DE346093C - Zierstichnaehmaschine - Google Patents

Zierstichnaehmaschine

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DE346093C
DE346093C DE1918346093D DE346093DD DE346093C DE 346093 C DE346093 C DE 346093C DE 1918346093 D DE1918346093 D DE 1918346093D DE 346093D D DE346093D D DE 346093DD DE 346093 C DE346093 C DE 346093C
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decorative
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needle
decorative thread
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/08Cordage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Zierstichnähmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Zierstichnähmaschine mit mehreren in einer Ebene quer zur Vorschubrichtung angeordneten Nadeln und zwei Zierfadenvorlegern.
  • Um die Maschine zur Herstellung verschiedenartiger Ziernähte geeignet zu machen, von denen die verschiedenen Zierfäden einer jeden Naht in gleichartiger oder ungleichartiger Weise mit Bezug aufeinandergelegt sein können, ist gemäß der Erfindung der eine Zierfadenvorleger vor der die Nadeln enthaltenden Ebene und der andere Zierfadenvorleger hinter dieser Ebene angeordnet.
  • Hierbei wird eine Kontrastwirkung erzielt, wenn die beiden Zierfadenvorleger ungleiche Bewegungen erhalten.
  • Eine große Mannigfaltigkeit von Ziernähten kann ferner hierdurch erreicht werden, daß an Ansätzen eines jeden Zierfadenvorlegers abnehmbare und durchbohrte Zierfadenführungsteile sitzen, die in einem dem Abstande der Nadeln, mit denen sie zusammenarbeiten, entsprechenden Abstande voneinander liegen.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Abb. I eine Seitenansicht der einen Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 ist eine Hinteransicht und Abb. 3 eine Draufsicht, während Abb. 4 eine Vorderansicht darstellt.
  • Abb. 5 ist ein wagerechter Schnitt durch die Drückerstange an einer Stelle unmittelbar unterhalb des Tragarmkopfes, wobei in der Draufsicht die Antriebsvorrichtung für die Zierfadenvorleger dargestellt ist.
  • Abb. 6 ist eine Ansicht der Einrichtung zur Beeinflussung der Zierfadenvorleger von der anderen Seite mit Bezug auf die in der Abb. 4 dargestellte.
  • Abb. 7 ist eine schaubildliche Ansicht des Rahmens, welcher die Zierfadenvorleger trägt. Abb. 8 und g sind schaubildliche Darstellungen der Zierfadenvorleger.
  • Abb. Io, II und I2 sind Einzelansichten des Drückerfußes.
  • Abb. I3, I4, I5 und I6 veranschaulichen in der Draufsicht die vier aufeinanderfolgenden Stellungen, die von den Fadenführungsröhrchen mit Bezug auf die Nadeln während eines vollständigen Bewegungskreislaufes eiDgenommen werden.
  • Abb. x7 zeigt in der Draufsicht und im vergrößerten Maßstabe die in den Abb. 13 bis 16 dargestellte Naht.
  • Abb. i8 stellt in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine abgeänderte Ausführungsform der Maschine dar.
  • Abb. 18a ist eine Einzelansicht.
  • Abb: ig ist eine Endansicht der Maschine. Abb. 2o ist eine hintere Ansicht des Tragarmkopfes und der an ihm sitzenden Teile.
  • Abb. 21 ist ein Schnitt nach der Linie 2o3-2o3 der Abb. 2o. Abb.22 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung den Schwingrahmen und den Winkelhebel, welcher den Zierfadenvorlegern die zusammengesetzten Bewegungen erteilt.
  • Abb.23 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung das die Kurbel tragende Ende der Hilfswelle.
  • Abb. 24 ist eine Einzelansicht des Tragarmkopfes mit der Einrichtung zum Verriegeln der Hauptwelle.
  • Abb. 25 zeigt in der Ansicht den unteren Teil des Tragarmkopfes.
  • Abb.26 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung die einzelnen Teile des Trägers und des einen Zierfadenvorlegers.
  • Abb. 27 ist eine Draufsicht auf den Drückerfuß und Abb. 28 eine Draufsicht auf dessen Unterseite. Abb. 29 bis 32 veranschaulichen in der Draufsicht die vier aufeinanderfolgenden Stellungen, welche von den Fadenführungsröhrchen mit Bezug auf die Nadeln während eines vollständigen Bewegungskreislaufes eingenommen werden.
  • Abb.33 veranschaulicht die vier Nadeln, welche mit den drei hinteren Fadenführungsröhrchen zur Herstellung von Stichen in Gestalt einer 8 zusammenarbeiten.
  • Abb.34 veranschaulicht die vier Nadeln, welche mit den drei vorderen Fädenführungsröhrchen zur Herstellung einer Ziernaht zusammenwirken, die ein anderes Aussehen als die Naht der Abb. 33 hat.
  • Abb. 35 veranschaulicht die vier Nadeln, die mit einem hinteren und zwei vorderen Fadenführungsröhrchen behufs Herstellung einer Naht zusammenwirken, die sich von denen der Abb. 32, 33 und 34 unterscheidet.
