DE3445342C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Laserstrahlbelichtungssystem
insbesondere für einen Laserdrucker, mit einem optischen
Pfad, der eine Laserlichtquelle, einen akustisch-optischen
Modulator, einen polygonalen Drehspiegel, ein optisches
Abbildungssystem und ein weiteres optisches System umfaßt,
wobei ein Aufzeichnungsstrahl und ein Steuerstrahl erzeugt
werden, und der Steuerstrahl mit Hilfe des weiteren
optischen Systems auf eine Ortsbestimmungsskala geleitet
wird und die Lage des Steuersignals in der
Ortsbestimmungsskala über eine Fotodetektoreinrichtung
erfaßt wird.
Aus der DE-OS 25 11 716 ist ein optischer Drucker mit
seriellem Pufferspeicher bekannt, welcher Binärwörter
unterschiedlicher Länge verarbeitet. Dort wird ein von der
Laserlichtquelle kommender Laserstrahl erst durch einen
Strahlenteiler in einen Aufzeichnungsstrahl und in einen
Steuerstrahl aufgeteilt. Bis zu einem polygonalen
Drehspiegel hin verlaufen jedoch der Steuerstrahl und der
Aufzeichnungsstrahl auf gemeinsamem Pfad und durch
gemeinsame optische Glieder. Die Aufteilung erfolgt
demzufolge erst nach dem polygonalen Drehspiegel. Auch ist
es nachteilig, daß durch das Ein- und Ausschalten eines
Ultraschall-Lichtmodulators das Signalniveau des
Steuerstrahls starken Schwankungen unterworfen ist,
wodurch die Sicherheit der Steuerung mit Hilfe des
Steuerstrahls vermindert wird. Auch lassen sich der
Strahldurchmesser des Aufzeichnungsstrahls und der
Strahldurchmesser des Steuerstrahls nicht aufeinander
abstimmen, um z. B. ein niedriges Signal-Rauschverhältnis
zu erreichen.
Aus der DD-PS 1 44 322 ist ein Laserdrucker insbesondere
für Mikrofilmaufzeichnungen bekannt. Von einer
Laserlichtquelle ausgehende Strahlen werden in einen
Hauptstrahl sowie in einen Pilotstrahl aufgeteilt, wobei
der Hauptstrahl durch einen akusto-optischen Modulator
geleitet wird. Der Pilotstrahl und der Hauptstrahl werden
dann über optische Glieder wieder zusammengeführt und
durch nachfolgende optische Elemente geleitet. In dem
nachfolgenden gemeinsamen Strahlengang befindet sich ein
Ausblendteilerspiegel, der bewirkt, daß ein Teilstrahl
durch einen ersten Polygon-Glaskörper geleitet wird,
während ein abgelenkter Strahl über eine Abbildungsoptik
einem weiteren Polygon-Glaskörper zugeführt wird. Der
Laserdrucker ist nicht geeignet, in einfacher Weise
Ungenauigkeiten einer Ortsbestimmungsskala auszugleichen.
Aus der DE-OS 32 19 894 ist ein
Inkremental-Digital-Umsetzer bekannt, bei dem die Signale
einer Fotodetektoreinrichtung auf einen Frequenzteiler
gegeben werden. Hierdurch soll die Lage eines bewegbaren
Gegenstandes auch bei der Bewegung in falscher
Bewegungsrichtung mit erhöhter Genauigkeit erfaßt werden.
Die Taktfrequenz ist nicht veränderbar.
Aus der US-PS 39 05 705 ist ein optisches Meßgerät
bekannt, bei dem ein Meßbereich einer Lasermeßeinrichtung
durch die Signale eines Impulsgenerators gespreizt werden
kann. Dieser Impulsgenerator ist jedoch nicht regelbar.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein
Laserstrahlbelichtungssystem der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei dem die Ungenauigkeiten der
Ortsbestimmungsskala ausgeglichen werden können und bei
gegebener Ortsbestimmungsskala ein feinerer
Aufzeichnungsabstand erzielt werden kann.
