DE34543C - Neuerungen an Seilbahnen - Google Patents
Neuerungen an SeilbahnenInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/12—Cable grippers; Haulage clips
- B61B12/122—Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
(Spanien).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1885 ab.
Gegenstand der Erfindung ist, eine Verbindung zwischen den Wagen und dem Zugseil
leicht herzustellen oder aufzuheben, ferner zu ermöglichen, dafs die Schiene oder Bahn direct
unter die Aufhängepunkte der Schienenpfosten oder -Träger zu liegen kommt, die Bewegung
des Zugseiles zu reguliren und dasselbe sicher anzuziehen. .
Fig. ι zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 die Endansicht und Fig. 3 die Draufsicht der Anordnung
eines Fangklauenapparates, bei welchem die Klauen durch Bewegung derselben quer oder senkrecht zum Kabel oder durch
eine entsprechende Bewegung des Kabels zur Klaue oder durch beides gegen das Kabel anpressen
oder sich von diesem entfernen, wobei das vermehrte Erfassen des Kabels durch
den Zug desselben bewirkt wird, welcher durch an die eine der Klauen drehbar befestigte
Rollen oder Kreissegmente gegen keilartige oder geneigte Flächen wirkt. Fig. 4
bis 9 zeigen Details dieses Apparates, Fig. 10 bis 13 eine Modification des Apparates mit
Details und endlich Fig. 14 und 15 die Seiten-
und Endansicht mit theilweisem Schnitt einer weiteren Modification des Apparates.
1,2, Fig. ι bis 9, sind die um Stift 39
drehbaren Klauen, die sich gleichzeitig vom Gestell 4 nach aufsen bewegen und in die in
Fig. 5 ersichtliche Stellung öffnen können, um ein Kabel dazwischen zu legen. Die Klauen
können auch zusammen parallel oder quer zum Kabel bewegt werden. Die Backen 1*, 2*
der Klauen sind an der Berührungsstelle mit dem zwischengelagerten Kabel gerade. Das
eine Ende der Backe 1* wird durch ein theilweise rundes, vorstehendes (in der Zeichnung
nicht ersichtliches) Stück mit Verbreiterung 42* getragen, welche sich in dem Auge 40s1 des
Rahmens 4 drehen kann. Das andere Ende von i* wird durch ein vorstehendes Stück 41
mit Verbreiterung 42 getragen, die in ähnlicher Weise durch ein anderweites Lager des
Gestelles getragen wird. Der vorstehende Theil der Verbreiterung 42* ist dem Stück 41 ähnlich,
aber in der Zeichnung nicht ersichtlich, um den segmentförmigen Einschnitt der Verbreiterung
42* deutlicher zu zeigen.
Die tragenden Flächen 41* der Stücke 41,
von denen nur eines dargestellt ist, sind in dem nachfolgenden Beispiel zu ihren Drehmittelpunkten
concentrisch.
43 ist ein an seinem einen Ende mit Kugelgelenk 44 versehener Knebel, welcher in die
Rückseite der Backe 2* greift und dessen anderes Ende eine Rolle oder ein Kreissegment
45 trägt, dessen Mittelpunkt hier mit dem Drehmittelpunkt zusammenfällt. 46 ist ein in
den Lagern 47 des Gestelles 4 gelagerter Theil mit geneigten Flächen 46*, die durch den in
den Einschnitt 43* des Knebels 43 eintretenden Steg 48 getrennt sind (Querschnitt Fig. 6).
Die Auflagerflächen 41* der Stücke 41 können
mit Zähnen 49 besetzt sein, die in entsprechende Zähne an der Unterseite der
Klaue ι* eingreifen. Steg 48 nebst den an geneigten Flächen 46* gebildeten Zähnen 50,
sowie Segment 45 und Zähne 49 sichern den
Eingriff und eine gemeinsame Bewegung der Klaue mit den zugehörigen Theilen. Die in
den Hülsen 51 der Backen ix, 2X liegende
Feder 5Oa sucht die Klauen in die Stellung
der Fig. 5 zu bringen und verhindert ein Lockerwerden der Theile des Apparates. In
Fällen, in denen das Kabel nicht von selbst auf eine jede der Fangklauen oder auf die
erfassenden Theile zu pressen sucht, um die Bewegung zum Erfassen herbeizuführen, kann
eine Feder 52, Fig. 4, verwendet werden, um ein anfängliches Erfassen zu bewirken. Diese
Feder ist bei 53 befestigt und ruht mit ihren Enden auf denen der Spindeln 47* auf, welche
an den den Theil 46 tragenden Lagern befestigt sind. Hierdurch werden die Klauen
i*, 2* genügend gegen einander genähert, um den Contact mit dem Kabel selbst dann noch
zu sichern, wenn sich, wie dies oft vorkommt, der Durchmesser ändern sollte.
