DE3435795C2 - - Google Patents

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DE3435795C2
DE3435795C2 DE3435795A DE3435795A DE3435795C2 DE 3435795 C2 DE3435795 C2 DE 3435795C2 DE 3435795 A DE3435795 A DE 3435795A DE 3435795 A DE3435795 A DE 3435795A DE 3435795 C2 DE3435795 C2 DE 3435795C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Speisedruck-Steuer­ vorrichtung für eine Druckluftkupplung, insbesondere für ein Fahrzeug, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Eine bekannte Steuereinrichtung dieser Art - DE-PS 24 40 039 - arbeitet mit einem gegenkraftlosen Ver­ stärker zum Unterstützen der vom Fahrer aufgebrachten Lösekraft und weist zu diesem Zwecke ein Schieberventil und einen axial darauf folgend angeordneten Gleitkolben auf, zwischen denen eine Feder abgestützt ist. Das Schieberventil ist an das Pedal angeschlossen und leitet hydraulische Druckflüssigkeit in einen Zylinderraum, so daß der Gleitkolben durch diese gesteuerte Flüssigkeit gegen die Kraft einer Feder verschoben wird und damit seinerseits mittels hydraulischer Kraftübertragung die eigentliche Kupplung aussteuert.
Es ist weiterhin bekannt - DE-OS 32 02 235 - eine Kupplungseinrichtung dadurch feinfühlig zu betätigen, daß die zum Teil vom Fahrer über das Kupplungspedal auf­ gebrachte Einrückkraft durch eine hydraulische Ver­ stelleinheit unterstützt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine fein­ fühlig zu betätigende Steuereinrichtung zu schaffen, die die Aussteuerung von pneumatisch betätigten Kupplungen gestattet und bei dem Fahrer über das Pedal den ungefähren Einrückpunkt der Kupplung anzeigt.
Ausgehend von einer Speisedruck-Steuervorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Die erfindungsgemäß ausgestaltete Steuervorrichtung liefert an das Kupplungspedal ein Druckwechsel-Signal, wenn die Kupplung ein- oder ausgerückt wird, wodurch die feinfühlige Steuerung der Kupplung wesentlich verbessert werden kann.
In den Unteransprüchen sind bevorzugte Ausführungen der Erfindung angegeben, insbesondere unterschiedliche Möglichkeiten der Ausbildung der Belastungseinrichtung mit gestufter Lastcharakteristik aufgeführt.
Die Erfindung und die Ausführungsformen nach den Unter­ ansprüchen werden durch die nachfolgende Beschreibung der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische vertikale Schnittansicht eines ersten Aus­ führungsbeispieles einer Speisedruck- Steuervorrichtung;
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen dem Pedalhub und der Pedallast;
Fig. 3 und 4 schematische vertikale Schnittan­ sichten weiterer Ausführungsbei­ spiele;
Fig. 5 und 6 graphische Darstellungen der Be­ triebseigenschaften der als Mehr­ stufenfeder bzw. konischer Feder ausgebildeten Steuerfeder;
Fig. 7, 8 und 9 schematische vertikale Schnitt­ ansichten weiterer Ausführungs­ formen entsprechend den Fig. 1, 3 bzw. 4.