  • Abb. 36 ist eine Draufsicht in vergrößertem Maßstabe auf die in den Abb. 29 bis 32 dargestellte Naht.
  • Abb. 37 bis 47 veranschaulichen einige charakteristische Ziernähte, die durch die Maschine hergestellt werden.
  • Bei der in den Abb. i bis I7 dargestellten Ausführungsform besteht das Maschinengestell aus der Grundplatte i, der Stoffplatte 2, dem Ständer 3, dem Tragarm 4 und dem Tragarmkopf 5. Die Maschinenantriebswelle 6 weist eine Kurbel 7 auf, welche durch einen Lenker 8 mit einem Arm 9 verbunden ist, der an der Nadelantriebsschwingwelle io befestigt ist. Auf der Welle Io ist innerhalb des Kopfes 5 ein Schwinghebel Ii befestigt, dessen vorderer Arm iIa (Abb. 4) mittels eines Lenkers I2, mit der Nadelstange I3 verbunden ist, die in Lagerhülsen I4, I4 des Tragarmkopfes auf und ab beweglich ist. Auf der Nadelstange sitzt eine Nadelklemme I5, welche vier Nadeln n1, n2, n3, n4 trägt, die in einer Reihe quer zur Nahtlinie angeordnet sind. Mit den Nadeln wirken bei der Herstellung der Stiche vier fadenlose Greifer I6 zusammen, welche von einem Greiferträger I7 getragen werden, der auf einer Welle I8 frei schwingen und gleiten kann. Ein von der Maschinenantriebswelle 6 getragenes Exzenter erteilt den Greifern in üblicher Weise Schleifenerfaß- und Nadelausweichbewegungen durch Vermittlung des Exzenterbügels i9, der mit einer Muffe 2o versehen ist, welche den schräg verlaufenden Zapfen 21 an dem Greiferträger 17 umfaßt.
  • In dem Kopf 5 hinter der Nadelstange 13 liegt die Drückerstange 22, die durch eine Feder 23 abwärts gedrückt wird und durch den üblichen Lüftungshebel 24 angehoben werden kann, der auf eine Rolle 25 einwirkt, die von dem Zäpfen 26 eines Klotzes 27 getragen wird, der durch eine Stellschraube 28 an der Drückerstange festgelegt ist. Um eine Drehung der Drückerstange zu vermeiden, besitzt der Klotz 27 einen seitlichen Zapfen 29 (Abb. 2), der in einer Bohrung 3o eines Klotzes 31 verschiebbar ist, welcher an dem oberen Ende einer Gleitstange 32 sitzt, die in dem Kopf 5 parallel zur Nadelstange gelagert ist.
  • An dem unteren Ende der Drückerstange 22 ist der den gabelförmigen Drückerfuß tragende Rahmen 33 befestigt (Abb. io, ii und i2), dessen nach unten ragende Gabelungen bei 34 geschlitzt sind behufs gleitbarer Aufnahme der Schäfte 35 der nachgiebigen Fußteile 36 und der miteinander verbundenen Schäfte 37, 37 des Fußes 38, der zwischen den Fußteilen 36 liegt und die hintere Seite des Stichloches 39 abschließt. Ein jeder Fußteil 36 besitzt eine Rippe 40, die in einen unterschnittenen Schlitz des zugehörigen Schaftes 35 passend eingreift und in letzterem bei 4i schwingbar ist. An den Schäften 35 sind die senkrechten Führungszapfen 42 festgelegt, von denen jeder passend in einer geeigneten Bohrung des Rahmens 33 sitzt und an. seinem oberen Ende eine Schraube43 trägt. Letztere dient dazu, die Abwärtsbewegung des Zapfens 42 unter der Wirkung einer Feder 44 zu begrenzen, die auf den Schaft 35 nach unten drückt. An den Schäften 37 sind die senkrechten Führungszapfen 45, 45 befestigt, von denen jeder in. einer entsprechenden Bohrung des Rahmens 33 passend sitzt und an seinem oberen Ende eine Schraube 46 trägt, die dazu dient, seine Abwärtsbewegung untrr der Wirkung einer Feder 47 zu begrenzen. Der Stoffschieber ist bei f angedeutet.
