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Kochtopf
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Beschreibung: Die Erfindung betrifft einen Kochtopf für das wandabständige
Anordnen in einem entsprechend weiteren, Anlageflächen aufweisenden Außentopf mit
einem oberen Topfrand und mindestens einem über seinen Topfmantel vorstehenden Griff
sowie mit wenigstens einem zur Festlegung gegen Aufschwimmbewegungen in einem Wasserbad
des Außentopfes ausgebildeten, zwischen einer Sicherungs- und einer Freigabestellung
bewegbaren Sicherungsglied, das eine Fläche zum Untergreifen einer der Anlageflächen
aufweist und dem eine Auflageschulter zur Abstützung auf einer der Anlageflächen
zugeordnet ist.
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Es ist ein Kochtopf dieser Art bekannt (vgl. DE-PS 857 433), bei welchem
zwei einander gegenüberliegende an Kochtopf und Außentopf anzuordnende, vom Kochtopf
und vom Außentopf gesonderte federnde Klammern oder Schraubpratzen vorgesehen sind.
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Die Klammern umgreifen die übereinander positionierten Henkelgriffe
beider Töpfe, die Schraubpratzen greifen unmittelbar an den oberen Rändern der beiden
ineinander gestellten Töpfe.
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Diese Sicherungsglieder sind verhältnismäßig umständlich in ihrer
Handhabung, bedürfen zur Überführung in die Sicherungs-und in die Freigabestellung
eines hohen Kraftaufwandes, können leicht verlegt werden oder verloren gehen. Im
Betrieb einer Küche od. dgl. können sie auch leicht bis zur Unbrauchbarkeit verbogen
werden. Ein besonderer Nachteil besteht ferner darin, daß die Klamme-rn und Schraubpratzen
nur an zwei hinsichtlich ihrer Henkelform bzw. hinsichtlich der Form ihrer oberen
Ränder aufeinander abgestimmten Töpfen verwendet werden können und es nicht genügt,
daß der Außentopf beispielsweise nur einen oberen Topfrand mit einem bestimmten
standardisierten Durchmesser aufweist. Dieser Nachteil ergibt sich auch dadurch,
daß die Auflageschulter des Kochtopfes unmittelbar an die Außenseite seines Topfmantels
anschließt und zur sicheren Abstützung einer genau angepaßten Innenschulter im Außentopf
bedarf, zumal bei der bekannten Ausbildung zwischen den Schultern ein Dichtring
vorgesehen sein soll, um den das Wasserbad aufnehmenden Hohlraum zwischen den beiden
Töpfen in der gewünschten Weise im oberen Randbereich des Außentopfes nach außen
abzudichten und den Dampf austritt nur durch eine im Mantel des Außentopfes vorgesehene
gesonderte Pfeifenkappe zuzulassen. Der Außentopf muß somit nicht nur hinsichtlich
seiner geometrischen Form genau an den Kochtopf angepaßt sein, sondern er muß außerdem
eine eigens hierfür vorgesehene Vorrichtung für den Dampfaustritt aufweisen. Aus
diesem Grund ist der Außentopf auch nicht für andere Kocharbeiten außer für das
Abkochen von Wasser geeignet, da, wenn beispielsweise Nahrungsmittel direkt im Außentopf
zubereitet würden, die Vorrichtung für den Dampfaustritt verschmutzt und unbrauchbar
würde. Allenfalls der Kochtopf kann für sich für solche Kocharbeiten verwendet werden.
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Die im wesentlichen spielfreie feste Verbindung der beiden3 aus den
dargelegten Gründen zwingend eine Baugruppe bildenden Töpfe im Falle der gemeinsamen
Verwendung als Wasserbad-Kochtopf ist des weiteren bei vielen Arbeiten hinderlich.
Häufig muß Kochgut nämlich, das nur im Wasserbad erwärmt werden darf, wegen seiner
physikalischen Empfindlichkeit ständig oder zumindest häufig gerührt werden. Sowohl
bei der Verwendung eines von Hand zu bewegenden Gerätes, wie eines Kochlöffels oder
Schneebesens, wie auch bei der Verwendung eines motorisch angetriebenen Handrührgerätes
kann es zweckmäßig sein, wenn der Kochtopf schräg gestellt wird, um das fließfähige
Kochgut auf einer gegenüber der Bodenfläche des Kochtopfes reduzierten Grundfläche
zu sammeln und damit dem Arbeitsbereich des Rührgerätes besser zuführen zu können.
Bei der bekannten Ausbildung kann der Kochtopf des zur Aufrechterhaltung der Temperatur
des Wasserbades auf einer Herdstelle stehenden Außentopfes nur mit letzterem schräg
gestellt werden. Hierbei entfernt sich aber der Boden des Außentopfes von der Heizquelle
der Herdstelle, was ein Absinken der Temperatur des Wasserbades gerade während der
Zeit mit sich bringt, während welcher durch Rühren der Wärmeverlust des Kochgutes
ohnehin besonders hoch ist. Ergibt sich dieser Nachteil bereits bei einer Gasherd-Kochstelle,
so ist er noch wesentlich stärker bei einer Elektroherd-Kochstelle, die zur Wärmeübertragung
vor allem einen großflächigen Berührungskontakt mit dem Außentopf benötigt.
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Um diese Nachteilen entgegenzuwirken, verwendet die kochende Person
häufig zwei beliebige, lose ineinander passende Töpfe, von welchen der größere das
Wasserbad und der kleinere das Kochgut aufnimmt. Dadurch ist es möglich, ohne den
Außentopf gegenüber der Herdstelle zu bewegen und ohne den Außentopf
von
dem Kochtopf durch aufwendige Handhabungen lösen zu müssen, den Kochtopf in der
beschriebenen Weise schräg zu stellen, zu drehen, anzuheben und in anderer Weise
in die für die Behandlung oder Handhabung des Kochgutes günstigste Stellung zu bringen.
Häufig dürfen jedoch in Kochgut, das zur Zubereitung im Wasserbad zu erwärmen ist,
Zutaten während der Erwärmung nur unter Rühren zugegeben werden. In diesem Fall
wird mit einer Hand gerührt und mit der anderen Hand werden die Zutaten in den Arbeitsbereich
des Rührgerätes geschüttet.
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In diesem Fall kann daher der Kochtopf nicht von der kochenden Person
festgehalten und dadurch gegen nicht erwünschte Bewegungen gegenüber dem Außentopf,
die durch das Rührgerät auf den Kochtopf übertragen werden, gesichert werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kochtopf zu schaffen,
welcher auf einfache Weise eine unverlierbare, stets funktionstüchtige und leicht
zu bewerkstelligende Lagerung des Sicherungsgliedes bzw. der Sicherungsglieder ermöglicht
und welcher in unterschiedlichen Außentöpfen aufnehmbar ist, die innerhalb relativ
großer Toleranzen nur hinsichtlich ihrer oberen Weite zum Kochtopf passen müssen.
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Diese Aufgabe wird bei einem Kochtopf der eingangs genannten Art gemäß
der Erfindung dadurch gelöst, daß das Sicherungsglied baulich mit dem oberen Topfrand
vereint ist und daß die Auflageschulter mit radialem Abstand außerhalb des Topfmantels
liegt.