Gemäß der Fig. 1 ist ein Speisedrucksteuervorrichtungs­ körper 1 ein ungefähr säulenförmiges Element, das haupt­ sächlich aus einem Ventilteil 2 und einem damit verbun­ denen Zylinderteil 3 besteht. Der Ventilteil 2 weist in seinem mittleren Abschnitt ein axiales Loch 4 auf, in welchem ein Schieber eines Ventils 5 frei gleitend eingepaßt ist. Der Ventilschieber 5 weist in seinem mittleren äußeren Umfang eine ringförmige Nut 6 auf und an beiden Seiten des äußeren Umfangs eine ring­ förmige Dichtung 7. Ein scheibenförmiges Federlager 8 ist an der dem Zylinderteil 3 zugewandten Seitenfläche des Ventils 5 über einen zentralen Vorsprung befestigt; das Federlager 8 paßt in eine Ausnehmung 9 in dem dem Zylinderteil 3 zugewandten Seitenendabschnitt des Ven­ tilteils 2. Ein scheibenförmiges Membranlager 10 ist an dem dem Schieberventil 5 abgewandten Ende (rechte Seite der Fig. 1) über einen zentralen Vorsprung angebracht; das Membranlager 10 ragt aus dem Ventilteil 2 heraus. Das Membranlager 10 ist mit einer Membran 11 bedeckt und ein äußerer Umfangsteil eines Membrandeckels 12, der die Membran 11 bedeckt, ist luftdicht an dem Ventilteil 2 befestigt und hält gleichzeitig den äußeren Umfangs­ teil der Membran 11. Eine Druckluftkupplungs-Speisedruck­ öffnung 13 ist an dem mittleren Teil des Deckels 12 vor­ gesehen, und eine pneumatische Rückführeinrichtung 14 ist aus der Membran 11, dem Deckel 12 usw. geformt. Es sind drei ringförmige Nuten 15, 16, 17 in dem Loch 4 mit dazwischenliegenden Axialräumen vorgesehen, und Luft­ löcher 18, 19, 20, die sich radial auswärts öffnen, sind mit jeder der Nuten 15, 16, 17 verbunden. Das Luftloch 18, das an einer Seite des Membranlagers 10 angeordnet ist, ist mit einer Rohrleitung 21 verbunden, die ihrerseits an eine Luftquelle 25 angeschlossen ist (beispielsweise mit 2,5 kg/cm2), und das Luftloch 20, das an einer Seite des Federlagers 8 vorgesehen ist, ist mit einem Auslaß­ rohr 22 verbunden. Das in der Mitte angeordnete Luftloch 19 ist mit einer verzweigten Rohrleitung 23 verbunden, deren eine Seite mit der Speiseöffnung 13 verbunden ist, während ihre andere Seite mit einer Kupplung 24 verbunden ist. Die Kupplung 24, deren Einzel­ heiten hier weggelassen sind, ist derart aufgebaut, daß sie dann eingerückt wird, wenn der Speisedruck ansteigt, während sie beim Abfallen des Speisedrucks ausgerückt wird.
In dem Zylinderteil 3 ist ein sich in das Loch 4 öffnen­ des konzentrisches Loch 30 geformt und eine zylindrische Hülse 27, die an ihrem äußeren Umfang eine ringförmige Dichtung 26 aufweist, ist in das Loch frei gleitend ein­ gepaßt. Ein einstückig mit einem Federlager 32 geformter säulenartiger Abschnitt 28 ist über eine ringförmige Dichtung 31 frei glei­ tend in die Hülse 27 eingepaßt, so daß das Federlager 32 konzentrisch in dem Loch 30 gehalten wird. Ein Anschlag 29, der die Gleitbewegung der Hülse 27 begrenzt, ist an einer axial mittleren Position des Loches 30 ge­ formt, und ein Anschlag 33, der die Gleitbewegung des Federlagers 32 begrenzt, ist an der dem Ventilteil 2 zugewandten Seite des Loches 30 geformt. Eine axiale schraubenförmige Steuerfeder 34 ist zusammengedrückt zwischen dem Federlager 32 und dem Federlager 8 vorge­ sehen. Eine konzentrische Stange 35, die zum Boden des Loches 30 hinragt, ist in der Mitte der Säule 28 vorge­ sehen, wobei das Spitzenende der Stange 35 durch ein konzentrisches Loch 36 hindurch, das am Boden des Loches 30 geformt ist, eingepaßt ist und aus dem Zylinderteil 3 herausragt. Eine Dichtung 37 ist an dem Loch 36 vorge­ sehen und ein Teil der nach außen ragenden Stange 35 ist mit einer Staubmanschette 42 bedeckt, deren Fußteil an dem Zylinderteil 3 festgelegt ist. Das Spitzenende 35 a der Stange 35 ist mit einem Kupplungspedal 38 verbunden. Der von dem Loch 30 umgebene Raum bildet mit dem zylin­ drischen Element 27 und dem Federlager 32 eine Luftfeder­ kammer 39 (als Beispiel für den Betätigungskraft-Belastungs­ mechanismus) und ist über ein Loch 40 mit der Rohrleitung 21 verbunden.
