DE3448491C2 - Fördereinrichtung, insbesondere für eine Montagemaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung, insbesondere für eine Montagemaschine, wie
sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschrieben ist.
Es ist bereits eine Fördereinrichtung für eine Fertigungsanlage zum Herstellen
von Bauteilen in zwei oder mehreren Schritten bekannt - gemäß DE-OS 27 56 422 - die einen
linearen Förderweg, welcher in Teilstücken auf zur Fertigungsanlage zusammengesetz
ten Bearbeitungs- und Montagestationen angeordnet ist, aufweist. Die Förder
einrichtung weist eine Längsführung für die Werkstückträger auf, die
zwei quer zur Förderrichtung voneinander distanzierte Längsführungsbahnen
umfaßt. Den Längsführungsbahnen
sind Förderantriebe zugeordnet, die mit der Außenfläche der
Werkstückträger in Reibschluß treten. Die einzelnen Förderantriebe sind in För
derrichtung der Längsführung voneinander distanziert, so daß ein Zugang zu den
Werkstückträgern von unten her möglich ist. Die Förderantriebe sind
beiden, einander gegenüberliegenden Seitenflächen eines
Werkstückträgers zugeordnet. Diese Förderantriebe greifen spielfrei am Werk
stückträger an und sind durch Reibungsrollen gebildet. Um einen einwandfreien Vorschub
der Werkstückträger zu ermöglichen und ihrer Wirkung als Reibantrieben zu entsprechen,
müssen sie quer zur Vorschubrichtung eine entsprechende Elastizität aufweisen. Dement
sprechend ist die Position des Werkstückträgers in Richtung quer
zu seiner Fortbewegungsrichtung nicht eindeutig definiert.
Daher werden die Werkstückträger bei der vorbekannten Fördereinrichtung im Bereich der Arbeitssta
tionen mittels spezieller Werkzeuge ausgerichtet und exakt positioniert.
Weiter ist eine Vorschubvorrichtung bekannt - gemäß DE-OS 24 25 726 - bei der ein An
triebsaggregat in einer Führungsschiene angeordnet ist, welches über Reibrollen in der Füh
rungsschiene abgestützt ist. Die Reibrollen sind mit dem Antriebsmotor verbunden und auf
einer Höhenführungsbahn abgestützt. Zur Seitenführung dienen in einem Führungsschlitz
angeordnete Rollen. Bei einer Abnützung dieser Rollen ist keine exakte Seitenführung gege
ben. Dies ist bei der bekannten Vorschubvorrichtung aber auch nicht notwendig, da keine
unmittelbare Positionierung eines Werkstückträgers über den Vorschubantrieb erfolgt.
Bei einer anderen bekannten Vorschubvorrichtung - gemäß DE-OS 26 40 593 - ist zur
Seiten- und Höhenführung einer Kette ein Schienensystem angeordnet, welches durch die
Ausnutzung der Schwerkraftwirkung eine spielfreie Führung der Kettenglieder ermöglichen
soll. Durch die an gegenüberliegenden Seitenführungsbahnen gleichzeitig anliegen
den Seitenführungsrollen bedarf die Herstellung eines derartigen Schienensystems sehr hoher
Genauigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fördereinrichtung für
Werkstückträger zu schaffen, deren Antriebs- und Führungsvorrichtungen derart
angeordnet sind, daß eine exakte seitliche Führung der
Werkstückträger ohne Verwendung von weiteren
Vorrichtungen ermöglicht wird.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 1
angegebenen Merkmale gelöst.
Die Vorteile einer derart ausgebildeten Fördereinrichtung liegen darin, daß
nur eine Seitenführungsbahn benötigt wird, und die Vorschubvorrichtung gleichzeitig eine
Seitenführungsfunktion übernimmt. Gleichzeitig ist eine wechselweise Anordnung der Sei
tenführungsbahn bzw. der Vorschubvorrichtung, je nach Platzverhältnissen, auf der einen
oder anderen von zwei Tragleisten oder auch an beiden Tragleisten möglich. Diese sind Be
standteile des Werkstückträgers, weshalb sowohl die Vorschubvorrichtung als auch die Vor
richtung zum Führen des Werkstückträgers unmittelbar auf diesen einwirken und so eine ex
akte Antriebsübertragung sowie Führung ermöglichen. Dadurch wird auch gegenüber dem,
eine Führungsleiste mit einer Seitenführungsbahn tragenden Werktisch eine ständig gleich
bleibende äußerst exakte Position und Lage erzielt, so daß im Bereich von Arbeits- bzw. Be
arbeitungsstationen in überwiegendem Maß ohne weitere Positionierung in Richtung quer
zur Förderrichtung eine Bearbeitung bzw. Montage oder ein Fügevorgang auf den
Werkstückträgern vorgenommen werden kann. Dies erleichtert und verkürzt die
Zentrierung der einzelnen Werkstückträger in jeder Montage- bzw. Bear
beitungsstation und es können damit die Kosten einer derartigen Fördereinrichtung, bedingt
durch den verminderten Aufwand für die Zentriervorrichtung in den einzelnen Montage- bzw.
