DE34543C - Neuerungen an Seilbahnen - Google Patents

Neuerungen an Seilbahnen

Info

Publication number
DE34543C
DE34543C DENDAT34543D DE34543DA DE34543C DE 34543 C DE34543 C DE 34543C DE NDAT34543 D DENDAT34543 D DE NDAT34543D DE 34543D A DE34543D A DE 34543DA DE 34543 C DE34543 C DE 34543C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
claw
lever
claws
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34543D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. P. ROE und P. R. BEDLINGTON in Bilbao, Spanien
Publication of DE34543C publication Critical patent/DE34543C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)
  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
(Spanien).
Neuerungen an Seilbahnen,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1885 ab.
Gegenstand der Erfindung ist, eine Verbindung zwischen den Wagen und dem Zugseil leicht herzustellen oder aufzuheben, ferner zu ermöglichen, dafs die Schiene oder Bahn direct unter die Aufhängepunkte der Schienenpfosten oder -Träger zu liegen kommt, die Bewegung des Zugseiles zu reguliren und dasselbe sicher anzuziehen. .
Fig. ι zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 die Endansicht und Fig. 3 die Draufsicht der Anordnung eines Fangklauenapparates, bei welchem die Klauen durch Bewegung derselben quer oder senkrecht zum Kabel oder durch eine entsprechende Bewegung des Kabels zur Klaue oder durch beides gegen das Kabel anpressen oder sich von diesem entfernen, wobei das vermehrte Erfassen des Kabels durch den Zug desselben bewirkt wird, welcher durch an die eine der Klauen drehbar befestigte Rollen oder Kreissegmente gegen keilartige oder geneigte Flächen wirkt. Fig. 4 bis 9 zeigen Details dieses Apparates, Fig. 10 bis 13 eine Modification des Apparates mit Details und endlich Fig. 14 und 15 die Seiten- und Endansicht mit theilweisem Schnitt einer weiteren Modification des Apparates.
1,2, Fig. ι bis 9, sind die um Stift 39 drehbaren Klauen, die sich gleichzeitig vom Gestell 4 nach aufsen bewegen und in die in Fig. 5 ersichtliche Stellung öffnen können, um ein Kabel dazwischen zu legen. Die Klauen können auch zusammen parallel oder quer zum Kabel bewegt werden. Die Backen 1*, 2* der Klauen sind an der Berührungsstelle mit dem zwischengelagerten Kabel gerade. Das eine Ende der Backe 1* wird durch ein theilweise rundes, vorstehendes (in der Zeichnung nicht ersichtliches) Stück mit Verbreiterung 42* getragen, welche sich in dem Auge 40s1 des Rahmens 4 drehen kann. Das andere Ende von i* wird durch ein vorstehendes Stück 41 mit Verbreiterung 42 getragen, die in ähnlicher Weise durch ein anderweites Lager des Gestelles getragen wird. Der vorstehende Theil der Verbreiterung 42* ist dem Stück 41 ähnlich, aber in der Zeichnung nicht ersichtlich, um den segmentförmigen Einschnitt der Verbreiterung 42* deutlicher zu zeigen.
Die tragenden Flächen 41* der Stücke 41, von denen nur eines dargestellt ist, sind in dem nachfolgenden Beispiel zu ihren Drehmittelpunkten concentrisch.
