DE345970C - Azetylenentwickler fuer Fahrzeuge - Google Patents

Azetylenentwickler fuer Fahrzeuge

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DE345970C
DE345970C DE1919345970D DE345970DD DE345970C DE 345970 C DE345970 C DE 345970C DE 1919345970 D DE1919345970 D DE 1919345970D DE 345970D D DE345970D D DE 345970DD DE 345970 C DE345970 C DE 345970C
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Germany
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space
drum segment
carbide
chamber
vehicles
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DE1919345970D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves
    • C10H15/12Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves by measuring valves, including pocket-wheels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Azetylenentwickler für Fahrzeuge. Gegenstand der Erfindung ist ein Azetylenentwickler insbesondere für Fahrzeuge, bei welchem ein mit einer Kammer versehenes Trommelsegment, welches zwischen einem Karbidraum und einem Flüssigkeit enthaltenden Entwicklungsraum angeordnet ist, . mit einem Schwimmer verbunden ist, welcher Schwimmer die Karbidzufuhr aus dem Karbidraum in den Entwicklungsraum durch die Kammer des Trommelsegmentes hindurch, je nach der vorhandenen Gasmenge, reguliert, und bei welchem Mittel, welche ein Spritzen der Flüssigkeit an das Trommelsegment verhüten, sowie Mittel, welche die Flüssigkeit bei Schwankungen und Erschütterungen möglichst ruhig halten, vorgesehen sind.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und ist Abb. i ein Längsschnitt durch den Entwickler und Abb. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • i ist ein Gehäuse, welches durch Wände 2 und 3 in drei Räume q., 5 und 6 geteilt ist. Oberhalb des Raumes ¢ ist im Deckenteil des Gehäuses i eine Öffnung 7 vorgesehen, welche mittels eines Bügels 8 durch einen Deckel g abgeschlossen ist. Unterhalb einer unteren Öffnung io dieses zur Aufnahme von Karbid dienenden Raumes q. ist ein Trommelsegment ir um eine horizontale Achse drehbar. 13 ist eine gewölbte Wand, deren Wölbungsmittelpunkt in der Drehachse des Trommelsegmentes ii liegt. Unterhalb des Trommelsegmentes ir sind untereinander zwei Trichter 14 und nvischen diesen ein konischer Hut 15 angeordnet. An den unteren Trichter 14 schließt sich ein zylindrischer Rohrstutzen 16 an.
  • Das Trommelsegment ii ist mit einem Hebel 17 starr verbunden, an welchem ein Schwimmer 18 angelenkt ist. Hebel 17 und Schwimmer 18 befinden sich in dem Raum 5, und der Schwimmer 18 ist an einer von dem Boden des Raumes 5 aus in diesen hineinragenden Stange ig geführt.
  • In den Raum 5 ist Wasser eingefüllt, und sind in den Raum 3 mit Löchern versehene Vertikalwände 2o, sowie horizontale Wände 21 vorgesehen. Die- Wände 2o, 21 haben den Zweck" das Wasser bei Schwankungen und Erschütterungen des Gehäuses, wie sie sich beim Fahren ergeben, möglichst ruhig zu halten. Von der Wand 3, welche den Boden des Raumes 6 bildet, ragt ein Rohr 22 bis nahe zum Boden des Raumes 5 hinunter. In dem Deckenteil des Gehäuses x ist oberhalb des Raumes 6 eine Öffnung 23 vorgesehen, welche durch eine Schraube 24 abgeschlossen ist. In der Schraube 24 ist ein auf der Zeichnung nicht ersichtlicher Luftkanal vorgesehen, welcher dazu dient, eine Kompression oder ein Vakuum im Raum 6 zu vermeiden.
  • Der Raum ¢ dient, wie erwähnt, zur Aufnahme von Karbid, welches durch die Offnung 7 in diesen Raum eingebracht wird. Im Ruhezustand des -beschriebenen Azetylenentwicklers liegt der Mantelteil des Trommelsegmentes ii unter der Öffnung io des Raumes a, und zwar dadurch, daß der Schwimmer 1H durch das Wasser gehoben ist. Zum Inbetriebsetzen des Azetylenentwicklers muß zunächst das Trommelsegment ii so gedreht werden, daß die Kammer i2 sich mit Karbid füllen kann. Das kann bei dem Ausführungsbeispiel, wie Abb. 2 zeigt, mittels eines Schlüssels, der auf einen Vierkant 25, der durch die Gehäusewand hindurch verlängerten Welle des Trommelsegmentes ii aufgesetzt wird, bewirkt werden, wobei der Schwimmer 18 unter das Wasserniveau gedrückt wird. Wird dann der Schlüssel abgezogen, so bewirkt der steigende Schwimmer T8 ein Drehen des Trommelsegmentes ii in seine ursprüngliche Lage, wodurch das Karbid, welches vorher in die Kammer 12 gelangt war, durch den Trichter 14 und den Rohrstutzen 16 in das im Raum 5 befindliche Wasser geworfen wird. Hierdurch entwickelt sich in dem Raum 5 Gas, welches einen Teil von dem in diesem Raum befindlichen Wasser durch das Rohr 22 in den Räum 6 drängt. Durch das Sinken des Schwimmers entsprechend der Wasserverdrängung aus dem Raum 5 wird das Trommelsegment ii wieder so gedreht, daß Karbid aus dem Raum .4 in die Trommelkammcr 12 gelangen kann. Die Wand 13 umgibt das Trommelsegment auf einem solchen Teil des Umfanges desselben, daß, wenn sich das Trommelsegment in einer 141ittellage befindet, die Kammer des Trommelsegmentes sowohl gegen den Raum 4. als auch gegen den oberen Trichter 1.1 hin offen ist, so daß sowohl aus dem Iiarbidraum -1 Karbid in die Kammer 12, als auch Karbid aus dieser Kammer in den oberen Trichter 1.1 gelangen kann. Hierdurch kann durch den Schwimmer 18 die Karbidzuführung in den Entwicklerraum entsprechend der Gasentnahme aus diesem reguliert werden. Die Gasentnahme aus dem Entwicklerraum erfolgt durch ein Rohr i6.
