DE347191C - Waehler fuer selbsttaetige Fernsprech- oder Signalanlagen - Google Patents

Waehler fuer selbsttaetige Fernsprech- oder Signalanlagen

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DE347191C
DE347191C DE1918347191D DE347191DD DE347191C DE 347191 C DE347191 C DE 347191C DE 1918347191 D DE1918347191 D DE 1918347191D DE 347191D D DE347191D D DE 347191DD DE 347191 C DE347191 C DE 347191C
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Germany
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clutch
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Expired
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DE1918347191D
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TELEPHON FABRIK AKT GES VORM J
WILLY ZURMUEHLEN
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TELEPHON FABRIK AKT GES VORM J
WILLY ZURMUEHLEN
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers

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  • Electromagnets (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a GRUPPE 64
Telephon-Fabrik Akt-Ges. vorm. J. Berliner und Willy Zurmühlen in Berlin.
Wähler für selbsttätige Fernsprech- oder Signalanlagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1918 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wähler für lers zum Zweck der Durchverbindung mit selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprech- den Kontaktlamellen in leitende Berührung anlagen, dessen Schaltarme in eine vorberei- gebracht werden.
tende Schaltstellung gebracht und vorwärts Nach der Erfindung werden die Schaltbewegt, aber erst bei der Benutzung des Wäh- . arme mit der Fortschaltvorrichtung durch
eine Kupplung derart verbunden, daß sich die Fortschaltvorrichtung stets nur vorwärts zu bewegen braucht.
Der Vorgang selbst spielt sich beispielsweise so ab:
Die Wähler werden in Gruppen, gewöhnlich ioo, durch eine gemeinschaftliche Stellvorrichtung G (Abb. i) angetrieben und so die Schaltarme Ϊ" der nicht besetzten Wähler
ίο auf eine freie Leitung in vorbereitende Verbindungsstellung gebracht. Erfolgt ein Anruf vom Teilnehmer durch Abnehmen des Fernhörers seiner Station, so zieht der Magnet M des dem Teilnehmer zugeordneten Wählers den Anker an und preßt mit diesem die Kontaktarme S gegen die Kontaktlamellen E, so die gewünschte Verbindung herstellend. Unmittelbar nach diesem Vorgang dreht die gemeinschaftliche Antriebsvorrichtung G die übrigen freien Wähler der gleichen Gruppe weiter, bis sich die Wahlarme wieder auf einer freien Leitung in vorbereitender Verbindungsstellung befinden. Die Kontaktarme des Wählers jedoch, bei welchem der MagnetM erregt ist, drehen sich nicht mit, sondern bleiben in der ursprünglichen Stellung stehen. Es wird dieses dadurch erreicht, daß die die Schaltarme S normalerweise mitnehmende Feder H weiter gespannt wird, wobei gleichzeitig die Schaltarme durch den Eingriff des Stiftes F in die Arretierscheibe D festgehalten werden. Das Antriefoswerk G dreht nun jedesmal, wenn ein anderer Teilnehmer derselben Gruppe eine Verbindung wünscht, das Triebrad A um eine entsprechende Schrittzahl weiter. Mit Hilfe der an der Arretierscheibe D angebrachten schrägen Fläche V und des in der Kupplung B sich befindenden Schlitzes / wird B allmählich nach links gezogen, bis der in der Antriebsscheibe A eingenietete Stift K die Kupplung B freigibt. In diesem Augenblick dreht die Feder H die Kupplung B rückwärts, bis Stift K, welcher ursprünglich z. B. in das Loch ι der Scheibe B eingriff, nunmehr in Loch 2 eingreift. Auf diese Weise wird bei einer vollen Umdrehung des Schaltrades A und stillstehenden Wahlarmen 6" die Kupplung B mehrmals durch die schräge Fläche der Arretierscheibe D entriegelt, so daß eine Zurückführung des Rades A vermieden wird und dieses sich immer im gleichen Sinne vorwärts bewegen kann. Ist während der Ge- : sprächszeit das gemeinsame Antriebswerk G ; [ um einige Schritte vorwärts gegangen und j hat das Antriebsrad A und somit auch die ' Kupplung B um einen gewissen Winkel gegenüber der Arretierscheibe D und den Schaltarmen S verdreht, so zieht, sobald der Elektromagnet M des Wählers seinen Anker losläßt und somit der Stift F außer Eingriff ', mit der Arretierscheibe D kommt, die Feder H die Schaltarme 6" entsprechend ihrer Spannung so weit herum, bis Anschlag C der Arletierscheibe D auf den Anschlag C der Kupplung B trifft. Hierdurch wird erreicht, daß in dem Moment, wo der Magnet JIi seinen Anker losläßt, sich die Schaltarme S in genau die gleiche Stellung hineinbewegen, in welcher sich die in der Zwischenzeit durch den Antriebsmechanismus G vorwärts gedrehten Schaltarme der übrigen freien Wähler der gleichen Gruppe befinden, so daß also die Wahlarme 5 des Wählers stets nur vorwärts gedreht werden. ?&

Claims (3)

Patent- Ansprache:
1. Wähler für selbsttätige Fernsprechoder Signalanlagen mit mehreren im gleichen Winkel zueinander versetzten Schaltarmgruppen, deren Schaltarme sich in einer vorbereitenden Veribindungsstellung !befinden und erst und ausschließlich bei der Benutzung des Wählers zum Zweck der Durchverbindung mit den Kontaktlamellen in leitende Berührung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltarme (S) mit der Fortschaltvorrichtung (A) durch eine Kupplung (B) derart verbunden sind, daß sich die Fortschaltvorrichtung (^i) stets nur vorwärts zu bewegen braucht.
2. Wähler nach Anspruch 1, 'gekennzeichnet durch eine Feder (H) oder eine andere Spannvorrichtung, die bei der Entspannung die Schaltarme (S) gegen einen Anschlag (C) legt, um so Gleichstellung der Wahlarme mit den freien Wählern der gleichen Gruppe zu erreichen.
3. Wähler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (B) nach der Auslösung sich mit der Fortschaltvorrichtung (A) stets dann wieder kuppelt, wenn sie sich gegenüber der Fortschaltvorrichtung (A) um einen Winkel gedreht hat, der dem Versetzungswinkel der Schaltarmgruppen oder einem Vielfachen hiervon entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
BERLIN. GEDRUCKT IN DER
DE1918347191D 1918-12-22 1918-12-22 Waehler fuer selbsttaetige Fernsprech- oder Signalanlagen Expired DE347191C (de)

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