43 ist ein an seinem einen Ende mit Kugelgelenk 44 versehener Knebel, welcher in die Rückseite der Backe 2* greift und dessen anderes Ende eine Rolle oder ein Kreissegment 45 trägt, dessen Mittelpunkt hier mit dem Drehmittelpunkt zusammenfällt. 46 ist ein in den Lagern 47 des Gestelles 4 gelagerter Theil mit geneigten Flächen 46*, die durch den in den Einschnitt 43* des Knebels 43 eintretenden Steg 48 getrennt sind (Querschnitt Fig. 6). Die Auflagerflächen 41* der Stücke 41 können mit Zähnen 49 besetzt sein, die in entsprechende Zähne an der Unterseite der Klaue ι* eingreifen. Steg 48 nebst den an geneigten Flächen 46* gebildeten Zähnen 50, sowie Segment 45 und Zähne 49 sichern den
Eingriff und eine gemeinsame Bewegung der Klaue mit den zugehörigen Theilen. Die in den Hülsen 51 der Backen ix, 2X liegende Feder 5Oa sucht die Klauen in die Stellung der Fig. 5 zu bringen und verhindert ein Lockerwerden der Theile des Apparates. In Fällen, in denen das Kabel nicht von selbst auf eine jede der Fangklauen oder auf die erfassenden Theile zu pressen sucht, um die Bewegung zum Erfassen herbeizuführen, kann eine Feder 52, Fig. 4, verwendet werden, um ein anfängliches Erfassen zu bewirken. Diese Feder ist bei 53 befestigt und ruht mit ihren Enden auf denen der Spindeln 47* auf, welche an den den Theil 46 tragenden Lagern befestigt sind. Hierdurch werden die Klauen i*, 2* genügend gegen einander genähert, um den Contact mit dem Kabel selbst dann noch zu sichern, wenn sich, wie dies oft vorkommt, der Durchmesser ändern sollte.
Werden die Fangklauen gegen das Seil angeprefst, so werden die Spindeln 47* entgegen der Feder in ihre Bewegungsgrenzen zurückgeprefst.
Die Gröfse dieser Bewegung der Spindeln 47* kann durch Muttern 54., Fig. 4, justirt werden. 55 ist ein Gestell, welches den Fangapparat mit dem Wagen verbindet. Wenn gewünscht, kann mit dem soeben beschriebenen Fangapparat eine Verschlufsvorrichtung zu genanntem Zwecke angeordnet werden, welche in diesem Falle aus einer gabelförmigen Stange 25 besteht; dieselbe ist an ihrem einen Ende mit Stift 56 verbunden, welcher auf dem bei 29 am Gestell 4 drehbar sitzenden Hebel 28 sitzt. Werden, wie in Fig. ι und 2 ersichtlich, die 'Fangklauen geschlossen, so liegen die unteren Enden der Stange 2 5 in tiefen segmentförmigen Schlitzen 27, Fig. ι und 7, welche in den cylindrischen Ansätzen der Stücke 41 angebracht sind. Bei dieser Stellung können sich die Klauen durch die Schlitze 27 und die Stange 25 am Kabel entlang bewegen, verhindern aber, dafs sich die cylindrischen Ansätze von 41 in ihren Lagern hin und her, sowie nach aufsen bewegen. Flache Einschnitte oder Schlitze 24, Fig. 2 und 8, sind in den Ansätzen von solcher Breite angebracht, dafs gerade die Enden der Stangen 25 Platz haben. Liegen diese Enden in den Schlitzen 24, so ist eine Längsbewegung der Klaue so lange unmöglich, als die Klauen nicht das Kabel fest gefafst haben. Das obere Ende der Stange 25 ist mit ovalem Auge 25* versehen, wodurch Hebel 28 niedergeprefst werden kann, wenn die Stellung der Schlitze in den Ansätzen oder Zapfen eine solche ist, dafs die unteren Stangenenden nicht in die Schlitze eintreten können. Kommen jedoch die Schlitze unter diese Enden zu liegen, so treten diese durch Feder 57, Fig. 9, in die Schlitze ein. Diese Feder sitzt in einem Gehäuse am oberen Stangenende, welche in einer aus der Zeichnung ersichtlichen Weise oder durch das Gewicht der Stange selbst wirkt, wenn der Fangapparat in aufrechter Stellung oder in derjenigen der Zeichnung zur Verwendung kommt. 28* ist ein auf dem Hebel 28 sitzender Stift, welcher abwechselnd in die eine, oder andere Höhlung 58 der federnden Platte 59 eintritt, um den Hebel entweder in der gehobenen oder gesenkten Stellung zu halten. 34 ist eine Stange, welche an den Stationen oder an anderen Stellen angebracht ist, um Hebel 28 automatisch zu heben.