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Das Sicherungsglied kann dadurch stets geschützt und unverlierbar
am Kochtopf verbleiben und, da es zur Überführung in die Freigabestellung nur vom
Außentopf gelöst werden muß, auch leicht in seine unterschiedlichen Stellungen,
beispielsweise in die Freigabestellung, dann überführt werden, wenn
der
Kochtopf gegenüber dem Außentopf schräg gestellt werden soll. Da die Auflageschulter
im Abstand, vorzugsweise in einem durch eine Lücke gegebenen Abstand vom Topfmantel
des Kochtopfes liegt, läßt sie sich leicht so ausbilden, daß sie auf der oberen
Ringstirnfläche verschiedener Außentöpfe abgestützt werden kann, die innerhalb relativ
großer Toleranzen im Bereich ihres oberen Randes voneinander abweichen, so daß als
Außentopf bei entsprechender Dimensionierung des Kochtopfes ein Topf als Außentopf
verwendet werden kann, wie er in aller Regel ohnehin in einem Haushalt zur Verfügung
steht.
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Durch die beschriebene Ausbildung der Auflageschulter ergibt sich
aber auch, daß die beiden Töpfe lose und bis zum oberen Rand des Außentopfes mit
Wand abstand ineinander gestellt werden können, was Voraussetzung dafür ist, daß
der Kochtopf gegenüber dem Außentopf jederzeit schräg gestellt, mehr oder weniger
aus dem Wasserbad angehoben, kurzzeitig ganz aus dem Wasserbad genommen und in jeder
anderen gewünschten Weise gegenüber dem Außentopf bewegt bzw. in seiner Lage verändert,
d.h. auch wieder zurück in seine gesicherte Kochstellung gebracht werden kann.
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Wird der Kochtopf ausreichend weit aus dem Wasserbad angehoben, so
ist das Wasserbad frei sichtbar, wodurch es der kochenden Person bei einigermaßen
geübtem Blick aufgrund der Dampfentwicklung und/oder der Bewegung der Wasseroberfläche
möglich ist, den Grad der Erwärmung des Wasserbades festzustellen. Auch kann dadurch
jederzeit der Füllstand des meist niedervolumigen und dadurch sich infolge der Verdampfung
allmählich reduzierenden Wasserbades auf einfache Weise und ohne besonderen Zeitaufwand
kontrolliert werden. Beide Töpfe sind unabhängig voneinander als Einzeltöpfe verwendbar,
d.h. ggf.
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als selbständige Kochtöpfe.
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Eine besonders einfache Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
ergibt sich, wenn das vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildete Sicherungsglied vorzugsweise
einstückig mit dem oberen Topfrand lösbar verbunden ist und dadurch so ausgebildet
werden kann, daß es besonders einfach zu reinigen ist.
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Das Sicherungsglied muß nicht durch eine gesonderte Betätigung in
die Sicherungsstellung überführt werden, wenn es nach einem weiteren Merkmal der
Erfindung federnd beweglich mit dem Topfrand verbunden ist, da es dann ständig zur
Sicherungsstellung hin federbelastet sein kann. Weist in diesem Fall das Sicherungsglied
eine entsprechende schräge, von oben innen nach unten außen verlaufende Abweisfläche
auf, so wird es nach Art eines Clips beim Einsetzen des Topfes in den Außentopf
durch Entlanggleiten an einer an die zugehörige Anlagefläche anschließenden Außenfläche
des Außentopfes zunächst entgegen der Kraft seiner Federbelastung selbsttätig zur
Seite gedrückt und springt dann unter diese Kraft selbsttätig in die Sicherungsstellung,
wodurch sich ein sehr einfaches Einsetzen des Kochtopfes in seine gesicherte Stellung
in dem Außentopf ergibt.
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Damit der Kochtopf an relativ stark unterschiedlich ausgebildeten
Außentöpfen gleichermaßen funktionstüchtig verwendet werden kann, ist ein verhältnismäßig
großer Federweg des Sicherungsgliedes bei möglichst flacher Federcharakteristik
erwünscht. Dies kann auf einfache Weise z.B. dadurch erreicht werden, daß der federnde
Teil im wesentlichen den gesamten Topfrand und/oder das obere Ende des Topfmantels
einschließt.
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Dadurch ist es sogar denkbar, den Kochtopf aus einem sehr harten,
zur optischen Wasserbadkontolle ggf. durchsichtigen Kunststoff, beispielsweise Polysulfon
herzustellen, der eine extrem hohe Hydrolysefestigkeit und Dampfbeständigkeit hat.
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Er kann aber auch aus einem elastischen isopaktischen Polypropylen,
einem Acetalharz od. dgl. gefertigt sein.
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Der erfindungsgemäße Kochtopf kann bei hinreichendem Fassungsvolumen
von beispielsweise 1.5 1 auch in verhältnismäßig niedrigen Außentöpfen verwendet
werden, wenn der Topfrand durch einen vom oberen Ende des Topfmantels im Querschnitt
nach unten ragenden, das Sicherungsglied tragenden, Stulprand ausgebildet ist, der
den oberen Endabschnitt des Topfmantels mit Abstand, insbesondere etwa auf einem
Drittel der Innenhöhe des Topfmantels, umgibt und vorzugsweise an dessen Innenseite
die Untergreiffläche des Sicherungsgliedes liegt.
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Dadurch steht der obere Teil des Kochtopfes dann über die Oberseite
des Außentopfes verhältnismäßig hoch vor. Ferner verleiht der Stulprand, dessen
Abstand vom Topfmantel so groß gewählt sein kann, daß er mit den Fingern einer Hand
untergreifbar und daher als über den Umfang nahezu ununterbrochen durchgehender
Traggriff verwendbar ist, dem Koch eine wesentlich erhöhte Steifigkeit und, wenn
er ebenfalls als Federglied für das Sicherungsglied vorgesehen ist, diesem eine
günstige Federcharakteristik.
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Sowohl die Festigkeit wie auch die Federcharakteristik werden noch
weiter dadurch verbessert, daß der obere Topfrand über ein Profil, wie eine Schüttkuhle,
in den Topfmantel übergeht und wenn die Schüttkuhle vorzugsweise durch einen über
eine ausgerundete Ringschulter im Innenquerschnitt erweiterten oberen Endabschnitt
des Topfmantels gebildet ist. Dadurch kann nicht nur das Ausgießverhalten des Kochtopfes
wesentlich verbessert werden, sondern es ist auch möglich, die obere Randprofilierung
des Topfrandes gegenüber dem übrigen, in den Außentopf passenden Topfmantel so zu
erweitern, daß sie als Deckelsitz für einen Topfdeckel geeignet ist, der gleichermaßen
auf den Außentopf wie auf den Kochtopf paßt.
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Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgedankens
besteht darin, daß an dem Topfrand und/oder dem Sicherungsglied mindestens eine,
insbesondere annähernd ringförmige, Auflageschulter für die Auflage auf der Anlagefläche
des oberen Randes des Außentopfes ausgebildet ist und sich somit ohne besondere
Ausbildung des Außentopfes eine sichere Abstützung des Kochtopfes ergibt, obwohl
die Auflagefläche des oberen Randes des Außentopfes innerhalb verhältnismäßig großer
Toleranzen unterschiedlich weit sein kann. Es wäre auch denkbar, die Auflageschulter
für die Auflage auf der beispielsweise durch eine Schüttkuhle gebildeten Deckelsitzfläche
des Außentopfes oder auf Handgriffen des Außentopfes auszubilden. Die gegenüber
der Auflageschulter geringförmig radial nach außen und unten versetzte, vorzugsweise
annähernd unmittelbar an die Auflageschulter anschließende, Untergreiffläche des
Sicherungsgliedes ist zweckmäßig für das außenseitige Untergreifen des oberen Randflansches
des Außentopfes ausgebildet, so daß also der Kochtopf ausschließlich durch Abstützung
an der oberen und der unteren Stirnfläche des oberen Randflansches des Außentopfes
gegenüber diesem gesichert ist und mit diesem in Berührung steht.
