DE343554C - Kurbelmechanismus - Google Patents

Kurbelmechanismus

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DE343554C
DE343554C DENDAT343554D DE343554DD DE343554C DE 343554 C DE343554 C DE 343554C DE NDAT343554 D DENDAT343554 D DE NDAT343554D DE 343554D D DE343554D D DE 343554DD DE 343554 C DE343554 C DE 343554C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/46Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides with movements in three dimensions [3D]
    • F16H21/48Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides with movements in three dimensions [3D] for conveying rotary motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kurbelmechanismus. Die vorliege_ide Erfindung betrifft einen Kurbelmechanismus, bei dem eine einzige Kurbel ohne Verwendung von Zahnrädern o. dgl. eine beliebige Anzahl von anderen Kurbeln in solcher Weise antreiben kann, claß diese sich mit jeder Umdrehung des ersten Kurbelzapfens einmal drehen. Der Kurbelmechanismus nach der vorliegenden Erfindung kann ferner aüc@h in umgekehrter Weise arbeiten, indem eine Anzahl Kurbelzapfen ohne Verwendung von Zahnrädern o. dgl. einen gemeinsamen Kurbelzapfen antreiben.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. Abb. i und 2 sind mathematische Darstellungen des Grundgedankens der Erfindung. Abb. 3 ist eine schematische Ausführungsform des Mechanisinus, von der Seite gesehen dargestellt. Abb. d stellt einen Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform bzw. durch einen Teil derselben dar.
  • Die Erfindung beruht auf dein folgenden mathematischen Grundgedanken. Wenn der Mittelpunkt 0 eines Kreises C (Abb. i) sich auf einem Kreise E bewegt und der Kreis (' gleichzeitig sich in seiner eigenen Ebene um seinen Mittelpunkt in solcher Weise dreht, daß er seineLage stets beibehält, d. h., daß derselbe Punkt dieses Kreises stets in dem vorn Mittelpunkt senkrecht nach oben gerichteten Halbmesser liegt, so- ist der. geometrische Ort für einen beliebigen Punkt a des Kreises C ein anderer Kreis F, der den gleichen Halbmesser wie der Kreis E hat, und dessen Mittelpunkt A im Schnittpunkt eines um den Mittelpunkt 0l des Kreises E mit dem gleichen Halbmesser r wie der Kreis C geschlagenen Kreises D und einer durch den Punkt a geden Pfeil bezeichneten Richtung herein he-wiegt zogenen Linie liegt, die zu der die Mittelpunkte verbindenden Linie 0-0l parallel ist. In Abb. i ist außerdem (um den Mittelpunkt B) ein Kreis G gezeichnet, der den geometrischen Ort für einen anderen Punkt b des Kreises C bildet.
  • Wenn sich der Mittelpunkt 0 des Kreises C einmal im Kreise E, z. B. in der durch hat, hat der Halbmesser Aa die ebene Fläche, welche- innerhalb des Kreises C liegt, beschrieben, und gleichzeitig hat der Halbmesser Bb die ebene Fläche innerhalb des Kreises G durchlaufen. Für die Halbmesser Aa und BI) sind in Abb. i eine Anzahl Ste'.-Lungen Aal, Aa=, Aa', Aa4, Aas und Bbl, Bb=, Bb3, Bb4, Bb-° eingezeichnet, welche einander insofern entsprechen, daß z. B. Punkt a in den Punkt a= fällt, wenn der Punkt b in den Punkt b= fällt, usw.
