DE343045C - - Google Patents

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DE343045C
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tar
kieselguhr
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mineral dust
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • C04B26/26Bituminous materials, e.g. tar, pitch
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B14/00Use of inorganic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of inorganic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B14/02Granular materials, e.g. microballoons
    • C04B14/04Silica-rich materials; Silicates
    • C04B14/08Diatomaceous earth

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Silicon Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Pulvers aus Teer, Kieselgur und Mineralstaub (Sand). Es ist nicht neu, eine Mischung von Teer mit Kieselgur und Mineralstaub (Sand) herzustellen und ein so hergestelltes Pulver in Formen zu verpressen oder als Bodenbelag mittels Walzen einzubauen. Es ist auch nicht neu, für letzteren Zweck ein solches Pulver kalt einzubauen, so daß das Abbinden des Pulvers in sich nicht durch Wärme, sondern lediglich durch Druck, das Walzen und die Benutzung stattfindet.
  • Neu ist aber -das nachstehend beschriebene Verfahren zur Herstellung eines solchen Pulvers.
  • Bislang ging man von dem Gedanken aus, daß die Herstellung dieses Pulvers nur durch Erwärmung. der den Teer aufnehmenden Teile, Kieselgur und: Mineralstaub, möglich sei. Man brachte Kieselgur in ein beheiztes Rührwerk und ließ dieses laufen; bis sich die Kieselgur genügend erwärmt hatte. Dann setzte man Teer hinzu, der zuvor durch Erwärmen möglichst dünnflüssig gemacht war. Diese in dem sich langsam drehenden Rührwerk hergestellte Mischung von Teer und Kieselgur wurde gekühlt und gelagert und zum Teil in .diesem Zustande als Trockenteer in den Handel gebracht. Sollte nun. Mineralstaub (Sand) zur Herstellung von Preßlingen oder von Bodenbelag hinzugesetzt werden, so brachte man die erkaltete Kieselgur-Teer-Mischung in ein beheiztes Rührwerk und setzte Mineralstaub in stark erwärmtem Zustande hinzu.
  • Diese Herstellung .eines Teer-Kieselgur-Mineralstaub-Pulvers ist umständlich. Die kostspielige Erwärmung der Kieselgur und des Mineralstaubes kann durch Druck, Schlag und schnelle Bewegung ersetzt werden.
  • Es ist nicht richtig, daß die Hohlkörper der Diatomeen zur Aufnahme und Abgabe .dickflüssiger Substanzen der Erwärmung bedürfen. Die dünnen Membranen der Diatomeen lassen dickflüssige Substanzen auch bei Druck und Schlag unter Bewegung durch. Die Umkleidung des Mineralstaubes mit Teer geht selbstverständlich auch bei Druck und Schlag vor sich.
  • Für das Verfahren ist ein Desintegrator am besten geeignet. Die Herstellung kann aber auch in einer Schlagkreuzmühle oder in ähnlicher sich schnell bewegender, Druck und Schlag ausübender Mühle erfolgen. Man mischt Teer, Kieselgur und. Mineralstaub in dem zueinander passenden Verhältnis und läßt diese Mischung durch die Mühle gehen.
  • Der Erfolg ist bei weitem günstiger als bei dem alten Verfahren. Die Mischung wird gleichmäßig fein und nicht körnig, wie das bei Erwärmung leicht der Fall war.
  • Eine geringe Anzahl der die Kieselgur bildenden Diatomeen nimmt auch bei Erwärmung der Kieselgur den Teer nicht an; ebenso ist es bei dem neuen Verfahren. Es sind dies in der Hauptsache die Diatomeenformen Stephanodiscus Astraea und ähnliche, wie das Mikroskop zeigt. Aber auch dieser Fehler, der sich im fertigen Bodenbelag durch Aufnahme von Wasser störend bemerkbar macht, läßt sich beseitigen, und zwar dadurch, -daß man das fertige Pulver durch einen Windsichter gehen läßt. Bei diesem Vorgange werden die sehr leichten teerfreien Diatomeen sofort von den teerbeschwerten geschieden und ausgeschieden.
  • Ein wesentlicher Vorzug des neuen Verfahrens ist der, daß die umständliche Kühlung des Pulvers, die nach dem alten Verfahren mittels gekühlter Transportschnecke oder Kühlschlange nötig war, vollständig überflüssig wird, und daß .die geringe Wärme, die der Teer mitbrachte, sofort im Windsichter verfliegt. So ist das auf die neue Weise hergestellte Pulver sofort verwendbar und bedarf zum Kalteinbau keiner Vorkühlung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRucn: Verfahren zur Herstellung eines Pulvers aus Teer, Kieselgur und Mineralstaub (Sand), dadurch gekennzeichnet, daß anstatt einer Erwärmung .der Kieselgur und des Mineralstaubes das Vermischen mit Teer durch Druck, Schlag und Bewegung stattfindet und das so hergestellte Gemisch im Windsichter von nicht geteerten Diatomeen gereinigt wird, wobei gleichzeitig eine Kühlung stattfindet.
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