DE346115C - - Google Patents

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DE346115C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/06Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Wälzen von Trauringen. Zusatz zum Patent 3436go. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent, zu dem Zwecke, die Vorrichtung gleichzeitig zur Bearbeitung der Ränder des Trauringes verwenden zu können. Dies wird dadurch erreicht, daß die Walzwerkzeuge zum Auswalzen des Ringes gegen dem vorliegenden Zweck entsprechend kalibrierte Werkzeuge zur Oberflächenbearbeitung ausgewechselt werden und der zu bearbeitende Ring dann frei schwebend so zwischen die Walzen eingelegt wird, daß seine Ebene in an sich bekannter Weise parallel zu den Walzenachsen liegt.
  • Die Walzen werden hierbei mit Rillen versehen, und zwar derart, daß die Rille der Antriebswalze eine winkelähnliche Ouerschnittsgestalt erhält, mit einer konkaven und einer konvexen Wandung, wobei sich die Außenfläche des Ringes gegen die konkave Wandung anlegt, während der Rand von der konkaven Fläche bearbeitet wird. Die Gegenwalze 1.edarf hierbei nur einer einfachen Führungsrille. Ein derartiges Walzenpaar kann zur Bearbeitung der Ränder von Ringen beliebiger Weite und erheblich verschiedener Stärke und Ouerschnittsgestalt dienen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Walzvorrichtung selbst im Horizontalschnitt mit aufgesetztem Walzenpaar und eingelegtem Ring, während Abb. 2 das Walzenpaar allein mit dem dazwischen befindlichen Ring in vergrößertem Maßstabe zeigt.
  • Auf die durch Kurbel b angetriebene Welle c wird die Walze a aufgesetzt, auf die lose in den Kugellagern m drehbare und herausnehmbare Welle L die Gegenwalze d. Zwischen den Walzen a und d ist der Trauring o eingelegt, dessen Randkante p (Abb. 2) bearbeitet werden soll. Die Umfangsrille f der Walze a hat Winkelform mit einer konkav ausgebildeten Wandfläche g und einer konvex ausgebildeten Wandfläche h, während die Walze d eine einfache Rille k geringer Tiefe zeigt, die im wesentlichen nur zur Führung des Ringes dient. Beim Andrücken der Welle b mit der Walze d durch die Druckspindel gegen die Walze a wird der dazwischen liegende Trauring o mit der zu bearbeitenden Kante p des Randes gegen die konvexe Fläche la oder in die abgerundete Winkelkante gedrückt und so beim Walzen abgearbeitet. Nach Bearbeitung des einen Randes wird der Ring zwecks Bearbeitung des zweiten Randes umgekehrt in die Rillen eingelegt.
  • Durch die Erfindung wird die Verwendungsfähigkeit der Ringwalzmaschine nach dem Hauptpatent erheblich erweitert, andererseits wird durch die beschriebenen Mittel auf einfachem Wege eine Bearbeitung der Ränder ermöglicht, und zwar für Ringe beliebiger Abmessungen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Walzen von Trauringen nach Patent 34369o, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwelle (l) des Werkstückes ein kalibriertes Werkzeug trägt, das mit dem Werkzeug (a) der angetriebenen Welle (c) so zusammenwirkt, daß eine Bearbeitung des einen Randes des mit seiner Ebene parallel zu den Walzenachsen frei schwebend liegenden Ringes erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Arbeitswalze (a) mit einer Rille (f) winkelförmigen Querschnitts, derart, daß die eine Wandung des Winkels konkav, die andere konvex ausgebildet ist.
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