DE3418222C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein stufenlose Re
gelgetriebe der im Oberbegriff des Hauptanspruchs genannten
Art, wie sie insbesondere für den gesteuerten Antrieb z.B.
eines beliebigen Hilfsaggregats, z.B. Lichtmaschine, Wasser
pumpe, Kompressor, oder Ventilator, mittels eines beliebigen
Motors, beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug die Verbren
nungskraftmaschine verwendet werden.
Aus der DE-OS 32 42 448 ist eine Riemenscheibe eines stufen
losen Regelgetriebes bekannt, bei der die Stellung der beiden
einander gegenüberliegenden Flansche drehzahlabhängig durch
Fliehgewichte gesteuert wird, wobei die Fliehgewichte an den
radialen Fingern der Tellerfeder befestigt sind. Dieses Re
gelgetriebe ist somit lediglich in Abhängigkeit der Drehzahl
der Eingangswelle in das Regelgetriebe steuerbar.
Aus der DE-AS 12 04 040 ist ein Keilriemenwechselgetriebe mit
einem axial verschiebbaren Kegelscheibenflansch bekannt, bei
dem am verschiebbaren Scheibenflansch eine Kammer ausgebildet
ist. Diese Kammer wird im wesentlichen gebildet von der In
nenwand des bewegbaren Scheibenflanschs, einer ersten beweg
baren Nabe, die auf einer zweiten Nabe axial verschiebbar ist
und den bewegbaren Scheibenflansch trägt, zum Teil von dem
Außenumfang der zweiten Nabe, von einem Abstützteil, an dem
sich eine Tellerfeder abstützt und von einem Abschlußdeckel,
der mit einem Ansatz auf das Abstützteil aufgeschoben ist und
mit einem Außenumfangsrand einen axialen Umfangsrand des be
wegbaren Flansches übergreift. Dieser Deckel ist mittels
Schraubenbolzen und Abstandshülsen an einer Platte befestigt,
die im wesentlichen konform dem bewegbaren Scheibenflansch
ausgebildet ist. Zwischen diesem Deckel und dem Abstützteil
ist eine Dichtung eingesetzt. Die von den genannten Elementen
gebildete Kammer ist eine Schmiermittelkammer und steht über
eine Leitung, die im wesentlichen durch die die gesamte
Anordnung tragende Welle führt, mit einer außen gelegenen
Schmiermittel-Quelle in Verbindung.
Aus der französischen Patentschrift Nr. 23 47 578 ist ein Re
gelgetriebe bekannt, bei dem die dem bewegbaren Flansch der
einen und/oder der anderen Riemenscheibe zugeordneten, in
axialer Richtung wirkenden Federmittel ein ringförmiges Teil
besitzen, als Tellerfeder bezeichnet, das zum einen mittels
eines Umfangsbereichs kippbar gegen einen solchen bewegbaren
Flansch axial anliegt und, zum anderen mittels eines Zentral
bereichs, der in radiale Finger aufgeteilt ist, kippbar axial
gegen ein Teil anliegt, als Abstützteil bezeichnet, welches
in axialer Richtung mit der entsprechenden Nabe verbunden
ist. Dabei erfolgt die Kippanlage der Tellerfeder direkt, Me
tall auf Metall.
Bei einer aus der FR-PS 25 16 622 (DE-OS 32 42 448) bekannten
Vorrichtung der genannten Art erfolgt die Kippanlage unter
Zwischenschaltung von axialen Abstandsorganen aus elastischem
Material, die sich fortlaufend kreisförmig erstrecken; das
eine Abstandsorgan ist dabei am Außenumfang der Tellerfeder
innen, das andere am Innenumfang dieser Tellerfeder innen
oder außen axial und in Umfangsrichtung, sowohl mit der Tel
lerfeder als auch dem bewegbaren Flansch, bzw. dem Abstütz
teil fest verbunden.
In beiden Fällen werden die zur gewünschten Veränderung des
Übersetzungsverhältnisses eingesetzen Steuermittel von auf
der Tellerfeder angeordneten Reglergewichten gebildet, die
auf die Zentrifugalkraft ansprechen und in entsprechender
Weise auf die Tellerfeder der einen und/oder der anderen Rie
menscheibe einwirken.