Bearbeitungsstationen, verringert werden. Dazu kommt als Vorteil, daß
durch die ständige exakte Positionierung ein ruhiger Lauf der Werkstückträger sichergestellt
werden kann. Es kann daher mit höheren Fördergeschwindigkeiten gearbeitet werden. Wei
ter fallen beispielsweise auch nur lose am Werkstückträger aufgelegte Teile während des
Transportes nicht herunter, da ein Schlingern des Werkstückträgers zuverlässig ausgeschal
tet ist. Darüberhinaus wird dadurch, daß die am Werkstückträger vertikal gelagerten Rollen
an ihre, an der Führungsleiste angeordnete Seitenführungsbahn angepreßt werden, mit der
Vorschubvorrichtung eine spielfreie Anlage der Führungsorgane der Werkstückträger an der
Seitenführungsbahn und gleichzeitig eine höhere Reibkraft zwischen dem Vorschubantrieb
und den Werkstückträgern erreicht, so daß größere Vorschubkräfte bei schweren
Werkstücken ohne Schlupf von der Vorschubvorrichtung auf die Werkstückträger übertragen werden kön
nen. Dies bewirkt auch kontinuierliche Reibungsverhältnisse, wie sie für eine präzise Vor
schubbewegung notwendig sind.
Von Vorteil ist eine Ausführungsform nach Patentanspruch 2, bei der durch den schrägen
Verlauf der Seitenfläche zur Drehachse der Vorschubvorrichtung eine in Richtung der Hö
henführungsbahn gerichtete Auflagekraftkomponente ausgeübt wird, die ein Hochwandern
bzw. Abheben des Werkstückträgers von der Höhenführungsbahn verhindert. Ein
weiterer Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß die
Vorschubvorrichtungen wechselweise in unterschiedlichen Längsseitenbereichen der
Werkstückträger angeordnet werden können und sich trotzdem jeweils geschützt
unterhalb der Werkstücke bzw. der Werkstückträger befinden. Dadurch können bei der Be
arbeitung herabfallende Teile sich nicht zwischen den Seitenflächen und den diesen zuge
ordneten Vorschubantrieben bzw. deren Rollen verklemmen.
Eine Ausbildungsvariante nach Patentanspruch 3 ermöglicht es, mit einer einzigen Tragleiste
auszukommen, wobei der Vorteil der wahlweisen Anordnung der Vorschubvorrich
tung zwischen bzw. außerhalb der Höhenführungsbahnen beibehalten werden kann und die
Anzahl von erforderlichen, die Vorrichtung zum Führen der Werkstückträger bildenden
Bauteile reduziert wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt Patentanspruch 4, wodurch nicht nur die Anlage
flächen für die wahlweise anzuordnenden Vorschubvorrichtungen, sondern auch die Seiten
führungsbahnen in einem Längsseitenbereich des Werkstückes bzw. Werkstückträgers ange
ordnet werden können.
Vorteilhaft ist weiter eine Variante nach Patentanspruch 5, wodurch die den Längsseiten
flächen der Werkstückträger benachbarten Bereiche von der Vorschubvorrichtung frei gehal
ten und für die Montage von Zuführ- bzw. Handhabungsvorrichtungen genutzt werden kön
nen.