  • Die zwei betrachteten Halbmesser bleiben einander parallel. Es sei angenommen, daß Aal und Bbl die Ausgangsstellungen für die Halbmesser Aa bzw. Bb seien, und bei der angenommenen durch den Pfeil x angedeuteten Bewegungsrichtung des Mittelpunktes 0 des Kreises C auf dem Kreise E ist es ersichtlich, daß der Punkt a zum Anfang in der angenommenen Bewegungsrichtung hinter dem Punkte b zurückbleibt: der Abstand zwischen den beiden Halbmessern ist jedoch veränderlich, und es sind z. B. die Halbmesser in den Stellungen Aa3 und Bbs einander recht nahe gekommen. Wenn der Punkt a den Schnittpunkt links zwischen der verlängerten 'Mittellinie AB und dem Kreise F erreicht hat, hat der Punkt b gleichzeitig den Schnittpunkt links zwischen der gleichen Linie und dem Kreise C erreicht, d. h. also die genannten Halbmesser liegen dann in einer Linie hintereinander. Darauf eilt der Punkt a dem Punkt b voraus und bleibt diesem voraus, bis die Halbmesser wieder in eine Linie hintereinander falh-n, wenn die Punkte a und b die Schnittpunkte rechts zwischen den Kreisen F bzw. C und der verlängerten Mittellinie A-B erreicht haben, worauf ein Umtausch wieder stattfindet, indem nunmehr der Pünkt a hinter den Punkt b zurückbleibt. Mathematisch gesprochen, ist die Sache so, daß der Punkt b relativ einen Kreis mit einem Halbmesser gleich der Mittellinie AB um den Punkt a. in einer dem Pfeile x entgegengesetzten Richtung beschrieben hat, wenn sich der Mittelpunkt 0 des Kreises C einmal auf dem Kreise E herumbewegt hat. - Es wird nun angenommen, daß die Ebene des Kreises D parallel zu sich selbst, aber in senkrechter Richtung zu der genannten Ebene verschoben würde, z. B. derart, daß der Kreis D in einem gewissen Abstand unterhalb des Blattes der Zeichnung zu liegen käme und die Mittelpunkte A und B mit dein Kreise D folgen, und zwar unter gleichzeitiger Verlängerung der Linien Aa oder Bb oder, was dasselbe wäre, daß die Punkte a und b mit den Projektionen Al und B1 der Mittelpunkte A bzw. B auf der neuen Ebene des Kreises D verbunden werden. Aus dem Gesagten geht dann hervor, daß die Linie Aal während der Wanderung des Mittelpunktes 0 auf (lern Kreise E und der erwähnten gleichzeitigen Drehung des Kreises C um seinen Mittelpunkt 0 eine gerade Kreiskegelfläche beschreiben wird, deren Spitze im Punkte :1l liegt, und daß die Linie Bbl gleichzeitig eine mit der genannten Kegelfläche kongruente, andere Kegelfläche mit der Spitze im Punkte B1 beschreibt, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist. Die Kegelfläche ist dadurch bestimmt, daß ihre Höhe h gleich dem Abstande der Kreisebenen C und D, und daß wenn v der halbe Scheitelwinkel des egels und R der Halbmesser des Kreises .E ist. Die bewegliche Erzeugende Aal im mit dem Scheitelpunkt Aal ist dauernd parallel mit der Erzeugenden Bbl im Kegel dem Scheitelpunkt B1, und die Bewegung der beiden Erzeugenden erfolgt unbehindert voneinander. Bei jeder Umdrehung (d. h. j edesrnal, wenn von ihnen eine ganze Kegelfläche durchlaufen hat) sind sie aneinander vorbeigegangen, nämlich an denjenigen Stellen, an denen die Erzeugenden die Schnittpun te der betreffenden Leitkreise F und G mit der verlängerten ittellinie AB treffen (Abb. 2). In dieser Abbildung sind die Erzeugenden in verschiedenen, einanderentsprechenden Stellungen gezeigt. täl CGl, .Al (L2, Al a3, Al CG , Al CG , und hl, h=, B1 b3, b und B1 b', welche Stellungen wiederum den in Abb. r gezeichneten Stellungen a1, a-, a3, a.
  • , a und hl, b2, b3, b , b5 der Punkte a und b entsprechen. Jedesmal daher, wenn der Mittelpunkt O sich einmal auf dem Kreise E herumbewegt hat, hat die Erzeugende Bbl mit Bezug auf die Erzeugende Aal eine kreisrunde Zylinderfläche mit Halbmesser gleich J wtB bei einer relativen Drehung um die letzgenannte Erzeugende herum in einer dein Pfeil y entgegengesetzten Richtung beschrieben, welcher Pfeil die Richtung angibt, in der die Erzeugenden sich auf den Leitkreisen F und G bewegen, oder mit anderen Worten, die Richtung, in welcher der Mittelpunkt 0 sich auf dem Kreise E bewegt. Die Erzeugenden Aal und Bbl gehen also aneinander vorbei in einem gegenseitigen Abstand, welcher durch die Gleichung und welche Halbmesser kann Mittelpunkte beiden Mittelpunkt jedoch Verwendung f Achse und Mittelpunkt auf g Zwischenraum Kurbelzapfen bestimmt ist.
