DE342768C - Elektromagnetische Wellenkupplung - Google Patents
Elektromagnetische WellenkupplungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D27/00—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
- F16D27/02—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
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Description
- Elektromagnetische Wellenkupplangr Zur Kupplung zweier Wellen miteinander verwendet man vielfach elektromagnetische Kupplungen. Diese-wirken in der Weise, daß an den Wellenenden aufgesetzte Scheiben o. dgl. mit Hilfe mehrerer daran .befestigter Elektromagnete bei .deren Erregung magnetisch werden; sich anziehen und so vermittels ihrer gegenseitigen Reibung miteinander gekuppelt werden. Sollen mittels derartiger Kupplungen große Kräfte übertragen werden, so fallen die Elektromagnete unverhältnismäßig groß aus, außerdem sind verhältnismäßig starke elektrische Ströme zur Aufrechterhaltung der Kupplung erforderlich.
- Man hat auch bereits elektromagnetische Kupplungen in der Weise ausgeführt, daß man die magnetische ,Anziehungskraft nicht direkt zur Kupplung ausnutzt, sondern mit Hilfe von Elektromagneten besondere mechanische Kupplungen- einrückt. Bei derartigen Kupplungen war indessen stets bei der Einrückung -die Bewegung mehrerer Kupplungskörper von erheblichem Gewicht erforderlich, so daß die- Elektromagnete durchweg kräftig ausgebildet werden m:ußten und viel. Strom verbrauchten. Besonders war dies der Fall; wenn .die Kupplung zur LTbertragung großer Kräfte benutzt wurde, Die -Exfindung betrifft nun eine elektromagnetische Kupplung, die nur geringe elektromagnetische Kräfte erfordert und trotzden die Übertragung großer Kräfte ermöglicht. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die die Kupplung bewirkenden Teile äußerst leicht ausgebildet sind und bei Betätigung der Kupplung nur geringe Wege zurückzulegen haben. Zu :diesem Zweck sind auf :dem einen Wellenende Anschläge; auf dem anderen Wellenende Mitnehmer angebracht, :die mit Hilfe eines mit der Welle umlaufenden Elektromagneten zwecks Kupplung verstellt werden, wodurch Mitnehmer und Anschläge zum Eingriff: miteinander kommen. Die Kupplung eignet sich vorzugsweise für geringe Geschwindigkeiten und Übertragung großer Kräfte, z. B. zum Antrieb von Eisenbahnwegschranken o. dgl.
- In den Abb. i bis 7 ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Kupplung dargestellt. Abb. i stellt einen an dem einen Wellenende befindlichen Arm dar. Dieser enthält zwei- um die Zapfen 2 -und 3 drehbare, zangenarige Teile ¢ und 5. Diese sind an dem einen Ende hakenförmig ausgebildet und legen sich im Ruhezustande unter Einwirkung der Feder 6 mit den .anderen mit ebener Fläche versehenen Teilen aufeinander, wobei die hakenförmigen Enden einen Spielraum zwischen sich lassen. Die Teile 4 und 5 sind, wie :im Grundriß (Abb.3) ersichtlich, an ihrem Drehpunkt gekröpft ausgebildet. Diesem Arme steht ein am anderen Wellenende befestigter zweiter Arm gegenüber (Abb. 4), der einen an einem Querstück 7 befindlichen Mitnehmer 8 enthält. Die beiden Arme sind jeder an einem Wellenende in einem solchen Abstand voneinander befestigt, .daß bei der Drehung der treibenden Welle der Mitnehaner 8 im Ruhezustand der Kupplung zwischen :den hakenförmigen Enden der Teile 4 und 5 hindurchgehen kann, ohne daß :die andere Welle mitgenommen wird. Werden die Teile 4 und 5 entgegen der Wirkung der Feder 6 gedreht, bis ihre hakenförmigen Enden zur Berührung kommen, so stößt in diesem Fall der Mitnehmer 8 gegen :die hakenförmigen Enden, so daß bei entsprechender Drehrichtung der Welle die treibende Welle die andere mitnimmt.
- Das Zusammenklappen der hakenförmigen Enden der Zangenteile 4 und 5 wind nun dadurch bewirkt, daß bei Erregung eines auf dem Querstück 7 (Abb. 4) befindlichen Elektromagneten ein runder Eisenstab hervorbewegt wird, so daß er zwischen die mit ihren Flächen aufeinanderliegenden Enden der Zangenteile 4 und 5 gelangt. Diese sind an .der Eintrittsstelle dieses Elektromagneteisens abgeschrägt, so däß dieses dra:zwischentreten und dadurch die Zangenteile zur Drehung um ihre Zapfen bringen kann, wobei die hakenförmigen Enden zusammenklappen. Der runde Eisenstab 9 und der Mitnehmer 8 sind in einer solchen Entfernung voneinander am Querstück angebracht, daß bei erregten Magneten infolge Dazwischentretens .des Elektromagneteisens das Zusammenklappen der hakenförmigen Enden der Teile 4 und 5 eintritt, bevor der Mitnehmer 8 hindurchgelassen worden ist. Hört die Erregung des Elektromagneten wieder auf, so tritt der runde Eisenstab 9 wieder in das Querstück zurück, so däß eine Bewegung der Zangenteile 4 und 5 beim Vorübergang des Armes unterbleibt. A#bb.5 zeigt :die Anbringung des Elektromagneten io am Querstück 7. Abb. 6 zeigt den Zustand, in dem die Zangenteile 4 und 5 durch das Dazwischentreten ,des Eisenstabes 9 gerade so verstellt worden sind, daß der Mitnehmer 8 von :dem hakenförmigen Ende der Teile 4 und 5 zurückgehalten wird. Abb.7 zeigt in Ansicht und teilweisem Schnitt die zusammengebauten Kupplungsteile.
- Das angeführte Ausführungsbeispiel :ist nur für geringe Geschwindigkeit geeignet. Bei großer Geschwindigkeit kann der Mitnehmer' 8 beispielsweise federnd ausgebildet sein, um harte Stöße bei der Kupplung zu vermeiden.
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜCi3E: i. Elektromagnetische Wellenkupplung, bei der .mechanisch wirkende Kupplungsglieder mit Hilfe .eines mit -der Welle umlaufenden Elektromagneten bewegt werden, :dadurch gekennzeichnet, daß :die zu kuppelnden Wellen Scheiben oder Arme besitzen, von denen einer einen Mitnehmen der andere einen Anschlag besitzt, .der so verstellbar eingerichtet .ist, d@aß er mit Hilfe eines Elektromagneten .bei dessen Erregung in den Bereich .des Mitnehmers kommt, wodurch die Kupplung erfolgt, bei Nichterregung des Elektnomagneten aber außer Bereich des Mitnehmers kommt, wodurch die Kupplung gelöst wird.
- 2. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch i, da-durch gekennzeichnet, daß auf der Scheibe ibzw. dem Arm des einen Wellenendes zwei zangenförmige, drehbare, gekröpfte Teile so angeordnet sind, daß sie beim Dazwischentreten eines auf :dem anderen Wellenende befindlichen, von einem Elektromagneten bewegten Sperrstücks so bewegt werden, :daß ein Mitnehmer :des anderen Wellenendes sich zwischen den Zangenteilen fängt und diese dadurch :mitnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE342768T | 1920-01-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE342768C true DE342768C (de) | 1921-10-24 |
Family
ID=6241690
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1920342768D Expired DE342768C (de) | 1920-01-01 | 1920-01-01 | Elektromagnetische Wellenkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE342768C (de) |
-
1920
- 1920-01-01 DE DE1920342768D patent/DE342768C/de not_active Expired
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