DE3419085C2 - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/02—Hose-clips
- F16L33/08—Hose-clips in which a worm coacts with a part of the hose-encircling member that is toothed like a worm-wheel
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneckentrieb-Spannvorrichtung nach
dem Oberbegriff der Ansprüche 1 oder 2.
Aus dem Stand der Technik ist aus der DE 26 24 114 B2 eine
Schneckentrieb-Spannvorrichtung mit einem eine antreibende
Schneckenschraube enthaltenden Gehäuse bekannt, das einen oberen Teil und
ein Bodenteil zur Umschließung der Schneckenschraube aufweist, wobei ein
biegsames Band, das mit Querrippen versehen ist, in das Gehäuse eingeführt ist.
Das Bodenteil des Gehäuses ist mit einer Lasche versehen, die in Längsrichtung
des Gehäuses vorspringt und in eine Queröffnung des Bandes einführbar ist.
Eine ähnliche Spannvorrichtung ist aus dem DE-GM 70 12 732 ersichtlich,
wobei in diesem Fall ein biegsames Band mit Queröffnungen verwandt wird.
In beiden Fällen sind die Enden der Spannbänder speziell an die
Spannvorrichtung anzupassen.
Die DE-AS 14 75 100 offenbart eine Spannvorrichtung, deren Spannband
an einem Ende mit schräg verlaufenden Schlitzen versehen ist. An seinem
anderen Ende greift ein von einer Kappe umgebener Schneckenkopf in die
Schlitze ein. In der in Richtung auf das freie Spannbandende weisenden Lasche
ist eine Queröffnung ausgebildet, in die ein spezieller Ansatz eines hier lochfreien
Spannbandes eingreift.
Die US 34 75 793 schlägt eine Spannvorrichtung vor, bei der ein
konfektioniertes Spannband durch die Queröffnung einer nicht gattungsgemäßen
Spannvorrichtung geführt und in Umfangsrichtung zurückgebogen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneckentrieb-Spannvorrichtung
anzugeben, die ohne zusätzlichen Aufwand für vorgefertigte
Spannbänder auch für große Durchmesser verwendbar ist.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der Ansprüche
1 oder 2.
Die Schneckentrieb-Spannvorrichtung nach der Erfindung ist im
wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil des Gehäuses eine
Lasche aus einem streckfähigen, biegsamen Material aufweist, das in
Längsrichtung des Gehäuses in die Richtung des freien Bandendes vorspringt
und in eine Queröffnung des Bandes zwischen einem Paar benachbarter
Querrippen einführbar und zum Bodenteil des Gehäuses zurückbiegbar ist.
Damit ergibt sich eine sehr einfache Schneckentrieb-Spannvorrichtung, die
für die in beliebiger Länge gelieferten, bekannten Bänder benutzt werden kann,
die mit Querrippen und -öffnungen versehen sind. Dabei wird ein bestimmter
Längenabschnitt des Bandes auf seinem einen Ende am Bodenteil des Gehäuses
der Schneckentrieb-Spannvorrichtung dadurch befestigt, daß die vorspringende
Lasche des Bodenteils in eine Queröffnung zwischen einem Paar benachbarter
Querrippen in das Band gesteckt und nachfolgend in eine Lage zurückgebogen
wird, in der sie parallel zu dem übrigen Bodenteil des Gehäuses liegt, wodurch
das Bandende am Bodenteil des Gehäuses festgeklemmt ist. Das andere, freie
Ende des Bandes wird dann in das Schneckentriebgehäuse in bekannter Weise
eingeführt, so daß es mit der treibenden Schneckenschraube in Eingriff tritt und
das Band anschließend um ein Rohr, einen Schlauch oder einem ähnlichen
Gegenstand festgezogen werden kann, sofern dieser auf seinem Umfang
umgespannt werden soll.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das Bodenteil des
Gehäuses dadurch gekennzeichnet, daß es zwischen dem oberen Teil des
Gehäuses und der Lasche mit einem vorspringenden Zwischenstück ausgebildet
ist, das eine Queröffnung für ein ungelochtes Band derselben Breite wie die
Länge der Queröffnung aufweist, deren Länge dieselbe wie die der
Queröffnungen in dem an das ungelochte Band anschließenden mit Querlöchern
versehene Band ist, das mit der antreibenden Schneckenschraube des
Gehäuses in Eingriff tritt.