Nachstehend wird nun die Funktionsweise des Steuerven­ tils erläutert. Wenn in dem Zustand der Fig. 1 Druck­ luft aus der Luftquelle 25 geliefert wird, wird der Luft­ druck über das Luftloch 18, die Nut 6, das Luftloch 19 und die Rohrleitung 23 an die Druckluftkupplung 24 ge­ führt, so daß die Kupplung 24 in den eingerückten Zustand gebracht wird. Gleichzeitig wird der Luftdruck über das Speisedruckloch 13 an den pneumatischen Rückführmechanis­ mus 14 geliefert und das Membranlager 10 wird (in Rich­ tung des Pfeils X 1) in der Fig. 1 nach links gedrückt. Zu diesem Zeitpunkt wird auf das Kupplungspedal 38 kein Betätigungsdruck ausgeübt, so daß der Druckanstieg in der Luftfederkammer 39 bewirkt, daß das Federlager 32 und das zylindrische Element 27 in entgegengesetzter Richtung zum Pfeil X 1 gleiten, so daß sie jeweils an dem Anschlag 29 bzw. 33 anliegen. Dementsprechend wird die Steuer­ feder 34 in den am stärksten zusammengedrückten Zustand gebracht, so daß sie sich dem Ventilschieber 5 stark wider­ setzt, der dazu neigt, mittels des Rückführmechanismus 14 in die Richtung X 1 zu gleiten. Der Ventilschieber 5 gleitet in eine Position, in welcher die dem Federlager 8 zugewandte Seite der Nut 6 etwas mit der Nut 17 verbunden ist, welche sich zum Auslaßrohr 22 öffnet; eine auf das Membranlager 10 in Richtung X 1 ausgeübte Kraft steht da­ durch im Gleichgewicht mit einer Kraft der Feder 34 in entgegengesetzter Richtung zu X 1. Da jedoch die Feder 34 in diesem Augenblick in einem stark zusammengedrückten Zustand ist, steigt dadurch ein entsprechender Druck in der Rohrleitung 23, so daß die Druckluftkupplung 24 in einen fest eingerückten Zustand gebracht wird.
Wenn das Kupplungspedal 38 leicht niedergedrückt wird, bewegt sich das Federlager 32 um diesen Betrag in Richtung X 1 gegen einen Druck in der Luftfederkammer 39, so daß die Steuerfeder 34 in einen leicht verlängerten Zustand gebracht wird. Die Verlängerung der Feder 34 schwächt die Druck­ kraft gegen den Ventilschieber 5 in der zu X 1 entgegenge­ setzten Richtung und auch der entsprechende Druck in der Rohrleitung 23 sinkt ab. Wenn das Pedal 38 weiter nieder­ gedrückt und in Richtung X 2 gedreht wird, verlängert sich die Feder 34 mit der Bewegung des Federlagers 32 in Rich­ tung X 1, und der entsprechende Druck in der Rohrleitung 23 sinkt ab. Die Druckluftkupplung 24 wird mit dem Absinken des Drucks in der Rohrleitung 23 in den ausgerückten Zu­ stand gebracht. Der Druck, bei dem die Kupplung 24 in den ausgerückten Zustand gebracht wird, ist auf einen Druck in der Rohrleitung 21 eingestellt, der unmittelbar vor der Berührung des Federlagers 32 mit der zylindrischen Hülse 27 auftritt, wonach es sich zusammen mit der Hülse 27 in Richtung X 1 bewegt. Ein auf das Federlager 32 von der Federkammer 39 ausgeübter Druck nimmt schrittweise an einem Punkt zu, an dem das Federlager 32 das Element 27 berührt, da sich die Druckaufnahmefläche vergrößert. Die Bedienungsperson spürt daher mit ihrem Fuß die plötzliche Druckveränderung. Wenn das Pedal 38 in maximalem Ausmaß gegen die erhöhte Kraft niedergedrückt wird, die auf das Federlager 32 in der zu X 1 entgegengesetzten Richtung ausgeübt wird, verlängert sich die Feder 34 bis in ihren freien Zustand und der Druck von der Luftquelle 25 wird an das Auslaßrohr 22 freigegeben, so daß der Druckzustand in der Rohrleitung 23 gelöst wird.