Die Reglergewichte können zum Beispiel zu diesem Zweck an der
Tellerfeder der antreibenden Riemenscheibe befestigt sein,
sie sind dann vorspringend an derjenigen der Fläche der ra
dialen Finger dieser Tellerfeder angeordnet, die dem entspre
chenden bewegbaren Flansch zugeordnet ist.
In einer Variante, oder in Kombination, können ähnliche Reg
lergewichte in entsprechender Weise an der Tellerfeder der
angetriebenen Riemenscheibe befestigt sein.
Derartige Reglergewichte treten selbsttätig in passiver Weise
durch einfache Trägheit in Aktion: Sie sind diesseits einer
bestimmten Drehzahl ohne Wirkung und entwickeln ihre Wirkun
gen lediglich jenseits einer kritischen Drehzahl.
Das Steuerkriterium des Übersetzungsverhältnisses, das von
einem solchen Regelgetriebe sichergestellt wird, ist somit in
einem solchen Fall wesentlich mit der Drehlzahl ihrer Riemen
scheiben verbunden, beispielsweise von derjenigen ihrer an
treibenden Riemenscheibe, wenn diese die einzige ist, welche
mit Regelgewichten ausgestattet ist.
Aus der FR-PS 23 82 631 sind Regelgetriebe bekannt, deren
Steuerung mit Hilfe von hydraulischen Steuermitteln sicherge
stellt wird, die eine geeignete zusätzliche Belastung auf die
betreffende Tellerfeder aufbringen.
Zu diesem Zweck ist am Ende der Nabe des bewegbaren Flansches
eine hydraulische Steuerkammer vorgesehen, welche zum einen
zwischen einem an dieser Nabe einen Kolben bildenden radialen
Bund und zum anderen einen mit einer Hülse verbundenen
Flansch aufweist, wobei die Hülse als Zylinder ausgeformt ist
und das entgegengesetzte Ende dieser Hülse das Abstützteil
für die Tellerfeder bildet.
Daraus resultiert eine beachtliche Vergrößerung des axialen
Raumbedarfs der Anordnung, was zu Schwierigkeiten beim Ein
setzen in einem engen Raum führt, wie es bei Kraftfahrzeugen
der Fall ist.
Darüberhinaus ergibt sich daraus eine wesentliche Vergröße
rung des diametralen Raumbedarfs um die Nabe des bewegbaren
Flansches herum, was zu weiteren Schwierigkeiten führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung für
ein Regelgetriebe zu schaffen, die die pneumatische oder
hydraulische Steuerung einer Riemenscheibe sicherstellt, ohne
zu den in der Beschreibungseinleitung aufgezählten Nachteilen
zu führen, die sich in erster Linie auf den Raumbedarf bezie
hen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst. Durch
diese Merkmale ist es vorteilhafterweise möglich, ohne den
radialen Raumbedarf der Anordnung zu ändern, die Steuerung
der Anordnung mit einem relativ geringen Druck sicherzustel
len, wobei der Druck in jedem Fall genügend gering ist, um
nach Belieben die Druckquellen oder Unterdruckquellen zu ver
wenden, die üblicherweise in den Kraftfahrzeugen verfügbar
sind, wie beispielsweise der Unterdruck des Motors oder ein
eventueller Ladedruck. Zwar sind Riemenscheiben bei Regelge
trieben bekannt, bei denen der bewegbare Flansch, die Teller
feder, das Abstützteil und die Nabe gemeinsam eine zumindest
teilweise abgedichtete Kammer bilden, wie es beispielsweise
in dem französischen Patent Nr. 15 93 739 der Fall ist.
Aber in diesem französischen Patent Nr. 15 93 739 ist die ge
wünschte Dichtheit im wesentlichen eine Dichtheit, um das
Eindringen von Schmutz in die betreffende Kammer von außen
nach innen zu verhindern. Die Umkleidung, mit der zu diesem
Zweck die Tellerfeder ausgestattet ist, erstreckt sich somit
lediglich auf ihre Außenseite und ist auf das zugeordnete Ab
stützteil verlängert, und eventuell auf den bewegbaren
Flansch, jenseits des Anschlags der genannten Tellerfeder an
diesem Anschlagteil und auf den genannten bewegbaren Flansch.