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Zusätzlich zur genannten Ausbildung oder aber vor allem statt dessen
kann es auch zweckmäßig sein, wenn mindestens eine Untergreiffläche wenigstens eines
Sicherungsgliedes für den Eingriff in einen Traggriff des Außentopfes ausgebildet
und vorzugsweise durch einen radial zur Mittelachse des Kochtopfes weisenden Abschnitt
oder Vorsprung für den Eingriff in einen radial innenliegenden Steg des durch einen
bügelförmigen Seitenhenkel gebildeten Traggriffes des Außentopfes gebildet ist.
Dadurch ist der Kochtopf mit mehr oder weniger großem Bewegungsspiel formschlüssig
gegen Drehbewegungen um seine Mittelachse gegenüber dem Außentopf gesichert. Auch
in
diesem Fall ist der durch die Henkelöffnung in Drehsicherungsstellung
des Kochtopfes hindurchgreifende Abschnitt des Sicherungsgliedes aufgrund von Materialbeschaffenheit
und/oder -stärke zweckmäßig federelastisch ausweichend ausgebildet.
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Eine besonders sichere und leichtgängige Funktion des Sicherungsgliedes
wird erreicht, wenn seine Untergreiffläche nach oben mit der Mittelachse des Kochtopfes,
vorzugsweise unter einem Winkel von weniger als 90°, insbesondere etwa 60°, divergiert
und/oder etwa um diese Mittelachse gekrümmt ist und wenn vorzugsweise die Untergreiffläche
nach unten in eine Abweisfläche übergeht, die zweckmäßig nach oben mit der Mittelachse
des Kochtopfes, beispielsweise unter einem Winkel von 45" und weniger, vorzugsweise
etwa 30°, konvergiert und über eine konvexe Abrundung in die Untergreiffläche übergeht.
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Damit der Topfrand in einfacher Weise und zum Zwecke der leichten
Reinigung bei möglichst glattflächiger Ausbildung sowohl die Auflageschulter als
auch die Untergreiffläche bilden kann, ist der Topfrand zur Bildung des Sicherungsgliedes
auf einer Umfangszone, die bezogen auf die Mittelachse des Kochtopfes insbesondere
einen Bogenwinkel von weniger als 35° einnimmt, mit einem radial nach außen vorstehenden
Profilabschnitt versehen, der vorzugsweise nach oben und/oder beiderseits allmählich
in die übrige Kontur des Topfrandes übergeht. Der Topfrand ist also über seinen
gesamten Umfang ununterbrochen durchgehend ausgebildet und nicht durch federnde,
die Sicherungsglieder bildende Zungen in seiner geschlossenen Mantelwandung unterbrochen.
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Eine baulich besonders einfache, mechanisch sehr stabile und leicht
herzustellende Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die
Auflageschulter durch die untere
Stirnfläche des, insbesondere
nach unten erweiterten, Topfrandes des Kochtopfes gebildet ist, über welche die,
vorzugsweise lückenfrei anschließende, Untergreiffläche des Sicherungsgliedes nach
unten vorsteht.
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Auch wenn die Untergreiffläche nicht für den Eingriff in einen Traggriff
des Außentopfes ausgebildet ist, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung am
oberen Topfrand des Kochtopfes ein Drehsicherungsglied zum formschlüssigen Eingriff
in den Außentopf, insbesondere in eine Traggriff-Öffnung, vorgesehen sein, das vorzugsweise
als Steckglied mit zur Mittelachse des Kochtopfes etwa paralleler Steckrichtung
ausgebildet ist und somit beim Einsetzen des Kochtopfes in den Außentopf von selbst
in seine Funktionsstellung gelangt.
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Es ist denkbar, den Kochtopf mit dem Sicherungsglied so auszubilden,
daß das Sicherungsglied beispielsweise lediglich durch von Hand ausgeübten Radialdruck
gegen den oberen Teil des Kochtopfes oder durch gegenüber den üblichen Aufschwimmkräften
stärkeres, nach oben gerichtetes Belasten des Kochtopfes in Freigabestellung überführt
wird. Es hat sich jedoch als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn zur Überführung
des Sicherungsgliedes in die Freigabestellung eine einstückig mit dem Topfrand ausgebildete
Handhabe vorgesehen ist, die es bei entsprechend bemessener Hebellänge ermöglicht,
das Sicherungsglied lediglich durch leichten Fingerdruck jederzeit in Freigabestellung
zu überführen, danach den Kochtopf im Außentopf in der beschriebenen Weise in seiner
Lage zu verändern und, wenn erwünscht, wieder durch Druck von oben in seine gesicherte
tiefste Stellung zurückzubringen. Diese Handhabe kann gleichzeitig einen Traggriff
für den Kochtopf und/oder das beschriebene Drehsicherungsglied bilden, so daß ein
einziger, einfacher Bauteil gleichzeitig zwei oder drei unterschiedlichen
Funktionen
dient. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die, beispielsweise für den Durchgriff
durch die Traggriff-Öffnung angepaßte, Handhabe nach Art eines flachen Stielgriffarmes
vom Sicherungsglied bzw. Topfrand nach unten und vorzugsweise schräg nach außen
absteht, wodurch auch diese Handhabe funktionssicher in unterschiedlich gestaltete
Außentöpfe eingreifen kann. Sie ist auch wirksam, wenn als Außentopf eine Stielkasserolle
oder ein Topf mit anders gestalteten Außengriffen verwendet wird, da sie auch an
solchen Griffen durch Anlage an deren Außenseite in sichernden Eingriff gelangt.
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Obwohl es denkbar ist, nur ein Sicherungsglied oder nur eine Auflageschulter
am Kochtopf so vorzusehen, daß eine hinreichende Sicherung des Kochtopfes gegenüber
dem Außentopf gewährleistet werden kann, ist es in aller Regel besonders vorteilhaft,
wenn mehrere, insbesondere zwei, Sicherungsglieder und/oder Auflageschultern, vorzugsweise
gleichmäßig über den Topfumfang verteilt, vorgesehen sind. Dadurch wird nicht nur
bei einfacher Ausbildung eine sichere und leicht lösbare Verbindung der beiden Töpfe
miteinander erreicht, sondern es ist auch möglich, nur ein Sicherungsglied zu lösen
und den Kochtopf durch Anheben im Bereich dieses Sicherungsgliedes gegenüber dem
Außentopf schräg zu stellen, wobei dann das andere Sicherungsglied als Schwenklager
dient, dessen Schwenkachse parallel zur Stndfläche der Töpfe und etwa tangential
zum Außentopf liegt und den Kochtopf gegen zu hohe Aufschwimmbewegungen sichert.
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Um den im Wasserbad entstehenden Wasserdampf kontrolliert und an genau
definierter Stelle bzw. in genau definierter Richtung ins Freie austreten lassen
zu können, kann benachbart zum oberen Abschnitt des Topfmantels, insbesondere in
Umfangsrichtung
versetzt zum Sicherungsglied, im Topfrand mindestens
eine Dampfaustrittsöffnung vorgesehen sein, welche vorzugsweise die Auflageschulter
durchsetzt, so daß sie also keine über den Umfang geschlossene und daher schwer
zu reinigende Öffnung, sondern eine Aussparung in der Auflageschulter ist.