Wenn die Betätigungskraft ausgehend von dem maximalen Niederdrücken des Pedals 38 vermindert wird, dreht sich das Pedal 38 entgegengesetzt der Richtung X 2, da das Federlager 32 entgegengesetzt zur Richtung X 1 gleitet, und zwar zusammen mit der zylindrischen Hülse 27 durch den Druck in der Luftfederkammer 39. Wenn das Federlager 32 entgegengesetzt zur Richtung X 1 gleitet und die Steuer­ feder 34 zusammendrückt, steigt der entsprechende Druck in der Rohrleitung 23 an. Wenn dann die zylindrische Hülse 27 den Anschlag 29 berührt, verläßt die Hülse 27 das Federlager 32, so daß die Bedienungsperson spürt, daß die Rückhohlkraft des Pedals 38 entgegengesetzt zur Richtung X 2 plötzlich abgeschwächt wird. Wenn danach die Hülse 27 in geringen Abstand von dem Federlager 32 gebracht ist, wird die Kupplung 24 eingerückt und eine weitere Abschwächung der Betätigungskraft des Pe­ dals 38 bewirkt, daß das Federlager 32 die Feder 34 durch den Druck in der Kammer 39 im maximalen Maß zusammendrückt, so daß der Druck in der Rohrleitung 23 auf den höchsten Wert ansteigt und die Kupplung 24 in den fest eingerückten Zustand bringt.
Das vorstehend erläuterte Betätigungsverhalten ist übrigens in der Fig. 2 graphisch dargestellt. In dieser Fig. 2 ist auf der Abszisse der Pedalhub S aufgetragen, wobei der Wert 0 dem maximalen Niederdrücken entspricht, während auf der Ordinate die Pedallast W aufge­ tragen ist. A ist ein Punkt, an dem das Federlager 32 die im freien Zustand befindliche Steuerfeder 34 be­ rührt, B ist der Punkt, an dem das Federlager 32 die zylindrische Hülse 27 verläßt, und die strichpunktier­ te Linie C bezeichnet den Kupplungs-Einrückpunkt.
Da gemäß der Erfindung die Speisedrucksteuervorrichtung als Einrichtung zur Betätigung der Druckluftkupplung vorgesehen ist, ist es möglich, eine Druckluftkupplung zu realisieren, bei welcher die Bedienungsperson das Einrücken und Ausrücken mit geringer Betätigungskraft ausführen kann.
Überdies kann bei der vorstehend erläuterten Ausführungs­ form die Bedienungsperson den Zeitpunkt genau erfühlen, an dem die Kupplung beim Betätigen des Kupplungspedals 38 einrückt, und zwar wegen der schrittweisen Verände­ rung einer Rückholkraft am Pedal 38 zum Zeitpunkt des Einrückens der Kupplung 24, so daß der Einrückvorgang der Kupplung einfach wird.
Weitere Ausführungsbeispiele:
  • (a) Wie am besten mit der gestrichelten Linie der Fig. 1 gezeigt ist, kann (als Beispiel für den Betätigungskraft- Belastungsmechanismus) an dem Pedal 38 eine Feder 43 angebracht werden, welche das Kupplungspedal 38 entge­ gengesetzt der Richtung X 2 drückt. Die Feder 43 kann als Ersatz der Druckkraft der Luftfederkammer 39 vorgesehen werden, wobei die Kammer 39 dann weggelassen werden kann.
  • (b) Wie in der Fig. 3 gezeigt ist, können Schraubenfedern 44, 45 (als Ausführungsbeispiel für den Betätigungskraft- Belastungsmechanismus) zusammengedrückt zwischen das zylindrische Element 27, das Federlager bzw. die Boden­ fläche des Loches 30 anstelle der Luftfederkammer 39 (Fig. 1) eingesetzt werden. Die Dichtungen 26, 31, 37 (Fig. 1) können in diesem Fall weggelassen werden.