  • Die Zierfadenvorleger werden von einem Rahmen 5o getragen, der an der Drückerstange 22 durch eine Stellschraube 51 festgelegt ist. Der Rahmen 50 ist bei 52 geschlitzt, um das verjüngte untere Ende der Gleitstange 32 zu umfassen, die somit dazu dient, .eine zufällige Drehung des Rahmens 5o an der Drückerstange zu verhindern. In der wagerechten LagQrbohrung 53 des Rahmens 5o befindet sich eine Schwingwelle 54, an deren einem Ende das gespaltene Ende 55 (Abb. 4) eines Armes 56 festgeklemmt ist. In dem gegenüberliegenden hülsenartigen Ende 57 dieses Armes ist die nach oben ragende Welle 58 gelagert, an deren unterem Ende der hintere Zierfadenvorleger 59 befestigt ist. Letzterer erstreckt sich unter dem bogenförmigen Drückerfußrahmen 33 nach, vorn und läuft in die Fadenführungsröhrchen 6o aus. Der Rahmen 5o besitzt einen geschlitzten Ansatz 6I behufs Führung des Armes 56. Ein auf der Welle 58 oberhalb des Endes 57 des Armes 56 befestigter Ring dient dazu, den Schaft des Zierfadenvorlegers 59 dicht an dem unteren Erde der Hülse oder Muffe 57 zu halten. Die Röhrchen 6o können sich somit nach und von der Nadelebene durch Ausschwingung um die Achse der Welle 54 und außerdem seitlich mit Bezug auf die Nahtlinie durch Ausschwingung um die Achse der Welle 58 bewegen. Auf der Welle 58 (Abb. 3 und 4) sitzt lose zwischen den Ringen 63, 63 eine Muffe 64, die einen Ansatz 65 aufweist, der mit einem querverlaufenden Zapfen in Eingriff steht. Die gegenüberliegenden und hervorragenden Enden dieses Zapfens 66 sind in dem gabelartigen Ende eines Lenkers 67 gelagert, dessen gegenüberliegendes und abgebogenes gabelartiges Ende den Ansatz II b ndes Schwingarmes II umfaßt und mit ihm bei 68 schwingbar verbunden ist. Wenn die Nadeln an dem Ende ihrer Aufwärtsbewegung sind, liegt der Mittelpunkt 68 etwas unterhalb einer Linie, welche die Mittelpunkte Io und 66 verbindet. Während des ersten Teiles des Nadelniederganges erhalten somit die Röhrchen 6o in ihrer längsverlaufenden Bewegungskomponente, d. h. in ihrer Bewegung nach und von der Nadelebene, eine Ruhepause.
  • Den Röhrchen 6o wird die seitliche Bewegungskomponente durch folgende Einrichtung erteilt. Auf der Maschinenantriebswelle 6 (Abb. I) sitzt ein Stirnrad 7o, welches mit einem Stirnrad 7I von doppelter Größe in Eingriff steht. Das Stirnrad 7I sitzt auf einer Welle 72, die in den Lageraugen 73, 73 eines Armes 74 (Abb. 2) ruht, der mittels der Schraube 75 an der Grundplatte befestigt ist. Die Welle 72 besitzt einen Kurbelarm 76, welcher den kugelförmigen Kurbelzapfen 77 trägt, der von dem unteren bügelförmigen Ende eines Lenkers 78 umfaßt wird, dessen oberes bügelartiges Ende einen Zapfen 79 umfaßt, der an dem hinteren Ende eines Armes 8o eines bei 8I gelagerten Winkelhebels festgelegt ist. Der andere Arm 82 des Winkelhebels trägt die nach entgegengesetzten Seiten verlaufenden Kugelzapfen 83, 84, von denen der Zapfen 83 von dem bügelartigen Ende einer Lenkstange 85 umfaßt wird, deren anderes bügelartiges Ende einen Zapfen 86 umfaßt, der an dem einen Ende eines Kurbelarmes 87 sitzt. Das gegenüberliegende gespaltene und hülsenartige Ende 88 dieses Armes ist an der Schwingwelle 58 festgeklemmt. Infolge der durch die Räder 7o, 7I bedingten Geschwindigkeitsverminderung von 2:I schwingen die Röhrchen 6o seitlich mit der halben Häufigkeit der Nadelruf- und -abbewegungen hin und her. Die Zeitdauer ist so bemessen, daß der Kurbelzapfen 77 die Totpunktlage mit Bezug auf den Lenker 78 und die Welle 72 während des ersten Teiles der Nadelabwärtsbewegung kreuzt, so daß die Röhrchen 6o an jedem Ende ihrer seitlichen Bewegungskomponente eine Ruhepause erhalten.
  • In einer wagerechten Lagerbohrung 9o (Abb. 7) in dem winkligen Ansatz 9I des Rahmens 50 sitzt ein mit einem Kopf versehener Zapfen 92 (Abb. 5), an dessen Ende 93 die gespaltene Lagernabe 94 eines Hebels festgeklemmt ist, welcher einen nach vorn verlaufenden winkligen Arm g5 und einen nach hinten reichenden Arm 96 aufweist. Der Arm 95 läuft in eine wagerechte durchbohrte Nabe 97 aus, in welcher der Schraubzapfen 98 gelagert ist, der von dem Hebel 99 getragen wird. An dem abwärts verlaufenden Arm Ioo dieses Hebels ist der vordere Zierfadenvorleger I0I befestigt, welcher an seinem Ende ein Fadenführungsröhrchen Io2 aufweist. Der Arm 95 des Hebels 95, 96 (Abb. 6) ist bei I03 schwingbar mit dem einen Ende einer kurzen Lenkstange I04 verbunden, deren gegenüberliegendes Ende bei I05 schwingbar mit dem vorderen Ende eines Kurbelarmes Io6 in Verbindung steht. Das andere Ende dieses Kurbelarmes ist an der Schwingwelle 54 festgeklemmt, welche ihre Bewegung von dem Kurbelarm 56 erhält. Infolge dieser Verbindung werden die Röhrchen 6o und Iog veranlaßt, sich gleichzeitig zu der Ebene der Nadel hin zu nähern bzw. hiervon zu entfernen.
