DE345155C - Vorrichtung zum Abmessen und Schneiden von Bindfaeden in Strangbuendein - Google Patents

Vorrichtung zum Abmessen und Schneiden von Bindfaeden in Strangbuendein

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DE345155C
DE345155C DE1920345155D DE345155DD DE345155C DE 345155 C DE345155 C DE 345155C DE 1920345155 D DE1920345155 D DE 1920345155D DE 345155D D DE345155D D DE 345155DD DE 345155 C DE345155 C DE 345155C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F13/00Shop or like accessories
    • A47F13/04Twine holders or cutters
    • A47F13/045Twine cutters also combined with twine holders

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AlH 6. DEZEMBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 345155 ■-. KLASSE 341 GRUPPE 33
Richard Saleck, Bindfadengroßhandlung in Kreuznach.
Vorrichtung zum Abmessen und Schneiden von Bindfädeiv in Strangbundeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1920 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung· zum Abmessen und Schneiden von Bindfäden in Strangbundeln; In Geschäftsbetrieben lcommt es vielfach vor, daß eine große Anzahl von Paketen gleichen
Umfanges verschnürt werden müssen. Das Abschneiden eines jeden einzelnen Bindfadenstranges erweist sich hierbei als zeitraubend und umständlich.
Erfindungsgemäß soll das Schneiden von
Bindfäden in großer Anzahl in Form von sogenannten Strangbündeln in einem einzigen Arbeitsgange geschehen können, wobei dafür Sorge getragen worden ist, daß unterschiedlieh lange Stränge mit ein und derselben Vorrichtung lediglich durch Umsetzen eines Steckpflockes geschnitten werden können.
Erfindungsgemäß geschieht dieses vermittels zweier Pflöcke, welche auf einem gemeinsamen Grundkörper angeordnet sind, wobei der eine Pflock feststehend angeordnet ist und in einem Schlitz das Schneidemesser trägt, während der zweite Pflock in eine Reihe von Pflocklöchern eingesetzt werden kann, bei welchen die Länge des abzuschneidenden Bindfadens vermerkt ist, um welche Pflöcke dann der Bindfaden in der gewünschten Anzahl von einzelnen Strängen herumgelegt wird, deren Trennung durch Umlegen des ao Schneidemessers am festen Pflock geschieht. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht.
Auf einer Grundplatte a, welche wegen ihrer langen Ausdehnung gebrochen dargestellt ist, ist an einem Ende ein fester Pflock b eingelassen. Dieser hat einen seitliehen Längsschlitz c, in welchem ein Messer d gelagert ist, das einen Griff e besitzt. Das Messer wird durch eine in das Rohr eingelassene Feder e1 gegen unbeabsichtigtes Umlegen gesichert. An dem Pflock b sind noch seitlich rechtwinklig umgebogene Winkellaschen / vorgesehen, welche Schlitze g enthalten, in welche die Enden der Bindfäden eingelegt werden können, die hierselbst durch einfache Klemmwirkung, wie es Abb. 1 zeigt, festgehalten werden. Die Grundplatte a hat eine Lochreihe, deren Einzelöffnungen h verjüngt sind, um ein festes Einsetzen eines losen Pflockes i erreichen zu können. Dieser Pflock wird je nach der gewünschten Länge der abzuschneidenden einzelnen Bindfäden eingesetzt, wobei an jedem Steckloch die Länge dter Bindfädenschlinge angegeben ist. Der Pflock i besitzt einen quergerichteten Stift kj der als Auflager für den Anfang der Wicklung dient. Auf der Längsseite ist in den Pflock j eine Nut I eingelassen, in welche ein kurzer Bindfaden in eingelegt werden kann, der.am oberen Teile durch eine kleine Feder η festgehalten wird. Beim festen Pflock b wird die Marke für das Anlegen des Bindfadens durch die Winkellaschen / bestimmt. Das Messer d ist um einen Zapfen 0 des festen Pflockes schwenkbar gelagert.
Beim Gebrauche der Vorrichtung wird zunächst ein kurzer Bindfaden η in die Nut I des losen Pflockes i eingelegt. Hierauf wird vom Bindfadenknäuel das lose Ende in den Klemmschlitz einer Winkellasche / eingelegt und der Bindfaden so oft um die beiden Pflöcke herumgelegt, als man einzelne Strähnen zu erlangen wünscht. Das letzte Ende wird in den Klemmschlitz g der anderen Winkellasche eingelegt. Hierauf wird «der Bindfaden in aus der Nut I herausgezogen und als Schleife zum Zusammenbinden der einzelnen Stränge um diese hemmgebunden. Das Messer d wird hierauf in Pfeilrichtung nach vorn gelegt und schneidet hierbei die einzelnen Strähnen gleichmäßig ab.
Die Form und Lagerung des Messers ist für die Erfindung unwesentlich, denn es bieten sich hierfür ohne weiteres für den praktischen Gebrauch eine Reihe von Ausführungsmöglichkeiten, welche keine besonderen Erwähnungen bedürfen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abmessen und Schneiden von Bindfäden in Strangfeündein, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einer Grundplatte (a) mit verjüngten Stecklöchern (ti) und an diesen vorgesehener Marke, welche die Länge der Bindfadensträhnen bezeichnen, besteht, auf welcher an einem Ende in einem festen Pflock (b) ein Schneidemesser (d) gelagert ist, während ein zweiter Gegenpflock (i) umsteckbar angeordnet ist, um welch beide Pflöcke der zu unterteilende Bindfadenstrang herumgelegt und durch das Messer in einzelne Strähnen zerschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Pflock (b) seitlich Winkellaschen (/) verbunden sind, in welchen sich Klemmschlitze (§·) zum Einklemmen der Bindfadenenden befinden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920345155D 1920-11-06 1920-11-06 Vorrichtung zum Abmessen und Schneiden von Bindfaeden in Strangbuendein Expired DE345155C (de)

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