DE345633C - Brenner fuer feste Brennstoffe - Google Patents

Brenner fuer feste Brennstoffe

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DE345633C
DE345633C DE1920345633D DE345633DD DE345633C DE 345633 C DE345633 C DE 345633C DE 1920345633 D DE1920345633 D DE 1920345633D DE 345633D D DE345633D D DE 345633DD DE 345633 C DE345633 C DE 345633C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B7/00Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/037Burners for solid or solidified fuel, e.g. metaldehyde blocks

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Description

  • Brenner für feste Brennstoffe. Bei kleineren Kochapparaten für Spiritus, Petroleum, Hartspiritus, Metaldehyd u. dgl., insbesondere bei den bekannten'Touristenkochapparaten, ist es wünschenswert, zunächst eine lebhafte und heizkräftige, später eine kleinere, gleichmäßig weiterbrennende Flamme zu haben. Der Tourist, der z. B. Suppe kochen will, möchte sie zuerst durch-eine große Flamme schnell ins Sieden bringen, dann aber längere Zeit im Sieden halten, ohne Anbrennen oder Überkochen befürchten zu müssen, was nur mit einer kleinen Flamme möglich ist. Viele Kochapparate sind deshalb mit einer Flammenregelvorrichtung ausgestattet, die aber persönliche Aufmerksamkeit und Bedienung voraussetzt. Vorliegende Erfindung hat nun einen Brenner zum Gegenstand, der für feste, in Tablettenform erhältliche Brennstoffe gedacht ist, wie Metaldehyd und ähnliches, und der so gebaut ist, daß er eine zuerst lebhafte, nach bestimmter Zeit, die nach Wunsch eingestellt werden kann, aber eine kleinere, konstant brennende Flamme liefert.
  • Der mittlere Teil des neuen Brenners besteht aus einem mit Brennstoff beschickten Behälter, in welchem der Brennstoff entsprechend seinem Verbrauch in bekannter Weise nachgeschoben wird und somit eine in bezug auf ihre Höhenlage und Größe konstante Brennfläche hat. Diese Brennfläche ist von einem tellerartigen Brennstoffträger umgeben, der zur Aufnalune einer größeren Brennstoffmenge für die erste lebhafte Flamme bestimmt ist. Der Teller ist vorteilhaft durchbrochen, d. h. er enthält Schlitze oder Löcher zwecks Luftzufuhr.
  • Zum Betrieb des Brenners wirft man so viel Brennstoff auf den Tellerträger, wie erfahrungsgemäß dazu gehört, um das Kochgut zum Sieden zu bringen. Ist dieser Brennstoff verbraucht, so tritt die kleinere Brennfläche des Mittelbehälters in Tätigkeit und liefert eine kleinere, konstant brennende Flamme.
  • Um die Flamme des Behälters, der z. B. zylinderförmig sein mag, stets auf derselben Höhe zu erhalten, besitzt er eine am besten automatisch wirkende Nachschubvorrichtung, z. B. eine unter den Brennstofftabletten angebrachte Feder, die die Tabletten nach oben gegen einen über dem Brennstoff angebrachten Anschlag drückt, welcher verhindert, daß der Brennstoff durch die Feder ganz nach oben herausgeschoben wird, und daher mit der Feder zusammen für eine konstante Höhe der Brennfläche sorgt.
  • Der Anschlag könnte z. B. in einer an sich bei Kerzen bekannten Verengung des Behälters oben bestehen, doch hat sich dies hier nicht bewährt, weil der Brennstoff, wenn er, wie z. B. Metaldehyd, nicht schmilzt, unter der Verengung nicht abschmilzt, sondern hohl ausbrennt, wobei ein Wall stehenbleibt, der da:3 Nachschieben verhindert. Am besten bewähren sich Drahtbügel, die entweder an dem Behälter selber oder besser noch an dem Tellerträger befestigt sind. Bei kleineren Tabletten genügf ein querüber gespannter Draht, bei größerer wählt man zwei oder mehrere parallel oder kreuzweise gespannte Drähte, wohl auch ein Drahtgewebe. -Will man die konstante Flamme in ihre:-Größe verändern, so kann das dadurch geschehen, daß man den Brennstoff mehr aus de4i:-Behälter herausragen läßt, indem man z. B. di( Höhenlage des Anschlages relativ zum oberer. Rande des Behälters verändert; man mach. deshalb vorteilhaft den Anschlag in sein£:-Höhenlage verschiebbar.