Werden die Fangklauen gegen das Seil angeprefst, so werden die Spindeln 47* entgegen
der Feder in ihre Bewegungsgrenzen zurückgeprefst.
Die Gröfse dieser Bewegung der Spindeln 47* kann durch Muttern 54., Fig. 4,
justirt werden. 55 ist ein Gestell, welches den Fangapparat mit dem Wagen verbindet.
Wenn gewünscht, kann mit dem soeben beschriebenen Fangapparat eine Verschlufsvorrichtung
zu genanntem Zwecke angeordnet werden, welche in diesem Falle aus einer
gabelförmigen Stange 25 besteht; dieselbe ist an ihrem einen Ende mit Stift 56 verbunden,
welcher auf dem bei 29 am Gestell 4 drehbar sitzenden Hebel 28 sitzt. Werden, wie in
Fig. ι und 2 ersichtlich, die 'Fangklauen geschlossen,
so liegen die unteren Enden der Stange 2 5 in tiefen segmentförmigen Schlitzen 27,
Fig. ι und 7, welche in den cylindrischen
Ansätzen der Stücke 41 angebracht sind. Bei dieser Stellung können sich die Klauen durch
die Schlitze 27 und die Stange 25 am Kabel entlang bewegen, verhindern aber, dafs sich
die cylindrischen Ansätze von 41 in ihren Lagern hin und her, sowie nach aufsen bewegen.
Flache Einschnitte oder Schlitze 24, Fig. 2 und 8, sind in den Ansätzen von solcher
Breite angebracht, dafs gerade die Enden der Stangen 25 Platz haben. Liegen diese
Enden in den Schlitzen 24, so ist eine Längsbewegung der Klaue so lange unmöglich, als
die Klauen nicht das Kabel fest gefafst haben. Das obere Ende der Stange 25 ist mit ovalem
Auge 25* versehen, wodurch Hebel 28 niedergeprefst werden kann, wenn die Stellung der
Schlitze in den Ansätzen oder Zapfen eine solche ist, dafs die unteren Stangenenden nicht
in die Schlitze eintreten können. Kommen jedoch die Schlitze unter diese Enden zu
liegen, so treten diese durch Feder 57, Fig. 9, in die Schlitze ein. Diese Feder sitzt in einem
Gehäuse am oberen Stangenende, welche in einer aus der Zeichnung ersichtlichen Weise
oder durch das Gewicht der Stange selbst wirkt, wenn der Fangapparat in aufrechter
Stellung oder in derjenigen der Zeichnung zur Verwendung kommt. 28* ist ein auf dem
Hebel 28 sitzender Stift, welcher abwechselnd in die eine, oder andere Höhlung 58 der
federnden Platte 59 eintritt, um den Hebel entweder in der gehobenen oder gesenkten
Stellung zu halten. 34 ist eine Stange, welche an den Stationen oder an anderen Stellen
angebracht ist, um Hebel 28 automatisch zu heben.
Die Wirkungsweise dieses Fangklauenapparates ist folgende:
Soll das Kabel zwischen die Klauen gesteckt werden, so nehmen diese die vordere und
offene Stellung der Fig. 5 ein, wobei eine Längsbewegung der Klaue durch das gegabelte
Ende der Stange 25 vermieden wird, das in den Schlitzen 24 steckt. Ist dann das Kabel 9
zwischen die Klauen gesteckt und sind diese durch die senkrechte oder Querbewegung zur
Achse des Kabels geschlossen, so gelangen sie in die geschlossene Stellung der Fig. 1 und 2.
Ein weiteres Anpressen gegen das Kabel wird durch die Längsbewegung der Klaue bewirkt,
wodurch das Segment 45 des Knebels 43 über die geneigten Flächen 46* hingleitet und
sich die Klauen gegenseitig nähern.
Bei Anwendung einer Verschlufsvorrichtung befindet sich dann diese in solcher Stellung,
dafs ein Freilassen des Kabels so lange verhindert wird, als nicht die Hebel 28 und 29
gehoben sind, worauf ein Freigeben in einer ohne weitere Beschreibung erklärlichen Weise
erfolgt. In der in Fig. ι ο bis 13 dargestellten
Modification kommt statt des segmentförmigen, auf geneigten Flächen arbeitenden Knebels ein
einfacher Knebel 43 mit cylindrischen Enden 43* zur Verwendung.
