DE345065C - Zusammensetzbarer Schrank aus gepressten Blechen - Google Patents

Zusammensetzbarer Schrank aus gepressten Blechen

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DE345065C
DE345065C DE1919345065D DE345065DD DE345065C DE 345065 C DE345065 C DE 345065C DE 1919345065 D DE1919345065 D DE 1919345065D DE 345065D D DE345065D D DE 345065DD DE 345065 C DE345065 C DE 345065C
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DE
Germany
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cabinet
sheet metal
sheets
sheet
panels
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DE1919345065D
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Degenhardt J GmbH
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Degenhardt J GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/02Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made of metal only
    • A47B47/03Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made of metal only with panels separate from the frame

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Schränke o. dgl. Behältnisse mit Wandten aus Blech, wie sie insbesondere als Kleiderschränke für Arbeiter usw. Verwendung finden, hat man bereits ohne Zuhilfenahme besoliderer Winkelstücke aus einzelnen Blechtafeln zusammengesetzt, die lediglich miteinander verschraiubt werden; diesen Vorteil der einfachen Verbindung der Blechtafeln mit-• einandler hat man aber'nur dadurch erreicht,
to daß man die Flansche einiger Blechtafeln mit einer S-förmigen öder arideren Biegung versah, die sich nur mittels besonderer Biegemaschinen herstellen läßt.
Nach der Erfindung· ist ermöglicht, bei einfächer Verbindung der Blechtafeln miteinander einen zusammensetzbaren Schrank hoher Steifigkeit lediglich mittels Blechtafeln zu schaffen, die durch Pressen mit Hilfe einfacher Preßstempel hergestellt werden. Dies
ao ist dadurch; erreicht, daß die Verbindungsteile der Blechtafeln mit den übrigen Tafeln durch: gerade Flansche gebildet werld'en, die sich an eine über den ganzen Umfang der Tafeln umlaufende,, angepreßte Versteifungsrippe anschließen. Durch die Versteifungsrippe erharfan die Blechtafeln eine hohe Festigkeit, insbesondere an ihren Kanten, welche nach Zusammensetzung des Schrankes dessen Ecken bilden, so daß durch das Zusammentreffen zweier mit derartigen Kröpfungen versehener Tafelkanten außerordentlich starre Eckpfeiler entstehen. Die Steifigkeit des Schrankes wind hierdurch so groß, daß man ohne andere Versteifungsmiftel, wie Versteifungsbolzen ο. dgl., auskommt, -
Zugleich erhalten die Blechtafeln durch die Veristeifungsrippe eine Gestalt, durch welche die gegenseitige Verschiebung der Tafeln verhütet wird' und vorstehende scharfe Blerihkanteri vermieden werden.
Um einen Schrank dieser Art bei. Wahrung seiner Vorteile bezüglich der Herstel- ' hing der Blechtafeln durch Pressen der leichten Verbindung dter Tafeln und der hohen Steifigkeit erweitern zu können, sind einige Bleche SQ ausgebildet, daß lediglich die eine Seitenwand des Schrankes- abgenommen, die Blechtafeln des einzubauenden Schrankes seitlich eingeschoben und mittels der Schrauben miteinander verbunden zu werden braueben. Die Erweiterung des Schrankes erfordert bei 'dieser Ausbildung nur einen kleinen Arbeite- undZeitaufwand und kann von jeder umgeschulten Person vorgenommen werden.
AuIf der Zeichnung sand zwei Ausfübrungsformen des Schrankes nach 'der Erfindung dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen die Vorderansicht und Seitenansicht einer Ausfübrungsform des Schrankes teilweise dm senkrechten Mittelschnitt. Abb. 3 ist ein zum Teil in Ansicht gezeichneter Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1. Abb. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 1. Abb. 5 ist der untere Teil eines Schrankes im Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 1. Abb. 6 zeigt die Vorderansicht zweier zusammengebauter Schränke zurn^ Teil in senkrechtem Mittelschnitt. Abb. 7 "1st eine zum Teil nach der Linie G-H der Abb. 6 gezeichnete Drauf-