Die Wirkungsweise dieses Fangklauenapparates ist folgende:
Soll das Kabel zwischen die Klauen gesteckt werden, so nehmen diese die vordere und offene Stellung der Fig. 5 ein, wobei eine Längsbewegung der Klaue durch das gegabelte Ende der Stange 25 vermieden wird, das in den Schlitzen 24 steckt. Ist dann das Kabel 9 zwischen die Klauen gesteckt und sind diese durch die senkrechte oder Querbewegung zur Achse des Kabels geschlossen, so gelangen sie in die geschlossene Stellung der Fig. 1 und 2. Ein weiteres Anpressen gegen das Kabel wird durch die Längsbewegung der Klaue bewirkt, wodurch das Segment 45 des Knebels 43 über die geneigten Flächen 46* hingleitet und sich die Klauen gegenseitig nähern.
Bei Anwendung einer Verschlufsvorrichtung befindet sich dann diese in solcher Stellung, dafs ein Freilassen des Kabels so lange verhindert wird, als nicht die Hebel 28 und 29 gehoben sind, worauf ein Freigeben in einer ohne weitere Beschreibung erklärlichen Weise erfolgt. In der in Fig. ι ο bis 13 dargestellten Modification kommt statt des segmentförmigen, auf geneigten Flächen arbeitenden Knebels ein einfacher Knebel 43 mit cylindrischen Enden 43* zur Verwendung.
Wie bei der zuletzt beschriebenen Klauenform wird auch hier der Schlufs der Klauen durch eine Bewegung nahezu quer zur Kabelachse bewirkt, was durch den sich theil weise in seinem Lager drehenden Knebel 43 erfolgt, während sich die curvenförmigen Flächen 40*, 41 * mit ihren cylindrischen Ansätzen 42 durch Verschiebung in den Lagern des Gestelles 4 nach j innen zu bewegen. Ein weiteres Anpressen wird durch die sich nahezu in der Seilrichtung bewegende Klaue bewirkt, wobei die untere Fläche der im Schnitt, geneigt erscheinenden Backe 1* über die Tragflächen 40*, 41* hinweggeht und eine Annäherung von i* gegen 2* bewirkt. Statt geneigter Flächen auf Backe 1* können diese auch eben sein, in welchem Falle die curvenförmigen Tragflächen 40*, 41* nicht concen-^
trisch zum Drehmittelpunkte liegen, sondern excentrisch sind. Eine Endbewegung der Backe 2*. ist durch das obere cylindrische Ende 43* des Knebels 43 möglich, der sich in seinem Lager verschieben kann. Eine in dem Ansatz 42 liegende Feder 60, Fig. 12, kann dazu dienen, die Klaue in ihrer äufseren und offenen Stellung zu halten und so eine Rückwärtsbewegung in Bezug auf das Kabel so lange zu verhindern, als die Klaue nicht auf letzteres angeprefst ist. Auf dem Ansatz 42 ist eine Kappe 60* derart befestigt, dafs sich derselbe wohl nach hinten, nicht aber um sich selbst drehen kann. Die Kappe ist mit Kuppelzähnen 6oa versehen, welche in die Zähne 4a des Gestelles gezogen werden, wenn sich die Klaue in ihrer äufseren und offenen Stellung'befindet, wodurch ein Drehen des Ansatzes oder Zapfens, sowie eine Rückwärtsbewegung der Klaue so lange verhindert wird, als diese nicht gegen das Kabel angeprefst ist. Eine andere Anordnung der in dieser Modification zu verwendenden Verschlufsvorrichtung besteht in dem Verschlufshebel 28, der bei 29 drehbar gelagert und mit einer Falle 61 versehen ist, die über einen Vorsprung 62 auf Klaue 2 greift, wenn die Klaue geschlossen ist, Fig. 11. Die Falle 61 hält die Klaue so lange geschlossen, bis Hebel 28 durch Hand oder, wie vorher, durch eine Stange 34 gehoben ist. Ist die Klaue offen, so wird sie durch die in einen Einschnitt des Vorsprunges 62 auf Klaue 2 eintretende Falle in ihrer centralen Längsstellung zurückgehalten, wobei eine Endbewegung der Klaue so lange verhindert wird, bis sie auf das Kabel angeprefst wird und der Hebel 28 in die Stellung der Fig. 11 kommt. 63 ist ein Zapfenlager, in welchem das Fangklauengestell 4 eingehängt werden kann. In solchen Fällen, in denen das Kabel nicht von selbst auf eine der Fangklauen zu pressen sucht, kann das anfängliche, zur Ertheilung einer Endbewegung der Klauen genügende Erfassen durch ein Vortreten der erfassenden Fläche bewirkt werden, was bei 64, Fig. 13a, ersichtlich ist. Hierdurch wird das Kabel mit der Backe 1* nahe an deren Enden und mit Backe 2* im Mittelpunkte in Contact gebracht, ehe die Klaue ganz geschlossen ist. Auf diese Weise verschiebt die letzte Phase der Verschlufsbewegung das Kabel etwas aus der Linie, wobei sich die Gröfse der Federung mit dem Einlegen des Kabels in die Backen der Klaue ändert.