Diese Aufgabe wird für ein Laserstrahlbelichtungssystem
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die
Ausgangssignale der Fotodetektoreinrichtung als
Triggersignale einem Impulsgenerator zugeführt werden, der
eine Taktfrequenz aufweist, die größer ist als die
Frequenz der Ausgangssignale, und daß die Ausgangssignale
des Impulsgenerators als Bezugsimpulse für eine
Aufzeichnung dem akustisch-optischen Modulator zugeführt
werden.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die Ausgangssignale
der Fotodetektoreinrichtung als Triggersignale ausgewertet
werden und als solche dem Impulsgenerator zugeführt
werden. Die Ausgangssignale dieses Impulsgenerators dienen
dann als Bezugssignale für den akustisch-optischen
Modulator. Das Zusammenwirken dieser Merkmale mit den
Merkmalen des Oberbegriffes ergibt den Vorteil, daß
gleichzeitig sowohl der Aufzeichnungsstrahl als auch der
Steuerstrahl auf einer gemeinsamen Ebene fokussiert
werden. Auch ist es vorteilhaft, daß die
Aufzeichnungsposition mit hoher Präzision und ohne
Vergrößerung des Laserdruckers bewirkt werden kann, und
zwar im sog. Echtzeitbetrieb, d. h. während der
Aufzeichnung. Da die Taktfrequenz der Triggersignale
größer ist als die Frequenz der Ausgangssignale, kann in
vorteilhafter Weise eine hohe Präzision in der Steuerung
des akustisch-optischen Modulators erzielt werden.
Weitere Ausgestaltungen finden sich in den Ansprüchen 2
und 3.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Fig. 1
bis 7 dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
des Laserbelichtungssystems nach der Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht einer Form einer
Ortserfassungsskala;
Fig. 3 ein Diagramm, in dem das mittels der
Ortserfassungsskala erfaßte Ortsbestimmungssignal
aufgezeichnet ist;
Fig. 4 ein Diagramm zur Darstellung des Signalniveaus des
Steuerstrahls, das mittels des gewöhnlichen
Systems schwankt;
Fig. 5 eine Aufsicht der Beziehung der Durchmesser der
Laserstrahlen und der Aufzeichnungsabstände;
Fig. 6 ein Schaltbild einer Form eines Generators für den
Aufzeichnungsabstand mittels eines
Bezugstaktimpulsoszillators; und
Fig. 7 einen Zeitplan zur Darstellung der Ordnung, in der
die Abstände erzeugt werden.
Fig. 1 zeigt ein Laserstrahlbelichtungssystem mit einer
optischen Ortsbestimmungseinrichtung für den
Aufzeichnungsstrahl mittels des Steuerstrahls. Der von
einer Laserstrahlquelle 11 ausgegebene Laserstrahl wird
durch einen Ultraschallichtmodulator 12 und einen
Strahlspreizer 13 auf einen polygonalen Drehspiegel 14
projiziert, an dem der Laserstrahl reflektiert wird.
Darauf gelangt der Strahl durch eine fR-Linse 15 und einen
Umlenkspiegel 16 und wird auf eine Filmfolie 17 (zu
belichtendes Material) projiziert. Wenn der polygonale
Drehspiegel gedreht wird, wird der die Filmfolie 17
erreichende Laserstrahl in x-Richtung abgetastet.
Andererseits wird die Filmfolie 17 in y-Richtung mittels
eines Zuführmechanismus (nicht gezeigt) angetrieben. Somit
wird die gewünschte Aufzeichnung in zweidimensionaler
Richtung vorgenommen. Der zu der Filmfolie 17 geleitete
Laserstrahl ist ein Strahl erster Brechungsordnung. Die
fR-Linse 15 unterscheidet sich von einer normalen
fotografischen Linse und der Fourierwandlerlinse. Sie
weist jedoch eine derartige Eigenschaft auf, daß die
Bildhöhe Y gleich fR ist, wobei f die Brennweite und R der
Einfallswinkel ist. Das heißt, die fR-Linse kann in einem
breiten Bereich als bildausbildende Linse für ein
Belichtungssystem dieser Art verwendet werden, da der
mittels des polygonalen Drehspiegels 14 reflektierte
Laserstrahl linear auf der Filmfolie 17 reproduziert wird.