sieht auf idiie Schranke. Abb. 8 zeigt einen Querschnitt nach der Linie I-K der Abb. 6. Der Schrank nach Abb. ι bis S setzt sich aus sechs Blechtafeln, und zwar der Vorderwand i, der Rückwand 2, den beiden Seitenwänden 3, 4, der Decke 5 und- dem Boden 6 zusammen. Die Vorderwand i,, die die Schranktür 7 trägt, hat an ihrem oberen und unteren Raind einen angebogenen geraden Flansch 8 bzw. 9. Die Rückwand 2 ist entsprechend mit geraden Flanschen io, 11 versehen. Bei der Decke 5 ist an ihrem vorderen und hinteren Rand' je ein gerader Flansch 12, 13 angebogen und beim Boden 6 je ein Flansch 14, 15. An. den Seitenwänden 3, 4 sind an allen vier Rändern angebogene gerade Flansche 16, 17 vorgesehen. Die vorderen und hinteren Flansche 16, 17 haben an ihren oberen und unteren Enden nach innen gerich-
ao tele Kröpfungen 18 von der Blechstärke. Die Flansche 12, 13, 14, 15, 16 und 17 sowie die Vorder wand! 1 und die Rückwand! 2 sind mit Löchern 19 zur Durchführung von Befestigungsschrauben 20 so versehen, daß die Loeher beim Zusammenbau des Schrankes zur Deckung kommen.
Sämtliche Blechtafel«, erhalten durch Pressen ihre Gestalt und werden dabei in ihrem mittleren Teil mit einer Vertiefung 21 versehen, so daß eine über ihren ganzen Umfang umlaufende angepreßte Versteifungsrippe 22 entsteht, an die sich die geraden Flansche 8 bis 17 anschließen, welche zur Verbindung der Tafeln miteinander dienen.
Der Schrank wird zusammengesetzt, indem die Flansche 8 und 10 über die Decke 5, die Flansche 9 und! 11 über den Boden, 6 greifen und die Flansche 16, 17 sich innen mit den Kröpfungen 18 gegen die Flanschen 12, 13, 14, 15 legen. Mittels der Schrauben 20 werden dann die Bleche miteinander fest verbunden. Es liegt dann an jeder Schrankenkante mindestens ein Flansch, der durch die angepreßte Rippe 22 gut versteift äst, wodurch der Schrank auch bei verhältnismäßig· geringer Blechstärke eine sehr hohe Steifigkeit erhält. Die Flansche 16 und 17/ legen sich dabei infolge der Kröpfungen 18 bündig gegen die Vorder- und Rückwand ι bzw. 3. Alle Blechtafeln können infolge ihrer im wesentlichen gleichen Ausgestaltung bei der ■ Beförderung zu Stapeln übereinandergelegt werden, so daß der zur Versendung eines Schrankes erforderliche Raumbedarf nur klein ist.
Um scharfe Blechkanten, mit denen man in Berührung kommen könnte, zu vermeiden, können die abgebogenen Flansche 16,17 der Seitenwände 3,4 seitlich von den Überlappungsstellen um die Stärke der damit zu verbindenden Schrankwände gekröpft sein. Eine ; besondere Attsehlagleiste für die Tür 7 |
dadhirch in Fortfall gebracht werden, daß die Leiste durch einen Flansch 23 gebildet wird, der an den Türausschnitt 24 der Vorderwand ι angebogen ist (Abb. 1 und 2).
Um den Schrank nach jeder Seite hin leicht erweitern zu können, ist die Vorderwand 1 tind die Rückwand 2 an einem der beiden seitlichen Ränder um die Blechstärke nach innen gekröpft, so daß der gekröpfte Rand 25 bzw. 26 entsteht. Die Decke 5 und der Boden 6 sind ferner an einem seitlichen Rand1; 27 bzw. 28 um die Blechstärke, am anderen seitlichen Rand 29 bzw. 30 um die doppelte Blechstärke nach innen gekröpft.