  • Die Trichter 1.4, der Hut 15 und der Rohrstutzen 16 verhindern, daß das Wasser aus dem Ent«.zcklungsraum 5 an das Trommelsegment spritzt.
  • Der Raum 6, in welchem das Wasser verdrängt wird, könnte auch außerhalb des Gehäuses T und höher als dieses liegen. Diese Anordnung ist besonders dann von Vorteil, wenn ein höherer Gasdruck erzielt werden soll, und ein solcher Azetylenentwickler kann beispielsweise bei Motorlastwagen, die ein festes Dach haben, Anwendung finden, wobei der Verdrängerraum am Dach angeordnet sein kann. Bei einer solchen Anordnung könnte auch zwischen dem Verdrängerraum und dem Entwicklerraum ein Flüssigkeit enthaltender Raum zwischengeschaltet sein, wobei von dem iü diesem Raum befindlichen Wasser unter dem Gasdruck in den Verdrängerraum bedrückt wird. Der Schwimmer kann sich dann in diesem zwischengeschalteten Raum, aus welchem dann das Gas entnommen würde, befinden. Er könnte aber auch in dem obersten, den Verdrängerraum darstellenden Raum untergebracht sein. Die Flüssigkeit im Zwischenraum muß dann nicht gerade Wasser sein, sondern es könnte eine Flüssigkeit Verwendung finden, die weniger leicht gefriert, z. B. Petroleum. Durch diese Anordnung würde auch ein Steigen des verschlammten Entwicklungswassers in den Verdränggrraum ausgeschlossen.
  • Der beschriebene Azetylenentwickler ist besonders zur Anwendung in Kraftfahrzeugen, wie Automobilen oder Schiffen, bestimmt, um das zum Betrieb des Fahrzeuges dienende Gas zu erzeugen. Der Azetylenentwickler kann aber auch zur Gaserzeugung für verschiedene andere technische Zwecke Verwendung finden, er kann z. B. für autogene Schweißungen, sowohl bei transportablen, als auch bei stationären Anlagen in Betracht kommen.
  • Der Wölbungsmittelpunkt-der Wand 13 kann auch außerhalb der Dzehächse des Trommelsegmentes liegen. Ferner kann statt einer starren Wand T3 eine Wandanordnung vorgesehen sein. Es können dann mehrere Teile vorgesehen sein, die je um einen besonderen Drehpunkt schwingen. Der Andruck dieser Teile gegen das Trommelsegment kann durch Eigen- oder Gegengewicht erfolgen oder auch durch Federdruck. Statt einer homogenen Wand können auch biegsame lamellenartige Stäbe fest, oder wie erwähnt, um Drehpunkte schwingend angeordnet werden. Der Zweck dieser Anordnung besteht darin, ein Einklemmen des Karbids zwischen Kammerwand ii und dem Raum .l auszuschließen. Ferner kann je nach der Wölbung der Trommelwand das Karbid bis zur Entleerung desselben in den Trichter 14 sukzessive oder in unterster Stellung der Kammer 5 fortlaufend zugeführt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Azetylenentwiclder für Fahrzeuge mit einem in einer zwischen Karbidraum und Entwicklungsraum vorgesehenen Kammer angeordneten, durch Schwimmer gesteuerten Trommelsegment, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer trichterförmigen Boden (1:1) mit enger Durchfallöffnung besitzt und durch eine Vorkammer mit Verteilerhut (15) und rohrartigem Auslauf (16) in den Entwicklungsraum (5) mündet, der mit senkrechten und wagerechten Wänden (2o, 21) versehen ist, zum Zweck, die Flüssigkeit während der Fahrt ruhig zu halten und ein Spritzen gegen das Trommelsegment zu verhindern.
  2. 2. Azetylenentwickler nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Trommelsegmentes durch eine Seitenwand des gemeinsamen Gehäuses von Karbidraum, Entwicklungsraum und Ver drängerraum hindurchgeführt und über diese nach außen als Achsstumpf (25) hervorsteht, an dem das Trommelsegment und die ganze Vorrichtung von außen durch Hand eingestellt werden kann.
DE1919345970D 1918-11-08 1919-11-09 Azetylenentwickler fuer Fahrzeuge Expired DE345970C (de)

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CH345970X 1918-11-08

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DE1919345970D Expired DE345970C (de) 1918-11-08 1919-11-09 Azetylenentwickler fuer Fahrzeuge

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DE (1) DE345970C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958345C (de) * 1953-12-08 1957-02-14 Theodor Kolberg Schwimmervorrichtung fuer Spritzvergaser von Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE958345C (de) * 1953-12-08 1957-02-14 Theodor Kolberg Schwimmervorrichtung fuer Spritzvergaser von Brennkraftmaschinen

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