In der Modification der Fig. 14 und 15 wird die Klaue 2 durch Stange 64 gehalten, auf welcher sie sich hin- und herverschieben läfst. Klaue 1 hat eine cylindrische Lagerung in dem Träger 65, der mit Ansatz (>5a versehen ist; letzterer kann sich im Schlitz 6<-,h des Gestelles 4 verschieben. Die Lagefflächen 66 und 67 von 65 bezw. von 4 sind keilförmig oder zur Längsachse des Apparates geneigt, wodurch die Klauen einander sich zu nähern genöthigt werden und das Kabel erfassen, wenn dieses die Klauen aus ihrer in Fig. 14 ersichtlichen normalen Lage verschiebt. Eine oder mehrere an einer der Backen 2* befestigte Federn, welche drehbar an der anderen Backe 1* befestigt sind, läfst die Klauen in Gemeinschaft bewegen und sichert bei ihrer NichtVerwendung eine geöffnete Stellung. Federn 68 am Gestell 4 und innerhalb der Ansätze Ö5a halten die Klauen in ihrer normalen Stellung, wenn sie nicht durch den Zug des Kabels in der Längenrichtung verschoben werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 16 und 17 können, statt dafs die cylindrischen Ansätze 68* der die Backe 1* tragenden Theile 68 direct in Führungen des Gestelles eingreifen, in denen sie beim Oeffnen und Schliefsen gleiten können, genannte Ansätze 68* dergestalt montirt sein, dafs sie sich nicht hin- und herbewegen können; zu diesem Zwecke sind die Ansätze in excentrischen Aermellagern 69 des Gestelles 4 montirt. Durch theilweise Drehung dieser Lager 69 vermittelst eines Handhebels 70 mit Gelenkstange 71 können die Backen 1*, 2* behufs Freilassens des Kabels geöffnet oder geschlossen werden, um ein anfängliches Erfassen des Kabels zu bewirken. Ein weiteres Erfassen erfolgt durch die Backe 1* mit den diese tragenden Hebeln 68, sowie durch die Backe 2* mit dem Knebel 43, der sich nahezu in Richtung ctes Kabels bewegt. Der Zweck dieser Bewegung ist, die Backen 1*, 2* gegen einander zu nähern, wenn sie durch Zug des Kabels aus ihrer normalen Lage gebracht werden.
Fig. 18 und 19 zeigen in End- und Seitenansicht eine geeignete Vorrichtung, wenn es die Umstände rä'thlich erscheinen lassen, das Kabel zwischen die Backen zu bringen; dieselbe besteht aus einem ein Rad 78 tragenden Hebel γγ, dessen mit Schlitz versehenes Kopfende γγ* das in Fig. 20 und 21 im Detail ersichtliche, an einem der Bahnträger befestigte Kugelgelenk 79 umgreift, während das andere Ende auf einem geeigneten Ansatz 80 aufruht oder durch die Hand des Arbeiters gehalten wird. Hebelkopf γγ* kommt nur dann in oder aufser Eingriff mit dem Kugelgelenkstift, wenn die Schlitze γγΆ in jj* dem Querstift 79* der Kugel gegenüberstehen. Durch den Hebel ist es, da dieser in den erforderlichen Richtungen bewegt werden kann, dem Arbeiter ermöglicht, das Gefährt zum Fortfahren und Anhalten zu bringen. Das Kabel kann entweder durch eine seitliche oder kreisförmige Bewegung des Hebels oder durch beide in die Klauen eingelegt werden.