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Obwohl sich der Erfindungsgedanke in erster Linie auf den als Innentopf
einer Wasserbad-Kochtopf-Anordnung zu verwendenden Kochtopf bezieht, der in der
beschriebenen Weise mit einer Vielzahl unterschiedlicher üblicher Kochtöpfe als
Außentopf zusammengesetzt werden kann, ist es nach einem weiteren Vorschlag gemäß
der Erfindung auch in vorteilhafter Weise möglich, den Kochtopf mit einem auf diesen
speziell abgestimmten Außentopf zu einer geschlossenen Baugruppe zusammenzufassen,
wobei in diesem Fall dann der Außentopf hinsichtlich seiner Anlageflächen innerhalb
enger Toleranzen an den Kochtopf angepaßt werden kann, derart, daß die ineinander
gestellten Töpfe bis zum oberen Ende des Außentopfes durchgehend geringen Wandabstand
aufweisen. Auch in diesem Fall kann der Außentopf für sich für beliebige andere
Kocharbeiten verwendet werden Insbesondere in diesem Fall ist es zweckmäßig, wenn
am Kochtopf eine Wasserstands-Füllmarke für das Wasserbad-Volumen vorgesehen ist,
so daß mit dem Innentopf die Wassermenge abgemessen werden kann, welche als Wasserbad
in den Außentopf zu schütten ist.
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Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich
oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig
von deren Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
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Es zeigt: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Wasserbad-Kochtopf-Anordnung
teilweise im Axialschnitt, Fig. 2 die Wasserbad-Kochtopf-Anordnung gemäß Fig. 1
in Draufsicht Fig. 3 den Kochtopf der Anordnung gemäß den Fig. 1 und 2 in Ansicht,
Fig. 4 einen Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, Fig. 5 bis 7 eine
weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wasserbad-Kochtopf-Anordnung in
Darstellungen entsprechend den Fig. 1, 3 und 4, Fig. 8 bis 13 zwei weitere Ausführungsformen
von erfindungsgemäßen Wasserbad-Kochtopf-Anordnungen, jeweils in Darstellungen entsprechend
den Fig.
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1 , 2 und 4, Fig. 14 bis 17 zwei weitere Ausführungsformen von erfindungsgemäßen
Wasserbad-Kochtopf-Anordnungen in Darstellungen entsprechend den Fig. 1 und 2 (teilweise
weggebrochen), Fig. 18 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wasserbad-Kochtopf-Anordnung
in einer Darstellung entsprechend Fig. 1 (vollständig geschnitten),
Fig.
19 eine noch weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wasserbad-Kochtopf-Anordnung
in einer ausschnittsweisen Darstellungsform entsprechend Fig. 1.
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Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte erfindungsgemäße Wasserbad-Kochtopf-Anordnung
weist einen im wesentlichen achssymmetrischen Kochtopf 1 aus einem geeigneten schlagfesten
und hitzebeständigen Kunststoff und einen ebenfalls im wesentlichen achssymmetrischen
Außentpf 2 auf Der beispielsweise tiefgezogene, aus Chromstahl, aus emailliertem
Werkstoff oder ähnlichem Material bestehende Außentopf 2 hat einen in Draufsicht
kreisrunden Außentopfmantel 3, der nach oben unter wenigen Grad erweitert ist und
dessen oberster, nur einen geringen Bruchteil seiner Gesamthöhe einnehmender, kegelstumpfförmiger
Randbereich 4 unter einem Winkel von nahezu 90" nach oben bzw. außen erweitert ist
und am oberen Ende in einen nach außen über ihn vorstehenden Randflansch 5 übergeht.
Der Randbereich 4 des Außentopfmantels 3 geht derart in den oberen, ringscheibenförmigen
Randflansch 5 des Außentopfes 2 über, daß die beiden Stirnflächen des Randflansches
5 in zur Mittelachse 6 des Außentopfes 2 rechtwinkligen Ebenen liegen.
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Im unteren Bereich geht der Außentopfmantel 3 in den zugehörigen,
kreisscheibenförmigen Außentopfboden 7 über, der so ausgestaltet ist, daß der Außentopf
2 sowohl auf Elektroherden wie auch auf Gasherden oder anderen Wärmequellen verwendet
werden kann. Unmittelbar unterhalb des Randbereichs 4 ist der ansonsten im wesentlichen
einstückig ausgebildete und beispielsweise mit einem aufzusetzenden Deckel 8 verschließbare
Außentopf 2 mit zwei gesonderten Traggriffen 9 aus schlecht wärmeleitfähigem Werkstoff,
beispielsweise Kunststoff versehen, die an der Außenseite des Außentopfmantels 3
befestigt bzw z.B. mit Schrauben gegen die Außenseite des Außentopfmantels
3
gespannt sind. In den Fig. 1 und 2 sind die beiden Traggriffe 9 des Außentopfes
2 zur Verdeutlichung zweier unterschiedlicher Ausführungsformen unterschiedlich
dargestellt. An ein und demselben Außentopf 2 sind jedoch die beiden Traggriffe
9 in aller Regel gleich ausgebildet. Jeder der beiden einander gegenüberliegenden,
beispielsweise um 1800 um die Mittelachse 6 zueinander versetzten, in gleicher Höhe
liegenden Traggriffe 9 ist als bügelförmiger Henkelgriff ausgebildet, dessen in
Höhenrichtung des Außentopfes 2 ihn durchsetzende Henkelöffnung 10 allseits vom
Werkstoff des jeweiligen Traggriffes 9 begrenzt ist und radial zur Mittelachse 6
eine kleinere Erstreckung als tangential zum Außentopfmantel 3 hat. Die der Mittelachse
6 am nächsten liegende Begrenzungsfläche 11 der Henkelöffnung 10 ist in Draufsicht
gemäß Fig. 2 um die Mittelachse 6 gekrümmt oder annähernd geradlinig und erstreckt
sich rechtwinklig zu der durch die Mitte des Traggriffes 9 gehenden Axialebene der
Mittelachse 6, zu welcher die Henkelöffnung 10 symmetrisch ausgebildet ist und welche
für beide Traggriffe 9 eine Symmetrieebene bildet. Demgegenüber ist die am weitesten
entfernt von der Mittelachse 6 liegende Begrenzungsfläche 12 in Draufsicht gemäß
Fig. 2 konkav mit einem Krümmungsradius gekrümmt, der kleiner als ihr Abstand von
der Mittelachse 6 ist oder trapezförmig gestaltet. Die Begrenzungsfläche 12 geht
in die Begrenzungsfläche 11 über konkav ausgerundete Seitenabschnitte 13 über.
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Der Kochtopf 1, der außer aus Kunststoff aus einem der genannten Werkstoffe,
beispielsweise aus demselben Werkstoff wie der Außentopf 2, bestehen kann, weist
ebenfalls einen in Draufsicht kreisförmigen Topfmantel 14 auf, der nach oben unter
einem gegenüber dem Außentopf 2 geringfügig größeren Winkel erweitert ist und in
seinem obersten Bereich in einen
im Axialschnitt über eine ausgerundete
Ringschulter 15 im Innenquerschnitt erweiterten oberen Endabschnitt übergeht, der
bis zur oberen, die Oberseite des Kochtopfes 1 bildenden Stirnfläche 16 reicht.