  • Damit das Röhrchen rot an der seitlichen Bewegung der Röhrchen 6o teilnimmt, ist der Hebel 99 an seinem oberen Ende mit einem kugelartigen Zapfen I07 versehen (Abb. I), welcher durch eine Lenkstange Io8 mit einem Zapfen ro9 verbunden ist. Letzterer wird von einer geschlitzten Platte iio getragen, .die einstellbar an dem Schwingarara iia mittels ieincr Schraube 112 festgelegt ist, die durch .einen Schlitz in der genannten Platte' hindurchgeht. Der Schwingarm nix ist mit dem einen Ende einer Welle 113 befestigt, die in einem Lagerarm 114 ruht, .de#r an der Oberseite des Tragarmes .4 durch eine Schraube ii5 befestigt ist. Mit dem gegenüberliegenden Erde der Walle 113 (Abb. 2) ist ein Kurbelarm a16 verbunden, der an seinc-m unteren Ende Führungsflanschen 117. aufweist, die einen Schlitz begrenzen, innerhalb dessen der geschlitzte Schaft eines Armrs iz8 einstellbar festgelegt ist. Der Arara 1i8 bildet einen Ansatz des. .Kurbelarmes s16 und trägt einen Kugelzapfen zig, der durch die Lenkstange i2o mit dem Zapfen 84 verbunden ist.
  • Die Art, in welcher die Zierfadenvorleger 59 und ioi mit den Nadeln zur Herstellung einer Ziernaht zusammenarbeiten, geht am besten aus den Abb. z3 bis I6 hervor. Abb. I3 veranschaulicht die Lage der Röhrchen 6o, Io2, 6o und der Nadeln n1, nt2, nt3 und n4 an derjenigen Stelle des Stichbildungskreislaufes, wo die Nadelspitzen im Begriff sind, in den Stoff einzutreten. Die Nadeln n1, 4t2 und nt3 sind dicht an den Röhrchen 6o, io2, 6o abwärts gegangen. Abb. I4 zeigt die Lage der genannten Teile, wenn die emporgehenden Nadeln den Stoff verlassen. Die Röhrchen sind von der Nadelebene zurückgezogen und seitlich nach rechts verschoben worden. Der Stoff wird nun um eine Stichlänge vorgeschoben, während welcher Zeit die Röhrchen noch weiter nach rechts bewegt und wieder in die Nadelebene vorgeschoben werden, wobei sie unter den alsdann emporgegangenen Nadelspitzen in die Stellung der Abb. I5 geführt werden, woselbst die Nadelspitzen 6 in den Stoff eintreten. In dieser Stellung legen die Röhrchen 6o, 6o ihre Zierfäden, die vorher von den Nadeln n1, n3 festgelegt wurden, um die Nadeln nt2, nt4, während das Röhrchen io2 seinen Zierfaden um die Nadel n3 legt. Abb. I6 veranschaulicht die Stellung der genannten Teile, wenn die Nadeln darauf den Stoff wieder verlassen. Während der nächsten Vorschubbewegung werden die Röhrchen in die in der Abb. I3 dargestellte Lage geführt, worauf sich der Kreislauf wiederholt.
  • Die in der Abb. I7 dargestellte Naht wird hergestellt, wenn eine Viernadelmaschine mit einem hinteren Zierfadenvorleger mit zwei Röhrchen und einem vorderen Zierfadenvorleger mit einem einzigen Röhrchen ausgerüstet ist, wie dies bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Fall ist. In dem Stoffteil a sind vier Kettenstichreihen b hergestellt. Zwischen einer jeden äußeren Stichreihe und der benachbarten Zwischenstichreihe sind in Form einer geschlossenen Schleife oder in Gestalt einer 8 die Zierfäden c schleifenförmig vor- und zurückgeschlungen, die den Nadele durch die Röhrchen 6o dargeboten werden. Die beiden mittleren Stichreihen sind durch einen Zierfaden d verbunden, der durch das Röhrchen Io2 in Gestalt einer offenen Schleife vor- und zurückgeschlungen ist.
  • Bei der in den Abb. I8 bis 47 veranschaulichten Ausführungsform bezeichnet toi die Maschinenantriebswelle, welche an dem einen Ende das Handrad 202 und die Schnurscheibe 2o3 trägt, während an dem anderen Ende die Kurbelscheibe 2o4 sitzt. Letztere ist mit der Nadeltange 205 mittels des Kurbelzapfens 2o6 und eines Lenkers 207 verbunden. An der Nadelstange sitzt die Klemme 2o8 für die vier Nadeln n1, W2, na3, n4, die in einer Ebene quer zur Nahtlinie angeordnet sind, und welche mit vier fadenlosen Greifern zusammenarbeiten, von denen einer in der Abb. ig bei o angedeutet ist.