Dank der erfindungsgemäßen Ausbildung kann demgegenüber die
Steuerung der betreffenden Riemenscheibe, d.h. der Übergang
seines beweglichen Flansches von einer der Extremlagen in die
andere infolge Veränderung der Belastung seiner Tellerfeder
durch einfaches Aufbringen eines vorbestimmten Drucks in die
Kammer bewirkt werden, welche gleichzeitig von dem bewegbaren
Flansch, der Tellerfeder, dem Anschlagteil und der Nabe der
Anordnung gebildet wird, wobei dieser Druck positiv sein
kann, wenn es sich um einen Überdruck bezüglich der Umge
bungsatmoshäre handelt, oder negativ sein kann, wenn es sich
um einen Unterdruck handelt.
Wenn zu diesem Zweck eine pneumatische Druckquelle verwendet
wird, ist es nicht erforderlich, daß die Kammer total dicht
ist, da Leckverluste durchaus statthaft sind.
Wenn diese Druckquelle demgegenüber eine hydraulische Druck
quelle ist, muß die von der Riemenscheibe umschlossene Kammer
demgegenüber jedoch absolut oder fast absolut dicht sein.
Vorteilhafterweise wird aus dem elastischen Material Nutzen
der axialen Abstandsorgane gezogen, da einerseits die Abstüt
zungen der Tellerfeder auf den bewegbaren Flansch und das Ab
stützteil kippbar, sowohl radial als auch axial federnd ver
formbar sind und andererseits die aus dem selben Material ge
bildeten Umkleidung einen dichten Abschluß der Kammer gewähr
leistet. Ein Druck auf den genannte bewegbaren Flansch kann
wirksam durch Variation des Drucks im Inneren der Kammer er
zielt werden, die von der Anordnung gebildet wird.
Zwischen dem bewegbaren Flansch und der Nabe sind Dichtmittel
vorgesehen, die erfindungsgemäß eine ringförmige Lippendich
tung aufweisen können, welche im Inneren der von dem bewegba
ren Flansch der Nabe der Tellerfeder und deren Abstützteil
gebildeten Kammer von dem bewegbaren Flansch getragen wird,
und mit seinen Lippen auf die Nabe drückt.
Für den Fall, daß der Kompressor ein Ladedruckkompressor ist,
kann eine optimale Steuerung des Ladedrucks sichergestellt
werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zei
gen:
Fig. 1 eine Ansicht im Schnitt durch ein Regelgetriebe,
das mit erfindungsgemäßen Riemenscheiben ausgerü
stet ist, und zwar in der einen Extremstellung ih
rer bewegbaren Flansche,
Fig. 2 eine Ansicht analog derjenigen in Fig. 1 betreffend
die andere Extremstellung der Flansche, und
Fig. 3 eine teilweise Ansicht analog derjenigen in Fig. 1
betreffend eine Ausführungsvariante.
Wie in diesen Figuren dargestellt, umfaßt das Regelgetriebe
eine treibende Riemenscheibe 10 A, eine angetriebene Riemen
scheibe 10 B und einen Riemen, der endlos über diese beiden
Riemenscheiben 10 A, 10 B läuft.
Die treibende Riemenscheibe 10 A weist eine Nabe 12 A auf, die
mittels einer Schraube 13 A drehfest mit dem Ende einer belie
bigen Antriebswelle 14 A verbunden ist. Um diese Nabe 12 A sind
einander gegenüberliegend zwei ringförmige Flansche 15 A, 16 A
angeordnet, von denen zumindest der Flansch 15 A in der darge
stellten Ausführungsform bezüglich der Nabe 12 A axial beweg
bar ist und daher der Einfachheit halber als bewegbarer
Flansch bezeichnet wird.