  • Die beiden ebenen Irreisflächen, welche innerhalb der Kreise C und D liegen, mögen nun durch zwei ebene Scheiben i 2 ersetzt gedacht werden (Abb.3). Auf jeder dieser Scheiben, von einem größeren als die Kreise C und D gemacht werden, ein Kreis mit dem Halbmesser (der Radius der Kreise C bzw. D in Abb. i) gezeichnet werden. Die Scheiben seien auE-einandergel.egt gedacht und derart zusammengespannt, da13 die der Kreise senkrecht übereinanderliegen, worauf drei Löcher durch sie hindurchgebohrt werden, deren Achsen senkrecht zu den Ebenen der Scheiben stehen, und von welchen Achsen zwei die beiden Kreise in Punkten schneiden, die den Punkten a bzw. b entsprechen, während die dritte Achse durch den der beiden auf die Scheiben gezeichneten Kreise hindurchgeht. Das zentral gelegene Loch kann bei der Scheibe 2 fettgelassen werden. Die Scheibe mvird darauf frei drehbar, z. B. unter eines Kugellagers, auf einem Kurbelzapfen 3 in solcher Weise montiert, claß dieser Kurbelzapfen durch die mittlere Bohrung der Scheibe hindurchgeht. Der Kurbelzap en sitzt auf einer Kurbel d., deren Länge, d. b. der Abstand zwischen der der betreffenden Triebwelle 5 und derAchse desKurbelzapfens 3, gleich dem Halbmesser R des Kreises E in Abb. z ist. Die Scheibe 2 wirrt in beliebiger Weise in einer Lage festgelegt, bei welcher sie parallel zur Scheibe i in einem Abstande Ir von ihr entfernt ist, daß die verlängerung der. Achse der Triebwelle 5 durch den des der Scheibe z gezeichneten Kreises hindurchgeht, und daß die beiden, nicht zentralen Bohrungen der Scheibe in ihrer Lage genau mit den beiden entsprechenden Bohrungen in der Scheibe r übereinstimmen.
  • Die Bohrungen in den Scheiben brauchen selbstverständlich nicht von gleichem Durchmesser zu sein, wenn narr ihre Achsen die richti e Lage zueinander haben. Durch die beiden nicht zentralen Bobrungen (Lager) in der Scheibe 2 sind zwei parallele Well°u C und j hindurchgeführt; welche in dem zwischen den Scheiben t und -z 8 bzw. g bilden bzw. tragen, die an ihren äußersten Enden wieder Kurbelzapfen ro bzw. rr haben, die gleichzeitig mit der Montage der Scheibe a in ihre entsprechenden nicht zentralen Lagerbohrungen (Zapfenlöcher) in der Scheibe r eingesetzt werden. Um dies zu gestatten, müssen die Kurbelzapfen 8 bzw. 9 gleich lang sein. Infolge der vorliegenden Anordnung werden sie daher zueinander parallel stehen und die Seheibe r zwingen, sich auf dem Kurbelzapfen 3 derart zu drehen, daB die Scheibe stets die gleiche Lage einnimmt, d. h. mit anderen Worten, daß der gleiche Punkt auf ihrem Umkreis stets z. B. am Ende des senkrecht nach oben gerichteten Halbmessers liegt. Dadurch erhält man einen Kurbü#1-mechanismus, bei dem die Achsen der Kurbelzapfen 8 und 9 jede ihre kreiskegelförmige Fläche für jede Umdrehung der Welle @ beschreibt. Die Länge der Kurbelzapfen 8 und 9 wird, den angenommenen Größen entsprechend, durch die Gleichung bestimmt, in welcher der Winkel v durch die Vorhergehenden b ab M stark Abstand A 4 werden, Grenzwertes g welcher bestimmt entsprechenden g Abstand ab d als dein Vorstehenden brauchen, liegenden bestimmt ist.