  • In dem Kopf ist parallel zur Nadelstange die Drückerstange Zog gelagert, an deren unterem Ende der Schaft 2io eines Drückerfußes p festgeklemmt ist (Abb. I9, 27 und 28). Das untere verbreiterte Ende des Schaftes 2io weist Lappen 2II auf, welche den Drehzapfen 2,I2 tragen, an welchem die drei Hebel 2I3, 2I3, 24 gelagert sind. An den freien Enden der letzteren sind die Hauptfußteile 2I5, 2I5 und der Fußteil 2I6 gelagert. Federn 2I7 drücken die Hebel 2I3, 2I3, 2I4 gegen die Grundplatte, und die Schrauben 2I8, welche auf die Hebel aufgeschraubt sind und lose in Ausnehmungen in dem verbreiterten unteren Ende des Schaftes 2Io passend sitzen, begrenzen die Abwärtsbewegung dieser Hebel mit Bezug auf den Schaft 2Io. In Verbindung mit den Federn 2I7 wirken zwecks Abwärtsdrückung der Hebel 2I3, 2i3 Federn 2Ig zusammen, deren Druck durch Stellmuttern 22o an den mit Gewinde versehenen Stangen 22I geregelt werden kann, die andererseits bei 222 schwingbar an dem Schaft 2Io angebracht sind. Die Drückerstange Zog wird durch die Federn 223 (s. Abb. 24) abwärts gedrückt und kann durch einen Lüftungshebel 22q. oder durch einen vom Fuß beeinflußten Hebel 225 angehoben werden. Jeder dieser beiden Hebel ist so angeordnet, daß er auf eine aufwärts und nach außen umgebogene Stange 226 einwirkt, die sich seitlich von einem auf der Drückerstange Zog festgelegten Ringe 227 erstreckt.
  • An der Drückerstange ist unmittelbar unter dem Ringe 227 ein Klotz 228 festgelegt (Abb. 21), welcher einen Zapfen 229 trägt, der von einer röhrenförmigen Nabe 23o umgeben wird, die ihrerseits aus einem Stück mit der Trägerplatte 231 besteht. Wie am besten aus der Abb. 26 hervorgeht, weist die Platte 231 zwei parallel verlaufende Zapfen 232, 233 auf, «-elche in einer Ebene rechtwinklig zur Achse der rohrförmigen Nabe 230 liegen, und an denen die nach unten ragenden Hebel 234 bzw. 235 gelagert sind. Die Hebel 23q., 235 werden durch gespaltene Ringe 236 in ihrer Lage an den Zapfen 232, 233 gehalten. Der Hebel 234 besitzt einen Ansatz 237, welcher die Nahtlinie hinter den Nadeln kreuzt und bei 238 mit einem Schlitz versehen ist behufs Herstellung eines Sitzes für den Schaft des Zierfadenvorlegers 239, dessen unteres Erde zwei Fadenführungsröhrchen 240, 240 trägt, welche sich nach vorn nach der Nadelebene erstrecken. Der Hebel 235 besitzt eine Aussparung 241 (Abb. ig), «-elche einen Sitz für den Zierfadenvorleger 242 bildet. Letzterer erstreckt sich vor den Nadeln nach unten und trägt an seinem freien Ende ein Fadenführungsröhrchen 243, welches zu, der Nadelebene hin gerichtet ist. Die Röhrchen 240, 240 liegen in einem Abstande gleich der doppelten Entfernung zwischen zwei angrenzenden Nadeln, und das Röhrchen 243 ist so angeordnet, daß sein freies Ende sich in der Mitte zwischen den Röhrchen 240, 24o befindet (Abb. 29 bis 32).
  • Die Bewegung der Trägerplatte 23I um den Zapfen 229 erteilt somit den Hebeln 234, 235 eine übereinstimmende Bewegung seitlich zur Nahtlinie. Um zu bewirken, daß die Hebel 234, 235 sich gleichzeitig nach bzw. von der Nadelebene hinwegbewegen, kommt ein Zwischenhebel 244 zur Anwendung. Letzterer ist zwischen seinen Enden an der Platte 23I durch einen Schraubzapfen 245 gelagert und trägt an seinen Enden die entgegengesetzt verlaufenden Zapfen 246, 246, welche in Bohrungen in den mit Köpfen versehenen Zapfen 247, 247 frei eintreten, die in den Naben 248, 248 gelagert sind, welche aus einem Stück mit t den Hebeln 234 bzw.235 bestehen.