Schließlich ist eine Weiterbildung nach Patentanspruch 6 von Vorteil, welche die Ausübung
einer definierten Vorschubkraft ermöglicht, da zusätzlich zum Reibschluß zwischen der För
derrolle und der Seitenfläche der Tragleiste auch noch die durch die Verformung der Förder
rolle ausgeübte Preßkraft den Vorschub der Werkstückträger begünstigt. Diese Preßkraft
stellt gleichzeitig eine spielfreie Anlage der Führungsorgane an der Seitenführungsbahn si
cher.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird diese im folgenden anhand der
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Fördereinrichtung in Stirnansicht, teilweise ge
schnitten;
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung im Schnitt,
gemäß den Linien II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Fördereinrichtung gemäß den Fig.
1 und 2 mit einem teilweise dargestellten der Fördereinrichtung zugeord
neten Werkstückträger;
Fig. 4 eine Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung in
Stirnansicht, teilweise geschnitten.
In Fig. 1 ist ein Maschinentisch 1 einer Montagemaschine 2, auf dem eine Fördereinrich
tung 3, eine Handhabungsvorrichtung 4 und eine Zuführvorrichtung 5 für zu verarbeitende
Montageteile 6 angeordnet ist, dargestellt. Die Fördereinrichtung 3 dient zum Transport von
Werkstücken 7 die, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel auf Werkstückträgern 8 ange
ordnet sind.
Auf dem Werkstückträger 8 sind im Bereich der beiden Längsseiten 9, 10 Tragleisten 11, 12
befestigt. Auf den voneinander abgewendeten Seitenflächen 13, 14 sind auf Achsen 15 Rol
len 16, 17 gelagert. Auf vertikalen Achsen 18 sind Rollen 19, 20 drehbar angeordnet. Den
einander zugewendeten Seitenflächen 21, 22 der Tragleisten 11, 12
sind wahlweise durch Förderrollen 23 gebildete Vorschubvor
richtungen 24 zugeordnet.
Die Höhenführungsbahnen 27 sind auf
Führungsleisten 29 angeordnet, die gleichzeitig auch die Seitenführungsbahnen 30, 31 bil
den. An diesen Seitenführungsbahnen 30, 31 kommen wahlweise die als Seitenführungsorga
ne 32 dienenden Rollen 19 oder 20 zur Anlage.
Selbstverständlich ist es möglich, die Führungsleisten 29 nur in jenen Bereichen mit entspre
chend bearbeiteten Seitenführungsbahnen 30, 31 zu versehen, in welchen die Vorschubvor
richtungen 24 der jeweiligen Führungsleiste 29 zugeordnet sind. Die Förderrollen 23 können
über lastabhängige Kupplungen 33 mit Mitnahmerollen 34 verbunden sein. Die Mitnahme
rollen 34 der im Abstand hintereinander angeordneten Förderrollen 23 werden über An
triebselemente 35, z. B. Zahnriemen oder Ketten oder dgl., untereinander und mit einem zen
tralen Antriebsmotor 36, der am Maschinentisch 1 befestigt ist, verbunden.
In Fig. 2, die den Werkstückträger 8 in einer Bearbeitungsstation zeigt,
ist schematisch angedeutet, daß die Mitnahmerollen 34 unterschiedliche Durch
messer haben. Damit wird erreicht, daß bei gleichzeitigem Antrieb aller Förderrollen 23 über
ein zentrales Antriebselement 35 die Rotationsgeschwindigkeit der einzelnen Förderrollen
23 unterschiedlich ist. Somit kann eine kontinuierliche Verzögerung des in die Bearbei
tungsstationen einlaufenden Werkstückträgers 8 und nach Beendigung der Montagearbeiten
eine kontinuierliche Beschleunigung beim Ausfahren aus der Montagestation in Förderrich
tung - Pfeil 37 - erreicht werden.
In Fig. 3 ist ersichtlich, daß ein Abstand 41 zwischen der Drehachse 25 und der Seitenfüh
rungsbahn 30 geringer ist als ein Radius 42 der Förderrolle 23, was seine Ursache
in dem elastischen Material der Förderrolle 23 hat.
Wie weiter aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, ist es durch die Gestaltung der Länge
der Tragleiste 11 möglich, die Anzahl der gleichzeitig im Eingriff stehenden Förderrollen 23
zu bestimmen. Durch die Anzahl der Förderrollen 23, die gleichzeitig mit der Tragleiste 11 in
Eingriff stehen, kann somit in einfacher Weise auf unterschiedliche Werkstückgewichte
bzw. Vorschubgeschwindigkeiten bzw. Beschleunigungen der Werkstückträger 8 abgestellt
werden.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der Fördereinrichtung 3 ge
zeigt, bei der es möglich ist, daß die Förderrollen 23
entweder die innere Seitenfläche 21 oder die
äußere Seitenfläche 13 der Tragleiste 11
beaufschlagen. Falls die Förderrollen 23 innerhalb
der Führungsleisten 29 angeordnet sind, stützt
sich die Rolle 19 auf der Seitenführungsbahn
30 der linken Führungsleiste 29 ab, falls
die Förderrollen 23 außerhalb der Führungsleisten 29
angeordnet sind, stützt sie sich auf der
Seitenführungsbahn 31 der weiteren
Führungsbahn 29 ab.
