DE346705C - Wagen fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Wagen fuer Schreibmaschinen

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DE346705C
DE346705C DE1920346705D DE346705DA DE346705C DE 346705 C DE346705 C DE 346705C DE 1920346705 D DE1920346705 D DE 1920346705D DE 346705D A DE346705D A DE 346705DA DE 346705 C DE346705 C DE 346705C
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paper
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DE1920346705D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/74Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor with special means to maintain character-spacing or back- spacing elements in engagement during case-shift or like movement

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen beweglichen Papierwagenträger von Schreibmaschinen und bezweckt, einen Wagen in der Weise anzuordnen, daß er leicht entfernt und ersetzt werden kann, und bei welchem die Papierwalze mit ihren Andrückwalzen so unterstützt sind, daß sie vereint vom Wagen abnehmbar sind.
Der Wagenträger ist am Maschinengestell
ίο schwingbar angeordnet und steht unter dem Einfluß der Umschalttaste, die das für das Schreiben von zwei oder mehreren auf jedem Typenhebel angeordneten Typen notwendige Ausschwingen in der Weise bewirkt, daß die verschiedenen Höhenlagen, die die Papierwalze infolge dieses Ausschwingens einnimmt, stets das regelmäßige Schreiben der in einer Ebene liegenden Typen ermöglichen. Bei dem Ausschwingen des Papierwagenträgers wird der die
so Papierwalze tragende Rahmen und somit die Papierwalze so geführt, daß die Zone, in welcher das Schreiben vor sich geht, immer parallel zu der Ebene liegt, in welcher die Typen mit der Papierwalze in Berührung kommen.
Der Wagen bleibt vollständig unabhängig vom Gestell der Maschine, das nur die Schwingachse für den Papierwagenträger und ein Führungsstück für den Papierwalzenrahmen trägt. Es ist daher möglich, den Wagen durch einen anderen Wagen von verschiedener Länge zu ersetzen. Überdies kann der Papierwalzenrahmen, der mittels der Papierwalzenachse durch zwei am Ende des Wagens angeordnete Arme unterstützt gehalten wird, mit seinen Einrichtungen leicht im ganzen vom Wagen entfernt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι einen Längsschnitt durch eine Schreibmaschine, bei welcher nur die dem Zwecke der Erfindung dienenden Einrichtungen dargestellt sind,
Abb. 2 eine Seitenansicht des vom Wagen abgenommenen Papierwalzenrahmens,
Abb. 3 eine Seitenansicht des vollständigen vom Maschinengestell abgenommenen Wagens, aber mit dem mit einem Führungsstück in Eingriff stehenden Papierwalzenrahmen.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, besteht die Maschine aus einem Gestell 1 von üblicher Form. Das GesteE trägt die Tastenmechanismen, die in der dargestellten Ausführungsform aus den Tastenhebeln 2, die mit Hilfe der Zwischenhebel mit den zugehörigen Typenhebeln 4 verbunden sind, von denen jeder um einen Zapfen 5 schwingbar ist und mit seinem die zwei Typen tragenden Kopf 6 zum Aufschlagen auf die Papierwalze gebracht werden kann.
Zur Aufnahme des Wagens enthält das Gestell ι beiderseits je einen Ständer 7, in denen eine Querstange 6 befestigt ist. Der dem Wagen als Führung dienende Teil (Wagenträger) 9 besitzt wenigstens zwei Bügel 10, die an ihrem oberen Teil einen Haken 11 bilden. Letzterer stützt sich auf die Zapfen oder auf die Querstange 8. An dem unteren Teil bildet der Bügel 10 einen zweiten Haken 12.
In diesen Haken 12 greift ein Steg 13 in der Weise ein, daß der Bügel 10 von der Querstange 8 abgehoben werden kann. Mit jedem Ende des Steges 13 ist das Ende je eines an jeder Seite des Maschinengestelles auf Zapfen 15 gelagerten Armes 14 verbunden. Die Zug-

Claims (4)