Ein Strahlspalter 30 (Halbspiegel) ist vor dem
Ultraschallichtmodulator 12 angeordnet, um den Laserstrahl
von der Laserstrahlquelle 11 zur Erhaltung eines
Steuerstrahls M zu teilen. Es ist ein optischer
Steuerstrahlumgehungsweg 31 vorgesehen, durch den der
Steuerstrahl M auf den polygonalen Drehspiegel 14 geleitet
wird, ohne daß er durch den Ultraschallichtmodulator 12
und den Strahlspreizer 13 hindurchgeht. Auch ist ein
weiterer Strahlspreizer 32 im optischen
Steuerstrahlungsumgehungsweg 31 vorgesehen. Der optische
Steuerstrahlungsumgehungsweg 31 umfaßt drei Spiegel 33. Der
Steuerstrahl M nimmt eine Richtung ein, die mit einer
Ebene der gleichen Weise wie der Aufzeichnungsstrahl auf
den polygonalen Drehspiegel auftrifft. Der durch das Ein-
und Ausschalten des Ultraschallichtmodulators 12 erzeugte
Strahl nullter Ordnung wird mittels einer Abschirmplatte
34 für den Strahl nullter Ordnung abgeschirmt, so daß er
nicht das optische Aufzeichnungssystem erreicht.
Diese Anordnung ist so ausgelegt, daß der von der
Laserstrahlquelle 11 ausgesandte Laserstrahl mittels des
Strahlspalters 30 in den Aufzeichnungsstrahl B, der durch
den Ultraschallichtmodulator 12 geleitet wird, und den
Steuerstrahl M, der durch den optischen
Steuerstrahlumgehungsweg 31 geleitet wird, geteilt wird.
Genau wie bei dem gewöhnlichen System gelangt der
Aufzeichnungsstrahl B durch den Ultraschallichtmodulator
12, den Strahlspreizer 13, den polygonalen Drehspiegel 14,
die fR-Linse 15 und den Umlenkspiegel 16 zur Filmfolie 17.
Der Laserstrahl wird dann über der Filmfolie 17 in
x-Richtung abgetastet, um das latente Bild auf der
Filmfolie 17 durch das Ein- und Ausschalten des
Ultraschallichtmodulators 12 aufzuzeichnen.
Andererseits gelangt der Steuerstrahl M über den optischen
Steuerstrahlumgehungsweg 31, den darin angeordneten
Strahlspreizer 32 zum polygonalen Drehspiegel 14. Nach der
Reflexion durch den polygonalen Drehspiegel 14 gelangt der
Steuerstrahl durch die fR-Linse 15 in gleicher Weise wie
der Laserstrahl B und wird von dem Umlenkspiegel 16
reflektiert. Der Steuerstrahl wird dann in Richtung der
Filmfolie 17 umgelenkt und von dem Strahlablenker 18
reflektiert, um auf die Ortsbestimmungsskala 19
aufzutreffen. Der auf die Ortsbestimmungsskala 19
auftreffende Steuerstrahl M trifft auf einen
Kondensorspiegel 20 auf und gelangt von dort zu dem
fotoelektrischen Wandler 21. Die Abtaststellung des
Steuerstrahls M wird mittels des Ausgangs des Wandlers 21
nach dem obengenannten Prinzip erfaßt. Die Abtastposition
des Laserstrahls M wird indirekt durch die erfaßte
Abtastposition des Steuerstrahls erfaßt, um somit das Ein-
und Ausschalten des Modulators 12 zu steuern.
Der Lichtwandlerspiegel 20 ist so ausgebildet, daß er
jeden durch die Ortsbestimmungsskala 19 gelangenden
Steuerstrahl auf den fotoelektrischen Wandler 21 leitet.
Statt des Wandlerspiegels kann ebenfalls eine optische
Faser zur Leitung des Strahls zum elektrischen Wandler 21
verwendet werden, wie dies dem Fachmann bekannt ist.