Wie bei der zuletzt beschriebenen Klauenform wird auch hier der Schlufs der Klauen
durch eine Bewegung nahezu quer zur Kabelachse bewirkt, was durch den sich theil weise
in seinem Lager drehenden Knebel 43 erfolgt, während sich die curvenförmigen Flächen
40*, 41 * mit ihren cylindrischen Ansätzen 42
durch Verschiebung in den Lagern des Gestelles 4 nach j innen zu bewegen. Ein weiteres
Anpressen wird durch die sich nahezu in der Seilrichtung bewegende Klaue bewirkt,
wobei die untere Fläche der im Schnitt, geneigt erscheinenden Backe 1* über die Tragflächen
40*, 41* hinweggeht und eine Annäherung von i* gegen 2* bewirkt. Statt geneigter
Flächen auf Backe 1* können diese auch eben sein, in welchem Falle die curvenförmigen
Tragflächen 40*, 41* nicht concen-^
trisch zum Drehmittelpunkte liegen, sondern excentrisch sind. Eine Endbewegung der
Backe 2*. ist durch das obere cylindrische Ende 43* des Knebels 43 möglich, der sich
in seinem Lager verschieben kann. Eine in dem Ansatz 42 liegende Feder 60, Fig. 12,
kann dazu dienen, die Klaue in ihrer äufseren und offenen Stellung zu halten und so eine
Rückwärtsbewegung in Bezug auf das Kabel so lange zu verhindern, als die Klaue nicht
auf letzteres angeprefst ist. Auf dem Ansatz 42 ist eine Kappe 60* derart befestigt,
dafs sich derselbe wohl nach hinten, nicht aber um sich selbst drehen kann. Die Kappe
ist mit Kuppelzähnen 6oa versehen, welche in die Zähne 4a des Gestelles gezogen werden,
wenn sich die Klaue in ihrer äufseren und offenen Stellung'befindet, wodurch ein Drehen
des Ansatzes oder Zapfens, sowie eine Rückwärtsbewegung der Klaue so lange verhindert
wird, als diese nicht gegen das Kabel angeprefst ist. Eine andere Anordnung der in
dieser Modification zu verwendenden Verschlufsvorrichtung besteht in dem Verschlufshebel
28, der bei 29 drehbar gelagert und mit einer Falle 61 versehen ist, die über einen
Vorsprung 62 auf Klaue 2 greift, wenn die Klaue geschlossen ist, Fig. 11. Die Falle 61 hält
die Klaue so lange geschlossen, bis Hebel 28 durch Hand oder, wie vorher, durch eine
Stange 34 gehoben ist. Ist die Klaue offen, so wird sie durch die in einen Einschnitt des
Vorsprunges 62 auf Klaue 2 eintretende Falle in ihrer centralen Längsstellung zurückgehalten,
wobei eine Endbewegung der Klaue so lange verhindert wird, bis sie auf das Kabel angeprefst
wird und der Hebel 28 in die Stellung der Fig. 11 kommt. 63 ist ein Zapfenlager,
in welchem das Fangklauengestell 4 eingehängt werden kann. In solchen Fällen, in denen
das Kabel nicht von selbst auf eine der Fangklauen zu pressen sucht, kann das anfängliche,
zur Ertheilung einer Endbewegung der Klauen genügende Erfassen durch ein Vortreten der
erfassenden Fläche bewirkt werden, was bei 64, Fig. 13a, ersichtlich ist. Hierdurch wird
das Kabel mit der Backe 1* nahe an deren Enden und mit Backe 2* im Mittelpunkte in
Contact gebracht, ehe die Klaue ganz geschlossen ist. Auf diese Weise verschiebt die
letzte Phase der Verschlufsbewegung das Kabel etwas aus der Linie, wobei sich die Gröfse
der Federung mit dem Einlegen des Kabels in die Backen der Klaue ändert.