  • Die Kurbelzapfen 8 und 9 bleiben parallel zueinander, und da sie nach dem mit einem gegenseitigen Abstand d ^ a cos v aneinander vorbeigehen, ,wobei gleich dem Abstand zwischen den Achsen der beiden Kurbelzapfen ro und rr ist, wer-den sie sich nicht gegenseitig behindern, wenn ihre größten Querschnitte zusammen (falls sie gleich stark sind) oder wenn der ittelwert ihrer größten Querschnitte (falls sie ungleich sind) geringer ist als der d. Es ist unmittelbar einleuchtend, daß die nzahl der Kurbelzapfen ro und rr in der Scheibe r und damit auch der Wellen, welche von dem einen Kurbelzapfen angetrieben beliebig innerhalb des roß sein kann, Grenzwert dacltirch wird, daß sich zwischen den Achsen von je zwei Kurbelzapfenlöchern in der Scheike r, und also zwischen den Lagerbohrun en in derScheibez, ein solcher sein muB, daB . cos . v größer ist als der größte Querschnitt (oder der Mittelwert der größten Querschnitte) der beiden Iiurbelzapfenarme. Aus ergibt sich weiter, daß die huri;elzapfenbohrun gen in der Scheibe r nicht derart verteilt zu sein daß ihre Achsen durch den gleichen, um die Achse des Kurbelzapfens 3 konzentrisch Kreis hindurchgehen, sondern ganz willkürlich auf der Scheibe verteilt sein können, wenn nur der obenerwähnten Bedingung wegen des Abstandes zwischen den Achsen von j e zwei beliebigen Kurbelzapfenlöchern entsprochen worden ist, ebenso es ist, daß die Achsenlagerbohrungen in der Scheibe z den Kurbelzapfenlöchern in Scheibe r entsprechend angeordnet sein müssen, wobei die äußere Gestalt der Scheite r sowie auch die der Scheibe 2 beliebig sein kann. Es sei hier gleichzeitig daß die in Abb.3 gezei te Ausführungsform eine rein schematische ist und nur den Gedanken der vorliegenden Erfindung veranschaulichen soll, und daß matt, wenn nur ur-Achsen 6 und von dem belzapfen 3 aus getrieben werden sollen, in der Praxis versuchen wird, die r o und r r , als möglich mit Bezug auf den erstgenannten Kurbelzapfen 3 diametral entgegengesetzt anzubringen.
  • Es = kann natürlich mit Schwierigkeiten verbunden sein, die Ausführungsform der Erfindung in der Praxis derart zu gestalten, daß sie genau der theoretischen entspricht. Mit Rücksicht hierauf ist es zu empfehlen, die zwischen den Scheiben liegenden Kurbelzapfenarme, wie in Abb. $ dargestellt, ineinander verschiebbar zu machen. Dadurch wird erreicht, daß sich die Länge dieser Arme selbsttätig ändert, wodurch Ungenauigkeiten, welche bei dein Bau der Vorrichtung etwa vorkommen könnten, ausgeglichen werden, und bei der praktischen Erprobung hat es sich gezeigt, daß man V'erwen einen leicht lung und zuverlässig arbeitenden lleehanismus selbst ohne allzu peinliche Genauigkeit bei der Ausführung erhält.
  • Der Isurbehnechanismus kann auch in der Weise benutzt werden, daB die Kurbelzapfenarme 8, 9 usw. die Scheibe r damit Alen Kurbelzapfen 3 drehen. Auf diese Weise kann die Vorrichtung z. B. als äußerst einfacher und unbedingt zuverläsiger Svnchronisator dienen, was von großer Bedeutung für die Praxis ist. In manchen Fällen ist es nämlich wünschenswert, eine Anzahl von Maschinen oder Apparaten unbedingt >nchron laufen zu lassen. Man wird stets s parallele Wellen, wie 6 und in Ahb. 3, mit ellen der betreifenden Maschinen den Trieb oder Apparate kuppeln können. Die Welle 5 ( in solchem Falle lediglich aus bb. 3) einem im Lager laufenden Zapfen bestehen, und wenn dieses Lager als Kugellager ausgebildet ist, wird die bei der Drehung der Kurbel :i. verbrauchte Kraft eine äußerst geringe sein. Die Scheibe r wird mit unbedingter Sicherheit und Genauigkeit bewirken, daß die gewünschte Synchronisierung der Maschinen oder Apparate erreicht wird, da diese durch die Scheibe selbsttätig gezwungen werden, sich gegenseitig zu regulieren, so daß sie genau gleichlaufen.
