DE347232C - Vorrichtung zum Entwaessern von Teer u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Entwaessern von Teer u. dgl.

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DE347232C
DE347232C DE1917347232D DE347232DD DE347232C DE 347232 C DE347232 C DE 347232C DE 1917347232 D DE1917347232 D DE 1917347232D DE 347232D D DE347232D D DE 347232DD DE 347232 C DE347232 C DE 347232C
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HEINRICH MANDUTZ
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C1/00Working-up tar
    • C10C1/04Working-up tar by distillation
    • C10C1/06Removal of water

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Yorr,igbtup:g zum Entwässern von Teer ,u. dgl. Die Erfindung betrifft .eine Vorrichtung zum Entwässern von Teer u. dgl. wasserhaltigen, diclgßüssigen Stoffen und bezweckt insbesondere, bei gründlicher Entwässerung des bei der Gaserzeugung als Nebenerzeugnis entfallenden Teers dessen leichtsiedende Be. standteile, also im wesentlichen leichte Kohlenwasserstoffe, wiederzugewinnen.
  • Man hat bereits den Teer zur Entwässerung erwärmt und dabei zwecks Erzielung eines guten VVärrneaustausches mit dem Heizmittel in einem geschlossenen -Gehäuse über plattenförmige Körper rieseln lassen, die übereinander und wechselständig zueinander angeordnet sind, wodurch der Teer auf großer Fläche in dünner Schicht ausgebreitet wird. Als Heizmittel hat man aber entweder Dampf in unmittelbare Berührung mit dem Teer gebracht oder das Gehäuse von außen beheizt. Bei diesen Beheizungsarten gelingt es nicht, eine Zerstörung der im Verdampfungswasser enthaltenen leicht zersetzbaren Kohlenwasserstoffe sicher zu verhüten, da die zugeführte Wärme nicht gleichmäßig verteilt und hinreichend geregelt werden kann. Es ist vielmehr hierzu Bedingung, saß in jedem Querschnitt des Gehäuses eine möglichst gleichmäßige Wärme herrscht, die gut regelbar ist.
  • Nach der Erfindung ist diese Verteilung und Regelbarkeit der zugeführten Wärme dadurch ermöglicht, saß die plattenförmigen Körper als Heizkörper ausgebildet sind, die innerhalb des Gehäuses miteinander in Verbindung stehen und an eine in das Gehäuse eingeführte Heizmittelleitung angeschlossen sind. Bei dieser Ausbildung und Beheizungsart der Heizkörper ist man durch stärkere oder schwächere Beheizung in der Lage, die für die gründliche Entwässerung jeweilig erforderliche Wärme der Beschaffenheit des Teers anzupassen, während infolge der Verbindung der fast den ganzen Querschnitt des Entwässerers ausfüllenden Heizkörper untereinander unkontrollierbare Wärme weder dem Gehäuse zugeführt noch aus ihm abgeführt wird. Man erhält daher bei guter Regelbarkeit der Wärme eine gleichmäßige Wärmeverteilung über jeden Querschnitt des Gehäuses, wodurch die gründliche Entwässerung des Teers ohne Zerstörung der im Verdampfungswasser enthaltenen Kohlenwasserstoffe gewährleistet ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung durch Abb. i und 2 in zwei senkrecht zueinander versetzten senkrechten Schnitten veranschaulicht, während Abb. 3 einen wagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i zeigt.
  • Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einem turmartigen Gehäuses von zweckmäßig kreisförmigem oder rechteckigem Querschnitt, in dem schwach gegeneinander geneigte, plattenförmige Heizkörper b wechselständig übereinander angeordnet sind. Die Heizkörper b, die beispielsweise von konsolartigen, an der Innenwand des Turmes a befestigten Blechen c getragen werden, sind durch Rohre d untereinander verbunden und an die Zuleitung e sowie an die Ableitung f des Heizdampfes angeschlossen. Ferner stehen die Heizkörper b durch Zweigleitungen g mit einer gemeinsamen Kondenswasserableitung hin Verbindung, die bei i (Abb. 2) zu einem nicht dargestellten Kondenswasserableiter führt. Der zu entwässernde Teer o. dgl. wird durch den Stutzen k dem oberen Heizkörper b -zugeführt und berieselt die hintereinandergeschalteten Heizkörper nacheinander in der Richtung von oben nach unten. Auf diesem Wege wird der Teer einerseits in dünner Schicht über den Heizkörpern ausgebreitet, anderseits gleichmäßig erwärmt und dadurch dünnflüssig gemacht, wodurch die Abschei-Jung des Wassers wesentlich erleichtert wird. Wenn die Entwässerungsvorrichtung unter Atmosphärendruck oder einem höherenDruck steht, wird der Teer allmählich auf über ioo° C erhitzt, so saß das im Teer enthaltene Wasser verdampft. Steht die Entwässerungsvorrichtung unter Vakuum, so kann die Temperatur des zu entwässernden Teeres entsprechend niedriger sein.
  • Der entwässerte Teer tritt im unteren Teile des Turmes a durch den Stutzen na aus, während der bei der Wasserabscheidung aus dem Teer gebildete Wasserdampf durch den Stutzen n aus dem oberen Teile des Turmes abzieht. Die mit dem Wasserdampf fortgeführten, leichtsiedenden Bestandteile des Teeres können in einem hinter der Entwässerungsvorrichtung aufgestellten Kühler niedergeschlagen werden.
  • Da die Heizkörper b infolge ihrer wechselständigen Anordnung fast den ganzen Querschnitt des Gehäuses a ausfüllen und lediglich durch den mittels der Leitung e eingeführten Heizdampf beheizt werden, ist einerseits die Wärme über jeden Querschnitt des Gehäuses gleichmäßig verteilt, während anderseits die zugeführte Wärme der jeweiligen Beschaffenheit des Teeres angepaßt werden kann.
  • Das Verdampfungswasser kann somit an keiner Stelle des Gehäuses a auf eine Temperatur kommen, bei der sich die darin enthaltenen Kohlenwasserstoffe zersetzen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Entwässern von Teer u. dgl., bei der der Teer in einem geschlossenen Gehäuse wechselständig übereinander und geneigt angeordnete, plattenförmige Körper berieselt, dadurch gekennzeichnet, saß die -plattenförmigen Körper als Heizkörper (b) ausgebildet sind, die innerhalb des Gehäuses (a) miteinander in Verbindung stehen und an eine in das Gehäuse eingeführte Heizmitteilleitung (e, d, f) angeschlossen
DE1917347232D 1917-07-17 1917-07-17 Vorrichtung zum Entwaessern von Teer u. dgl. Expired DE347232C (de)

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