Im Bereich der Stirnfläche 16 geht der Topfmantel 14 in einen Topfrand 17 über,
der mit radialem Abstand außerhalb des Topfmantels 14 liegt und im wesentlichen
nach unten spitzwinklig konisch erweitert ist. Der somit als Stulprand ausgebildete
Topfrand 17 hat einen so großen Abstand vom Topfmantel 14, daß er an jedem Umfangsabschnitt
mit den Fingern einer Hand unter- bzw. hintergriffen werden und somit als Traggriff
genutzt werden kann. Die untere, mit einem Radialabstand von etwa einem Zwölftel
des Durchmessers des Topfmantels 14 von diesem entfernte, annähernd geschlossene
und nur an zwei einander diametral gegenüberliegenden Umfangsabschnitten unterbrochene
Ringfläche des Topfrandes 17 bildet eine Auflageschulter 18, deren mittlerer Durchmesser
so gewählt ist, daß sie etwa mit dem mittleren Durchmesser des oberen, eine Anlagefläche
19 bildenden Stirnfläche des Ringflansches 5 eines Außentopfes 2 bestimmter gängiger
Größe oder, wenn der Außentopf 2 speziell auf den Kochtopf 1 abgestimmt ist, mit
dem mittleren Durchmesser von dessen Anlagefläche 19 korrespondiert. Wird daher
der Kochtopf 1 gemäß den Fig. 1, 2 und 4 in einen solchen Außentopf 2 eingesetzt,
so liegt er mit seiner Auflageschulter 18 gegen weiteres Absinken formschlüssig
und stabil auf der Anlagefläche 19 auf, wobei in diesem Fall zweckmäßig der Innentopfboden
20 einen lichten Abstand vom Außentopfboden 7 hat, der kleiner als ein Viertel der
Höhe eines dieser beiden Töpfe ist, die ihrerseits zur Erzielung günstiger Volumenverhältnisse
annähernd gleiche Höhe haben.
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Mit dem Kochtopf 1 sind durch einstückige Herstellung zwei einander
diametral gegenüberliegende Sicherungsglieder 21
baulich vereint,
die aus dem Topfrand 17 dadurch herausgeformt sind, daß sie radial geringfügig weiter
außen als die Auflageschulter 18 liegen und bis in ein Niveau reichen, das tiefer
als die Auflageschulter 18 liegt. Zu diesem Zweck ist der Topfrand 17 im Bereich
jedes Sicherungsgliedes 21 auf einer Umfangszone, die einen Bogenwinkel 22 von weniger
als 35° einnimmt, zu einem höckerartig über die Außenseite des übrigen Topfrandes
1 7 vorstehenden Profilabschnitt 23 geformt, der in Ansicht gemäß Fig. 3 etwa parallele
Seitenbegrenzungen aufweist, unter einem größeren Winkel zur Mittelachse 6 als der
Flankenwinkel des übrigen Topfrandes 17 geneigt ist und dadurch nach oben allmählich
in die übrige Form des Topfrandes 17 übergeht; nach beiden Seiten geht der Profilabschnitt
23 über schräge Flanken 24 kontinuierlich in den übrigen Topfrand 17 über. Das am
unteren Ende des Profilabschnittes 23 ansetzende Sicherungsglied 21 bildet an seiner,
der Mittelachse 6 zugekehrten Seite eine Untergreiffläche 25, die im Querschnitt
gemäß Fig. 4 nach oben mit der Mittelachse 6 divergiert und wenigstens nahezu bis
in Höhe der Auflageschulter 18 reicht. Dieser Untergreiffläche 25 ist als Anlagefläche
26 am Außentopf 2 die untere Stirnfläche des Ringflansches 5 in dem Bereich zugeordnet,
in welchem diese in die Umfangsfläche des Ringflansches 5 übergeht. Nach unten schließt
sich an die Untergreiffläche 25 über eine im Axialschnitt konvex gekrümmte Fläche
eine Abweisfläche 27 an, die nach oben mit der Mittelachse 6 unter einem spitzen
Winkel von beispielsweise etwa 30° konvergiert und über eine Höhe reicht, die annähernd
so hoch wie der Topfrand 17 ist. Die Untergreiffläche 25 und die Auflageschulter
18 schließen, vorzugsweise lückenfrei, unmittelbar aneinander an.
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Wird der Kochtopf 1 in den Außentopf 2 eingesetzt, so zentriert er
sich anhand der Abweisflächen 27 von selbst gegenüber dem Randflansch 5, bis seine
Gewichtskraft nicht mehr
ausreicht, ihn weiter nach unten zu bewegen.
Durch geringen Druck auf die Oberseite des Kochtopfes 1 wird dieser weiter nach
unten bewegt, wobei dadurch, daß die Abweisflächen 27 an der Umfangsfläche des Ringflansches
5 gleiten, die Sicherungsglieder 21 federnd radial nach außen gedrückt werden, bis
die Auflageschulter 18 auf der Anlagefläche 19 aufliegt und spätestens in diesem
Augenblick die Sicherungsglieder 21 federnd wieder in Richtung zu ihrer Ausgangsstellung
zurückspringen, in welcher die Untergreifflächen 25 den Ringflansch 5 kraftschlüssig
untergreifen. Die auf die Sicherungsglieder 21 wirkende Federkraft ist so bemessen,
daß der Kochtopf 1 gegenüber dem Außentopf 2 gegen Auf schwimmbewegungen gesichert
ist, falls der Außentopf 2 mit einem Wasserbad gefüllt ist.
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Die wirksame Länge der Untergreifflächen 25 hingegen ist so klein
gewählt, daß sie den Kochtopf 1 bereits nach Anheben um wenige Millimeter gegenüber
dem Außentopf 2 aus der gesicherten Stellung freigeben. Durch entsprechend kräftiges
Anheben des Kochtopfes 1 gegenüber dem Außentopf 2 über einen geringen Weg kann
somit der Kochtopf 1 aus seiner tiefsten Stellung gelöst werden. Dies kann einseitig,
also nur im Bereich eines Sicherungsgliedes 21 erfolgen, so daß dann der Kochtopf
1 um das andere Sicherungsglied 21 schwenkend schräg zu stellen ist oder es kann
im Bereich beider Sicherungsglieder 21 erfolgen, so daß dann der Kochtopf 1 schnell
aus dem Außentopf 2 herausgehoben werden kann. Als Feder für die Sicherungsglieder
21 wirken der elastisch verformbare Topfrand 23 sowie wenigstens der obere Bereich
des entsprechend verformbaren Topfmantels 14, die aus der normalerweise gegebenen
Kreisform elastisch in eine geringfügig ovale bzw.
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elliptische Form überführt werden können.
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Die Abweisfläche 27 ist jeweils durch die Innenfläche einer Handhabe
28 gebildet, die als ebene, laschenförmige, jedoch
im wesentlichen
biegesteife Fortsetzung des Profilabschnittes 23 ausgebildet ist und im Querschnitt
gemäß Fig. 4 als Ganzes entsprechend der Abweisfläche 27 mit der Mittelachse 6 konvergiert.