Durch diese Merkmale wird erreicht, daß die Schneckentriebspannvorrichtung
auch für äußerst große Durchmesser verwendbar wird, da das
lochfreie Band durch die
Queröffnung des Zwischenabschnittes eingesteckt und an
schließend in eine Lage zurückgebogen werden kann, in
der es parallel zur Lasche liegt, wobei das andere Ende
des lochfreien Bandes mit dem Band verbunden wird, das
die Querrippen und -öffnungen aufweist, indem das loch
freie Band in eine der Öffnungen eingeführt und nachfol
gend mit seinem freien Ende zurück in eine Lage gebogen
wird, in der es parallel zu dem Band mit den Querrippen
und -öffnungen liegt. Mittels eines kurzen Bandabschnit
tes mit Querrippen und -öffnungen, der mit der antrei
benden Schneckenschraube des Gehäuses in Eingriff tritt,
kann das lochfreie Band durch Benutzung des erfindungs
gemäßen Gehäuses mit Schneckentrieb-Spannvorrichtung
festgezogen werden.
Die Queröffnung in dem Zwischenstück kann so groß ausge
führt werden, daß ein lochfreies Band in wenigstens zwei
Lagen eingeführt werden kann.
Dieses Merkmal ermöglicht, daß das lochfreie Band nahezu
zweimal um das Rohr oder den Schlauch herumgelegt werden
kann, der auf seinem Umfang umschnürt werden soll, so daß
der Bandabschnitt mit Querrippen und Queröffnungen zum
Festklemmen von zwei Windungen des lochfreien Bandes be
nutzt werden kann. Die Queröffnung des Zwischenstückes
hat eine Länge, die der Breite des lochfreien Bandes
gleicht, und vorzugsweise eine solche Breite, daß die
zweite Windung des lochfreien Bandes mit einem nicht zu
kleinen Biegeradius durch die Queröffnung des Zwischen
stückes hindurchgeführt wird.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschrei
bung und den Zeichnungen, in denen die Erfindung bei
spielsweise erläutert und dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 vereinfacht und teilweise im Schnitt die Anord
nung einer Schneckentrieb-Spannvorrichtung
nach der Erfindung mit einem biegsamen Band,
das mit Querrippen und Queröffnungen versehen
ist,
Fig. 2 den Bodenteil des Gehäuses der Schneckentrieb-
Spannvorrichtung, von oben gesehen,
Fig. 3 den Bodenteil des Gehäuses der Schneckentrieb-
Spannvorrichtung, von einer Seite her gesehen,
Fig. 5 eine Schneckentrieb-Spannvorrichtung, die mit
einem kurzen Stück eines Querrippen und Queröffnungen
aufweisenden Bandes versehen ist, um
ein lochfreies Band in einer Einzelwindung fest
zuziehen,
Fig. 6 die Schneckentrieb-Spannvorrichtung der Fig. 5,
mit der ein lochfreies Band, teilweise im
Schnitt gezeigt, in zwei Windungen um den zu
umspannenden Gegenstand herumgelegt ist, und
Fig. 7 den Bodenabschnitt des Gehäuses der Fig. 6 mit
einer Queröffnung im Zwischenstück.
Fig. 1 zeigt den Hauptteil einer Schneckentrieb-Spann
vorrichtung 1, mit der ein Band 2 auf dem Umfang eines
Rohres oder Schlauches oder dergleichen festgezogen wer
den kann. Die Vorrichtung 1 weist ein Gehäuse 3 auf, in
das eine antreibende Schneckenschraube 4 hineinreicht,
die mittels eines Werkzeugs, etwa einem Schraubenschlüssel
oder einem Schraubenzieher, gedreht werden kann.
Das Gehäuse 3 umschließt die Schneckenschraube 4 mit ei
nem oberen Teil 5 und einem Bodenteil 6. Zwischen dem
Bodenteil 6 und der Schraube 4 ist ein Durchgang für
das in das Gehäuse 3 eingeführte Band 2 ausgebildet,
das mit Querrippen 8 und Queröffnungen 9 versehen ist.