  • (c) Wie in der Fig. 4 gezeigt ist, kann ein Ventilteil 51 mit einem pneumatischen Rückführmechanismus 50 an­ stelle des Ventilteils 2 der Fig. 1 verwendet werden. In der Fig. 4 ist eine den Mechanismus 50 darstellende Membran 52 luftdicht an ihrem Umfangsrand zwischen zwei äußeren Umfangsseitenflanschen 53, 54 des Ventilteils 51 und des Zylinderteils 3 und an ihrer inne­ ren Umfangskante zwischen zwei Flanschen 56, 57 eingeschichtet, die auf einer zylindrischen Schubstange 55 geformt sind, welche in der Mittelachse angeordnet ist. Die Steuerfeder 34 berührt einen Flansch 56 an der Seite des Zylinderteils 3, um ihn in die zur Richtung X 1 entgegengesetzte Richtung zu drücken. Der linke Endteil der Schubstange 55 der Fig. 4 paßt in einen Einwärtsflansch 58, der inner­ halb des und einstückig mit dem Ventilteil 51 geformt ist, wobei dazwischen ein Spalt gelassen ist, und ihr Spitzenende ein Tellerventil 59 berührt. Das Tellerventil 59 ist konzentrisch in dem Ventilteil 51 angeordnet und weist einstückig ein Dichtelement 60 an der Seite der Schubstange 55 auf. Es wird mittels einer schwachen Schraubenfeder 61 in Richtung X 1 gedrückt. Überdies ist ein zylindrischer Ventilsitz 62 am inneren Umfangsende des Flansches 58 vorgesehen. Ein Luftloch 63 ist mit der Rohrleitung 21 verbunden, ein Luftloch 64 mit der Druckluftkupplung 24 und Luftlöcher 65, 66 in der Stange 55 sind zu Auslaßzwecken vorgesehen.
  • (d) Die Steuerfeder 34 kann eine Mehrstufenfeder oder eine konische Feder sein. Ein Beispiel der Eigenschaften der Mehrstufenfeder ist in der Fig. 5 gezeigt, ein wei­ teres Beispiel für die konische Feder in der Fig. 6. Die Abszisse entspricht dem Hub S des Kupplungspedals 38 und die Ordinate dem Speisedruck P an der Druckluft­ kupplung 24, wobei der Hub S beim maximalen Niederdrücken gleich Null ist.
  • (e) In der Fig. 3 kann das Federlager 32 durch Weglassen des Elements 27 unmittelbar in das Loch 30 eingepaßt sein. Ferner kann eine Feder mit unregelmäßiger Steigung unter Druck anstelle der Federn 44, 45 vorgesehen sein, damit der Lastveränderungspunkt der Feder mit unregelmäßiger Steigung ungefähr mit dem Einrückpunkt der Kupplung 24 zusammentrifft.
  • (f) Gemäß der Fig. 2 wird die Kupplungsbetätigung weiter erleichtert, wenn der Punkt B entsprechend einem halb eingerückten Zustand der Kupplung eingestellt wird.
  • (g) Mechanismen wie in den Fig. 7, 8 und 9 gezeigt können als weitere Ausführungsformen ähnlich den Bei­ spielen der Fig. 1, 2 bzw. 3 verwendet werden. In den Fig. 7, 8 und 9 sind die ringförmige Dichtung 26, die zylindrische Hülse 27, die Säule 28, der Anschlag 29 und die Feder 45 weggelassen. Bei diesen Ausführungs­ formen ist zwar der Zeitpunkt des Eingriffs der Kupplung nicht präzise fühlbar, jedoch sind die mechanischen Aus­ führungsformen vereinfacht.

Claims (12)

1. Speisedruck-Steuervorrichtung für eine Kupplung mit einem in seine Einkupplungsstellung hin vorgespannt bela­ steten Kupplungspedal, das auf eine Kolben-Ventil-Einrich­ tung arbeitet, die eine Steuerfeder aufweist, welche einen Kolben und ein Ventil gegeneinander versetzbar aneinander abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (24) druckluftbetätigt ausgebildet und der Speisedruck der ihr zugeführten Druckluft durch das Ventil (5; 59) gesteuert ist, welches mittels einer pneu­ matischen Rückführeinrichtung (14; 50) mit dem Speisedruck in seiner Druckminderungs-Einstellrichtung beaufschlagt ist und unter dem entgegengerichteten Druck der Steuer­ feder (34) steht, die an einem Federlager (32) abgestützt ist, das mittels einer Stange (35) in einem Zylinderteil (3) axial verschiebbar geführt ist, in welchem eine Be­ lastungseinrichtung vorgesehen ist, die das Federlager (32) auf das Ventil (5; 59) zu gerichtet derart druckbeaufschlagt, daß über den Hub des Kupplungspedals (38) gesehen, welches an der Stange (35) angreift und das Federlager (32) im Zu­ ge der Ausrückbewegung gegen den Druck der Belastungsein­ richtung bewegt, an diesem eine gestufte Laständerung auf­ tritt, die ungefähr mit dem Einrücken der Kupplung (24) zusammentrifft.