DE34508C - Neuerung an Metallspunden und Schlüssel zu deren Einsetzen - Google Patents

Neuerung an Metallspunden und Schlüssel zu deren Einsetzen

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DE34508C
DE34508C DENDAT34508D DE34508DA DE34508C DE 34508 C DE34508 C DE 34508C DE NDAT34508 D DENDAT34508 D DE NDAT34508D DE 34508D A DE34508D A DE 34508DA DE 34508 C DE34508 C DE 34508C
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DE
Germany
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bung
key
disc
metal
bungs
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Application number
DENDAT34508D
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English (en)
Original Assignee
L. RlCKERTSEN in Kopenhagen, Dänemark
Publication of DE34508C publication Critical patent/DE34508C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes
    • B65D39/088Bungs with special means facilitating handling thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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    • B65D51/1605Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior
    • B65D51/1616Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior by means of a filter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1885 ab.
Der vorliegende Metallspund kennzeichnet sich durch die Anordnung einer drehbaren Scheibe im Innern des Spundes, welche ein Gummikugelventil so bewegen kann, dafs es eine im Spund vorgesehene Oeffnung freigiebt und der äufseren Luft Zutritt in das Fafsinnere gestattet.
Diese Einrichtung ermöglicht das Abzapfen eines Fasses, ohne den Spund aus demselben herausheben zu müssen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der neue Spund in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 im Querschnitt, in Fig. 3 in Oberansicht und in Fig. 6 in Unteransicht dargestellt. Er besteht aus zwei Haupttheilen, dem aufsen mit Gewinde versehenen Ring A und dem eigentlichen Spund B. Der in das Spundloch des Fasses hineinzuschraubende Ring A besitzt auf seiner unteren Seite, Fig. 6, zwei schräg ansteigende Flächen α und a1 und entsprechende Aussparungen, damit der Spund B mit Hülfe der an ihm befindlichen Knaggen h b1 in dem Ringel in bekannter Weise befestigt werden kann.
Um einen vollkommen luftdichten Verschlufs zwischen dem Ring α und dem Spunde B herzustellen, ist der letztere mit einer elastischen Packung c versehen, welche sich beim Festdrehen des Spundes gegen die Fläche e des Ringes A anlegt. Damit die Packung c, welche die Drehung des Spundes beim Befestigen desselben nur theilweise mitmachen kann, geschont wird, ist zwischen den Spund B und die Packung c noch ein Ring ο eingeschoben, auf welchem sich der obere Theil des Spundes bei seiner Befestigung in der Hülse A dreht. Die Scheibe ο wird von der Packung, c auf ihrem Platz gehalten, welche selbst in einer Hohlkehle des Spundes B gelagert ist.
Der innen hohle, am Boden geschlossene Spund B, Fig. 2, besitzt in der Mitte einen Ansatz i, über welchen eine gegen die inneren Seitenwandungen des Spundes anliegende, passend gestaltete Scheibe C, Fig. 2 a,. gestülpt ist. Die Scheibe C ist auf dem Ansatz i mit Hülfe der Schraube 1 drehbar befestigt. Ein Vorsprung η an der Scheibe C greift in eine entsprechende Aussparung n1 im Boden des Spundes B-, welche, wie in Fig. 3 und 4 punktirt gezeichnet ist, dem Vorsprung η bezw. der Scheibe C nur eine Drehung von ca. 12O° gestattet. Eine weitere Drehung der ' Scheibe C würde sich auf den Spund selbst übertragen. In der unteren Fläche der Scheibe C sind zwei calottenförmige Vertiefungen 2, 21 und in der oberen des Spundbodens zwei ebensolche Vertiefungen 3, 31 angeordnet, Fig. 2, 3, 3 a und 4, zwischen welchen eine Gummikugel E abwechselnd ihr Lager hat, wie weiter unten beschrieben wird. Die eine der calottenförmigen Vertiefungen 3 im Boden des Spundes, in welcher die Kugel E liegt, wenn der Spund geschlossen ist, steht durch eine schräge Bohrung x, Fig. 2, mit dem Fafsinnern in Verbindung. Diese Oeffnung χ ist durch eine dünne Membran nt; welche durch eine Schraube 4 an dem unteren Spundboden festgehalten wird, verschlossen.