Die Breite der Handhabe 28 ist etwas kleiner gewählt, als die entsprechende Breite
der Henkelöffnung 10 des Traggriffes 9 eines üblichen oder des auf den Kochtopf
1 abgestimmten Außentopfes 2, an dessen Lage die Handhabe 28 des weiteren so angepaßt
ist, daß sie bei ineinander gesetzten Töpfen und in Sicherungsstellung stehenden
Sicherungsgliedern 21 berührungsfrei in die Henkelöffnung 10 eingreifen kann, wobei
jedoch ihre die Abweisfläche 27 bildende Innenfläche nur mit sehr geringem Abstand
von der zugehörigen inneren Begrenzungsfläche 11 liegt, derart, daß der restliche
äußere Teil der Henkelöffnung 10 zum Eingreifen mit den Fingern einer Hand frei
bleibt; in dieser Stellung steht die Handhabe 28 geringfügig nach unten über den
die Henkelöffnung 10 begrenzenden Teil des Traggriffes 9 vor, so daß sie zwischen
der Begrenzungsfläche 11 und ihrer Innenfläche hintergriffen und federnd radial
nach außen gedrückt werden kann. Dadurch wird das Sicherungsglied 21 auf einfache
Weise unter elastischer Verformung des oberen Bereiches des Kochtopfes 1 in Freigabestellung
überführt. Gleichzeitig bildet der innerhalb der Henkelöffnung 10 liegende Abschnitt
der Handhabe 28 ein Drehsicherungsglied 29, welches den Kochtopf 1 formschlüssig
gegen Drehbewegungen um die Mittelachse 6 gegenüber dem Außentopf 2 sichert. Wird
der Kochtopf 1 dagegen so in den Außentopf 2 eingesetzt, daß das Drehsicherungsglied
29 zwischen zwei Traggriffen 9 am Umfang des Außentopfes 2 liegt, so ist der Kochtopf
1 lediglich kraftschlüssig gegen die genannten Drehbewegungen gesichert und kann
durch Nachaußendrücken einer Handhabe 28 so weit gegenüber dem Außentopf 2 gelockert
werden, daß er sich leicht während des Rührens im Kochtopf 1
drehen
läßt. Die Steckrichtung des Drehsicherungsgliedes 29 zum Einfahren in die jeweilige
Henkelöffnung 10 bzw. in den jeweiligen Traggriff 9 liegt parallel zur Mittelachse
6 in Richtung Pfeil 30, obwohl die Längserstreckung des Drehsicherungsgliedes 29
von dieser Richtung abweicht. Jede der beiden Handhaben 28 ist des weiteren so gestaltet
und in ihrer Festigkeit bemessen, daß sie auch als Stielgriff zum Tragen des leeren
oder gefüllten Kochtopfes 1 geeignet ist.
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Der Topfrand 17 weist eine symmetrisch zwischen den beiden Sicherungsgliedern
21 liegende und zur Auflageschulter 18 offene Aussparung auf, deren Höhe nur einen
Bruchteil, nämlich beispielsweise etwa ein Sechstel der Höhe des Topfrandes 17 einnimmt
und die als Dampfaustrittsöffnung 31 vorgesehen ist. Bei ineinander gesetzten Töpfen
1, 2 dichten nämlich die anliegende Auflageschulter 18 und die in Eingriff stehenden
Untergreifflächen 25 den Ringraum zwischen dem Topfrand 17 und dem Topfmantel 14
nach außen nahezu vollständig ab, so daß der im Außentopf 2 entstehende Wasserdampf
in einer genau definierten Richtung, nämlich durch die Dampfaustrittsöffnung 31
nach außen abgeleitet werden kann, ohne daß die Gefahr von Verbrühungen oder der
Sichtbehinderung bei der Beobachtung des Inhaltes des Kochtopfes 1 besteht.
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Im Kochtopf 1 ist in geeigneter Höhe an der Innenseite des Topfmantels
14 eine Wasserstands-Füllmarke 32 in Form beispielsweise einer linienförmigen Vertiefung
oder Erhöhung vorgesehen, durch welche derjenige Füllstand im Kochtopf 1 angezeigt
ist, dessen zugehörige Wassermenge dem optimalen Füllgrad des Wasserbades im Außentopf
2 entspricht. Dadurch kann mit dem Kochtopf 1 diese Wassermenge geschöpft und abgemessen
und dann in einfacher Weise in den Außentopf 2 geschüttet werden.
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In den Fig. 5 bis 19 sind für einander entsprechende Teile die gleichen
Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 4, jedoch in den Fig. 5 bis 7 mit dem Index
"a", in den Fig. 8 bis 10 mit dem Index "b", in den Fig. 11 bis 13 mit dem Index
"c", in den Fig. 14, 15 mit dem Index "d", in den Fig. 16, 17 mit dem Index "e",
in Fig. 18 mit dem Index "f" und in Fig. 19 mit dem Index "g" verwendet.
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Die Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7 unterscheidet sich von der
nach den Fig. 1 bis 4 vor allem dadurch, daß die Auflageschulter 18a auch im Bereich
der Sicherungsglieder 21a durchgeht, derart, daß diese mit der Auflageschulter 18a
eine den Ringflansch 5a des Außentopfes 2a oben und unten umgreifende Nut 33 bilden,
wodurch eine noch bessere Abdichtung des Wasserbadraumes nach außen möglich ist.
Die Untergreiffläche 25a liegt in diesem Fall nahezu in einer Radialebene der Mittelachse
6a, so daß eine formschlüssige Sicherung gegen Aufschwimmbewegungen gegeben ist.
Die Dampfaustrittsöffnung 31a ist bei dieser Ausführungsform als fensterartig über
den Umfang geschlossene Öffnung etwa in der Mitte der Höhe des Topfrandes 17a ausgebildet.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 10 ist der Topfrand 17b
nur als im Querschnitt etwa halbkreisförmig nach außen gekrümmte Fortsetzung des
Topfmantels 14b ausgebildet, derart, daß die Auflageschulter 18b nahe unterhalb
der oberen Stirnfläche 16b liegt und der Innentopfboden 20b des in den Außentopf
2b eingesetzten Kochtopfes 1b nur sehr geringen Höhenabstand vom Außentopfboden
7b hat. Die die Sicherungsglieder 21b bildenden Fortsätze des Topfrandes 17b haben
im Vertikalschnitt eine derart gekrümmte Gestalt, daß das obere und untere Ende
des Sicherungsgliedes 21b radial weiter innen zur Mittelachse 6b des Kochtopfes
1b liegen als der mittlere, das Sicherungsglied 21b bildende Bereich; die Sicherungsglieder
21b
sind also von außen gesehen über ihre Länge konvex gekrümmt. Dadurch untergreift
das -Sicherungsglied 21b mit seinem unteren einwärts gekrümmten Abschnitt die innere
Begrenzungsfläche 11b des als bügelförmiger Seitenhenkel ausgebildeten Traggriffes
9b, der wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen oberhalb der Mitte der
Höhe des Außentopfes 2b nahe unterhalb des Ringflansches 5b liegt. Die Begrenzungsfläche
lib ist entsprechend der Form der Untergreiffläche 25b des Sicherungsgliedes 21b
von oben außen nach unten innen abgeschrägt oder gekrümmt. Die Auflageschulter 18b
wird bei dieser Ausführungsform nicht durch eine Ringschulter, sondern durch mehrere
gleichmäßig über den Umfang verteilte Radialstege 34 an der Unterseite des Topfrandes
17b gebildet, die gleichzeitig als rippenförmige Versteifungsstege dienen. Wie insbesondere
Fig. 9 zeigt, ist das jeweilige Sicherungsglied 21b und dementsprechend auch die
innere Begrenzungsfläche 1lb des Traggriffes 9b etwa um die Mittelachse 6b leicht
konvex gekrümmt, so daß die aneinander grenzenden gekrümmten Flächen genau zusammenpassen.
