DE34733C - - Google Patents

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DE34733C
DE34733C DENDAT34733D DE34733DA DE34733C DE 34733 C DE34733 C DE 34733C DE NDAT34733 D DENDAT34733 D DE NDAT34733D DE 34733D A DE34733D A DE 34733DA DE 34733 C DE34733 C DE 34733C
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shaft
arm
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eccentric shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/16Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by turning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese neue Einrichtung läfst sich an jeder gewöhnlichen Eisendrehbank oder Hobelmaschine mit geringen Modificationen anbringen und besteht im wesentlichen darin, dafs dem Werkzeugstahl oder Stichel eine sehr rasche, kurze, vor- und zurückgehende Bewegung ertheilt wird, während das Arbeitsstück beim Rückgang des Stichels eine ganz geringe Vorwärtsbewegung- bezw. Drehung macht. Das Rückgehen des Stichels ist nöthig, um ein Ab-■ schleifen oder Ausbrechen des Stichels zu verhindern.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht einer Drehbank, welche mit einer solchen neuen Einrichtung versehen ist.
Fig. 2 ist der Grundrifs derselben.
Fig. 3 stellt die Seitenansicht dieser Drehbank dar.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach J-K der Fig. i. _
An einer gewöhnlichen Drehbank A, Fig. 1, ist der obere Schlitten C des bestehenden Kreuzsupports B nochmals mit einem Schlitten D versehen, welcher den Stichel α trägt und durch eine excentrisch gelagerte Welle b mit einer Geschwindigkeit von circa 1000 Touren pro Minute hin- und herbewegt wird. Die Excenterwelle b ist annähernd so lang, als das Mittelstück, des Kreuzsupports B, dreht sich in einem coulissenförmigen Ansatz F des Stichelschlittens D und ist in zwei Armen c c gelagert, welche am Mittelstück E angeschraubt sind, Fig. 1, 2, 3 und 4.
Der Antrieb der Excenterwelle b erfolgt durch die an ihrem Ende mit einer besonderen Stufenscheibe e, Fig. 1 und 2, versehene Welle d vermittelst der Kettenräder/g- und der Stirnräder hi.
Das mit einem Keil versehene Kettenrad f wird durch den unter dem Support B befindlichen Arm k, Fig. 1, mitgenommen bezw. auf der mit einer langen Nuth versehenen Welle d während der Fortbewegung des Supports geführt.
Die Kette η treibt zunächst das Kettenrad g-, welches mit dem Stirnrad h ein Ganzes bildet; beide drehen sich um den Zapfen 0, welcher in einem um die Antriebswelle d drehbaren Arm I gelagert und durch den Arm m, welcher an das andere Ende des Zapfens 0 greift, mit dem verlängerten Zapfen ρ der Excenterwelle b drehbar bezw. scharnierartig verbunden ist. Auf dem Zapfen ρ sitzt auch das Schwungrad q, sowie das Stirnrad i, welches in das Rad h eingreift und die Bewegung auf die Excenterw.elle b überträgt, Fig. 1, 2, 3 und 4.
Der Support C kann infolge dieser Anordnung wie jeder andere nach allen Seiten hin während des Ganges verstellt werden, ohne dafs der Antrieb unterbrochen wird. Es arbeitet daher der hin- und hergehende Stichel mit derselben Sicherheit wie ein feststehender. Die Drehung des Arbeitsstückes erfolgt nicht permanent, wie bei den gewöhnlichen Drehbänken, sondern ruckweise, und zwar findet das Weiterrücken allemal in dem Moment statt, wenn der Stichel zurückgeht, um das Abschleifen und Ausbrechen desselben zu vermeiden.
Diese Bewegungsart wird durch die als Schneckenrad construirte Planscheibe r bewirkt, welche in das Schraubenrad s greift. Letzteres
ist mit dem Stirnrädchen u auf der bei χ und y gelagerten Welle t festgekeilt und erhält seinen Antrieb durch das Scheibenrädchen v, welches auf der Welle d festsitzt.
Bei jeder Umdrehung der letzteren wird das Stirnrädchen u ruckweise um einen Zahn weiter bewegt; dasselbe bewirkt dadurch eine intermittirende Drehung der Welle t des Schneckenrades s, sowie der Planscheibe r, welches an dem Arbeitsstück befestigt ist, Fig. i, 2 und 3.
Die selbsttätige Fortbewegung des ganzen Supports B längs des Wangenstückes A geschieht durch die Leitspindel w1, welche ihren Antrieb von der Welle d vermittelst der Uebersetzungsräder χλ γλ \ und ^1 im Verhältnifs von 1: 50 erhält, Fig. 1, 2 und 3.
Im übrigen ist diese Drehbank wie jede andere mit Reitstock, Docke und grofser Stufenscheibe etc. gebaut. Soll das bearbeitete bezw. gedrehte Stück geschliffen und polirt werden, so wird die kleine Stufenscheibe e in Ruhe gestellt.
Die Lager χ und jr werden mit der Welle t etc. nach der Docke G hingerückt, wodurch die Planscheibe aufser Eingriff mit der Schnecke 5 kommt; hierauf wird die grofse Stufenscheibe e1 durch Einrücken des betreffenden Deckenvorgeleges in Gang gebracht, um in bekannter Weise zu schleifen und poliren.

Claims (1)

  1. P ATENT.-Ansprüche:
    ι . Bei Maschinen zur Bearbeitung von Gesteinen die Anordnung eines durch Excenterwelle b getriebenen hin- und her-
    ■ gehenden Stichels a, welcher an einem besonderen, auf dem gewöhnlichen Kreuzsupport B angebrachten Schlitten D befestigt ist, in Verbindung mit einer Einrichtung, durch welche das Arbeitsstück beim Rückgang des Stichels eine geringe Vorwärtsbewegung bezw. Drehung macht.
    Für die in Anspruch 1. bezeichnete Anordnung der Antrieb der Excenterwelle b von der durch Stufenscheibe e betriebenen Welle d aus vermittelst der Kettenrädern/g·, der Kette n, des mit dem Kettenrad g ein Stück bildenden Stirnrades h und des Stirnrades i, welches mit dem Schwungrad q auf dem verlängerten Zapfen ρ der Excenterwelle b sitzt, wobei der Zapfen o, auf dem sich die Räder g und h drehen, in dem um die Antriebswelle d drehbaren Arm / gelagert ist, während das. andere Ende des Zapfens 0 durch den Arm m mit dem Zapfen ρ der Excenterwelle b scharnierartig verbunden ist.
    Für die in Anspruch 1. bezeichnete Anordnung die bewegliche Führung bezw. Mitnahme des Kettenrades f und des unteren Auges von dem Arm / auf der Welle d durch den unter dem Kreuzsupport B angebrachten Arm k.
    Für die in , Anspruch 1. bezeichnete Anordnung die ruckweise Bewegung bezw. Drehung des Arbeitsstückes während des Rückganges des Stichels α durch die als Schneckenrad construirte Planscheibe r vermittelst des Schneckenrades s, welches mit dem Stirnrädchen u auf der verschiebbaren Welle t festsitzt und von der Antriebswelle d durch das Scheibenrädchen ν in intermittirende Bewegung gesetzt wird und wobei auch durch Ausrücken der Welle t und Einrücken der grofsen Stufenscheibe eVdas Arbeitsstück auf gewöhnliche Art geschliffen und polirt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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