DE343C - Vorrichtung an Singer'sehen Nähmaschinen, um während des Ganges den Hub der Vorschieberzähne zu verändern - Google Patents

Vorrichtung an Singer'sehen Nähmaschinen, um während des Ganges den Hub der Vorschieberzähne zu verändern

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DE343C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die neue Vorrichtung besteht aus nachstehenden Theilen (Blatt I):
Fig. i, Zeiger α mit Skala auf der Nähplatte; Fig. 2, dem excentrischen Bolzen b; Fig. 3, der Führungsstange c mit Keil (obere Ansicht); Fig. 4 zeigt die Zusammensetzung dieser Theile aus ι, 2 und 3 in der Seitenansicht; Fig. 5 Unterplatte (/(obere und Seitenansicht); Fig. 6 Klappe e (obere und Seitenansicht); Fig. 7 Lagerplatte / (obere und zwei Seitenansichten); Fig. 8 zeigt die Zusammenstellung dieser Theile aus Fig. 5, 6 und 7 in der Richtung von h zu h geschnitten und durch die Schraube g zusammengehalten.
Angebracht sind diese neuen Theile an der bekannten Nähmaschine in: Fig. 9, Seitenansicht der Maschine; auf der Nähplatte Zeiger a, der damit verbundene Excenterbolzen b und die Führungsstange c\ Fig. 10 obere Ansicht der Maschine; hier ist die obere Ansicht des Zeigers a mit Skala ersichtlich; Fig. 11 geöffnetes Werk (die Maschine von unten gesehen); hier ist ersichtlich der Excenterbolzen b, die Führungsstange c, die Unterplatte d, beide durch die Schraube g verbunden.
Die Vorrichtung (Blatt II) functionirt:
Fig. ι zeigt die obere Ansicht der Nähplatte mit Zeiger und Skala und zwar steht der Zeiger nach der Richtung »flach«; dann hat die Führungsstange c die Lage wie in Fig. 2 und 3.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung zusammengesetzt, wenn die Nähplatte umgekehrt (geöffnet) ist.
Fig. 3, 4 und 5 bilden einen Schnitt von χ zu γ und zwar:
Der Zeiger a, Fig. 3, steht hier, wie in Fig. 1, auf »flach« und sitzt fest auf dem Zapfen des Excenterbolzens b. Das Loch in der Nähplatte, in welchem sich der Zapfen dreht ist so, dafs derselbe willig geht. Am anderen Ende sitzt die Führungsstange c lose auf dem Bolzen b und wird durch den Stift / am Herunterfallen gehindert. Der Schlitz m greift hier nur so weit über die Unterplatte d, dafs die Klappe e durch den Keil der Führungsstange c 1 mm gehoben ist. Die Klappe e ist in der Platte / gelagert und wird mit der Unterplatte d durch die Schraube g zusammengehalten. Bewegt sich in Fig. ι der Zeiger von »flach« nach »hoch«, so wird er in die Richtung, wie in Fig. 4, gekommen sein; dadurch dafs er auf dem Excenterbolzen b festsitzt, .hat er denselben ebenfalls nach der entgegengesetzten Richtung bewegt und demgemäfs hat sich der Schlitz m der Führungsstange c auf der Unterplatte d vorwärts geschoben und dabei die Klappe e durch den Keil gehoben; sobald nun der bekannte Transportirungshebel k seine Bewegung von links nach rechts macht, gleitet er auf der Klappe e, entlang und hat dann die Lage wie in Fig. 5 erreicht. Die Zahnstange i, welche nur auf dem Hebel k reitet, ist in Folge seiner gemachten Bewegung »hoch« aus der Nähplatte hervorgetreten (Fig. 5, Blatt I).
Beim Nähen mittelst der Schiffchen-Nähmaschine (Singer-System) wurde es nun bisher als ein Uebelstand empfunden, dafs, wenn Stoffe von ungleicher Stärke oder in einer Näherei über schon vorhandene Näthe quer hinweggenäht werden sollte, die Zähnchen der Transportirung aufhörten, gleichmäfsig zu functioniren, weil solche querliegende, starke Stellen sich zwischen dem Drückerfufs und der Nähplatte feststauen und die Zähnchen der Transportirung nicht hoch genug aus der Nähplatte hervortreten, um das Hindernifs zu überwinden.
Wollte man aber die Zähnchen höher aus der Nähplatte hervortreten lassen, so mufste bisher die Maschine aufser Thätigkeit gesetzt, das Werk freigelegt und nun durch Losschrauben und veränderte Stellung der Unterlage der in Rede stehende Zweck erreicht werden, eine Manipulation, welche stets viel Störung beim Nähen verursachte.
Die vorliegende Erfindung hilft diesem Uebelstande ab, während die Maschine in vollem Gange bleibt, kann der Nähende nur durch Drehen des auf der Nähplatte rechts befindlichen Zeigers, die Transportirungszähnchen bei jedem Stich nach Bedürfnifs hoch oder flach hervortreten lassen, somit ohne Störung über starke Kappnäthe u. s. w. quer hinwegnähen ohne an dem Nähstoff beim Uebergang von einer ganz schwachen zu einer ganz starken Stelle ziehen und nachhelfen zu müssen, wodurch leicht die Nadel bricht.
Patent-Anspruch: Die eigenthümliche Anordnung des Zeigers α mit Skala, des Excenterbolzens b, sowie der Führungsstange c, durch welche in Verbindung mit der Unterplatte d, der Klappe e und der Lagerplatte / im wesentlichen so' und zu dem Zweck, wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 52.
FERDINAND SCHMIDT in BERLIN.
Vorrichtung an Singer'schen Nähmaschinen, um während des Ganges den Hub der
Vorschieberzähne zu verändern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. August 1877 ab.
DE343DA 1877-08-22 1877-08-22 Vorrichtung an Singer'sehen Nähmaschinen, um während des Ganges den Hub der Vorschieberzähne zu verändern Expired - Lifetime DE343C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE343T 1877-08-22

Publications (1)

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DE343C true DE343C (de)

Family

ID=70965823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE343DA Expired - Lifetime DE343C (de) 1877-08-22 1877-08-22 Vorrichtung an Singer'sehen Nähmaschinen, um während des Ganges den Hub der Vorschieberzähne zu verändern

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