  • Die Zierfadenvorleger 239, 242 erhalten ihre Bewegung von einem Winkelhebel 2,49, welcher eine zusammengesetzte Bewegung ausführt, die aus zwei bestimmten Bewegungen herrührt, welche auf die Winkelhebel in querverlaufenden Richtungen übertragen werden. Zu dem angegebenen Zweck ist der Hebel 234 mit einem kurzen, nach unten ragenden Zapfen 25o versehen, der lose von einer Bohrung 25I eines einstellbaren Ansatzes 249x des Winkelhebels 249 aufgenommen wird, der bei 252 an einem Schwingrahmen 253 gelagert ist, der wiederum sein Lager auf einer Hülse 254 (Abb. 2,I und 25) findet. Die genannte Hülse 254 ist auf einem Zapfen 255 gelagert, der in einen Arm 256 des Tragarmkopfes eingeschraubt ist. Der Zierfadenvorlegerhebel 235 besitzt ebenfalls einen kurzen nach unten ragenden Zapfen 25o', der lose in einen länglichen Schlitz 25I' des Ansatzes 249x eintritt und dazu dient, den Zierfadenvorleger 242 in seiner richtigen Lage mit Bezug auf den Zierfadenvorleger 239 seitlich zur Nahtlinie zu halten.
  • Auf der Maschinenantriebswelle ist die Schnecke 257 befestigt, welche mit einem Schneckenrade 258 in Eingriff steht, das auf einer Hilfswelle 259 gelagert ist. Letztere ist quer zur Hauptwelle in einem Gehäuse 26o gelagert, welches auf der Oberseite des Tragarmkopfes sitzt. Die Hilfswelle 2,59 besitzt einen äußeren Ansatz mit den Kurbelzapfen 26I, 262, deren Mittelpunkte in verschiedenen radialen, die Achse der Hilfswelle 259 enthaltenen Ebenen angeordnet sind. Der von diesen Ebenen eingeschlossene Winkel beträgt beim Ausführungsbeispiel etwas weniger als go °.
  • Der Kurbelzapfen 26= wird von dem bügelartigen Ende eines Lenkers 263 umfaßt, dessen gegenüberliegendes und durchbohrtes Ende einen Zapfen 263x umfaßt, der einstellbar an dem geschlitzten Kurbelarm 264 angebracht ist. Letzterer ist an dem einen Ende der Hülse 254 befestigt, an deren gegenüberliegendem Ende das geschlitzte Ende eines aufrechten Kurbelarmes 265 festgeklemmt ist, der einen Kugelzapfen 266 trägt. Letzterer ist mittels einer Lenkstange 267 mit einem Kugelzapfen 268 verbunden, der an dem umgebogenen Teil 249' des Winkelhebels 249 gelagert ist. Der Kurbelarm 265 und die Lenkstange 267 bilden einen Kniehebel, welcher dem Winkelhebel 249 zwei vollständige Ausschwingungen für jede Schwingbewegung des Kurbelarmes 265 oder mit anderen Worten für jede Umdrehung der Hilfswelle 259 erteilt. Da die Maschinenantriebswelle bei jeder Umdrehung der Hilfswelle zweimal umläuft, so werden die Zierfadenvorleger 239, 242 einmal während einer jeden Auf-und Abbewegung der Nadeln zu und von den Nadeln bewegt werden.
  • Auf dem Kugelzapfen 262 sitzt ein Verbindungsklotz 26g, welcher eine Hülse 27o aufweist, in der das verjüngte obere Ende des Hebelarmes 271 verschiebbar ist, dessen unteres Ende fest mit der durchbohrten Nabe 272 verbunden ist, die aus einem Stück mit dem Schwingrahmen 233 besteht. Durch diese Verbindungsorgane wird der Winkelhebel 249 seitlich zur Nahtlinie mit der halben Häufigkeit der Ausschwingung des Winkelhebels um seinen Lagerzapfen ausgeschwungen.
  • Zur direkten und genauen Regelung der den Zierfadenvorlegern 239 und 242 zugeführten Zierfadenmenge kommt eine einfache Einrichtung zur Anwendung. Ein Klotz 273 (s. Abb. 18 und zg) ist an der Nadelstange befestigt und erstreckt sich durch einen Schlitz s der Stirnplatte f. An dem hervorragenden Ende dieses Klotzes ist der verbreiterte Schaft einer aufwärts gerichteten Fadenregelungseinrichtung 274 angeschraubt, an welcher ein Rollenzapfen 275 gelagert ist, der einen Vorsprung darstellt, welcher zur Beeinflussung eines Klemmhebels 276 dient. Letzterer ist an einem Zapfen 2,77 gelagert, der von den Augen 278 eines Ansatzes 279 der Stirnplatte getragen wird. An dem Hebel 276 unmittelbar über dem Lagerzapfen 277 ist eine nach oben verlaufende Feder 28o befestigt, die mit drei den Faden festklemmenden Zungen 28= versehen ist, deren obere Enden die Zierfäden gegen eine feststehende Platte 282 festklemmen, die drei Fadenführungslöcher 283 aufweist. Letztere liegen unmittelbar über den freien Enden der Zungen 281 der Federn 28o. Eine kleine Spiralfeder 284 bewegt die Zungen 281 von der Platte 282 hin*eg. Der Hebel 275 ist mit einem schrägverlaufenden Teil 285 versehen, der so mit Bezug auf den Rollenzapfen 275 angeordnet ist, daß während des ersten Teiles der Abwärtsbewegung der Nadelstange der Rollenzapfen 275 gegen den schrägverlau fenden Teil 285 anstößt und zur Folge hat, daß der Faden festgeklemmt wird, kurz bevor die Nadeln in den Stoff eintreten. Der Hauptteil des Hebels 276 verläuft zu dieser Zeit im wesentlichen parallel zur Nadelstange und der Rollenzapfen 275 hält die Zungen 28I in ihrer wirksamen Lage, bis die Nadeln von dem Stoff wieder aufwärts gehen.