Die Ortsbestimmungsskala 19 erstreckt sich in x-Richtung,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, und umfaßt ein Gitter,
das abwechselnd angeordnete durchlassende Abschnitte 22
und abschirmende Abschnitte 23 aufweist, die schlitzförmig
ausgebildet sind, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn der
Steuerstrahl über die gesamte Skala abgetastet wird, wird
ein Skalaerfassungssignalimpuls der durchlassenden
Abschnitte erfaßt, wie dies schematisch in Fig. 3
dargestellt ist. Jeder der Abstände p wird normalerweise
so bestimmt, daß er mit einem Auflösungsvermögen des
Aufzeichnungsstrahls übereinstimmt. Daß der Impuls immer
dann erzeugt wird, wenn der Steuerstrahl durch den
durchlassenden Abschnitt 22 gelangt, eine Stelle des
Steuerstrahls in x-Richtung, kann eine Stelle des
Aufzeichnungsstrahls, der die Filmfolie 17 abtastet, in
x-Richtung bestimmt werden. Entsprechend wird die dem
Ultraschallichtmodulator 12 zugeführte Ultraschallwelle in
Abhängigkeit von der Stelle des Erfassungssignals ein- und
ausgeschaltet, um eine genaue Aufzeichnung auf der
Filmfolie 17 durchzuführen. Bei einer derartigen
Rückkopplung kann jedoch, auch wenn die
Drehgeschwindigkeit des polygonalen Drehspiegels 14, die
reflektierende Fläche oder die fR-Linse 15 eine
unzureichende Genauigkeit oder Leistung aufweisen, der
Ultraschallichtmodulator 12 ein- und ausgeschaltet werden,
während er eine Stellung des Aufzeichnungslaserstrahls,
der tatsächlich die Filmfolie 17 abtastet, erfaßt. Somit
kann man eine genauere und präzisere Aufzeichnung erhalten.
Bei einem bekannten Laserbelichtungssystem, das mit einem
nicht abgelenkten Steuerstrahl M arbeitet, weist dieser
den gleichen Weg auf wie der Laserstrahl B. Der
Ultraschallichtmodulator 12 sendet Strahlen nullter und
erster Ordnung aus, die beim bekannten
Laserbelichtungssystem als Aufzeichnungsstrahl bzw.
Steuerstrahl verwendet werden. Die Strahlen nullter und
erster Ordnung werden nicht gleichzeitig bei gleichem
Niveau abgestrahlt. Insbesondere ist die Beziehung
zwischen den Strahlen nullter und erster Ordnung so, daß
der Strahl nullter Ordnung bei einem niedrigen Niveau
ausgesendet wird, wenn der Strahl erster Ordnung
ausgesendet wird. Hierdurch ergibt sich, daß das
Signalniveau des Steuerstrahls durch das Ein- und
Ausschalten des Ultraschallichtmodulators 12 stark
schwankt. Fig. 4 zeigt schematisch die Schwankungen des
Signalniveaus des Steuerstrahls und die mittels der
Ortsbestimmungsskala 19 erzeugte Signalwellenform.
Schwankungen in dem Signalniveau führen zu einer Minderung
der Genauigkeit der Erfassung der Stelle des Steuerstrahls
und machen die Anordnung des Systems kompliziert, da eine
Korrektur erforderlich ist, um ein gleichförmiges Niveau
zu erreichen. Wie bereits erwähnt, gelangen bei dem
bekannten Belichtungssystem der Aufzeichnungsstrahl wie
auch der Steuerstrahl durch den gleichen einzigen
Strahlspreizer 13. Aus diesem Grund ist der optimale
Strahldurchmesser, wenn er für den Aufzeichnungsstrahl
eingestellt wurde, für den Steuerstrahl zu groß, so daß es
Schwierigkeiten gibt, ein gewünschtes
Signal-Rauschverhältnis (SN-Verhältnis) zu erhalten. Es
ist bekannt, daß der Strahlspreizer 13 umgekehrt verwendet
wird und zur Vergrößerung des Strahldurchmessers dient.
Der Durchmesser D des Laserstrahls zur Aufzeichnung liegt
in der Größenordnung von 2p = D in bezug auf einen Abstand
p (gleich dem Abstand p der durchlassenden Abschnitte 22
in Fig. 2) bei der Ein-Aus-Wirkung, wie in Fig. 5
dargestellt, um eine gerade Linie u. ä. aufzuzeichnen,
wobei es erforderlich ist, die benachbarten Abstände in
geeigneter Weise zu überlappen. Wenn der Steuerstrahl
einen Durchmesser D aufweist, der größer als der Abstand p
der durchlassenden Abschnitte 22 ist, ergibt sich die
Schwierigkeit, das gewünschte SN-Verhältnis zu erhalten,
wie in Fig. 2 dargestellt, wenn der durchlassende
Abschnitt abgetastet wird. Der Durchmesser des
Steuerstrahls sollte kleiner als der Abstand p sein,
vorzugsweise in der Größenordnung von p/₂, um das
SN-Verhältnis zu erhalten. Bei dem obenerwähnten
Wandlerbelichtungssystem weisen der Aufzeichnungsstrahl
und der Steuerstrahl den gleichen Durchmesser auf, so daß
einer der Strahlen somit geopfert wird.