Der Flansch 15 A ist in seinem Zentralbereich mit einem axia
len Bund 17 A ausgebildet, der sich entgegengesetzt zum
Flansch 16 A erstreckt und mit dem er mit einer Hülse 18 A ver
schweißt ist. Der Flansch ist mittels der Hülse verschiebbar
auf der Nabe 12 A aufgesetzt, entweder mit Spiel oder unter
Zwischenschaltung von Auflagerringen 19 A, die an den Enden
einer solchen Hülse 18 A vorgesehen sind.
Der bewegbare Flansch 15 A ist einstückig mit seinem axialen
Bund 17 A verbunden. An seinem Außenumfang weist er eine
axiale Randumbiegung 24 A auf, die sich in der gleichen Rich
tung erstreckt wie der axiale Bund 17 A.
Der zugeordnete Flansch 16 A, der Einfachheit halber als fe
ster Flansch bezeichnet, ist in der dargestellten Ausfüh
rungsform mit der Nabe 12 A verbunden, beispielsweise kann er
mit seinem Innenumfang auf der Nabe 12 in einer Art Bördel
verbindung festgelegt sein.
Die Flansche 15 A, 16 A weisen einander gegenüberliegend kegel
stumpfförmige Flanken 22 A, 23 A mit zueinander inverser Stei
gung auf, wobei gleichzeitig der Riemen 11 einen trapezförmi
gen Querschnitt besitzt.
Der bewegbare Flansch 15 A wird von in axialer Richtung wir
kenden Federmitteln gesteuert, die ihn ständig in Richtung
des festen Flansches 16 A belasten; diese in axialer Richtung
wirkenden Federmittel weisen eine Tellerfeder auf, die zum
einen mittels eines Außenumfangsbereichs 27 kippbar in axi
aler Anlage gegen den bewegbaren Flansch 15 A, genauer gesagt,
gegen die axiale Randumbiegung 24 A und zum anderen mittels
eines Zentralbereichs 28 A kippbar in axialer Anlage gegen ein
Teil 30 A, der Einfachheit halber als Abstützteil bezeichnet,
anliegt, welches in axialer Richtung fest mit der Naben
scheibe 12 verbunden ist.
Der Außenumfangsbereich 27 A der Tellerfeder 26 A ist in Um
fangsrichtung fortlaufend ausgebildet und bildet einen Belle
ville-Ring, während sein Zentralbereich 28 A in radiale Finger
aufgeteilt ist.
Die axialen Kippanschläge der Tellerfeder 26 A auf dem beweg
baren Flansch 15 A und dem Abstützteil 30 A werden jeweils von
einem axialen Abstandselement aus elastischem Material gebil
det, jeweiIs mit 31 A, 32 A bezeichnet, und zwar gemäß Ausfüh
rungsformen, wie sie in der oben erwähnten französischen Pa
tentanmeldung 25 16 622 beschrieben worden sind.
Diese axialen Abstandselemente 31 A, 32 A erstrecken sich fort
laufend kreisförmig, das erste auf einer ersten Seite der
Tellerfeder 26 A, und zwar auf der Seite, die dem bewegbaren
Flansch 15 A zugewandt ist, und das zweite auf der anderen
Seite dieser Tellerfeder 26 A und somit auf der Seite, die
diesem bewegbaren Flansch 15 A abgewandt ist. Sie bestehen aus
elastischem Material 31 A, 32 A und sind in axialer und in Um
fangsrichtung sowohl mit der Tellerfeder 26 A zum einen wie
auch mit dem bewegbaren Flansch 15 A und dem Abstützteil 30 A
zum anderen fest verbunden.
In der dargestellten Ausführungsform haften beide direkt an
der Tellerfeder 26 A an.
Das gleiche gilt betreffend des Abstützteils 30 hinsichtlich
des axialen Abstandselements 32 A.
Demgegenüber ist zwischen dem bewegbaren Flansch 15 A und dem
Abstandselement 31 A ein Verbindungsteil 33 A, beispielsweise
aus Metall, vorgesehen.
Ein solches Verbindungsteil 33 A, das im Axialschnitt ein Win
kelprofil der dargestellten Form besitzt, kann beispielsweise
durch Verschweißen mit dem bewegbaren Flansch 15 A, genauer
gesagt, mit der axialen Randumbiegung 24 A verbunden sein, wo
bei es dann dieses Verbindungsteil ist, das an dem axialen
Abstandselement 31 A anhaftet.