Damit ist es möglich, im Bereich der anderen Längsseite 10 des Werkstückträgers 8 ledig
lich Höhenführungsorgane 28 und eine Höhenführungsbahn 27 vorzusehen, so daß die hö
henmäßige Führung des Werkstückträgers 8 gewährleistet ist. Die Seitenführung des Werk
stückträgers 8 erfolgt dann ausschließlich im Bereich der Längsseite 9 des Werkstückträgers
8. Die Höhenführung im Bereich der Längsseite 9 erfolgt über ein Höhenführungsorgan 28,
welches ebenso durch eine Rolle 17 gebildet sein kann.
Bei dieser Ausführungsform ist ein Abstand 44 - quer zur Förderrichtung - zwischen den
beiden Seitenführungsbahnen 30, 31 geringer als der Abstand zwischen den beiden Höhen
führungsbahnen 27 bzw. die Breite des Werkstückträgers 8 quer zur Förderrichtung.
Mit dieser Ausführungsform ist es daher möglich, die Förderrollen 23 wahlweise innerhalb
bzw. außerhalb der Höhenführungsbahnen 27 anzuordnen. Damit ist es weiter möglich, den
Bereich zwischen den beiden Höhenführungsbahnen 27 frei zu halten, so daß die Unterseite
des Werkstückträgers 8 über die gesamte Fläche für Bearbeitungsvorgänge bzw. Drehvor
richtungen und dgl. zugänglich ist. In diesem Fall ist es auch möglich, das Seitenführungsor
gan 32 zur Seitenführung außerhalb der beiden Höhenführungsbahnen 27 anzuordnen.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung sind die Seitenflächen 21, 22 gegenüber der
Vertikalen geneigt, wobei deren Abstand in Richtung des Werkstückträgers 8 abnimmt. Da
durch wird eine Kraftkomponente in Richtung der Höhenführungsbahn 27 auf die
Tragleiste 11 ausgeübt, so daß eine exakte höhenmäßige Führung des Werkstückträgers 8 er
reicht ist.
Wie ersichtlich, ist es also möglich, den Werkstückträger 8 entweder mit der in vollen Li
nien gezeichneten oder mit der in strichlierten Linien gezeichneten Vorschubvorrichtung 24
anzutreiben. Mit der jeweils zum Eingriff gelangenden Vorschubvorrichtung 24 wird dann
das Seitenführungsorgan 32 spielfrei an die jeweils zugeordnete Seitenführungsbahn 30, wie
in vollen Linien dargestellt, oder bei Verwendung der in strichlierten Linien dargestellten
Vorschubvorrichtung 24 an die Seitenführungsbahn 31 spielfrei angelegt. Dadurch erfolgt
eine exakte Zentrierung des Werkstückträgers 8, wobei bei Verwendung elastischer Rollen 19
oder einer entsprechenden Anpreßkraft durch die Fördereinrichtung 3 die kontinuierliche
spielfreie Führung des Werkstückträgers 8 entlang der jeweiligen Seitenführungsbahn 30, 31
sichergestellt ist.
Die spielfreie Führung der
Seitenführungsorgane 32 an den Seitenführungsbahnen 30, 31 wird durch eine entsprechende,
mit den Förderrollen 23 ausgeübte seitliche Anpreßkraft 45 erzielt, wie dies in Fig. 4
schematisch angedeutet ist. Diese Anpreßkraft 45 kann durch eine Verformung der
elastischen Förderrolle 23 oder durch eine entsprechende Vorspannung der Vorschubvor
richtung 24 in Richtung der gegenüberliegenden Seitenführungsbahn 30 bzw. 31 erfolgen.