Fig. 22 und 23 zeigen in Ansicht und Kopfansicht mit theilweisem Schnitt einen Apparat, dessen Wirkungen dieselben wie diejenigen des durch die Fig. ι ο und 11 dargestellten Apparates sind; nur sind hier noch gewisse Vorrichtungen angebracht, welche eine End- oder Klemmbewegung bei offener Klaue verhindern und andererseits das anfängliche Erfassen des Kabels bewirken sollen.
Zum Zwecke des Oeffnens und Schliefsens bewegen sich bei diesem modificirten Apparat die Rollenspindeln in ihren Lagern nicht nach rückwärts, sondern hier legt sich an die Stange 34 ein vertical stehender Hebel 28 an, welcher an einem theilweise rotirenden Führungsstück 81 sitzt. In diesem Führungsstück bewegt sich das obere Ende des Knebels 43 und sitzt dasselbe in dem Lager 82; zwischen dieses und das Fleisch des Apparatkörpers ist bei 83 eine Feder 84 eingelegt, welche das anfängliche Erfassen des Seiles hervorruft. Die Regulirung dieser Feder erfolgt durch Stellschrauben 85 und 86, welche durch im Fleisch des Apparatkörpers angebrachte Löcher, sowie durch ein Loch in 81 hindurchgehen. Zum Zwecke der Verhinderung einer Klemmbewegung vor dem richtigen Erfassen des Seiles durch die Klauen ist am Führungsstück 81 eine Nase 87 angenietet, welche in einen entsprechenden Einschnitt 88 der Klaue 2 einfällt. Bei der in Fig. 24 angegebenen Anordnung ist an Stelle der einfachen Feder 84 an dem das Oeffnen und Schliefsen bewirkenden Hebel 28 ein federnder Einfallhebel 89 angebracht, welcher in eine entsprechende Nuth des Hebels 28 greift, um diesen geschlossen zu halten. Auch sind hier an Stelle der curvenförmigen Rollen lose cylindrische Rollen 90 vorgesehen, welche zum Zwecke des gegenseitigen Auseinanderhaltens auf einem Theile mit Zähnen besetzt sind, die in entsprechende, auf ihrer Unterstützungsfläche angebrachte Zähne eingreifen.

Claims (6)

  1. Pa te nt-An sp ruche:
    Bei Seilbahnen, bei denen die zu transportirende Last von einer festliegenden Bahn getragen und durch ein bewegliches Kabel fortbewegt wird:
    i. Behufs Verbindung des Wagens mit dem Kabel die Einrichtung eines Fangapparates, dessen Klauen zunächst durch eine Bewegung derselben quer zur Richtung des Kabels um letzteres geschlossen und dann durch eine parallel zu diesem gerichtete, beim Anzug des Kabels gegen die Klauen hervorgerufene Bewegung angeprefst werden, welcher Fangapparat durch die verschiebbare Anordnung- der Fangklauen im Gestell quer zur Seilrichtung gekennzeichnet ist, wobei aufserdem noch Klaue 1, 1* durch die Flächen 41 und 42 in Längsrichtung bewegt wird, während der Eingriff der Backe 2, 2* durch Knebel 43 mit Segment 45 und das drehbar aufgehängte Querstück46 mit curvenförmigenFlächen46* gesichert wird, eventuell in Verbindung mit der Verschlufsvorrichtung 24 bis 28, 34, 56 und 59, welche ein Freigeben des Kabels verhindert, Fig. 1 bis 9.
  2. 2. Die Modification dieses Apparates, bei welchem ein einfacher Knebel 43 ,mit cylindrischen Enden 43* angebracht ist und die Klaue 1 auf zwei gleichen curvenförmigen Unterstützungsflächen 40*, 41*
    ■ aufruht und in welchem eine mit Zähnen besetzte Kappe 60* mit daran befestigter und in den Zapfen 42 eingelegter Feder 60 eine Rückwärtsbewegung der Klaue so lange verhindert, als diese nicht gegen das Kabel angeprefst ist, Fig. 10 bis 13.