  • Wenn der Brenner aus sich unmittelbar berührenden Metallteilen besteht, so wird de=-Behälter während der Periode der großer Flamme so heiß, daß der Brennstoff im mittkren Behälter zu verdampfen beginnt. Das wird fast völlig verhindert, wenn Tellerträger und Behälter durch eine Wärmeschutzschicht voreinander getrennt sind, d. h. durch eine Schicht, die den unmittelbaren Übergang der Wärm vom heißen Teller zum Behälter verhindert. Dasselbe wird erreicht, wenn der Apparat oder Teile desselben, z. B. der Hals des Tellerträgers oder der Behälter oder beide, aus Material von geringer Wärmeleitfähigkeit hergestellt sind.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel gezeichnet, das zur Erläuterung des oben Gesagten dienen soll.
  • Der Brenner besteht aus dem durchlochten Tellerträger T und dem Behälter R mit dem Brennstoff B darin. Unter dem Brennstoff befindet sich die Feder E, die die Tabletten gegen den Anschlag A drückt; dieser besteht hier aus einem Drahtbügel, der- von dem Tellerhals H gehalten wird. Man kann die Höhe des Drahtes verstellen, indem man das Loch im Tellerhals, durch das er gesteckt ist, länglich und zur Horizontale geneigt macht, oder dadurch, daß man, wie hier gezeichnet, den Teller zusammen mit dem Draht gegenüber dem Behälter durch Drehung mit Hilfe des Schraubengewindes S einstellt. Damit sind die Möglichkeiten zur Verstellbarmachung des Drahtes natürlich nicht erschöpft.
  • In der Zeichnung ist der Hals H des Tellerträgers in fast ganzer Länge durch eine Luftschicht L von dem Behälter getrennt, ist zudem durchlocht, um Luftzug aufwärts in dem Raume L zu erzeugen und dem Übergang der Wärme, der durch die Schraubenverbindung S zwischen beiden stattfinden könnte, jede schädliche Wirkung auf den Behälter zu nehmen. Die Verschraubung S dient zur Höheneinstellung des Tellers T gegen den mittleren Behälter R. Statt der Luftschicht kann man auch eine Schicht von Asbest, Eternit oder anderem Material, das die Wärme schlecht leitet, zwischen beiden Teilen T und R lagern. Oder man kann diese wärmeisolierende Schicht zwische.a Brennstoff B und Behälter R anbringen. Oder man kann schließlich den Teil H oder R oder beide aus Glas, Porzellan, Eternit oder anderem, die Wärme schlecht leitendem Material herstellen. F ist das Fußgestell des Brenners.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Brenner für feste Brennstoffe, wie Hartspiritus, Metaldehyd u. dgl., zur Erzielung einer zuerst lebhaften, später kleineren, konstanten Flamme, gekennzeichnet durch eines? tellerartigen, den Brennstoff für die große Flamme- aufnehmenden Träger (T), unter welchem sich ein mit weiterem Brennstoff (B) gefüllter Behälter (R) befindet, aus dem dieser Brennstoff entsprechend seinem Verbrauch in an sich bekannter Weise nachgeschoben wird.
DE1920345633D 1920-04-23 1920-05-06 Brenner fuer feste Brennstoffe Expired DE345633C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3333197A1 (de) * 1983-09-14 1985-03-28 Erich Schumm Gmbh, 7157 Murrhardt Brenner fuer trockenbrennstoffe
EP0264014A3 (de) * 1986-10-14 1989-08-23 Luigi Giacomo Bettinardi Kocher, in dem Brennstoff aus einer Blechdose verbrannt wird

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3333197A1 (de) * 1983-09-14 1985-03-28 Erich Schumm Gmbh, 7157 Murrhardt Brenner fuer trockenbrennstoffe
EP0264014A3 (de) * 1986-10-14 1989-08-23 Luigi Giacomo Bettinardi Kocher, in dem Brennstoff aus einer Blechdose verbrannt wird

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