Allein aufgrund dieser Umfangskrümmung kann, je nach deren Maß, bereits eine Drehsicherung
des Kochtopfes 1b gegenüber dem Außentopf 2b erzielt werden, ohne daß es zu einer
Drehung des Kochtopfes 1b kommen muß, bis die in Drehrichtung vorlaufende seitliche
Kantenfläche des Drehsicherungsgliedes 29b gegen die zugehörige Seitenbegrenzung
13b der Henkelöffnung 1Ob des Traggriffes 9b stößt. Der das Sicherungsglied 21b,
die Handhabe 28b und das Drehsicherungsglied 29b bildende Abschnitt des Kochtopfes
lb ist aufgrund der Materialbeschaffenheit und/oder seiner Materialstärke federelastisch
ausgebildet, so daß beim Aufsetzen des Kochtopfes lb auf den Außentopf 2b in der
richtigen Drehlage die Drehsicherungsglieder 29b über die konvex abgerundeten oder
abgeschrägten oberen -Abschnitte der Begrenzungsflächen 11b leicht aufgespreizt
werden und sich dann im unteren Bereich
der Begrenzungsflächen
lib aufgrund ihrer Federelastizität wieder zusammen bewegen. Die unteren Endflächen
der genannten Abschnitte bilden dabei im Querschnitt abgerundete Abweisflächen 27b.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. 11 bis 13 ist ein ähnliches
Prinzip zur Vermeidung des übermäßigen Auftriebes des Kochtopfes 1c gegenüber dem
Außentopf 2c verwirklicht. Hier ist auf der Innenseite des jeweiligen, über den
Topfrand 17c laschenförmig nach unten vorstehenden Abschnittes 23c zur Bildung des
Sicherungsgliedes 21c ein Vorsprung angeformt, der beim Aufsetzen des Kochtopfes
1c auf den Außentopf 2c eine an die Begrenzungsfläche 11c des Traggriffes 9c angeformte
einspringende Schulterfläche als Anlagefläche 26 untergreifen kann, gerade wenn
die Radialstege 34c auf dem Randflansch 5c des Außentopfes 2c zu liegen kommen.
Dadurch ist der Kochtopf 1c auf dem Außentopf 2c mit sehr geringem vertikalem Spiel
gehalten. Sowohl der untere Bereich der Oberfläche des im Querschnitt teilkreisförmigen
Sicherungsgliedes 21c als auch der sich nach oben an die Anlagefläche 26c anschließende
Teil der Begrenzungsfläche 11c dienen als entsprechend geneigte Abweisflächen.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. 14 und 15 weist der Kochtopf
1d einen in Draufsicht ebenfalls kreisförmigen Mantel 14d auf, der in seinem obersten
Bereich in einen im Axialschnitt annähernd viertelkreisförmig nach außen gekrümmten
Topfrand 17d übergeht, welcher in diesem Fall ringscheibenförmig ausgebildet ist.
Im unteren Bereich geht der Topfmantel 14d wie bei den übrigen Ausführungsformen
im Querschnitt über einen teilkreisförmig und an der Innenseite konkav gekrümmten
Ringabschnitt kontinuierlich in den ebenen Innentopfboden 20d über, der an seiner
Unterseite einen nach
unten vorstehenden Ringsteg 35 aufweist,
dessen Mittelachse mit der Mittelachse 6d zusammenfällt und dessen untere, zur Mittelachse
6d rechtwinklige Stirnfläche die Standfläche 36 des Kochtopfes ld bildet. Der Ringsteg
35 kann auch mehrfach, beispielsweise 4fach unterbrochen sein. Der Topfrand 17d
geht an zwei einander gegenüberliegenden bzw. um die Mittelachse 6d um 1800 versetzten
Stellen jeweils in eine Handhabe 28d über. Jeder der beiden gleich ausgebildeten
Handhaben 28d ist in Seitenansicht gemäß Fig. 14 rechtwinklig nach unten abgewinkelt,
wobei der eine Winkelschenkel in der Ebene des Topfrandes 17d, also in einer zur
Mittelachse 6d rechtwinkligen Ebene liegt und über einen teilkreis- bzw. viertelkreisförmigen
Abschnitt in den anderen Winkelschenkel übergeht, der von der Oberseite des Kochtopfes
1d nach unten gerichtet ist und dessen Längserstreckung parallel zur Mittelachse
6d liegt.
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Das untere Ende dieses Winkelschenkels reicht wenigstens annähernd
bis unter die Hälfte der Gesamthöhe des Kochtopfes ld.
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An der Unterseite des Topfrandes 17d bzw. des zugehörigen Winkelschenkels
der jeweiligen Handhabe 28d ist jeweils im Bereich des viertelkreisförmig gekrümmten
Abschnittes ein Sicherungsglied 21d in Form eines Vorsprunges vorgesehen, dessen
Untergreiffläche 25d in der beschriebenen Weise dem Randflansch 5d des Außentopfes
2d zugeordnet ist, während die Auflageschulter 18d durch die Unterseite des in den
Topfrand 17d übergehenden Winkelschenkels gebildet ist. Der zur Mittelachse 6d im
wesentlichen parallele Schenkel jeder Handhabe bildet ein Drehsicherungsglied 29d
für den Eingriff in jeweils einen der beiden Traggriffe 9d des Außentopfes 2d. Es
ist auch denkbar, ein Sicherungsglied entsprechend den Fig.
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11 bis 13 und eines entsprechend den Fig. 14, 15 auszubilden, um dadurch
noch mehr Möglichkeiten zum Schrägstellen des
Kochtopfes 2d zu
erhalten. In jedem Fall ist die Anordnung so getroffen, daß auf jeder Seite der
beiden ineinander gesetzten Töpfe die beiden zugehörigen Traggriffe beider Töpfe
gleichzeitig mit einer einzigen Hand gegriffen und dadurch gehalten werden können,
daß also die beiden ineinander greifenden Traggriffe wie ein einziger, zusammengesetzter
Traggriff wirken. Der in Draufsicht im wesentlichen kreisrunde Außenumfang des Topfrandes
17d des Kochtopfes 1d steht gegenüber dem kreisrunden Innenumfang des Randflansches
5d des Außentopfes 2d zurück, so daß an der Oberseite des Außentopfes 2d eine ringförmige,
nach oben offene, Dampfaustrittsöffnung 31d frei bleibt, welche im Bereich der Handhaben
durch deren obere Winkelschenkel abgedeckt ist. Wie bei den übrigen Ausführungsformen
kann der Kochtopf 1d auch unabhängig vom Außentopf 2d, beispielsweise als Rührgefäß,
als mit einer Eichung versehenes Meßgefäß oder in anderer Weise für Küchenarbeiten
verwendet werden. In Fig. 14 ist zur Veranschaulichung ein in den Kochtopf 1d eingreifendes
Rührgerät strichpunktiert dargestellt.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. 16 und 17 weist sowohl der Außentopf
2e als auch der Kochtopf 1e jeweils nur einen einzigen Traggriff 9e bzw. eine einzige
Handhabe 28e auf. Der im oberen Bereich am Außentopf 2e befestigte Traggriff 9e
ist als Stielgriff ausgebildet, der vom Mantel 3e des Außentopfes 2e schräg nach
unten gerichtet absteht und bis unter die Hälfte der Höhe des Außentopfes 2e reicht.
Der obere Topfrand 17e des Kochtopfes 1e bildet in seinem äußeren Bereich einen
im Querschnitt nach unten ragenden Ringflansch, welcher den Randflansch 5e des Außentopfes
2e mit Radialabstand übergreift und nach unten überragt. Dadurch wird eine nach
oben abgedeckte bzw. lediglich nach unten offene, annähernd ringförmige Dampfaustrittsöffnung
31e gebildet. Der Topfrand 17e
geht an einer Stelle seines Umfangs
in die Handhabe 28e über.