  • Das freie Ende der Fadenregelungsvorrichtung 274 ist nach hinten und unten gekrümmt und trägt eine wagerecht verlaufende und mit dem Faden in Eingriff tretende Stange 286, welche in lotrechter Richtung zwischen der Platte 282 und einer Platte 287 hin und her geht, deren geschlitzter Schaft 288 einstellbar an dem Arm 289 festgelegt ist, der an der Stirnplatte sitzt. Die einstellbare Platte 287 befindet sich mit den Fadenführungslöchern 29o direkt hinter den Löchern 283. Während des letzten Teiles der Abwärtsbewegung der Nadelstange wird der Faden festgeklemmt, und die Abziehvorrichtung stößt gegen den Zierfaden, welcher zwischen den Fadenlöchern 29o und 293 liegt, und zieht eine vorher bestimmte Fadenlänge durch die Spannungsvorrichtungen t, die von der Stange a89 getragen werden. Durch Verschiebung der Platte 287 in lotrechter Richtung kann die Abziehwirkung der Einrichtung 274 verändert werden, so daß die Zierfäden entweder lose oder fest in das Nahtgebilde eingefügt werden.
  • Die Maschine ist mit einer Mehrfach-Fadenregelungsvorrichtung ausgerüstet, die durch einen Nocken 29I auf der Hauptantriebswelle 2oI angetrieben wird. Der Nocken 29I wirkt dahin, eine Rolle 292 anzuheben, welche an dem unteren Ende einer lotrechten Stange 293 sitzt, die ihrerseits verschiebbar in einem durchbohrten Träger 294 des Rahmens sitzt. An dem oberen Ende der Stange 293 ist die wagerecht verlaufende Stange 295 befestigt, deren Enden 296 nach oben umgebogen sind. Eine Feder 297 hält die Rolle 29a in Berührung mit dem Nocken 29I. Der Arm 298 besitzt ein Paar nach entgegengesetzten Richtungen umgebogener Lappen 299, welche die Bewegungsbahn der Stange 295 umfassen und mit Fadenführungslöchern 3oo versehen sind, die in einer Ebene parallel zur Stange 295 liegen, so daß die Fäden alle in gleicher Weise durch die Vorrichtung beeinflußt werden. Die Stange 295 dient dazu, bei ihrer Aufwärtsbewegung die Fadenlockerung auf der Vorderseite der herabgehenden Nadeln aufzunehmen, bevor die Nadelspitzen in den Stoff eintreten, um bei ihrer Abwärtsbewegung die für die aufwärts gehenden Nadeln erforderliche Fadenlockerung abzugeben.
  • Die Art und Weise, in welcher die Zierfadenvorleger 239 bis 242 reit den Nadeln. zur Herstellung einer Ziernaht zusammenwirken, geht aus den Abb. 29 bis 32 hervor. Die Abb. 29 veranschaulicht die Lage der Röhrchen 240,240, 243 und der Nadeln n1 n2, n3, n4 an derjenigen Stelle des Stichbildungskreislaufes, woselbst die Nadelspitzen im Begriff sind, den Stoff zu durchstechen. Die Nadeln n1, n2, n3 sind dicht an der Seite der Röhrchen 24o, 243, 24o abwärts gegangen. Abb. 30 veranschaulicht die Lage dieser Teile, wenn die emporgeherden Nadeln den Stoff gerade verlassen haben, wobei die Röhrchen von der Nadelebene zurückgezogen und etwas nach rechts verschoben worden sind. Der Stoff wird nun um Stichlänge verschoben, während welcher Zeit die Röhrchen nach rechts bewegt und gegen die Nadelebene hin vorgestoßen werden, wobei sie unter den alsdann emporgegangenen Nadelspitzen in die Stellung der Abb.3I gelangen, woselbst die Nadelspitzen wiederum im Begriff sind, den Stoff zu durchstechen. In dieser Stellung legen die Röhrchen 240, 240 ihre zugehörigen Fäden, die vorher durch die Nadeln n1, n3 erfaßt worden sind, um die Nadeln n2, na4, während das Röhrchen 243 seinen Faden um die Nadel 9n3 legt. Abb. 32 veranschaulicht die Lage dieser Teile, wenn die Nadeln darauf den Stoff wieder verlassen. Während der nächsten Vorschubbewegung werden die Röhrchen in die in der Abb. 29 dargestellte Lage behufs Wiederholung des beschriebenen Kreislaufes bewegt.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Nadeln und Zierfadenvorleger sich sehr dicht aneinander vorbei bewegen, wobei die Fadenröhrchen bei ihrer Bewegung unter den Nadelspitzen hinweggehen. Zum Entfernen des Stoffes aus der Maschine ist es notwendig, den Drückerfuß zu lüften, was jedoch nicht geschehen sollte, wenn die Röhrchen unmittelbar unter den Nadelspitzen liegen, weil alsdann die Röhrchen gegen die Nadeln anstoßen und die Maschine beschädigen. Weiterhin sollte die Maschine nicht umgelegt werden, wenn der Drückerfuß angehoben ist, da alsdann die Zierfadenvorlc ger sich nicht in der erforderlichen Lage mit Bezug auf die Nadeln befinden und gegen letztere anstoßen können. Um eine mögliche Beschädigung, die aus einer unachtsamen Handhabung der Maschine entstehen kann, zu vermeiden, ist in der Kurbelscheibe 204 (s. Abb. 24) ein Schlitz 3oi vorgesehen, welcher, wenn die Nadelstange sich, in ihrer höchsten Lage befindet, in Linie mit einem. nach oben ragenden Zapfen 3o2 des Ringes 227 liegt. Infolge dieser Bauart kann die Drückerstange nicht gelüftet werden, bis die Maschine mit der Nadelstange in ihrer höchsten Lage angehalten ist, und wenn der Drückerfuß angehoben wirrt, dient der Zapfen 3o2 dazu, die Hauptantriebswelle gegen Drehung zu verriegeln.