Im Unterschied zum Steuerstrahl des bekannten Systems
gelangt der Steuerstrahl M des vorliegenden Systems durch
den optischen Steuerstrahlumgehungsweg 31, ohne daß er
durch den Ultraschallichtmodulator 12 gelangt, so daß
keine Ungleichheit im Signalniveau wie bei dem
gewöhnlichen System erzeugt wird. Somit kann die Stellung
des Steuerstrahls M, d. h. des Laserstrahls B, mittels des
stabilen Signals mit hoher Genauigkeit erfaßt werden. Der
Durchmesser des Laserstrahls B wird mittels des
Strahlspreizers 13 eingestellt. Der Durchmesser des
Steuerstrahls M wird mittels des Strahlspreizers 32
eingestellt. Somit kann der Durchmesser in geeigneter
Weise für die Aufzeichnung und die Ortserfassung
eingestellt werden. Insbesondere entspricht der
Durchmesser des Steuerstrahls M dem Abstand p der
durchlassenden Abschnitte 22 der Erfassungsskala 19 und
kann kleiner als der Durchmesser des Laserstrahls B sein.
Hierdurch kann das Signal zum Zählen der durchlassenden
Abschnitte 22 als hohes SN-Verhältnis aufgenommen werden,
wodurch sich eine Ortserfassung mit hoher Genauigkeit
ergibt. Der Durchmesser des Laserstrahls B kann natürlich
in geeigneter Weise für die Aufzeichnung eingestellt
werden.
In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß der
Aufzeichnungsabstand p vom Abstand p der durchlassenden
Abschnitte 22 der Erfassungsskala 19 abhängt. Der Abstand
p der durchlassenden Abschnitte 22 hat jedoch eine Grenze,
und eine mögliche Dichte der Aufzeichnung hat ebenfalls
eine Grenze. Entsprechend wird mit der Erfindung ebenfalls
ein System geschaffen, um einen Aufzeichnungsabstand zu
erhalten, der schmaler als der Abstand p der
durchlassenden Abschnitte 22 ist.
Fig. 6 und 7 zeigen eine derartige Anordnung. Das
dargestellte System ist so angeordnet, daß ein mittels des
fotoelektrischen Wandlers 21 erhaltener Ortsimpuls als
Referenzimpuls verwendet wird, wenn der Steuerstrahl durch
die durchlassenden Abschnitte 22 der Erfassungsskala 19
gelangt, und daß ein Impulsgenerator 36 mittels eines
Differentialschaltkreises 35 betätigt wird, immer wenn der
Bezugsimpuls erzeugt wird, so daß der Abstand p′ einen
Impuls in Schwingungen versetzt, der geringer als der
Abstand p des Ortsbezugsimpulses ist, wodurch der
Impulsabstand p′ als Aufzeichnungsabstand verwendet wird.
Der Aufzeichnungsabstand p wird so vorher eingestellt, daß
er über einem ganzzahligen Vielfachen von p′ liegt. Der
Impulsgenerator 36 dient zum erneuten Einleiten seines
Betriebs, immer wenn der Bezugsimpuls erzeugt wird. Der
Impulsgenerator 36 bewirkt ein Takten der Erzeugung des
Bezugsimpulses, um immer mit einem Takten der Erzeugung
des Aufzeichnungsimpulses übereinzustimmen.
Insbesondere ist dieses System so ausgelegt, daß bis zu
einem gewissen Grad die Abstandstoleranz der
durchlassenden Abschnitte 22 der Ortserfassungsskala 19
hingenommen werden kann und verwendet den vom
durchlassenden Abschnitt 22 erhaltenden Bezugsimpuls als
Auslöser für den Aufzeichnungsimpuls von dem
Differentialschaltkreis 35 und dem Impulsgenerator 36.