In der Modification der Fig. 14 und 15
wird die Klaue 2 durch Stange 64 gehalten, auf welcher sie sich hin- und herverschieben
läfst. Klaue 1 hat eine cylindrische Lagerung in dem Träger 65, der mit Ansatz (>5a
versehen ist; letzterer kann sich im Schlitz 6<-,h
des Gestelles 4 verschieben. Die Lagefflächen 66 und 67 von 65 bezw. von 4 sind
keilförmig oder zur Längsachse des Apparates geneigt, wodurch die Klauen einander sich zu
nähern genöthigt werden und das Kabel erfassen, wenn dieses die Klauen aus ihrer in
Fig. 14 ersichtlichen normalen Lage verschiebt. Eine oder mehrere an einer der Backen 2*
befestigte Federn, welche drehbar an der anderen Backe 1* befestigt sind, läfst die Klauen
in Gemeinschaft bewegen und sichert bei ihrer NichtVerwendung eine geöffnete Stellung.
Federn 68 am Gestell 4 und innerhalb der Ansätze Ö5a halten die Klauen in ihrer normalen
Stellung, wenn sie nicht durch den Zug des Kabels in der Längenrichtung verschoben
werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 16 und 17 können, statt dafs die cylindrischen Ansätze 68*
der die Backe 1* tragenden Theile 68 direct in Führungen des Gestelles eingreifen, in
denen sie beim Oeffnen und Schliefsen gleiten können, genannte Ansätze 68* dergestalt montirt
sein, dafs sie sich nicht hin- und herbewegen können; zu diesem Zwecke sind die Ansätze in excentrischen Aermellagern 69 des
Gestelles 4 montirt. Durch theilweise Drehung dieser Lager 69 vermittelst eines Handhebels 70
mit Gelenkstange 71 können die Backen 1*, 2*
behufs Freilassens des Kabels geöffnet oder geschlossen werden, um ein anfängliches Erfassen
des Kabels zu bewirken. Ein weiteres Erfassen erfolgt durch die Backe 1* mit den
diese tragenden Hebeln 68, sowie durch die Backe 2* mit dem Knebel 43, der sich nahezu
in Richtung ctes Kabels bewegt. Der Zweck dieser Bewegung ist, die Backen 1*, 2* gegen
einander zu nähern, wenn sie durch Zug des Kabels aus ihrer normalen Lage gebracht
werden.
Fig. 18 und 19 zeigen in End- und Seitenansicht
eine geeignete Vorrichtung, wenn es die Umstände rä'thlich erscheinen lassen, das
Kabel zwischen die Backen zu bringen; dieselbe besteht aus einem ein Rad 78 tragenden
Hebel γγ, dessen mit Schlitz versehenes Kopfende γγ* das in Fig. 20 und 21 im Detail
ersichtliche, an einem der Bahnträger befestigte Kugelgelenk 79 umgreift, während das andere
Ende auf einem geeigneten Ansatz 80 aufruht oder durch die Hand des Arbeiters gehalten
wird. Hebelkopf γγ* kommt nur dann in
oder aufser Eingriff mit dem Kugelgelenkstift, wenn die Schlitze γγΆ in jj* dem Querstift
79* der Kugel gegenüberstehen. Durch den Hebel ist es, da dieser in den erforderlichen
Richtungen bewegt werden kann, dem Arbeiter ermöglicht, das Gefährt zum Fortfahren
und Anhalten zu bringen. Das Kabel kann entweder durch eine seitliche oder kreisförmige
Bewegung des Hebels oder durch beide in die Klauen eingelegt werden.
Fig. 22 und 23 zeigen in Ansicht und Kopfansicht mit theilweisem Schnitt einen
Apparat, dessen Wirkungen dieselben wie diejenigen des durch die Fig. ι ο und 11 dargestellten
Apparates sind; nur sind hier noch gewisse Vorrichtungen angebracht, welche eine
End- oder Klemmbewegung bei offener Klaue verhindern und andererseits das anfängliche
Erfassen des Kabels bewirken sollen.