  • Durch Entfernung des Zierfadenvorlegers 242 und Anordnung eines Zierfadenvorlegers 239' mit drei Fadenführungsrährchen wird eine Naht (s. Abb. 33) erhalten, welche aus drei miteinander verbundenen Reihen von geschlossenen Schleifenstichen oder Stichen in Gestalt einer 8 gebildet ist. In ähnlicher Weise wird durch Entfernen des Zierfadenvorlegers 239 und durch Anbringung eines Zierfadenvorlegers 242' mit drei Fadenführungsröhrchen eine Naht hergestellt, welche, wie aus Abb. 34 hervorgeht, aus drei miteinander verbundenen Reihen von offenen schleifenartigen Zierstichen besteht. Eine andere Kombination wird dadurch erhalten, daß ein Zierfadenvorleger 242 mit zwei Röhrchen an Stelle des Zierfadenvorlegers 2429 und ein Zierfadenvorleger 239 mit einem einzigen Fadenführungsröhrchen an Stelle des Zierfadenvorlegers 239 verwendet wird, und wodurch die Naht der Abb. 35 hergestellt wird.
  • Verschiedene Wirkungen können dadurch erzielt werden, daß ein oder mehrere Fäden von einzelnen Nadeln und Zierfadenvorlegern der obenerwähnten Kombination in Fortfall kommen. So kann beispielsweise die Naht der Abb. 37 dadurch hergestellt werden, daß der Zierfaden von den mittleren Röhrchen des Zierfadenvorlegers 242' (Abb. 34) weggelassen wird. Die in der Abb. 38 veranschaulichte Naht wird dadurch erzeugt, daß die Nadelfäden von Nadeln n1, n3, n4 und der Zierfaden von dem in der Abb. 33 rechts liegenden Fadenführungsröhrchen weggelassen wird. Wenn Zierfäden mit demselben Drall zur Herstellung der Naht verwendet werden, wird die aus der Abb. 38 ersichtliche Wirkung erzielt, woselbst die nach außen gerichteten freien Schleifen des links liegenden Fadens offen sind. Werden Fäden mit entgegengesetzt gerichtetem Drall verwendet, so wird die Naht ein symmetrisches Aussehen haben. Aus der obigen Beschreibung ist die Herstellung der einzelnen Nähte der Abb. 39, 40, 44, 24 und 47 ohne nähere Erläuterung ohne weiteres verständlich. Abb. 4I veranschaulicht die Verwendung der in der Abb. 34 dargestellten Naht als Zierkante. Bei der Naht der Abb. 43 kann das Band s an dem Hauptstoffteil b durch zwei Reihen von Stichen in Gestalt einer 8 in einem Arbeitsvorgange hergestellt werden, oder es kann ein Phantasieband durch Stiche längs den Kanten des Bandes s hergestellt werden, indem der Stoffteil b in Fortfall kommt. Wie aus Abb. 45 hervorgeht, können zwei Bänder s' an dem Hauptstoffteil b' befestigt werden oder letzterer kann auch in Fortfall kommen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: z. Zierstichnähmaschine mit mehreren in einer Ebene quer zur Vorschubrichtung angeordneten Nadeln und zwei Zierfadenvorlegern, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zierfadenvorleger vor dieser Ebene und der andere hinter der Ebene angeordnet ist.
  2. 2. Zierstichnähmaschine nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß an Ansätzen der Zierfadenvorleger durchbohrte abnehmbare Zierfadenführungsteile sitzen, die nach der Reihe der Nadeln zu gerichtet und so angeordnet sind, daß alle durch die Zierfadenführungsteile parallel zur Vorschubrichtung gelegten Ebenen in demselben Abstande wie die Nadeln voneinander stehen.
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