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federlager (32) ei­ ne Hülse (27) aufweist, die an einem Abschnitt (28) des Federlagers (32) und an der Innenraumwandung des Zylinder­ teils (3) in Richtung auf das Ventil (5; 59) durch einen Anschlag (29) begrenzt axial verschiebbar geführt ist, daß das Federlager (32) und die Hülse (27) an ihren dem Ventil (5; 59) angewandten Stirnseiten mittels der Belastungsein­ richtung (39, P; 44, 45) derart druckbeaufschlagt sind, daß bei unbetätigtem Kupplungspedal (38) das Federlager (32) unter Zusammendrücken der Steuerfeder (34) das Ventil (5; 59) entgegen dem Speisedruck in seine Druckerhöhungs-End­ stellung überführt hält, während die Hülse (27) an dem An­ schlag (29) anliegt, und daß bei Überführen der Kupplung (24) aus dem Einrück- in den Ausrückzustand durch betäti­ gen des Kupplungspedals (38) im Zuge einer Anfangsphase der Betätigung zunächst nur das Federlager (32) gegen die auf diese ausgeübte Druckbeaufschlagung der Belastungs­ einrichtung (39 P; 45) und dann im Zuge der weiteren Be­ tätigung zusätzlich die Hülse (27) gegen die auf diese aus­ geübte Druckbeaufschlagung der Belastungseinrichtung (39, P; 44) mit dem Federlager (32) unter Abheben von dem An­ schlag (29) längsverschoben wird.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungseinrich­ tung (39 P) als Luftfederkammer (39) ausgebildet und in dem Zylinderteil (3) begrenzt durch die von dem Ventil (5; 59 ) abewandten Stirnseiten des Federlagers (32) und der Hülse (27) vorgesehen ist.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungseinrich­ tung zwei Federn ( 44, 45) aufweist, die in dem Zylinder­ teil (3) angeordnet sind und deren eine (44) die dem Ven­ til (5; 59) abgewandte Stirnseite der Hülse (27) und deren andere (45) die dem Ventil (5; 59) abgewandte Stirnseite des Federlagers (32) druckbeaufschlagt.
5. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt, zu dem das Federlager (32) beginnt sich von der Hülse (27) zu entfernen, mit dem Zeitpunkt übereinstimmt, zu dem die Kupplung (24) in den halb eingerückten Zustand gerät.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federlager (32 ) an die Innenraumwandung des Zylinderteils (3) angepaßt ausge­ bildet ist und daß an dem Federlager (32) als Belastungs­ einrichtung eine Feder mit unregelmäßiger Steigung ange­ ordnet ist, die das Federlager (32 ) in Richtung auf das Ventil (5; 59) zu druckbelastet und deren Laständerungs­ punkt ungefähr mit dem Einrückpunkt der Kupplung (24) zu­ sammentrifft.
7. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fe­ derlager (32) hinsichtlich seiner axialen Verschiebbarkeit innerhalb des Zylinderteils (3) in Richtung auf das Ventil (5; 59) durch einen Anschlag (33) begrenzt ist.
8. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ven­ til als Schieberventil (5) ausgebildet ist, daß innerhalb eines in einem Ventilteil (2) ausgebildeten Hohlraumes (4 ) längsverschiebbar gelagert ist und an seinem dem Federla­ ger (32) zugewandten Ende eine Federhalterung (8) für die Aufnahme der Steuerfeder (34) aufweist.
9. Steuervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als pneumatische Rück­ führeinrichtung (14) an dem dem Federlager (32) abgewandten Ende (10) des Schieberventils (5) eine Membraneinrichtung (11, 12, 13) angreift, der der Speisedruck zugeführt ist.
10. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Rückführeinrichtung (50) eine Membran (52) und eine Schiebestange (55) aufweist, die an ihrem dem Fe­ derlager (32) zugewandten Ende eine Federhalterung (56) für die Steuerfeder (34) aufweist und an ihrem entgegenge­ setzten Ende an einem Ventilkörper (59) angreift.
11. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerfeder (34) als Mehrstufenfeder ausgebildet ist.
12. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerfeder (34) als Konusfeder (Tellerfeder) ausgebildet ist.
DE19843435795 1983-09-29 1984-09-28 Speisedrucksteuervorrichtung fuer eine druckluftkupplung Granted DE3435795A1 (de)

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