Hierzu kann die Vorschubvorrichtung 24 bzw. die Tragleiste 11 auf einem Tragkörper ange
ordnet sein, der gegenüber dem Maschinentisch 1 mittels Kraftantrieben zur Ausübung einer
Druckkraft in Richtung der Seitenführungsbahn 30, 31 abgestützt sein kann.
Claims (6)
1. Fördereinrichtung, insbesondere für eine Montagemaschine, bestehend
aus Werkstückträgern und Maschinentischen, die zwei quer zur Förderrichtung von
einander distanzierte Vorrichtungen zum Führen der Werkstückträger und eine einer
Seitenfläche des Werkstückträgers zugeordnete Vorschubvorrichtung aufweisen, da
durch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Führen der Werkstückträger (8)
als Führungsleisten (29) ausgebildet sind, von denen jede eine Höhenführungs
bahn (27) und zumindest eine eine Seitenführungsbahn (30; 31) aufweist und daß
die Seitenflächen der Werkstückträger (8) als Tragleisten (11, 12) ausgebildet sind,
an denen auf horizontalen und vertikalen Achsen (15, 18) Rollen (16, 17, 19, 20)
gelagert sind, wobei die horizontal gelagerten Rollen (16, 17) auf den Höhenfüh
rungsbahnen (27) und die vertikal gelagerten Rollen (19, 20) auf den Seitenführungs
bahnen (30, 31) abrollen und daß die Vorschubvorrichtung (24) auf eine Tragleiste
(11, 12) einwirkt und derart ausgebildet ist, daß die vertikal gelagerten Rollen (19,
20) an ihre Seitenführungsbahn (30, 31) angepreßt werden.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorschubvorrichtung (24) der inneren Seitenfläche (21, 22) einer Tragleiste (11, 12)
zugeordnet ist, die mit der Drehachse (25) der Vorschubvorrichtung (24) einen in
Richtung des Werkstückes (7) geöffneten Winkel (26) einschließt.
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Höhenführungsbahn (27) zugeordnete Rolle (16) zwischen den beiden Sei
tenflächen (13, 21; 14, 22) der Tragleiste (11 bzw. 12) angeordnet ist.
4. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der Tragleisten (11, 12)
lediglich eine an einer horizontalen Achse (15) gelagerte
Rolle (16, 17) aufweist, wobei die zugehörige Führungsleiste
(29) nur eine Höhenführungsbahn (27) aufweist,
während die andere Tragleiste (11, 12) sowohl eine
an einer horizontalen Achse (15) gelagerte
Rolle (16, 17) als auch eine an einer vertikalen
Achse (18) gelagerte Rolle (19, 20) aufweist, wobei
die zugehörige Führungsleiste (29) sowohl eine
Höhenführungsbahn (27) als auch eine Seiten
führungsbahn (30, 31) aufweist, und wobei
der letzteren Führungsleiste (29) eine weitere
Führungsleiste (29) mit lediglich einer
Seitenführungsbahn (30, 31) zugeordnet ist.
5. Fördereinrichtung Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand (44) zwischen den mit Seiten
führungsbahnen (30, 31) versehenen Führungsleisten
(29) kleiner ist als der Abstand zwischen
den mit Höhenführungsbahnen (27) versehenes
Führungsleisten (29).
6. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Förderrolle (23) aus einem elastischen Kunststoff gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843411452 DE3411452C2 (de) | 1983-03-29 | 1984-03-28 | Fördereinrichtung für Werkstückträger, insbesondere für eine Montagemaschine |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0111783A AT393819B (de) | 1983-03-29 | 1983-03-29 | Foerdereinrichtung fuer werkstuecke bzw. werkstuecktraeger, insbesondere fuer eine montagemaschine |
| AT36084A AT391302B (de) | 1984-02-06 | 1984-02-06 | Foerdereinrichtung fuer werkstuecktraeger in einer montagemaschine |
| DE19843411452 DE3411452C2 (de) | 1983-03-29 | 1984-03-28 | Fördereinrichtung für Werkstückträger, insbesondere für eine Montagemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3448491C2 true DE3448491C2 (de) | 1997-05-15 |
Family
ID=27146200
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|---|---|---|---|
| DE3448491A Expired - Fee Related DE3448491C2 (de) | 1983-03-29 | 1984-03-28 | Fördereinrichtung, insbesondere für eine Montagemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3448491C2 (de) |
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1984
- 1984-03-28 DE DE3448491A patent/DE3448491C2/de not_active Expired - Fee Related
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