In der Längsrichtung des Gehäuses 3 hat der Bodenteil 6
eine vorspringende Lasche 10 aus einem duktilen, bieg
samen Material, die in eine Öffnung 9 des Bandes 2
zwischen einem Paar benachbarter Querrippen 8 einge
führt wird. Fig. 1 zeigt, wie die Lasche 10 in eine der
Öffnungen 9 an dem einen Ende des Bandes 2 eingeführt
und in die dargestellte Lage parallel zum Band 2 und
zum Bodenteil 6 des Gehäuses zurückgebogen ist, um das
Bandende am Bodenteil 6 des Gehäuses 3 festzuklemmen.
Der obere Teil 5 des Gehäuses 3 weist auf beiden Sei
ten je eine Befestigungslasche 11 auf, die durch ei
nen Ausschnitt 12 im Bodenteil 6 hindurchgreift und
von unten auf den Bodenteil 6 zurückgebogen ist, um
diesen derart am oberen Teil 3 zu befestigen. Die
punktierte Linie in Fig. 2 zeigt die Lasche 10 vor
ihrer Winkelbiegung, und in durchgehender Linie ist
die winklig gebogene Lasche 10 dargestellt. Die Lasche
10 kann, wie gezeigt, entlang einer Linie gebogen wer
den, die rechtwinklig zu der Längsachse des Bodenteiles
6 liegt. Sie kann jedoch auch entlang einer Linie ge
bogen werden, die einen kleinen Winkel mit der Querrichtung
des Bodenteiles einschließt. Dieser Winkel
hat dieselbe Größe wie der Winkel der Queröffnungen 9
mit der rechtwinkligen Querrichtung des Bandes, Fig.
4. Die eine Seite 14 der Lasche 10 kann abgeschrägt ge
schnitten sein, nämlich unter einem kleinen Winkel zur
Längsrichtung des Bodenteiles 6 entsprechend dem Winkel,
den die Queröffnung 9 mit der Querrichtung der Schelle
bzw. des Schellenbandes einschließt. Daher kann die
Lasche 10 zurückgebogen werden, ohne daß eine Ecke der
Lasche 10 unter dem Band 2 hervorspringt. Ferner ist
eine Längsöffnung 15 im Bodenteil 6 ausgebildet und
bietet Raum für die treibende Schneckenschraube 4, deren
Windungen durch die Queröffnungen 9 im Band 2 und um
eine gewisse Strecke nach unten in die Öffnung 15 vor
springen. Der Bodenteil 6 weist außerdem noch ein
Zwischenstück 16 auf, in dem eine Queröffnung 17 vor
gesehen ist, durch die ein lochfreies Band 18, Fig. 5,
beliebiger Länge und aus einem streckfähigen, biegsamen
Material hindurchgeführt werden kann.
Fig. 5 zeigt das Gehäuse 3 der Schneckentrieb-Spannvor
richtung 1, wobei der Bodenteil 6 mit einem kurzen Ab
schnitt eines mit Querrippen 8 und Queröffnungen 9 ver
sehenen Bandes 2 in Eingriff steht und wobei ferner ein
Ende eines lochfreien Bandes 18 durch eine Queröffnung
9 gesteckt und zurückgebogen worden ist. Das Band 18 ist
an seinem anderen Ende durch die im Bodenteil 6 in dem
Zwischenstück 16 ausgebildete Öffnung 17 gesteckt, die
zwischen dem Gehäuse 3 und der Lasche 10 liegt. Diese
Konstruktion ist geeignet in den Fällen, in denen ein
sehr großer Durchmesser umspannt werden soll, wobei ein
beträchtlicher Teil des teuren Bandes 2 durch ein wesent
lich billigeres, lochfreies Band 18 ersetzt worden ist.
Fig. 6 zeigt ein ähnliches Beispiel wie Fig. 5, wobei
jedoch das lochfreie Band 18 zweimal durch die Queröffnung
17 geführt worden ist, und zwar zunächst mit
der umgebogenen Lasche 19 und danach mit einer zusätz
lichen Windung 20. Fig. 7 zeigt, daß die Queröffnung 17,
deren Länge der Breite des lochfreien Bandes 18 ent
spricht, zu diesem Zweck in Längsrichtung des Bodentei
les 6 größer als die entsprechende Öffnung der Fig. 2
sein kann. Das lochfreie Band 18 entspricht in seiner
Breite der Länge der Queröffnung 17, die wiederum die
selbe Länge wie jede Queröffnung 9 in dem Band 2 hat,
das für den Eingriff mit der antreibenden Schnecken
schraube 4 des Gehäuses 3 ausgebildet ist. Fig. 5 und
6 zeigen im Schnitt einen Teil des lochfreien Bandes 18,
20. Zur Verdeutlichung ist auch das mit Querrippen 6
und Queröffnungen 9 versehene Band 2 im Schnitt gezeigt.