Zum Anbau eines zweiten Schrankes, z. B. an die rechte Schrankseite, wind! am Aufstellungsort des Schrankes die Seitenwand 4 nach Lösung der Schrauben 20, 'mit denen die Seitenwand befestigt ist, abgenommen. Darauf wind die einzubauende Vorderwand; 1 und die Rückwand 2 mit den Rändern 25 bzw. 26 in den Spielraum zwischen der Vorderwand I, der Rückwand 2, der Decke 5 uMd' dem Boden 6 des vorhandenen Schrankes von der Seite her eingeschoben, bis 'ihre Schra«- benlöcher 19 mit "denen des vorhandenen Schrankes sich decken. Hierbei legen sich, die Ränder 25,26 gegen die Vorder- und1 Rückwand und gegen deren Flansche 8, 9, IQ, 11. Zwischen diesen Flanschen «ad den um die doppelte Blecbstärke gekröpften Rändern 29 und 30 der Decke und des Bodens ist mun noch ein Spielraum von einer Blechstärke vorhanden. In diesen Zwischenraum wird die Decke 5 und der Boden 6 des anzubauenden Schrankes von der Seite her mit den Rändern 27 bzw. 28 eingeschoben, die nwr um die einfache Blechetärke gekröpft sind. Es kann dann eine Zwischenwand 31 eingebaut werden» die' an den seitlichen Rändern mit angebogenen Flanschten 32 versehen ist, welche sich innen gegen die Flansche 12, 13, 14, 15 legen. Die Schratten 20 werden an den Übertappungsstelleii durch die Vorderwand ι, dien Flansch 25 der zweiten Voöäerwand, den Flansch 13 bzw. 15 der Decke oder des Bodens 'und den Flansch 32 der Zwischenwand 31 geführt. Nachdem die Verschraubung an "der Rückwand ebenso vorgenommen no ist, wird die Seitenwand! 4 wiedereingesetzt. Die aus zwei zusammengesetzten Schränken bestehende Sebrankanlage zeigen die Abb. 6 bis 8. Zur Erweiterung ist hiernach nur die Abnahme einer Wand des Schrankes, die Lösung einiger Schrauben, das Einsetzen der Wände des anzubauenden Sebraskes uad das Wiedereinsetzen der abgenommenen Wand sowie die Befestigung mittels, einiger Schraube» erforderlich, eine Arbeit, die auch von einer umgeschulten Person in kurzer Zeit gieleistet werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Zusammensetzbarer Schrank aus gepreßten Blechen., gekennzeichnet durch Blechtiafeln, deren Verbindlungsteile mit den übrigen Blechtafeln durch gerade Flansche der Tafeln gebildet wenden, die sich an eine über dien ganzen Umfang der Tafeln umlaufende angepreßte Versteifungsrippe (22) anschließen, um dem Schrank bei einfacher Herstellung der Blechtafeln durch Pressen eine hohe Steifigkeit zu verleihen und dabei eine einfache Verbindung mit den benachbarten Blechtafeln zu ermöglichen.
  2. 2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abnahme der einen Seitenwand (3 bzw. 4) 'die zur Bil
    dung eines anzubauenden Scteankes diienenden Blechtafeln (1, 2, 5, 6) von der Seite her in den offenen Schrank eingeschoben und mittels in der Tiefenrichtung des Sehrankes liegender Schrauben (20) o. dgl. miteinander verbunden werden, wobei einer von den beiden seitlichen Rändern (25 bzw. 26) der Vorderwand1 (1) und der Rückwand (2) um die Blechstärke und die Decke (5) sowie der Boden (6) an einem seitlichen Rand (27 bzw. 28) ium die Blechstärke, am anderen seitlichen Rand (29 bzw. 30) um die doppelte Blechstärke gekröpft sind, um eine Schrankerweiterung ausscMießlich mit gepreßten Blechen lediglich durch seitliches Einschieben der Bleche und deren Verbindung mittels Schrauben o. dgl. zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    j; der keichsdruckerei,
DE1919345065D 1919-02-23 1919-02-23 Zusammensetzbarer Schrank aus gepressten Blechen Expired DE345065C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE345065T 1919-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE345065C true DE345065C (de) 1921-12-03

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ID=6254371

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919345065D Expired DE345065C (de) 1919-02-23 1919-02-23 Zusammensetzbarer Schrank aus gepressten Blechen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE345065C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059638B (de) * 1952-10-14 1959-06-18 Arturo Susta Moebel aus Metall mit loesbar aneinander zu befestigenden, wellblechversteiften Wandbauteilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059638B (de) * 1952-10-14 1959-06-18 Arturo Susta Moebel aus Metall mit loesbar aneinander zu befestigenden, wellblechversteiften Wandbauteilen

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