DE345494C - Rundflechtmaschine - Google Patents

Rundflechtmaschine

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DE345494C
DE345494C DE1921345494D DE345494DD DE345494C DE 345494 C DE345494 C DE 345494C DE 1921345494 D DE1921345494 D DE 1921345494D DE 345494D D DE345494D D DE 345494DD DE 345494 C DE345494 C DE 345494C
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JOHANN KATZMARCZYK
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FRANZ POROMBKA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/16Spool carriers for horizontal spools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Rundflechtmaschine: Gegenstand der Erfindung ist eine Rundflechtmasc$ine mit zwei in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Spulenreihen, bei der die Fäden der äußeren Spulenreilhe abwechselnd über bzw. unter -die Fäden der inneren Spulenreihe geleitet werden. Bei bekannten . Rundflechtmaschinen dieser Art sind bisher die Träger der inneren Spulenreihe auf Schiffchen oder Schlitten angeordnet, welche über eine Gleitbahn bewegt werden. Zur Bewegung dieser Schlitten auf ihrer Gleitbahn sind zum Teil Anker vorgesehen, während nach anderen. Ausführungen Ankerscheiben oder Rollensysteme benutzt werden, die durch Zahnräder angetrieben werden. Diese bekannten Flechtmaschinen haben insbesondere den Nachteil, daß infolge der hohen- Reibung zwischen Gleitbahn und Schlitten sowie bei den Ai?trieb_-mitteln für die Schlitten eine starke Abnutzung eintritt und der Kraftbedarf der Maschine sehr hoch ist. Andererseits ist die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine verhältnismäßig gering, und der Gang der Maschine ist infolge der Verwendung von Zahnrädern ziemlich geräuschvoll.
  • Die erwähnten Nachteile werden durch die Anordnung gemäß der Erfindung vermieden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Spulenträger der inneren Spulenreihe in einer oder zwei in gleich,ern Sinne umlaufenden Scheiben untergebracht sind, mit denen sie ein festes Ganze bilden, und von denen sie auch mitgenommen werden, wobei die Spulenträger der inneren Spulenreihe gleichzeitig so ausgebildet sind, daß sie die Fäden der äußeren Spulenreihe durchlassen, und abwechselnd über bzw. unter die Fäden der inneren, Reihe leiten. Die hierzu erforderliche Pendel- oder Schwingbewegung der inneren Spulenträger in ihren Lagerscheiben wird durch einen exzentrischen Rollenstift dieser Spulenträger bewirkt, der in einer Kurvenbahn an einer die äußere Spulenreihe tragenden, in entgegengesetztem Sinne umlaufenden Scheibe geführt wird. Der Hauptvorzug der Anordnung gemäß der Erfindung liegt also darin, daß ein, besonderer Antrieb, wie bei den bekannten Rundflechtmaschinen, mit den, erwähnten Nachteilen vermieden ist. Die Maschine läßt also eine höhere Umlaufzahl zu und die Abnutzung ist bedeutend verringert.
  • Auf der Zeichnung ist eine derartige Flechtmascliine in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. z zum Teil in Ansicht und im Schnitt. Abb. 3 zeigt die Draufsicht auf eine Fadendurchlaßscheibe, während Abb. 2 dieselbe Flechtmaschine im Schnitt zeigt, bei welcher die untere Scheibe in Fortfall kommen kann und die Fadendurchlaßscheibe nur von der oberen Scheibe getragen wird. In ''diesem Falle braucht die Fadendurchlaßscheibe nur einen Ausschnitt zu haben.
  • Um eine Hohlwelle a, durch welche das zu umflechtende Kabel geführt wird, befindet sich eine äußere Hohlwelle c. Beide Wellen haben in entsprechenden Lagern Führung. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb der beiden Wellen a und c von einem nicht dargestellten gemeinsamen Kegelrad auf die beiden Kegelräder d der beiden Hohlwellen, so daß sich diese in entgegengesetzten Richtungen drehen. Auf die innere Hohlwelle a ist festgekeilt eine Scheibe e, auf der äußeren Hohlwelle c eine Scheibe f. Die untere Scheibe g, welche gleichfalls in Lagern entsprechend gelagert ist, wird durch ein Stirnradvorgelege angetrieben und hat dieselbe Drehrichtung wie Scheibe e. An den Armenden der Scheiben e und g sind Lager h und i aufgeschraubt, in welchen die Fadendurchlaßscheibe k sichere Lagerung und Führung erhält. Die an der unteren Seite der Fadendurchlaßscheibe k angebrachte Rolle l bewegt sich in einer an der mittleren, in entgegengesetzter Richtung sich drehenden Scheibe f angebrachten Kurven führungsbahn m und bewirkt dabei die Pendelbewegung der Fadendurchlaßscheibe k. Durch diese Bewegung und durch die beiden Ausschnitte n und o der Fadendurchlaßscheibe k (Abb. 3) wird erreicht, daß der Faden s der unteren entgegengesetzt umlaufenden Spule sich immer in den Ausschnitt n oberhalb der Spule q und das andere Mal in den Ausschnitt o unterhalb der Spule q einlegt und weitergeleitet wird, so daß bei jeder Fadenbewegung der Faden s jeder Spule p wechselweise einmal oberhalb und einanal unterhalb des Fadens y der Spule q zu liegen kommt und so die Flechtung aller Fäden bewirkt wird.
  • Abb. 2 veranschaulicht eine derartige Flechtmaschine, bei welcher die untere Scheibe g fortgelassen ist und die Fadendurchlaßscheibe k nur von der Scheibe e getragen wird. Die Fadendurchlaßscheibe k erhält in diesem Falle nur den Ausschnitt o; da der Faden s oberhalb der Spule q freien Durchgang hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rundflechtmaschine mit zwei in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Spulenreihen, bei der die Fäden der äußeren Spulenreihe abwechselnd über bzw. unter die Fäden der inneren Spulenreihe geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenträger (k) der inneren Spulenreihe (q) in einer oder zwei gleichsinnig umlaufenden Scheiben (e bzw. e, g) untergebracht und als FadendurchlaßSChelben für die Fäden der äußeren Spulenreihe (p) ausgebildet sind, wobei diese Spulenträger (k) eine Pendel-bzw. Schwingbewegung zum Durchlassen bzw. Über- und Unterleiten der äußeren Fäden in bezug auf die inneren Fäden durch einen Rollenstift (l) o. dgl. erfahren, der in einer Kurvenbahn (m) der die äußere Spulenreihe (p) tragenden Scheibe (f) geführt wird.
DE1921345494D 1921-01-18 1921-01-18 Rundflechtmaschine Expired DE345494C (de)

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