  • Die Scheiben r und 2 sind im vorstehende,-i als miteinander zugewendeten ebenen parallelen Flächen versehen angenommen. Dies ist natürlich das einfachste, aber es ist nicht unbedingt notwendig. Bedingung ist nur, daß die zwischen deri Scheiben liegenden Kurbelzapfenarine gleich lang und parallel sind. Diese Bedingung wird erfüllt, selbst wenn z. B. die Scheibe i einen in Richtung gegen die Scheibe 2 vorragenden Vorsprung an derjenigen Stelle haben sollte, an der .las l?nde einer der genannten Kurbelzapfenarine sie trifft, wenn nur die Scheibe :2 an derjenigen Stelle, an der das andere Ende des genannten Kurbelzapfenarmes auftrifft, eine Vertiefung hat, deren Tiefe genau der Höhe des genannten Vorsprungs entspricht, wobei diese Vertiefung selbstverständlich eine solche seitliche Ausdehnung haben muß, daß sie die Bewegung des betreffenden Kurbelzapfenarmes nicht behindert.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Kurbelmechanismus, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbar auf einem Kurbelzapfen aufgehängterKörper in einer Anzahl Bohrungen, deren Achsen parallel zur Achse des genannten Tragkurbelzapfens sind, andere, nach der entgegengesetzten Richtung als der Tragzapfen sich erstreckende Kurbelzapfen in sich aufnimmt, welche Zapfen an den Enden von Kurbelzapfenarmen angeordnet sind, die sich von dem genannten beweglichen Körner durch den Zwischenraum zwischen diesem und - einem anderen Körper erstrecken, der in einem bestimmten Ab-Stande von ersterem feststehend angeordnet ist und Bohrungen (Lager) enthält, durch welche die- Wellen der genannten Kurbelzapfenarine hindurchgeführt werden, wobei die Lage dieser Wellen mit Bezug auf diejenige Querlinie in dem feststehenden Körper, der in der Verlängerung der Drehachse des Tragzapfens des beweglichen Körpers liegt, genau die gleiche ist, als die Lage der Achsen der entsprechenden Kurbelzapfenlöchern in dem beweglichen Körper mit Bezug auf die Achse des Traazaofens dieses Körpers, wobei die einander zugewendeten Flächen des beweglichen und des feststehenden Körpers eben und parallel oder von einer solchen Form sein können, @laß die erwähnten, zwischen ihnen liegenden Kurbelzapfenarme nicht nur parallel, sondern auch gleich läng sind, wodurch erreicht wird, daß ein einziger Kurbelzapfen, und zwar ohne Verwendung von Zahnrädern o. dgl. eineAnzahl vonKurbelzapfen und damit eine Anzahl von Wellen oder umgekehrt antreiben kann.
  2. 2. Kurbelmechanismus nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem beweglichen Körper (i) und dem feststehenden Körper (2) liegenden Kurbelzapfenarme teleskopartig ausziehbar sind, so daß ihre Länge sich selbsttätig ändern kann innerhalb gewisser kleiner Grenzen, was notwendig sein wird, wenn die praktische Ausführung der Vorrichtung nicht vollkommen genau der theoretischen Konstruktion entspricht.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Körper (i) aus einer kreisförmigen ebenen Scheibe besteht, während der feststehende Körper (z) eine zweite dazu parallel angeordnete kreisförmige und ebene Scheibe ist, welche in geeigneter Weise derart fest angebracht ist, daß ihr Mittelpunkt (Achse) in der Verlängerung der Achse der Kurbelwelle (5) liegt, auf der der Kurbelarm (4) mit dem Kurbelzapfen (3) sitzt, auf welchem letzteren die Scheibe (i) drehbar aufg°_-hängt ist. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Synchron.isator eingerichtet ist, dadurch, daß die Welle (5) zu einem in einem Lager mit möglichst geringer Reibung laufenden Zapfen verkürzt ist und die Scheibe (i) unter der Einwirkung der Kurbelzapfen (ro, ii usw.), die auf zwischen der Scheibe(i) und der Scheibe (2) liegenden Kurbelzapfenarmen (8, 9 usw.) sitzen, angetrieben wird, so daß die Scheibe (i) mit Sicherheit einen genau synchronen Gang der Wellen der genannten Kurbelzapfenarme bewirkt, welche letzteren je mit der Triebwelle einer Maschine oder eines Apparates gekuppelt sein können; so daß die betreffenden Maschinen oder Apparate auf einen unbedingt synchronen Gang gebracht werden.
DENDAT343554D Kurbelmechanismus Expired DE343554C (de)

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DE (1) DE343554C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1750033B1 (de) * 1967-03-29 1971-05-06 Hatebur Ag F B Vorrichtung insbesondere an einer kurbelpresse zur ueber tragung der drehbewegung des dem antrieb eines hin und hergehenden schlittens dienenden hauptkurbeltriebes auf ein drehorgan zum erzeugen einer hubbewegung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1750033B1 (de) * 1967-03-29 1971-05-06 Hatebur Ag F B Vorrichtung insbesondere an einer kurbelpresse zur ueber tragung der drehbewegung des dem antrieb eines hin und hergehenden schlittens dienenden hauptkurbeltriebes auf ein drehorgan zum erzeugen einer hubbewegung

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