DE342015C - Brems- und Fangvorrichtung an Gestell- und Gegengewichtswagen fuer Bremsberge - Google Patents
Brems- und Fangvorrichtung an Gestell- und Gegengewichtswagen fuer BremsbergeInfo
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- DE342015C DE342015C DE1920342015D DE342015DD DE342015C DE 342015 C DE342015 C DE 342015C DE 1920342015 D DE1920342015 D DE 1920342015D DE 342015D D DE342015D D DE 342015DD DE 342015 C DE342015 C DE 342015C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/16—Positive railway stops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 12. OKTOBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5d GRUPPE 5
Josef Fofonka in ffleerbeck b. fflörs a. Rh.
Brems- und Fangvorrichtung an Gestell- und Gegengewichtswagen für Bremsberge,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1920 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung der Bremsbergförderung.
Gegen das freie Herablaufen der Gestellwagen, der sogenannten Bockberge, beim
nügender Weise schützen. Bei einer Neigung des Berges, die stärker als etwa 2O° ist, ist
beim Seilbruch der Gestellwagen durch eine einfache Fangvorrichtung allein niciht aufzu-
Seilbruch kann man sich bisher nicht in ge- ! halten, vielmehr ist es erforderlich, daß das io
fangende Glied zwangsweise niedergehalten wird, so daß es sich mit Sicherheit an den
Schwellen oder in der Sohle festsetzt, zugleich aber auch eine Bremswirkung eintritt, damit
die fangenden Teile entlastet bzw. nich't abgerissen werden. Im vorliegenden Falle wird
eine Sperrung des fangenden Gliedes durch eine entsprechend gelagerte Sperrklinke hervorgebracht,
die gleichzeitig .auch eine Sperrung der gemeinsam mit dem fangenden Glied
arbeitenden Bremse bewirkt.
Das Neue der Erfindung besteht darin, 'daß
der durch Gestänge mit dem Förderseil verbundene, am fangenden Ende zweckmäßig gespreizte
und bei intaktem Seil angehobene Fangarm, der in Höhe der Radachse einen Gewichtsbremsschuh
besitzt, oberhalb dieses Bremsschuhes mit Sperrzähnen versehen ist, in welche eine am Wagengestell elastisch gelagerte
Sperrklinke eingreift, die den Bremsschuh beim Seilbruch infolge selbsttätigen Nachrückens zu erhöhter Bremswirkung
zwingt, -ihn gleichzeitig sowie auch den Fangarm sperrt, so daß beide Teile unbeugsam niedergehalten
werden, der Fangärm zugleich entlastet wird und somit eine doppelte Hemmung
bei größtmöglichster Schonung der fangenden Teile eintritt.
Das Gegengewicht kann in gleicher Weise gehemmt werden, jedoch kann dasselbe auch
schon mittels einfach beschwerten Fangarmes zur Ruhe gebracht werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser , Ausführungsform
dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι die Ruhestellung der Fangvorrichtung
an einem GesteHwagen in Seitenansicht, Abb. 2 die Fangvorrichtung in Tätigkeit,
Abb. 3 die Oberansicht von Abb. 1, 4.0 Abb. 4 Einzelheiten.
Die Verbindung des Fangarmes c mit dem Seil η wird durch das gelenkig miteinander
verbundene Gestänge a, b und der Seilbefestigungsöse / hergestellt. Der Fangarm c ist
bei m auf einer im Wagengestell gelagerten Welle und. Teil α im Drehpunkt 0 auf einer
ebenfalls im Wagengestell gelagerten zweiten Welle drehbar angeordnet. Teil b verbindet
in den Drehpunkten p, q den Fangarm c mit dem Teil α, so daß bei intaktem Seil η der
Fangarm c sich in angehobener Stellung befindet. Der Fangarm g dies Gegengewichts k
ist direkt mit dem Seil η verbunden. Letzteres wird zweckmäßig unter einer Rolle i hindurchgeführt,
damit eine möglichst wagerechte Ruhelage des Fangarmes g erzielt wird, und dieser infolge der Belastung h beim Seilbruch
mit ziemlicher Wucht niedergerissen wird, so daß sich die meißelartigen Fangzähne
I in die Sohle eingraben. Auch der am Gestellwagen r angeordnete Fangarm c wird
beim Seilbruch mittels eines belastenden Gewichtes d niedergerissen und graben sich hierbei
in die Sohle hinein. Letztere sind! ebenfalls meißelartig ausgebildet und doppelt angeordnet
bzw. gespreizt. Das Gewicht d dient gleichzeitig als Bremsschuh und ist so auf
dem Fangarm c angeordnet, diaß die Aussparung t in umgelegter Stellung des Armes c
die Achse s übergreift. Es wirkt somit hemmend auf die Achse, wobei der Fangarm
selbst einen Druck auf das Gewicht d bzw. den Bremsschuh ausübt. Letzterer verhindert
wiederum ein etwaiges Abreißen der Fangzähne d, indem der Gestellwagen auch durch
Bremsen zur Ruhe kommt. Es tritt somit eine doppelte Hemmung ein, so daß der Gestellwagen
unter allen Umständen zum Stillstand kommt. Damit auch ein etwaiges Ausspringen
der Fangzähne e verhindert wird, befindet sich über dem Gewicht d eine Sperrklinke
u, die so gelagert ist, daß sie sich beim' Umlegen des Fangarmes c gegen diesen
stemmt mtl ein Zurückweichen desselben dadurch verhindert, daß der Fangarm mit Sperrzähnen
ν versehen ist, in die die Sperrklinke 11
eingreift. Eine um die Achse der Sperrklinke « gelagerte Feder w zieht die Klinke herunter,
so daß dieselbe selbsttätig nachrückt. Durch sie wird außerdem der Druck auf das Bremsgewicht
d erhöht, indem der Fangarm unbeugsam niedergehalten wird. Durch die erhöhte
Bremswirkung tritt wiederum eine Entlastung des Fangarmes c ein, so daß derselbe selbst
bei plötzlichem Anhalten des Gestellwagens nicht abreißen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Brems- und Fangvorrichtung an Gestell- und Gegengewichtswagen fur Bremsberge, : dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte Fangarm als Bremsschuh für eine Radachse ausgebildet und mit dem Seil durch einen Hebelmechanismus so verbunden ist,-daß-bei Seilbruch der Fangarm : außer durch die an sich bekannte Sperrvorrichtung durch das Gewicht des Bremsschuhes niedergehalten wird', der gleichzeitig auf ein Anhalten der Wagenbewegung hinwirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE342015T | 1920-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE342015C true DE342015C (de) | 1921-10-12 |
Family
ID=6237207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920342015D Expired DE342015C (de) | 1920-11-19 | 1920-11-19 | Brems- und Fangvorrichtung an Gestell- und Gegengewichtswagen fuer Bremsberge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE342015C (de) |
-
1920
- 1920-11-19 DE DE1920342015D patent/DE342015C/de not_active Expired
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