Die Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 ist ge
eignet für Schlauchschellen oder Klemmen mit kleinen
Abmessungen, z. B. zum Festklemmen von Durchmessern im
Bereich von 10 bis 100 mm. Die Ausführungsform der
Fig. 5 und 6 kann zum Festklemmen von Durchmessern im
Bereich von 50 mm bis 100 cm und mehr verwendet werden.
Daher können von einer Bandrolle mit Querrippen 8 und Quer
öffnungen 9, Schlauchschellen, Spann- oder Bindevor
richtungen, Spannbänder, Kabelschellen, Rohrschellen,
Rohrbinder für beliebige Durchmesser von Schläuchen
und Rohren oder Kabeln an Ort und Stelle hergerichtet
werden, so daß bei Ausbesserungsarbeiten kein großer
Vorrat an Schneckentrieb-Spannvorrichtungen für ver
schiedene Schlauchdurchmesser mitgebracht werden muß.
Es reicht aus, eine Anzahl Gehäuse 3 mitzuführen, die
jeweils einen oberen Teil 5, einen Bodenteil 6 und
eine antreibende Schneckenschraube 4 aufweisen, und
eine Rolle Band 2, das Querrippen 8 und Queröffnungen
9 aufweist, und, falls erforderlich, auch eine Rolle
lochfreien Bandes 18 für Schläuche mit sehr großen
Durchmessern. Ähnliches gilt für Werkstätten und für
Hersteller von derartigen Schlauchschellen, so daß
ihr Vorrat an derartigen Schellen und Spannvorrichtun
gen erheblich verringert werden kann, auch mit Bezug
auf die Schneckentriebgehäuse 3, die für alle bereits
konfektionierten oder noch auf Vorrat befindlichen
Längen von perforierten und lochfreien Bändern benutzt
werden können.
Claims (3)
1. Schneckentrieb-Spannvorrichtung mit einem eine antreibende
Schneckenschraube enthaltenden Gehäuse, das einen oberen Teil und ein
Bodenteil zur Umschließung der Schneckenschraube aufweist, wobei ein
biegsames Band, das mit Querrippen und Queröffnungen versehen ist, in das
Gehäuse einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (6) des
Gehäuses (3) mit einer Lasche (10) aus einem streckfähigen, biegsamen Material
ausgebildet ist, die in der Längsrichtung des Gehäuses (3) in die Richtung des
freien Bandendes vorspringt und in eine Queröffnung (9) des Bandes (2)
zwischen einem Paar benachbarter Querrippen (8) einführbar und zum Bodenteil
des Gehäuses (3) zurückbiegbar ist.
2. Schneckentrieb-Spannvorrichtung mit einem eine antreibende
Schneckenschraube enthaltenden Gehäuse, das einen oberen Teil und einen
Bodenteil zur Umschließung der Schneckenschraube aufweist, wobei ein
biegsames Band (2), das mit Querrippen und Queröffnungen (9) versehen ist, in
das Gehäuse einführbar ist und das Bodenteil eine Lasche und eine Queröffnung
(17) aufweist, in die ein biegsames Band eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bodenteil (6) des Gehäuses (3) zwischen dem oberen Teil (5) und der
Lasche (10) mit einem vorspringenden Zwischenstück (16) ausgebildet ist, das
eine Queröffnung (17) für ein lochfreies Band (18) aufweist, dessen Breite gleich
der Länge der Queröffnungen (17) ist, deren Länge mit der der Queröffnungen
(9) in dem zum Eingriff mit der antreibenden Schneckenschraube (4) in dem
Gehäuse (3) vorgesehenen Band (2) übereinstimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Queröffnung (17) des Zwischenstücks (16) Raum für die Einführung eines
lochfreien Bandes (18) in wenigstens 2 Lagen aufweist.
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