  3. 3. Die weitere Modification des Apparates, in welchem die obere Klaue 2 auf einer Querstange 64 gehalten und verschoben werden kann, während die untere Klaue 1 in dem auf geneigten Flächen 66 und 67 gelagerten Träger 65 mit Ansatz 65a verschiebbar ist, Fig. 14 und 15.
  4. 4. Bei der durch die Fig. 16 und 17 dargestellten Modification des Apparates die Anordnung der Ansätze 68* in excentrisch ausgebohrten Aermellagern 69, die behufs Freilassens des Kabels durch Handhebel 70 mit Gelenkstange geöffnet oder geschlossen werden können.
  5. 5. Die in Fig. 18 bis 21 dargestellte Einrichtung zum Einlegen des Kabels zwischen die Backen der obigen Apparate, gekennzeichnet durch den eine Seilrolle 78 tragenden Hebel γγ, dessen vorderes Ende kugelgelenkartig gelagert ist und dessen anderes Ende mit Handgriff versehen ist.
  6. 6. Die Einlegung einer Feder 84 zwischen Führungsstück 81 und 82 und Apparatkörper, welche das anfängliche Erfassen des Kabels bewirkt, in Verbindung mit der Einfallvorrichtung 87, 88, welche eine Endbewegung bei geöffneter Klaue verhindert; an Stelle der Feder 84 die Anordnung eines in den Hebel 28 einfallenden Hebels, 89.
DENDAT34543D Neuerungen an Seilbahnen Expired - Lifetime DE34543C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE39376T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE34543C true DE34543C (de)

Family

ID=5623352

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT39376D Expired - Lifetime DE39376C (de) Neuerung an Seilbahnen
DENDAT34543D Expired - Lifetime DE34543C (de) Neuerungen an Seilbahnen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT39376D Expired - Lifetime DE39376C (de) Neuerung an Seilbahnen

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE34543C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE39376C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3724138C2 (de) Gleitvorrichtung für einen Fahrzeugsitz
DE4132889C2 (de)
DE60000045T2 (de) Verbesserte bewegliche Klemmeinrichtung zum Ankuppeln und Abkuppeln von Fahrzeugen an ein und von einem Zugseil einer Transporteinrichtung
EP0296537A2 (de) Vorrichtung zum lösbaren Klemmen, Nachspannen und Sichern von Seilen, Kabeln, Drähten, Riemen od. dgl.
DE2638904C2 (de) Oberlenker einer Dreipunktanbauvorrichtung zum Anbau von Arbeitsgeräten an einen Ackerschlepper
DE34543C (de) Neuerungen an Seilbahnen
DE2646646A1 (de) Vorrichtung zum ausheben und einsetzen von kanaldeckeln oder dergleichen
CH610281A5 (en) Device for lifting and inserting manhole covers
CH479968A (de) Sicherungszange zum gefahrlosen Bedienen von Hoch- und Niederspannungs-Hochleistungssicherungen
DE2201812B2 (de) Anhängevorrichtung des Schaftzuges am Webschaftrahmen
DE1430224B2 (de) Lösbare Zugvorrichtung zum Verbinden eines Anhängers mit einer Zugmaschine
DE4428714C2 (de) Kupplungsvorrichtung für Zugmittel an einem Rollstuhl
DE108717C (de)
DE948097C (de) Kupplungsvorrichtung zum Anbau landwirtschaftlicher Arbeitsgeraete an dem an einem Schlepper angebrachten, hoehenverstellbaren Schwingrahmen
DE2657887C2 (de) Handgerät zum öffnen von Schraubverschlüssen
DE122422C (de)
DE41441C (de) Neuerungen an dem im Anspruch 1 des Patents Nr. 3761 gekennzeichneten Kuppelungsapparate
DE975231C (de) Gelenkige Kappenverbindung
DE1229944B (de) Bohrgestaenge-Zentriereinrichtung
CH367200A (de) Kuppelvorrichtung zum Kuppeln von Laufwerken von Drahtseilbahnen mit einem Zugseil
EP0228627A1 (de) Anhängevorrichtung
DE627868C (de) Hubroller
DE674254C (de) Loesevorrichtung fuer eine selbsttaetige Schienenfahrzeugkupplung
DE26868C (de) Manövrir-Vorrichtung für Frictionsbremsen
DE311373C (de)