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Die Handhabe 28e des Kochtopfes le ist ebenfalls nach Art eines Stielgriffes
ausgebildet, der vom oberen Randbereich des Kochtopfes le schräg nach unten absteht
und bei in den Außentopf 2e eingesetztem Kochtopf außerhalb-des Außentopfes 2e liegt.
Die Handhabe 28e ist im Querschnitt annähernd U-förmig, wobei sein Profil-Quersteg
vom Topfrand 17e ausgeht, in welchem auch die Profilschenkel kontinuierlich übergehen.
Die Innenseite des Profil-Quersteges bildet eine Stützschulter, welcher als Gegenschulter
der obere Abschnitt der Rückenfläche des Traggriffes 9e zugeordnet ist. Die seitlichen
Profilschenkel der Handhabe 28e bilden Drehsicherungsglieder 29e, welche bei entsprechender
Drehstellung des Kochtopfes le gegenüber dem Außentopf 2e derart beiderseits benachbart
zu den Seitenflächen des oberen Abschnittes des Traggriffes 9e liegen, daß der Traggriff
9e in seinem oberen Bereich von der Handhabe 28e oben und seitlich im wesentlichen
abgedeckt ist. Traggriff 9e und Handhabe 28e bilden so ineinanderliegend einen einzigen
Handgriff, der mit einer Hand umschlossen werden kann, andererseits können sie jeweils
einzeln hinreichend sicher gegriffen werden. An den Innenseiten der Drehsicherungsglieder
29e sind noppenförmig vorstehende Sicherungsglieder 21e vorgesehen, die federnd
in entsprechende Öffnungen an den Seitenflächen des Traggriffes 9e eingreifen und
den Kochtopf 1e lösbar gegen Aufschwimmbewegungen sichern. Der Kochtopf le ist an
der seinem Traggriff 28e diametral gegenüberliegenden Seite mit einer Ausgießschnaupe
15e versehen, welche in den Topfrand 17e eingeformt ist und an deren Unterseite
ein weiteres, dem Randflansch 5e des Außentopfes 2e zugeordnetes Sicherungsglied
21e mit einer entsprechenden Untergreiffläche vorgesehen ist. Wird dieses zuletzt
genannte Sicherungsglied 21e in Freigabestellung überführt, so kann der Kochtopf
1e gegenüber dem Außentopf 2e um
eine Achse geschwenkt werden,
welche die gemeinsame Mittelachse der noppenförmigen Sicherungsglieder 21e ist.
Diese Schwenkbewegung reicht bis zum Anschlag des Kochtopfes le an der Innenseite
des Mantels 3e des Außentopfes 2e, wobei jedoch Aufschwimmbewegungen durch die gesichert
ineinandergreifenden Traggriffe 9e mit den Handhaben 28e vermieden sind.
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Wie Fig. 18 zeigt, kann ein zweihenkliger Außentopf 2f, im dargestellten
Ausführungsbeispiel im wesentlichen der gleiche Außentopf wie in den Ausführungsbeispielen
nach den Fig. 1 bis 15, auch mit einem Kochtopf 1f kombiniert werden, der nur eine
einzige Handhabe 28f in Form beispielsweise eines Stielgriffes aufweist. Die Handhabe
28f ist im wesentlichen annähernd gleich wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig.
14, 15 ausgebildet und lediglich im Querschnitt durch seine Winkelschenkel sowie
durch deren Verbindungsabschnitt geringfügig derart gekrümmt, daß die konkave Krümmungsseite
außen bzw. oben liegt, so daß sich eine erhöhte Festigkeit bei leichter Bauweise
ergibt. An der Innenseite des aufrechten Schenkels der Handhabe 28f ist ein Sicherungsglied
21f vorgesehen, welches wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig.
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11 bis 13 mit der Begrenzungsfläche 11f des Traggriffes 9f des Außentopfes
2f zusammenwirkt. An der der Handhabe 28f gegenüberliegenden Seite ist der Kochtopf
1f mit einer über den übrigen Durchmesser des Topfrandes 17f radial vorstehenden
Ausgießschnaupe 15f versehen, welche bei ineinandergesetzten Töpfen den Randflansch
5f des Außentopfes 2f übergreift und mit ihrer Unterseite auf dem Randflansch 5f
aufliegt. An der Unterseite der Ausgießschnaupe 15f ist ein hakenförmig zur Mittelachse
6f gerichtetes zweites Sicherungsglied 21f vorgesehen, welches den Randflansch 5f
des Außentopfes 2f gegen Aufschwimmbewegungen sichernd untergreift und gleichzeitig
als Schwenklager für den Kochtopf 1f geeignet
ist, wenn das andere
Sicherungsglied 21f außer Eingriff ist.
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Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 19 ist ein Kochtopf ig dargestellt,
der wesentlich höher als der Außentopf 2g sein kann. Um trotz der größeren Höhe
des Kochtopfes ig zu gewährleisten, daß sein Topfboden 20g in der tiefsten Stellung
mit Abstand oberhalb des Außentopfbodens 7g liegt, sind die Handhaben 28g jeweils
mit einer Auflageschulter 18g versehen, welche bei ineinandergesetzten Töpfen jeweils
an einer Gegenschulter des zugehörigen Traggriffes 9g des Außentopfes 2g aufliegen,
wobei diese Gegenschulter in die Begrenzungsfläche 11g des Traggriffes 9g eingeformt
ist und im obersten Bereich dieser Begrenzungsfläche lig liegt. Die Auflageschulter
18g ist durch die Unterseite einer Abkröpfung der jeweils zugehörigen Handhabe 28g
gebildet, die ihrerseits den Übergang zwischen dem als Drehsicherungsglied 29g verwendbaren
unteren Abschnitt und dem übrigen darüberliegenden und zur Mittelachse 6g demgegenüber
versetzten Abschnitt der Handhabe 28g bildet. Unterhalb der Auflageschulter 18g
ist an der Innenseite des Traggriffes 28g ein noppenförmiges Sicherungsglied 21g
vorgesehen, das wie bei der Ausführungsform nach den Fig.
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11 bis 13 in die Begrenzungsfläche 11g sichernd eingreift.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 19 wird somit der Kochtopf 1g sowohl
nach unten wie auch gegen Aufschwimmbewegungen durch Eingriff in die Traggriffe
9g des Außentopfes 2g gesichert, so daß auf eine unmittelbare Abstützung bzw. sichernde
Anlage am Randflansch 5g des Außentopfes 2g völlig verzichtet werden kann.
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Bezugszeichenliste: 1 Kochtopf 2 Außentopf 3 Außentopfmantel 4 Randbereich
5 Randflansch 6 Mittelachse 7 Außentopfboden 8 Deckel 9 Traggriff 10 Henkelöffnung
11 Begrenzungsfläche 1 2 Begrenzungsfläche 1 3 Seitenabschnitt 14 Topfmantel 15
Ringschulter 16 Stirnfläche 17 Topfrand 1 8 Auflageschulter 19 Anlagefläche 20 Innentopfboden
21 Sicherungsglied 22 Bogenwinkel 23 Profilabschnitt 24 Flanken 25 Fläche 26 Anlagefläche
27 Abweisfläche 28 Handhabe 29 Drehsicherungsglied 30 Pfeil/Steckrichtung
31
Dampf austrittsöffnung 32 Wasserstands-Füllmarke 33 Nut 34 Radialstege 35 Ringsteg
36 Standfläche
- Leerseite -