DE341964C - Presszylinderantrieb fuer Huelsenmaschinen - Google Patents

Presszylinderantrieb fuer Huelsenmaschinen

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DE341964C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/46Making paper tubes for cigarettes

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH ABGEGEBEN
AM 11. OKTOBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 341964
KLASSE 79 b GRUPPE 20
Friedrich Lerner in Wien.
Preßzylinderantrieb für Hülsenmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni ign die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom i.Juli 1919 beansprucht.
Bei Maschinen, welche ein von einer Speisewalze gefördertes jf Papierband durch einen Falzdorn in eine Röhre umformen, werden die bei der Umformung sich überläppenden Papierränder bleibend vereinigt; die hierzu dienende Vorrichtung besteht, wie aus der schematischen Abb. 1 ersichtlich, bei Maschinen der erwähnten Art, insbesondere Zigarettenhülsenmaschinen, aus einem in einem Schlitze des Ziehdornts O gelagerten und über dessen Umflächejvertretenden rändrierten Rädchen n, mit welchem der mit konkaver Rändrierung versehene Preßzylinder m zusammenarbeitet. Durch das Befahren der Eingriffsstelle der beiden Räder m, η werden die übereinanderliegenden Ränder mit oder ohne Anwendung von Klebemitteln dauernd vereint.
Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die Fördergeschwindigkeit der angetriebenen, mit den beiden Leitwalzen q, q zusammenarbeitenden Speisewalze p genau übereinstimmen muß mit der Umfangsgeschwindigkeit der angetriebenen Preßwalze m, da schon bei geringeren Unterschieden Vergrößerung der Spannung oder Durchhängen des Papierbandes δ zwischen den Walzen p und m eintritt, was bei dem verhältnismäßig raschen Gang derartiger Maschinen auch bei größter Aufmerksamkeit zum Reißen oder Verwickeln des Papierbandes führt.
Diese richtige Einstellung ist jedoch schwer zu erzielen, weil die durch die Speisewalze p dem Papierbande erteilte Fördergeschwindigkeit sich mit der wechselnden Papierstärke ändert und andererseits jene des Preßzylinders % infolge Abnutzung des rändrierten Umfanges stetig abnimmt.
Bei den bisherigen Einrichtungen war man bemüht, die erforderliche Übereinstimmung der Umfangsgeschwindigkeit dadurch herzustellen, daß man der Speisewalze p eine Reihe von den Umfang überspannenden Ringen verschiedener Stärke zuordnete und fallweise durch Versuche den geeigneten Ring auswählte. Dieser Vorgang ist jedoch sehr mühevoll, läßt naturgemäß nur eine stufenweise Änderung der Umfangsgeschwindigkeit zu und trägt im übrigen auch nicht den in demselben Papierwickel auftretenden Verschiedenheiten der Papierstärke Rechnung.
Um die obenerwähnte Aufgabe zu lösen, wird der vorliegenden Erfindung gemäß dem Preßzylinder m von vornherein eine größere Umfangsgeschwindigkeit als der Speisewalze ψ erteilt und des ferneren zwischen der Antriebswelle der Maschine und dem Preßzylinder m ein nachgiebiges Mitnehmerorgan geschaltet, so daß der Preßzylinder, falls die durch ihn veranlaßte Spannung des Papierbandes den zulässigen Wert übersteigt, so lange gegen die treibende Welle zurückbleibt, bis die Normalspannung wiederhergestellt ist. In Abb. 2 und 3 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in durch die Welle w des Preßzylinders in geführten achsialen Schnitten gezeigt.
Bei dtm in Abb. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel sitzt das Rad m lose auf der angetriebenen Welle w und wird von letzterer im Wege einer auf die Welle unverschiebbar aufgekeilten Reibungsscheibe α mitgenommen, die gegen die Stirnfläche des Preßzylinders m durch die Feder t gedrückt wird; der auf die Scheibe α ausgeübte Kupplungsdruck wird durch die vermittels der Muttern υ, ν erfolgende achsiale Verschiebung des Federtellers h auf d den gewünschten Wert eingestellt.
Bei der in Abb. 3 gezeigten Ausführungsform ist das nachgiebige Element nicht zwischen dem Preßzylinder m und dessen Welle w, sondern zwischen letzterer und ihrem Antriebsorgan geschaltet. Zu diesem Zwecke ist die Welle 1W des Preßzylinders in der unverschiebbar gelagerten Nabe D des Antriebsrades d verschiebbar gelagert, und deren Reibungskonus u wird gegen die in die Nabe D eingedrehte Konusfläche durch die Feder g gezogen, welche sich gegen einen Absatz der Nabe D stützt und gegen die auf der Welle w aufgezogene Muffe c drückt; durch Verschrauben der Muttern υ, υ wird die Spannung der Feder g geändert und damit auch der Reibungsdruck, mit welchem die Kegelfläche der Welle w gegen die Kegelfläche der Nabe D des angetriebenen Rades d gedrückt wird.
Die nachgiebigen Zwischenelemente können sinngemäß auch in ein beliebiges anderes Übertragungselement, ζ. B. in jenes verlegt werden, durch welches der Antrieb des auf der Welle w sitzenden Antriebsrades d erfolgt.
Bei allen Ausführungsformen wird dem Preßzylinder m eine derartige Umlaufszahl gegeben, daß seine Umfangsgeschwindigkeit größer ist als jene der Speisewalze p, wodurch das Papierband zwischen diesen beiden Organen stets in Sparinung erhalten wird. Die Montierungsspannung der "Feder t bzw. g wird in beiden Fällen derart eingestellt, daß das Rad m bei Überschreiten der zulässigen Papierspannung durch Gleiten der Kupplungsorgane so lange zurückbleibt, bis die gewünschte Spannung wiederhergestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Preßzylinderantrieb für Hülsenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer gleichbleibenden Spannung des Papierbandes (b) zwischen der angetriebenen, vom Papierbande umschlungenen Speisewalze (ρ) und dem zur Vereinigung der sich überlappenden Papierkanten dienenden Preßzylinder (m) der Preßzylinder (m) mit größerer Umfangsgeschwindigkeit als die Speisewalze (p) läuft, und daß der Preßzylinder (m) unter Vermittlung eines nachgiebigen Organs angetrieben wird, welchesbei Überschreiten der zulässigen Spannung des Papierbandes ein Zurückbleiben des Preßzylinders (m) gegen die Antriebsvorrichtung gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920341964D 1919-07-01 1920-06-30 Presszylinderantrieb fuer Huelsenmaschinen Expired DE341964C (de)

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