Stange i6 verbindet den einen Arm 14 mit einem Arm 17 eines Winkelhebels 18, der um den Zapfen 19 schwingt und an seinem anderen Arm 20 die Umschalttaste 21 trägt. Auf dem Wagenträger 9 ist ein Rahmen 22 angeordnet der vorteilhaft auf Kugeln 23 läuft. Letztere liegen in zwei auf entgegengesetzten Seiten des Wagenträgers 9 und des Wagenrahmens 22 angeordnete Rillen. An den beiden Enden des Wagenrahmens 22 sind die zur Unterstützung der Papierwalze bestimmten Seitenwangen 24 angeordnet. Der in Abb-. 2 dargestellte Papierwalzenrahmen besteht aus zwei Endplatten 25, die durch Stangen 26 verbunden sind. In den Endplatten ist die Papierwalze 27 mit ihrer Achse 29 drehbar gelagert. Die Papierwalzenachse 29, auf welcher das Zeilenschaltrad fest angeordnet ist, besitzt nah*. ihren beiden Enden je eine eingedrehte Ringnut 30, die in Lagern 31 der Seitenwangen 24 des Wagens laufen. Unterhalb der Papierwalze ist eine in den beiden Endplatten 25 des Papierwalzenrahmens befestigten Führungsstange 32 vorgesehen. Letztere greift in den Schlitz eines oder mehrerer gabelförmiger Lager 33, die am Gestell befestigt und nach oben offen sind. Das Gestell 22 des Wagens trägt eine Zahnstange 34, die mit einem aui einem festen Zapfen angeordneten Triebrad 35 zusammen arbeitet und bei jedem Niederdrücken einer Taste betätigt wird, um den schrittweisen Vorwärtsgang des Wagens zu bewirken. Die Zähne dieses Triebrades sind so lang, daß sie ihren Eingriff mit der Zahnstange 34 trotz ihrer Querverschiebung, welche diese während des Ausschwingens des Wagens erleidet, aufrechterhalten. Die Lage einer solchen Zahnstange 34 und des Triebrades 35 in bezug auf die Schwingungsachse 8 des Wagens ist so gewählt, daß der von der Zahnstange beschriebene Bogen angenähert als eine Gerade angesehen werden kann. Die Zahnstange 34 ist in bezug auf die Seitenwangen 24 des Wagens beweglich, um mit dem Triebrad 35 außer Eingriff gebracht zu werden und damit den Wagen für die Rückführung freizumachen. Zu diesem Zwecke wird die erwähnte Zahnstange auf Armen 36 angeordnet, die um Zapfen 37 schwingen, welche auf den Wagenwangen 24 angeordnet sind. Aus der vorhergehenden Beschreibung ersieht man, daß der Wagen infolge der Aufhängung des Wagenträgers 9 mit Hilfe der Haken 11 des Bügels 10 auf der Querstange 8 beim Anschlagen der Taste 21 in der Weise schwingt, daß die Achse der Papierwalze 27 vom Punkt .4 bis zum Punkt B (Abb. 1) sich bewegt, wobei der Papierwalzenrahmen durch den Schlitz des 1 Gabcllagcrs 33 geführt wird, in welchen di(\ Führungsstange 32 eingreift, in der Weise, daß 'ίο die Zone des Abdruckes, in welcher das Schreiben der Typen stattfinden soll, sich nahezu stets in derselben Ebene verbleibt. Je nachdem die Umschalttaste 21 gesenkt oder nicht gesenkt ist, wird das von der Papierwalze 27 gehaltene P5 Papier von der einen oder von der anderen dtr auf dem Kopf 6 der Hebel 4 angeordneten Typen getroffen. Die beschriebene Einrichtung ermöglicht das für das Umschalten notwendige Ausschwingen . der Papierwalze. Zugleich gestattet sie, den Wagen mit seinem Träger vom Maschinengestell vollständig abzuheben, was mit Hilfe der Quer- ■ stange 8 des Wagenträgers 9 ohne weiteres möglich ist, weil das Spiel zwischen den Haken 12 und dem Steg 13 vorhanden ist. Der Wagen kann durch einen anderen von verschiedentr Länge ersetzt werden. Die Teile für das Anbringen des Wagens gestatten die Verwendung eines Wagens von beliebiger Länge. Ebenso kann man, wie schon erwähnt, die Papierwalze 27 mit den Andrückwalzen 28 als Ganzes vom Wagen abheben, so daß man, wenn man dies wünscht, "in die Maschine andere Wagenträger und Wagen einbringen kann, um auf einem Papierbogen von anderer Breite zu schreiben. Paten τ-Ansprüche:
1. Wagen für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wagenträger (9) auf hakenförmig gestalteten Bügeln (10) in der Weise angeordnet ist, daß dor Träger (9) mit seinem Wagen vom Maschinengestell (1) abhebbar ist und durch einen Wagen von anderer Länge ersetzt werden kann. ""
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (11) das Ausschwingen des Wagenträgers (9) bzw. der Papierwalze ermöglichen, und daß der zweite Arm (12) eines jeden Hakens rflit dem Steg (13) des Umschaltrahmens (14) in Eingriff steht.
3. Wagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierwalzenrahmen (25, 26, 32) in Schlitzführungen (33) in der Weise geführt ist, daß während des Ausschwingens des Wagenträgers (9) die von den Typen getroffene Zone der Papierwalze (27) in derselben Ebene bleibt, die in-bekannter Weise parallel zur Druckfläche der in der Schreibstellung befindlichen Type ist.
4. Wagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Rahmen (25) ruhende Papierwalze (27) mit ihrer Achse in den Seitenwangen (24) des Wagens gelagert ist. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920346705D 1920-03-16 1920-03-20 Wagen fuer Schreibmaschinen Expired DE346705C (de)

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