Verglichen mit der Schaffung des Aufzeichnungsabstandes,
der lediglich mittels eines Taktimpulses erzeugt wird,
besteht bei dem in Fig. 6 und 7 dargestellten System der
Vorteil darin, daß das Takten der Erzeugung des Impulses
jedesmal bei der Erzeugung des Bezugsimpulses durch den
durchlassenden Abschnitt 22 berichtigt werden kann. Auf
diese Weise ist der Impuls, wenn er erzeugt wird, in der
Lage, einen feinen Aufzeichnungsabstand zu erhalten, auch
wenn der Abstand des durchlassenden Abschnitts 22 der
Skala 19 ungenau ist.
Wie oben beschrieben, ist das Laserbelichtungssystem
dadurch gekennzeichnet, daß der Laserstrahl mittels des
Steuerstrahls erfaßt wird, der nicht durch den
Ultraschallichtmodulator geht, der zum Ein- und
Ausschalten des Laserstrahls geeignet ist, um die Stellung
des Laserstrahls mittels des stabilen Ausgangs bei einem
festen Signalniveau zu erfassen, das nicht durch das Ein-
und Ausschalten des Ultraschallichtmodulators beeinflußt
wird. Das vorliegende System schafft ein korrektes
Rückkopplungssystem, um die gewünschte Aufzeichnung zu
erreichen, auch wenn die Drehgeschwindigkeit und die
Oberflächengenauigkeit des polygonalen Drehspiegels und
die Leistung der fR-Linse nicht ausreichend sind. Die
Anordnung der Strahlspreizer in dem optischen Weg des
Laserstrahls und dem optischen Steuerstrahumgehungsweg
ermöglicht, daß die Durchmesser des Aufzeichnungsstrahls
und des Steuerstrahls unabhängig voneinander eingestellt
werden. Insbesondere kann somit der Durchmesser des
Steuerstrahls der Ortsbestimmungsskala entsprechen, um
eine Ortsbestimmung mit einer besseren Toleranz zu
schaffen.
Wie im einzelnen oben ausgeführt, ist das
Laserbelichtungssystem gemäß der Erfindung so ausgelegt,
daß die Strahlspreizer so ausgebildet sind, daß sie den
Durchmesser des Laserstrahls mittels des optischen Systems
mit der Linse veränderbarer Brennweite spreizen, um
dadurch den Durchmesser des Laserstrahls zu verändern. Aus
diesem Grund kann die Aufzeichnungslinienbreite nach
Wunsch eingestellt werden, um kleinere Aufzeichnungen zu
erzeugen. Insbesondere kann, wenn das Muster zum Ätzen auf
der Druckplatte beschrieben wird, eine kleine Linienbreite
unter Berücksichtigung einer zu großen oder zu kleinen
Linienbreite im Ätzverfahren geschaffen werden, die sich
aus der Erfahrung ergibt, um so das Muster mit hoher
Reproduzierbarkeit und Genauigkeit zu schaffen.
Claims (3)
1. Laserstrahlbelichtungssystem, insbesondere für einen
Laserdrucker, mit einem optischen Pfad, der eine
Laserlichtquelle, einen akustisch-optischen Modulator,
einen polygonalen Drehspiegel, ein optisches
Abbildungssystem und ein weiteres optisches System
umfaßt, wobei ein Aufzeichnungsstrahl (B) und ein
Steuerstrahl (M) erzeugt werden, und der Steuerstrahl
mit Hilfe des weiteren optischen Systems auf eine
Ortsbestimmungsskala geleitet wird und die Lage des
Steuersignals in der Ortsbestimmungsskala über eine
Fotodetektoreinrichtung erfaßt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausgangssignale der Fotodetektoreinrichtung (21, 35)
als Triggersignale einem Impulsgenerator (36) zugeführt
werden, der eine Taktfrequenz (1/p′) aufweist, die
größer ist als die Frequenz (1/p) der Ausgangssignale,
und daß die Ausgangssignale des Impulsgenerators (36)
als Bezugsimpulse für eine Aufzeichnung dem
akustisch-optischen Modulator (12) zugeführt werden.
2. Laserstrahlbelichtungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß nur der
Aufzeichnungsstrahl (B) durch den akustisch-optischen
Modulator gesteuert wird.
3. Laserstrahlbelichtungssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser (d) des Steuerstrahls (M) an der
Ortsbestimmungsskala (19) kleiner oder gleich der
halben Teilung (p/₂) der Ortsbestimmungsskala (19) ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| DE3445342A1 (de) | 1985-06-20 |
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