DE344129C - Dauerbrandschachtofen - Google Patents
DauerbrandschachtofenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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- F27B1/005—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces wherein no smelting of the charge occurs, e.g. calcining or sintering furnaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Dauerbrandschachtofen.
Die, bekannten Dauerbrandschachtöfen zum Brennen von Kalk, Gips, Kreide tind Steinvii sowie zum Rösten von Iirzen zeigen den \ach;eil, daß der Kern des eingesetzten Gutes weit langsamer zum Garbrennen ge- längt als die nahe der- Innenfläche des Schach- tes gelagerten Stoffe. Uin den Kern gar zii iormänderungen des Schachtquerschnittes, fit eine gleichmäßige Lagerung des Brenn-Z, bei tunlichst durchweg gleich breitem juerschnitt und somit eine gleichmäßige JVärmedurchdringung der Masse in der Mitte tnd am Rande des Schachtes bewirken sollen, satten ihrerseits wieder den Nachteil, daß :in wirksames Einbinden nicht möglich war, und daß trotzdem das Garbrennen des Kernes nur langsam stattfand, weil das Brenngut zu unterschiedliche Korngröße aufwies, so daß beim Einschütten der Schacht in ungleicher Dichtigkeit gefüllt wurde. Dadurch wurde auch hier die Wärmewirkung ungleich und die Schachtwand erhielt, wIe bei den runden oder elliptischen Ouerschnittsformen, Risse, die die Heizgase ableiteten bzw. kalte Luft in den Schacht gelangen ließen und gegebenenfalls Explosionsgefahrerr herbeiführten.brennen, ist mithin eine lan--e und starke W:irinezufuhr nötig, wodurch die Schacht- mauerung stark auget;riifen und die Lebens- (lauer des Ofens verkürzt wird. 1lan hat versucht, den Schacht einzubinden, was aber insofern fehlschlug, als die Bänder mangels jeglicher Kühlung bald verbrannten. - Die Erfindung bezweckt eine Behebung dieser Übelstände, indem sie eine gleichmäßige Wärmewirkung auf das Brenngut, am Rande und im Kern, dadurch erzeugt, daß sie bei einem elliptischen Querschnitt des Schachtes eine besondere Schüttung, nämlich von den Schmalseiten des Schachtes aus, vorsieht, wodurch die großen Stücke des Einsatzes zur Mitte rollen und größere Holdräume bilden, durch bzw. in welche nun, die Heizgase durch im oberer, Teile ihrer Eintrittsöffnung auf sie einwirkende, hochangewärmte Druckluft gepreßt werden. Diese Druckluft durchstreicht einen-Hohlraum zwischen Schacht und Mauerwerk, so daß sie die Anbringgung von Bindebändern um den Innenschacht infolge ihrer Kühlwirkung ermöglicht, während die Innenschachtwand infolge ihrer Unabhängigkeit vom: Außenmauerwerk kein Hindernis findet sich auszudehnen, und daher von Rissebildungen und Verwerfungen frei bleibt. Diesem Spiel wird noch dadurch Vorschub geleistet, daß auch; im oberen Teil Innenschacht und Außenmauerwerk getrennt bleiben, indem ersteres letzteres stopfbuchsenartig durchdringt.
- Der Ofen gemäß der Erfindung gewährleistet somit ein Garbrennen des Kernes mit geringem Zeit- und Brennstoffaufwand durch die besondere Schüttun- und durch die zwangsweise Allenkung der flcizgase zur Mitte durch Druckluft. In der Zeichnung ist ein Dauerbrandofen gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt in Abb. i und 2 in senkrechten Längsschnitten und in Abb.3 in einem wagerechten Schnitt durch den oberen Ofenteil.
- Der Brennschacht von bekanntem elliptischen Querschnitt ruht auf Grundpfeilern a, b, welche den beiderseitig offenen Ausfahrttunnel c einschließen. Außen liegen die Gaserzeuger d, e, f, g. von denen das Gas den Gaskammern lt, i zugeführt wird. Der Brennschacht ist in seiner Brennzone k von dem Außenmantel 1 mit Spielraum m umgeben. Der Ringraum m ist nach oben abgeschlossen und besitzt unten abzweigende Einzelverbindungen na nach den Gaseintrittsöffnungen o. Der freistehende innere Brennschacht ist mit Ringankern p eingebunden-In den oberen Teil des Spielraumes vz bläst ein Ventilator q Druckluft, «-elche sich unter Kühlung des Brennschachtes stark erhitzt. in die Gasöffnungen o von oben eintritt und das gleichzeitig in den Brennschacht strömende Gas nach der Mitte des Einsatzes treibt, der wie oben beschrieben, infolge der Beschickung von den Schmalseiten aus den Eintritt der Heizgase erleichtert. Eine Abzweigleitung r vom Ventilator q führt durch den Außenmantel l und das in der Abkühlzone s liegende heiße Mauerwerk unter die Gaserzeuger d, e, f, ä.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dauerbrandschachtofen# von elliptischem Querschnitt und einem zwischen Schacht und Mantel angeordneten Luftmantel, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung von den Schmalseiten des elliptischen Grundrisses her erfolgt, und daß in die Heizgasdüsen (o) von oben schräg abwärts nach der Schachtmitte gerichtete Druckluftkanäle (x) einmünden. a. Dauerbrandschachtoferi gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Mantel (1) und der innere Schacht (k) unter Bildung eines Luftmantels selbständig ohne Verbindung untereinander hergestellt sind und sich am oberen Ende stopfhuchsenartig umschließen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344129T | 1920-01-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344129C true DE344129C (de) | 1921-11-17 |
Family
ID=6250085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920344129D Expired DE344129C (de) | 1920-01-09 | 1920-01-09 | Dauerbrandschachtofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344129C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109080B (de) * | 1953-05-28 | 1961-06-15 | L Von Roll A G | Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk, Dolomit und aehnlichen Stoffen |
-
1920
- 1920-01-09 DE DE1920344129D patent/DE344129C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109080B (de) * | 1953-05-28 | 1961-06-15 | L Von Roll A G | Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk, Dolomit und aehnlichen Stoffen |
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