In der dargestellten Ausführungsform reduziert sich das Ab
stützteil 30 A auf einen einfachen ebenen Ring, der beispiels
weise mittels Verbördeln auf dem entsprechenden Ende der Nabe
12 A befestigt ist.
In an sich bekannter Weise können die axialen Abstandsele
mente 31 A, 32 A einfach, beispielsweise durch einfache Vulka
nisation insitu, zwischen den fraglichen Teilen, nämlich zum
einen der Tellerfeder 26 A und zum anderen dem Verbindungsteil
33 A und dem Abstützteil 30 A anhaften.
Aufgrund des Einsetzens solcher axialer Abstandselemente 31 A,
32 A werden die Kippanschläge der Tellerfeder 26 A an dem
bewegbaren Flansch 15 A und an dem Abstützteil 30 A abgedich
tet, und sie ermöglichen ein eventuelles radiales und/oder
axiales Verschieben der Tellerfeder 26 A zwischen dem bewegba
ren Flansch 15 A und dem genannten Abstützteil 30 A.
Die Tellerfeder 26 A weist in der dargestellten Ausführungs
form auf beiden ihrer Seiten, fortlaufend mit den axialen Ab
standselementen 31 A, 32 A, eine kontinuierliche Umkleidung 35 A
auf.
Diese fortlaufende Umkleidung 35 A, in deren Innerem die Tel
lerfeder 26 A eingeschlossen ist, überbrückt oder übergreift
die Spalten zwischen jeweils zwei nebeneinanderliegenden ra
dialen Fingern, die den Zentralbereich 28 A dieser Tellerfeder
26 A bilden.
Die kontinuierliche Umkleidung 35 A wird einstückig gemeinsam
während der Herstellung mit den axialen Abstandselementen
31 A, 32 A ausgebildet.
Die angetriebene Riemenscheibe 10 B besitzt einen im wesentli
chen gleichen Aufbau wie die treibende Riemenscheibe 10 A, wo
bei die Bezugsziffern entsprechend der Bauteile mit dem Pro
fil B gekennzeichnet sind.
Es können lediglich untergeordnete Unterschiede vorhanden
sein.
Beispielsweise ist das Abstützteil 30 B, anstatt ein ebener
Ring zu sein, in der dargestellten Ausführungsform ein konka
ves Teil.
Des weiteren ist der bewegbare Flansch 15 unmittelbar an der
ihm zugeordneten Hülse 18 B in deren Mittelbereich angeformt.
Bei zumindest einer der beiden Riemenscheiben 10 A, 10 B ist
die Kammer 38 A, 38 B, die gemeinsam der bewegbare Flansch 15 A,
15 B, die Tellerfeder 26 A, 26 B, das Abstützteil 30 A, 30 B und
die Nabe 12 A, 12 B bilden, abgedichtet und bildet auf diese
Weise die Steuerkammer, die, über eine Leitung 39 A, 39 B mit
einer beliebigen Druckquelle verbunden ist.
In der dargestellten Ausführungsform werden diese Anordnungen
sowohl bei der treibenden Riemenscheibe 10 A, als auch bei der
angetriebenen Riemenscheibe 10 B angewendet.
Zum Verbinden der entsprechenden Steuerkammer 38 A, 38 B mit ei
ner Druckquelle wird von der Senkbohrung 40 A, 40 B Gebrauch
gemacht, die in axialer Richtung in der Nabe 12 A, 12 B für die
Aufnahme der Schraube 13 A, 13 B zum Befestigen einer solchen
Nabe an der betreffenden Welle 14 A, 14 B vorgesehen ist.
Zu diesem Zweck ist die Senkbohrung 40 A, 40 B selber zumindest
teilweise dicht gehalten, und es ist ihr ein Leitungsanschluß
42 A, 42 B zugeordnet, der der Verbindung mit der betreffenden
Druckquelle dient. Die im Inneren der Nabe 12 A, I 2 B ausgebil
dete Leitung oder der Kanal 39 A, 39 B der der Steuerkammer
38 A, 38 B zugeordnet ist, steht somit über die Senkbohrung
40 A, 40 B mit dem Leitungsanschluß in Strömungsverbindung.
Diese Kanäle 39 A, 39 B münden am axialen Ende einer solchen
Steuerkammer 38 A, 38 B in der Nähe des zugeordneten Abstütz
teils 30 A, 30 B ein.