Zum Zwecke des Oeffnens und Schliefsens bewegen sich bei diesem modificirten Apparat
die Rollenspindeln in ihren Lagern nicht nach rückwärts, sondern hier legt sich an die
Stange 34 ein vertical stehender Hebel 28 an, welcher an einem theilweise rotirenden Führungsstück
81 sitzt. In diesem Führungsstück bewegt sich das obere Ende des Knebels 43
und sitzt dasselbe in dem Lager 82; zwischen dieses und das Fleisch des Apparatkörpers ist
bei 83 eine Feder 84 eingelegt, welche das anfängliche Erfassen des Seiles hervorruft. Die
Regulirung dieser Feder erfolgt durch Stellschrauben 85 und 86, welche durch im Fleisch
des Apparatkörpers angebrachte Löcher, sowie durch ein Loch in 81 hindurchgehen. Zum
Zwecke der Verhinderung einer Klemmbewegung vor dem richtigen Erfassen des Seiles
durch die Klauen ist am Führungsstück 81 eine Nase 87 angenietet, welche in einen entsprechenden
Einschnitt 88 der Klaue 2 einfällt. Bei der in Fig. 24 angegebenen Anordnung ist an Stelle der einfachen Feder 84 an
dem das Oeffnen und Schliefsen bewirkenden Hebel 28 ein federnder Einfallhebel 89 angebracht,
welcher in eine entsprechende Nuth des Hebels 28 greift, um diesen geschlossen zu halten. Auch sind hier an Stelle der curvenförmigen
Rollen lose cylindrische Rollen 90 vorgesehen, welche zum Zwecke des gegenseitigen
Auseinanderhaltens auf einem Theile mit Zähnen besetzt sind, die in entsprechende,
auf ihrer Unterstützungsfläche angebrachte Zähne eingreifen.
Claims (6)
- Pa te nt-An sp ruche:Bei Seilbahnen, bei denen die zu transportirende Last von einer festliegenden Bahn getragen und durch ein bewegliches Kabel fortbewegt wird:i. Behufs Verbindung des Wagens mit dem Kabel die Einrichtung eines Fangapparates, dessen Klauen zunächst durch eine Bewegung derselben quer zur Richtung des Kabels um letzteres geschlossen und dann durch eine parallel zu diesem gerichtete, beim Anzug des Kabels gegen die Klauen hervorgerufene Bewegung angeprefst werden, welcher Fangapparat durch die verschiebbare Anordnung- der Fangklauen im Gestell quer zur Seilrichtung gekennzeichnet ist, wobei aufserdem noch Klaue 1, 1* durch die Flächen 41 und 42 in Längsrichtung bewegt wird, während der Eingriff der Backe 2, 2* durch Knebel 43 mit Segment 45 und das drehbar aufgehängte Querstück46 mit curvenförmigenFlächen46* gesichert wird, eventuell in Verbindung mit der Verschlufsvorrichtung 24 bis 28, 34, 56 und 59, welche ein Freigeben des Kabels verhindert, Fig. 1 bis 9.
- 2. Die Modification dieses Apparates, bei welchem ein einfacher Knebel 43 ,mit cylindrischen Enden 43* angebracht ist und die Klaue 1 auf zwei gleichen curvenförmigen Unterstützungsflächen 40*, 41*■ aufruht und in welchem eine mit Zähnen besetzte Kappe 60* mit daran befestigter und in den Zapfen 42 eingelegter Feder 60 eine Rückwärtsbewegung der Klaue so lange verhindert, als diese nicht gegen das Kabel angeprefst ist, Fig. 10 bis 13.
- 3. Die weitere Modification des Apparates, in welchem die obere Klaue 2 auf einer Querstange 64 gehalten und verschoben werden kann, während die untere Klaue 1 in dem auf geneigten Flächen 66 und 67 gelagerten Träger 65 mit Ansatz 65a verschiebbar ist, Fig. 14 und 15.
- 4. Bei der durch die Fig. 16 und 17 dargestellten Modification des Apparates die Anordnung der Ansätze 68* in excentrisch ausgebohrten Aermellagern 69, die behufs Freilassens des Kabels durch Handhebel 70 mit Gelenkstange geöffnet oder geschlossen werden können.
- 5. Die in Fig. 18 bis 21 dargestellte Einrichtung zum Einlegen des Kabels zwischen die Backen der obigen Apparate, gekennzeichnet durch den eine Seilrolle 78 tragenden Hebel γγ, dessen vorderes Ende kugelgelenkartig gelagert ist und dessen anderes Ende mit Handgriff versehen ist.
- 6. Die Einlegung einer Feder 84 zwischen Führungsstück 81 und 82 und Apparatkörper, welche das anfängliche Erfassen des Kabels bewirkt, in Verbindung mit der Einfallvorrichtung 87, 88, welche eine Endbewegung bei geöffneter Klaue verhindert; an Stelle der Feder 84 die Anordnung eines in den Hebel 28 einfallenden Hebels, 89.
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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Family Applications (2)
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| DENDAT39376D Expired - Lifetime DE39376C (de) | Neuerung an Seilbahnen | ||
| DENDAT34543D Expired - Lifetime DE34543C (de) | Neuerungen an Seilbahnen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39376D Expired - Lifetime DE39376C (de) | Neuerung an Seilbahnen |
Country Status (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE39376C (de) |
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