomson Brandt | Tourelle de tir pour vehicule et vehicule comportant une telle tourelle |
| US4353283A (en) * | 1979-08-10 | 1982-10-12 | Roger Crepin | Firing turret for a vehicle, and vehicle including such a turret |
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