Auf der Seite der Schraube 13 A, 13 B wird die zumindest teil
weise Abdichtung dieser Senkbohrung 40 A, 40 B von einem Dicht
ring 43 A, 43 B sichergestellt, der ringförmig um den Schaft
der Schraube 13 A, 13 B zwischen deren Kopf und dem Boden der
Senkbohrung 40 A, 40 B eingesetzt ist.
Um ein übermässiges Zusammendrücken dieses Dichtrings 43 A,
43 B zu vermeiden, ist ein rohrförmiger Abstandsring 44 A, 44 B
zwischen dem Kopf der Schraube 13 A, und dem Boden der Senk
bohrung 40 A, 40 B eingesetzt.
Auf der der Schraube 13 A, 13 B abgewandten Seite der Senkboh
rung 40 A, 40 B wird die zumindest teilweise Dichtheit von ei
nem Stopfen 45 A, 45 B sichergestellt, der in die Öffnung ein
geschraubt ist und der in axialer Richtung von dem abgedich
teten Leitungsanschluß 42 A, 42 B durchdrungen wird.
Zwischen einem solchen Leitungsanschluß 42 A, 42 B und dem
Stopfen 45 A, 45 B ist ein abgedichtetes Kugellager 47 A, 47 B
eingesetzt.
Dies ist die Lösung, die bei der angetriebenen Riemenscheibe
10 B in der dargestellten Ausführungsform angewandt wird.
In einer anderen Variante kann bei der Riemenscheibe 10 A zwi
schen dem Stopfen 45 A und dem Leitungsanschluß 42 A ein Lip
penring 48 A eingesetzt sein, der eine sich drehende Dichtung
bildet.
Ein solcher Lippenring kann zum einen von einem Ring 49 ge
bildet werden, der sich an dem Stopfen 45 A abstützt und zum
anderen von einem kegelstumpfförmigen Lippenbereich 50, der
den Leitungsanschluß 42 mittels seines ausgedünnten Endab
schnitts klemmend umschließt.
Die Dichtmittel, die zwischen dem bewegbaren Flansch 15 A, 15 B
jeder Riemenscheibe 10 A, 10 B und der entsprechenden Nabe 12 A,
12 B eingesetzt sind, weisen einen ringförmigen Lippenring
53 A, 53 B auf, der von dem bewegbaren Flansch 15 A, 15 B getra
gen wird, genauer gesagt, von der ihm zugeordneten Hülse 18 A,
18 B, und zwar im Inneren der zugeordneten Steuerkammer 38 A,
38 B, wobei die Lippendichtung mittels ihrer Lippe gegen die
Nabe 12 A, 12 B drückt.
Die Lippendichtung 53 A, 53 B erstreckt sich in Richtung des
Abstützteils 30 A, 30 B, und somit in Richtung des Kanals 39 A,
39 B, der die Strömungsverbindung zwischen der Steuerkammer
38 A, 38 B mit der Senkbohrung 40 A, 40 B der betreffenden Nabe
12 A, 12 B herstellt.
An dem bewegbaren Flansch 15 A der treibenden Riemenscheibe
10 B ist ein Distanzring 55 A vorgesehen, der fest mit dem be
wegbaren Flansch 15 A verbunden ist und gegen das zugeordnete
Abstützteil 30 A zum Anschlag kommt und eine Überdeckung des
Kanals 39 A, der die Strömungsverbindung zwischen der Steuer
kammer 38 und dem Hohlraum 40 A der Nabe 12 A herstellt, durch
diesen bewegbaren Flansch 15 A, genauer durch die mit ihm ver
bundene Lippendichtung 53 A, verhindert.