In der Zeichnung, Fig. 2 und 3 a, ist das Kugelventil E so dargestellt, dafs es die Oeffnung χ versperrt.
Dreht man nun die Scheibe C in der Richtung des. auf derselben angebrachten Pfeiles,
Fig. 3 und 3 a, so wird die Kugel E aus den ' Vertiefungen 2, 3 in die Vertiefungen 21^1 gerollt und die Oeffhung χ in der Vertiefung 3 des Spundbodens freigegeben. Eine in der Scheibe C angebrachte Oeffnung x1, welche bei dieser Drehung über die Bohrung χ zu stehen kommt, vermittelt dann den Eintritt der äufseren Luft in das Fafsinnere, sobald der ä'ufsere Druck gröfser als der innere ist. Dieser Fall tritt ein, wenn man beginnt, das Fafs abzuzapfen; die Membran m giebt dann nach, und es strömt so viel Luft in das Fafs hinein, dafs ein regelmä'fsiger Abflufs der Flüssigkeit stattfinden kann. Sobald das Abzapfen aufhört, schliefst die Membran m die Bohrung χ durch ihre eigene Spannkraft.
Man setzt den Zapfen f des Schlüssels N in das Loch g der Scheibe C ein, Fig. 3 und 5, und dreht den Schlüssel in der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung so weit, bis die schmale Seite / des Schlüsselansatzes h gegen die innere Wandung des Spundes B anliegt. Da der Vorsprung η der Scheibe C die in Fig. 3 angegebene Lage hat, so mufs der Schlüssel iV bei einer weiteren Drehung in derselben Richtung Scheibe C und Spund B gemeinsam weiter bewegen. Dies ist die Stellung, welche Spund und Schlüssel einnehmen, wenn der Spund in den Ring A eingesetzt werden soll.
Soll nun das Abzapfen eines so verspundeten Fasses beginnen, so setzt man den Schlüssel wieder in der vorbeschriebenen Weise in den Spund ein und dreht ihn in der Richtung des auf der Scheibe C befindlichen Pfeiles. Bei dieser Drehung klemmt sich der Vorsprung ρ des SchlUsselansatzes h in die Rille s des Spundes B ein und dient dem Schlüssel N als zeitweiliger Drehpunkt, d. h. bei einer weiteren Drehung des Schlüssels bewegt sich die Scheibe C so weit, bis ihr Ansatz η gegen das Ende der Aussparung n1 im Spundboden stöfst, Fig. 3; hierbei gelangt die Kugel E aus den Lagern 2, 3 in die Lager 21, 31, Fig. 3 a, und giebt die Bohrung χ frei.
Will man den Spund behufs neuer Füllung des Fasses aus dem Ring A entfernen, so dreht man den Schlüssel so lange, bis sein Vorsprung ρ fest in der Rille s und seine Nasen u sich auf die Oberfläche des Spundes B legen; der Schlüssel klemmt sich hierdurch so fest gegen den Spund, dafs der letztere mit dem Schlüssel gedreht und aus dem Ring A herausgehoben werden kann.
Der neue Spund bietet den Vortheil, dafs Flüssigkeiten, auf welche die äufsere Luft zersetzend einwirkt, vor dieser Einwirkung bewahrt werden, da nur höchstens so viel frische Luft in das Fafs hineintreten kann, als demselben Flüssigkeit entzogen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. An einem Metallspunde eine in dessen Innern drehbare Scheibe fe), welche zwischen sich und dem Boden des Spundes eine elastische Kugel (E) in der Weise einschliefst, dafs diese Kugel durch Drehen der Scheibe so verschoben wird, dafs sie Lufteinlafsöifnungen im Boden des Spundes schliefst oder öffnet.
2. Zum Einsetzen und Herausheben des Spundes, sowie zum Drehen der in Anspruch 1. genannten drehbaren Scheibe (C) ein Schlüssel (N) mit Ansatz (h), Zapfen (f), Vorsprung (p) und Nasen (u) (Fig. 5 und 7).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34508D Neuerung an Metallspunden und Schlüssel zu deren Einsetzen Expired - Lifetime DE34508C (de)

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