Dieses Abstandselement 55 A, welches beispielsweise durch Ver
schweißen mit dem axialen Bund 17 A des bewegbaren Flansches
15 A verbunden ist, besteht aus rohrförmigen durchlöcherten
Elementen, wobei sein auf das Abstützteil 30 A weisendes Ende
nebeneinander angeordnete bogenförmige Ausnehmungen 56 be
sitzt.
Die in Fig. 1 dargestellte Ruhestellung ist beispielsweise
so eingerichtet, daß sich aufgrund zum einen der Charakteri
stika der Tellerfedern 26 A, 26 B und zum anderen des Drucks
PA, PB, der in den Steuerkammern 38 A, 38 B herrscht, der beweg
bare Flansch 15 A der treibenden Riemenscheibe 10 A in einer
vorgerückten Extremposition befindet, nahe dem zugeordneten
festen Flansch 16 A, während demgegenüber der bewegbare
Flansch 15 B der angetriebenen Riemenscheibe sich in der rück
wärtigen Extremposition befindet, von dem zugeordneten
Flansch 16 B entfernt.
In eine solche Lage, die beispielsweise durch den Anschlag
der Hülse 18 A des bewegbaren Flansches 15 A der treibenden
Riemenscheibe 10 A gegen den zugeordneten festen Flansch 16 A
bestimmt ist, ist das Übersetzungsverhältnis von der treiben
den Riemenscheibe zu der getriebenen Riemenscheibe 10 B maxi
mal.
Um dieses Übersetzungsverhältnis in Richtung niedrigerer
Werte zu verändern, genügt es, entweder den Druck P A in die
Steuerkammer 38 A der treibenden Riemenscheibe 10 A zu reduzie
ren, oder den Druck P B in der Steuerkammer 38 B der angetrie
benen Riemenscheibe 10 B zu erhöhen, oder gleichzeitig auf
beide dieser Drücke einzuwirken.
Somit ist es möglich, eine Steuerung des Regelgetriebes
sicherzustellen, d.h. die Steuerung seines Übersetzungsver
hältnisses mittels beliebiger Fluid-Druckmittel.
Wenn die eine oder die mehreren zu diesem Zweck eingesetzten
Druckmittel pneumatisch sind, ist es möglich, geringe Leck
verluste in den Steuerkammern 38 A, 38 B in Kauf zu nehmen. In
diesem Sinne ist es zu verstehen, wenn von einer nur teilwei
sen Dichtheit dieser Kammern gesprochen wird.
Wenn demgegenüber die eine oder mehreren entsprechenden Druck
quellen hydraulische Druckquellen sind, ist es erforderlich,
daß die Dichtheit der Steuerkammern 38 A, 38 B absolut oder
fast absolut ist.
Es versteht sich, daß in dem Fall, bei dem die eine oder die
mehreren eingesetzen Druckquellen pneumatisch sind, es sich
dabei sowohl um Quellen positiven, als auch um Quellen nega
tiven Drucks handeln kann, wobei in letzterem Fall die Steue
rung des Regelgetriebes durch Unterdruck vorgenommen wird.
Der Lippendichtring, der zwischen jedem bewegbaren Flansch
und der zugeordneten Nabe eingesetzt ist, bildet eine Ab
streiföffnung, wobei diese sich unter der Druckwirkung mit
tels ihrer Lippe um die Nabe herum anlegt, was besonders gün
stig für die gewünschte Dichtheit ist.
Es ist keinerlei Fliehgewicht vorgesehen und die treibenden
und die getriebene Riemenscheibe können identisch ausgebildet
sein, woraus sich eine Reduzierung ihrer Herstell- und Monta
gekosten ergibt.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsvariante ist insbeson
dere zur Steuerung mittels Unterdruck ausgelegt.
Wenn es sich bei der gesteuerten Scheibe um die treibende
Riemenscheibe 10 A handelt, stützt sich die Lippendichtung 48 A
an dem Anschlußstück 42 A unter Zwischenschaltung eines Feder
rings 58 A ab, der in Eingriff mit einer Nut dieses Anschluß
stücks 42 A steht, wobei der Lippenring mit seiner Lippe gegen
den Stopfen 55 A drückt, welcher in der dargestellten Ausfüh
rungsform in der Nabe 12 A eingesetzt und gegen eine Innen
schulter 59 A dieser Nabe 12 A gehalten ist, und ein Federring
60 A in Eingriff mit einer darin vorgesehenen Nut ist.
Gleichzeitig wirkt jedoch zwischen der Hülse 18 A des bewegba
ren Flansches 15 A und der Nabe 12 A keine Lippendichtung, son
dern eine zylindrische Dichtung 53′A, die beispielsweise aus
Kohlenstoff oder aus Polytetrafluoräthylen hergestellt ist
und selber von einem Ring 63 A übergriffen wird, der ihn stän
dig in Richtung der Nabe 12 A belastet.
Die Anordnung, die in einer Nut 64 A der Hülse 18 A eingesetzt
ist, ist sowohl für eine Steuerung durch Druck als auch für
eine Steuerung durch Unterdruck geeignet.
Claims (7)
1. Riemenscheibe für Regelgetriebe, mit einer Nabe (12),
zwei um diese herum einander gegenüberliegend angeord
neten ringförmigen Flanschen (15,16), von denen zumin
dest einer, als bewegbarer Flansch bezeichnet, unter
Einwirkung einer Tellerfeder axial bewegbar ist, die zum
einen mit einem Umfangsbereich (27) axial kippbar gegen
den bewegbaren Flansch (15) und zum anderen mittels ei
nes Zentralbereichs (28) axial kippbar gegen ein als
axial festes Abstützteil (30) der Nabe bezeichnetes Teil
(30) anliegt, zwischen der Tellerfeder (26) und dem be
wegbaren Flansch (15) sowie dem Abstützteil (30) jeweils
ein axiales Abstandselement (31, 32) aus elastischem Ma
terial angeordnet und zumindest in Umfangsrichtung so
wohl mit der Tellerfeder (26) als auch mit dem bewegba
ren Flansch (15) einerseits und dem Abstützteil (30) an
dererseits fest verbunden ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tellerfeder (26) vollständig
von einer fluiddichten Umkleidung (35) aus elastischen
Material umgeben ist, die einstückig in die Abstandsele
mente (31, 32) übergeht, und daß Dichtungsmittel zwischen
dem bewegbaren Flansch (15) und der Nabe (12) vorgesehen
sind, wobei der bewegbare Flansch (15), die Tellerfeder
(26), das Abstützteil (30) und die Nabe (12) gemeinsam
eine Steuerkammer (38) bilden.
2. Riemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungsmittel,
die zwischen dem bewegbaren Flansch (15) und der Nabe
(12) vorgesehen sind, einen Lippendichtungsring (53) um
fassen, der im Inneren der Steuerkammer (38) von dem be
wegbaren Flansch (15) getragen ist und mit seiner Dicht
lippe auf die Nabe (12) drückt.
3. Riemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch ge
gekennzeichnet, daß das zwischen dem be
wegbaren Flansch (15) und der Nabe (12) vorgesehene
Dichtungsmittel ein zylindrischer Dichtring ist, der
von einem O-Ring (63 A) umfaßt ist.
4. Riemenscheibe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kanal
(39) die Steuerkammer (38) mit einem Hohlraum (40) der
Nabe (12) verbindet, dem ein der Strömungsverbindung
mit der betreffenden zugeordneten Druckquelle dienendes
Leitungsanschlußstück (42) zugeordnet ist, wobei das
Leitungsanschlußstück (42) abgedichtet aus dem Hohlraum
hervortritt.
5. Riemenscheibe nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kanal (39) an dem axialen Ende der Steuerkammer (38)
vorgesehen ist, das dem Abstützteil (30) am nächsten
liegt, und daß dem bewegbaren Flansch (15) ein
Abstandselement (55) zugeordnet ist, das fest mit die
sem bewegbaren Flansch verbunden ist und durch seine
Anlage gegen das Abstützteil (30) ein Abdecken des Ka
nals (39) verhindert.
6. Riemenscheibe nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Abstandselement (55)
rohrförmig und mit Ausstanzungen versehen ist.
7. Riemenscheibe nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das zum Abstützteil
(30 A) gewandte Ende des Abstandselements (55) nebenein
ander liegend bogenförmige Ausnehmungen (56) aufweist.
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